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[DBG] Das Königshaus der Arverner


    • "Danke für die schmeichelnden Worte, Grossfürst. Ich habe schon des Öfteren Truppen mit meinem Vater inspizieren dürfen, als wir auf Reisen waren.", sagte Lea. Nach etwa 2 Minuten fühlte sie sich ein wenig unwohl auf dem Ross und fragte die Gallier: "Könnten wir da vorne an der Kreuzung eine kurze Rast einlegen? Ich habe Schmerzen im Oberschenkel und ich denke, da ist etwas in einem meiner Stiefel."
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch

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    • Misstrauisch hob Cernunnos seine rechte Hand und die Gruppe stoppte. "Es ist wirklich nicht weit." Doch dann gab Cernunnos den Befehl kurz zu rasten. "Männer wir reiten in 10 Minuten weiter, geben wir der Dame etwas Zeit um sich zu erholen.



      Die gallischen Soldaten stiegen von ihren Pferden ab und sahen sich ein wenig in der Gegend um. Ebenfalls sehr misstrauisch stieg Tasgetius von seinem Pferd und nahm einen Schluck Wasser zu sich. Cernunnos sagte dann noch zu Lea: "Gebt uns Bescheid wenn ihr bereit seid weiter zu reiten." Anschließend ging er zu Tasgetius und unterhielt sich kurz mit ihm.

    • Lea stieg ab und liess sich wie die anderen Soldaten die Beine vertreten. Sie schüttelte beide Stiefel kurz aus und erkannte, dass jeweils ein kleiner Kieselstein für dieses unwohle Gefühl gesorgt hatte. Mit zwei ihrer zehn Soldaten kam sie zu Tasgetius und Cernunnos, wo sie sich der Unterhaltung anschliessen wollte und unterbrach ihr Gespräch: "Es ist wieder gut. Den Oberschenkeln geht es besser und in die Stiefel waren irgendwie Kieselsteine hineingeraten. Was für ein Zufall, was für ein Zufall!", musste Lea kurz auflachen. "Aber wisst Ihr, was wirklich Zufall ist?", indem sie sogleich mit den Fingern pfiff, woraufhin die anderen acht Soldaten sich bereitmachten, die vier Arverner bewusstlos zu schlagen und die zwei Soldaten bei ihr die Schwerter zogen und auf Tasgetius und Cernunnos richteten. "Wie naiv Ihr Gallier doch seid! Männer, fesselt sie! Nehmt die Pferde mit! Wir reiten nach Massilia! Hoffentlich wird dieser Krieg bald zu unseren Gunsten vorbei sein!", befahl Lea.
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch

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    • Gerade als die Griechen versuchten die Gallier gefangenzunehmen, näherte sich auf der Straße ein kleiner Reitertrupp. Bestehend aus 9 Reiter der gallischen schweren Kavallerie, die unterwegs zum Heerlager waren. Natürlich bemerkten die 9 Reiter schnell das hier etwas nicht stimmte und attackierten ohne lange zu zögern die Massilioten.

      "Verdammte ******", rief Cernunnos und nutze den Moment in dem die Griechen abgelenkt waren und entkam. Die Wachen von Lea hatten keine Möglichkeit sich zu wehren gegen die gallische Kavallerie und 3 ihrer Soldaten waren bereits gefallen. Doch Lea's Männer gelang es Tasgetius KO zu schlagen und warfen ihn auf eines der Pferde.
      Es wurden weitere Griechen von der Kavallerie umgerannt und getötet. Letztendlich gelang es Lea tatsächlich Tasgetius zu enführen. Doch sie musste dafür einen hohen Preis zahlen. Nur 2 ihrer Männer überlebten. Auf der anderen Seite war nur einer der gallischen Wachen getötet worden.

      Die schwere Kavallerie wollte die Massilioten verfolgen. Denn mit großer Sicherheit würden sie Lea einholen. Doch Cernunnos pfiff die Reiter zurück.

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    • Im Stammesratsgebäude


      Es fand eine erneute Stammesratssitzung statt. Nach einer langen Diskussion über verschiedene Themen, hatte man sich darauf geeinigt, einen neuen Herrscher und einen neuen Militärkommandanten zu erkennen. Zumindest bis Barbarius zurückkehren würde. Falls er überhaupt noch leben sollte.
      Neun unbekanntere Fürsten, Cernunnos, Bituitus, Miraculix, Berlix, Tilorix, Anexos, Talix standen zur Auswahl des neuen Herrschers. Auch wenn einige keine Interesse hatten diesen Posten zu übernehmen, hatte man die Möglichkeit jeden zu wählen. Nach einer Weile hatte man schließlich mit kleinen Steinen gewählt, die unterschiedliche Formen hatten. Miraculix sortierte und zählte die Steine, dann verkündete er das Ergebnis:

      "Tilorix 7 Stimmen
      Cernunnos 4 Stimmen
      Bituitus 3 Stimmen
      Berlix 2 Stimmen

      Das bedeutet Tilorix gewinnt die Wahl zum Herrscher, bis Barbarius zurück ist. Nimmst du an Tilorix?" Die meisten der Stammesratsmitglieder waren sehr erfreut, dass der junge Tilorix die meisten Stimmen erhalten hatte.

      Tilorix erhob sich und verkündete: "Vor einem Jahr musste ich meinen Vater auf dem Thron vertreten. Auch wenn einiges sicher gut lief, hörte ich damals häufig, meistens hinter meinem Rücken, ich hätte gravierende Fehler gemacht. Deshalb lehne ich ab, ich werde nicht herrschen." Tilorix setzte sich wieder. Anexos, Berlix und auch einige andere waren darüber traurig und vor allem sehr enttäuscht.

