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[DBG] Alles was nicht in die Höfe gehört




    • Stirnrunzelnd las Arduinna den Brief. Sie überlegte kurz, dann antwortete sie:

      "Teilt Eurem Herrn mit, ich werde es in Erwägung ziehen und mit meinem Ratgebern beraten."
      Wenn Du Dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert Dich! (SiTD - Snuff Machinery)

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    • Im nervischen Feldlager

      Angesichts der Nachricht hielt Arduinna eine Beratung mit Catuvolcos, dem Fürsten der Atrebaten, Bellovesos, dem Fürsten der Menapier und Segovax, dem Fürsten der Sequaner, ab.

      "Es könnte eine Falle sein." wandte Catuvolcos vorsichtig ein, während er nachdenklich an seinem mächtigen blonden Schnäuzer zupfte. Bellovesos und Segovax nickten zustimmend.

      "Ja, das könnte es. Aber was haben wir schon zu verlieren?" erwiderte Arduinna.

      "Nach Dumnorix auch noch unsere Königin." wandte Bellovesos ein.

      "Ja, das könnte passieren. Aber wenn es gelingt, haben wir nicht vielmehr zu gewinnen?" sagte Arduinna fragend in die Runde.

      Die Fürsten wussten daraufhin nichts zu erwidern, denn Arduinna hatte ohne Zweifel Recht.

      "Es ist also beschlossen, ich werde mit einer Eskorte nach Andematunnum reisen." Arduinna wandte sich an Catuvolcos. "Während meiner Abwesenheit und falls mir etwas zustoßen sollte, wirst Du als Regent regieren, Catuvolcos." Dieser nickte. "Und Du Segovax wirst wie besprochen mit Deinen Truppen die Häduer befreien, damit Ihre Reiterei Cernunnos Heer unterstützen kann. Vernichte die kleine massaliotische Kavallerietruppe, die unsere Späher entdeckt haben. Wenn einer der Viere dabei ist, weisst Du, was zu tun ist." Segovax lächelte grimmig.

      "Dann wünscht mir Glück."

      Nachdenklich zog sich Arduinna in Ihr Zelt zurück. Sie legte ihre mit Stahlschuppen verstärkte Lederrüstung nebst Schwertgurt an, band ihr Haar zu einem ordentlichen langen Zopf und setzte ihr bronzenes Königsdiadem auf, das die Göttin der Ardennen bei der Jagd zeigte. Dann zog sie einen langen gallischen Kapuzenmantel an, der ihr Gesicht verhüllte. Sie bestieg ihr Pferd und ritt mit einem dutzend Mann schwerer nervischer Kavallerie (Mächtiges Pferd) als Geleitschutz Richtung Andematunnum.



      Vor Andematunnum

      Der kleine nervische Trupp ritt auf das Tor des vom Brand gezeichneten Oppidums zu.


      Dort zog Arduinna die Kapuze zurück und sagte:


      "Ich bin die Königin der Belger, man erwartet mich..."
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      Vor Andematunnum

      Die Wachen ließen das Tor öffnen, um die Gruppe, die sich um die anscheinend echte Königin der Belger sammelte, hereinzulassen. Direkt kam ihnen Herlanos, einer der Grafen aus der Heimatregion des Alaunomus und einer der höheren Berater, entgegen, und begrüßte die Gäste: "Seid gegrüßt, Königin der Belger! Leider haben wir aus Gergovia bisher keine Nachricht vernommen, aber das kann nicht mehr allzu lange dauern. Wenn Ihr mir folgen würdet, ich werde Euch Eure Gemächer zeigen. Eure Pferde könnt ihr dort drüben anbinden." Er deutete auf ein Holzgatter, das ein wenig auf Vordermann gebracht worden schien. "Falls Ihr es danach wollt, könnt Ihr schon direkt mit dem Fürsten reden, allerdings weiß ich nicht, wie viel er Euch erzählen wird, bevor eine Reaktion aus Gergovia erfolgt ist."
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      Die Gruppe brachte die Pferde zum Gatter, stieg ab und ging dann wieder zu Herlanos zurück.

      "Nun, wenn der gallische Vertreter noch nicht da ist, werden wir uns solange ausruhen." antwortete Arduinna. "Zeigt uns unsere Quartiere."
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      "Sehr wohl." Herlanos brachte die Gruppe in ihre Quartiere, und nachdem sich diese gemeinsam angeschaut wurden, sagte er: "Ich werde Euch informieren, sobald die Gallier eingetroffen sind. Solltet Ihr weitere wünsche haben, sind ich oder die Männer im Arbeitszimmer dieses Haus im Erdgeschoss die Ansprechpartner dafür."
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      Cernunnos und sein Gefolge hatten Andematunnum endlich erreicht und näherten sich dem Tor. Einer der gallischen Soldaten sagte dort zu den Wachen der Noriker: "Der Herrscher von Gallien Cernunnos wird von eurem Fürsten erwartet." Dabei hatte der Soldat kurz auf Cernunnos hingedeutet. Cernunnos selbst saß einfach nur in seiner schweren Rüstung ruhig auf seinem Pferd und beobachtete die Situation.
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      Herlanos führte Cernunnos in die lange Halle, wo bereits der lange Tisch aufgedeckt war. Während den Galliern Essen und Trinken angeboten wurden, ging Herlanos weiter, um die Nervier zu holen, und schickte einen Laufburschen los, der Alaunomus und dessen Sohn holen sollte.
      Herlanos kam daraufhin bei den nervischen Gemächern an und sagte den Wachen, dass die Gallier nun eingetroffen seinen, und das Bankett starten könne.
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      Arduinna nickte Cernunnos ebenfalls zu. 2 Krieger hatten links von ihr Platz genommen, 2 rechts. 8 standen hinter Arduinna und den vier Kriegern.
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      Kurz nachdem die Gäste sich niedergelassen hatten, trat auch Alaunomus, gefolgt von Fasdemis und Geranix, der mit Alaunomus aus der nördlichen Armee gekommen war, den Saal. Nachdem Alaunomus gesehen hatte, dass alle Gäste eingetroffen waren, und sogar die Herrscher, und nicht bloß Diplomaten der Häuser, breitete er seine Arme aus, während er sich zu seinem Platz begab, und sagte mit lauter Stimme in den Saal: "Herzlich willkommen in Andematunnum, meine Gäste. Es freut mich, dass Ihr alle den Weg hierher auf Euch genommen habt, obwohl ich Euch bloß Worthülsen zu fassen hab. Aber diese Hülsen sollen nicht solche bleiben. Denn was ich Euch beiden schrieb, meinte ich so. Ich, und alle Noriker sind durch grobe diplomatische und militärische Schnitzer meiner Vorgänger an eine fremde Herrscherin gebunden, die ihr Reich um jeden Preis stärken und vergrößern will, und dafür nicht einmal vor ihrem eigenen Gatten zurückschreckt. Alles, was nun folgt, muss unter absoluter Diskretion bleiben, denn wenn es dies nicht tut, kann das gefährliche Folgen haben. Ihr habt angehört, in welche Richtung ich gehen will, deswegen verlange ich nun von Euch: Schwört auf die Götter, dass alle Männer und Frauen, die Ihr in diesem Saal versammelt sind, kein Wort über das verlieren, was hier drin gesagt wird. Ich fange an: Ich schwöre auf meine Götter, insbesondere auf meinen Stammesgott und Namensgeber Alaunus, dass weder ich, noch die beiden Männer neben mir, noch eine der 12 handverlesenen Wachen in diesem Raum jemals mit uneingeweihten über die Ereignisse hier redet."
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      "Ich, Arduinna und meine 12 Krieger schwören bei Cernunnos, dem Gehörnten, und Arduinna, der Waldgöttin, dass wir über das hier Gehörte schweigen werden."
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      In Alikon

      Ein Brief erreichte die arvernischen Truppen, die sich in Alikon auf unverteidigtem massilianischem Boden wiederfanden:
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      An die arvernischen Streitkräfte,

      Wie inzwischen vermutlich zu erkennen ist, kann ich euer Angebot bedauerlicherweise nicht annehmen, da es die sichere Niederlage meiner Truppen zur Folge hätte.
      Ich erkenne die überlegene Kampfeskraft eurer Armeen an und muss mich daher strategischer Kniffe bedienen, um dieses Defizit auszugleichen.

      Solltet ihr jedoch immernoch wünschen diesen Konflikt zu einem raschen Ende zu bringen, so bin ich gewillt die Sache über den Zweikampf zweier Streiter zu regeln.
      Wenn ihr dem zustimmt, so schickt abermals eine Nachricht an den Königshof und wir werden unseren Krieger unverzüglich entsenden.
      Andernfalls werden wir diese Schlacht wohl früher oder später auf dem Feld austragen müssen.

      Gezeichnet
      Atreus, König von Massilia
      Zitat, South Park Staffel 2 Episode 10

      Mr. McCormick: 'Wir haben keinen Nintendo, aber wir haben ne alte Atari-Konsole an den Schwarz-Weiß-Fernseher angeschlossen.'
      Kyle: 'Mein Gott, das ist ja wie in der dritten Welt!'

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