      "Na schön, dann rückt Cernunnos mit 4 Stimmen nach, nimmst du an Cernunnos?"
      Cernunnos erhob sich. Er wollte diesen Posten eigentlich auch nicht unbedingt, doch er wollte Bituitus auf gar keinem Fall herrschen lassen. Denn er würde als erstes die Sueben nach Gergovia einladen und kapitulieren. "Ich nehme an Großdruide."
      "Dann ist es beschlossen. Cernunnos wird ab heute über das Arvernerreich herrschen, bis Barbarius zurückgekehrt ist.

      Danach wählte man noch den Militärkommandanten. Anexos gewann diese Abstimmung ziemlich deutlich.

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      Talix wusste ganz genau wo Tilorix und Anexos den suebischen Diplomaten festhielten. Denn einer der 4 Wachen die Anexos für diesen Auftrag angeheuert hatte, war mit Talix befreundet.

      Talix ritt mit 2 seiner Gefährten und einer anderen Person die ihr Gesicht verfüllte, zu diesem Gebäude.

      Mit 2 Wachen betrat Talix dann das Gebäude in dem Lindrad festgehalten wurde. Der andere der sein Gesicht verdeckte blieb draußen. Der Suebe hatte in diesem Gebäude genügend Wasser und Essen, sogar ein gutes Bett wurde ihm gestellt. Was er wiederrum nicht hatte, waren scharfe oder spitze Gegenstände.

      "Lindrraaaaaad! Guten Tag, schön dich zu sehen, ich hoffe dir geht es gut. Ich nehme mal an, du weißt nicht wieso ich hier bin, nicht wahr? Deine Freundin die Heerkönigin hält einen meiner Freunde gefangen, das macht mich traurig. Ich hätte gerne das du mir erzählst, wie ich meinen Freund von ihr zurückbekomme. Denn schließlich solltest du Inga doch ziemlich gut kennen. Es ist übrigens nicht Barbarius. Oh und auch nicht Crixus. Ich hoffe für dich du kooperierst." Talix lächelte und stellte Lindrad eine Schale Obst auf den Tisch. "Als kleinen Anreiz mir zu helfen."
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      Man konnte Lindrad ansehen, dass er angestrengt nachdachte während er an seinem Apfel herum kaute. "Ich kenne keinen Mann dieses Namens. Und jetzt kommt der gute Teil: Du wirst Arthurix nicht von Inga zurück bekommen. Es sei denn, du gibst ihr, was sie will. Ich bin schon längere Zeit in Gefangenschaft und denke, das ist nicht ohne Folgen geblieben. Daher vermute ich, dass es vielleicht einen Krieg gibt?" Er lächelte süffisant und biss wieder in den Apfel. "Also müsstest du Inga wohl den Sieg geben um deinen Freund zu bekommen."
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe
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      "Du hast recht, es ist in der Tat ein Krieg ausgebrochen. Es wird wahrscheinlich ein sehr langer, aufreibender Krieg zwischen den Sueben, Noriker, Nervier, uns Gallier und den Griechen werden. Jetzt da der Winter naht, wird die Nahrung auf beiden Seiten knapp. Und es ist natürlich klar, dass die Gefangenen bei der Nahrungsverteilung an letzter Stelle stehen werden. Wie sehr möchtest du denn nach Hause Lindrad? Ich bin deine einzigste Möglichkeit und die solltest du nutzen. Doch wenn du mir weiterhin mit derartigen nutzlosen Informationen die Hilfe verweigerst, wirst du das noch sehr bereuen. Darauf hast du mein Wort. Also solltest du dir deine nächsten Worte sehr gut überlegen." Talix wurde mit jedem seiner Worte eindeutig ernster.

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      Lindrad lachte auf. "Du meine einzige Chance nach Hause zu kommen? Das möchte ich bezweifeln. Nach allem was ich von dir weiß, bist du meine beste Chance ins Grab zu kommen." Er grinste und nahm sich noch einen Apfel. "Nur solltest du wissen, dass ich keine Angst vor dem Tod habe. Ich habe mit meinem Leben abgeschlossen als ich hierher verschleppt wurde. Wenn ihr ernsthaft einen Austausch geplant hättet, wäre ich wohl in meinem ursprünglichen Gefängnis geblieben. Aber du hast mich auch noch an anderer Stelle falsch eingeschätzt: Meine Information war keineswegs nutzlos nur bist du mit deinem Spatzenhirn nicht fähig sie aufzunehmen. Inga gibt nur etwas her, wenn sie dafür etwas mehr kriegt. Sie ist was diese Dinge anbelangt sowas wie die Königin der Händler. Wenn du deinen Freund da raus haben willst, dann bring ihr Tilorix."
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe
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      Als das Wort "Spatzenhirn" fiel, schlug Talix mit seiner rechten Faust mitten auf die Nase von Lindrad und brach sie dabei. "Sag das noch einmal und ich breche die deine Arme.
      Jetzt sag mir, wieso ausgerechnet Tilorix? Nur weil er dich entführt hat? Jedenfalls ist er nicht Schuld an diesem Krieg. Naja vielleicht hat er eine Teilschuld. Und außerdem, habe ich selbst noch eine offene Rechnung mit ihm. Da soll sich Inga mal schön hinten anstellen. Jedenfalls wenn noch etwas von dem Bastard übrig bleibt, sobald ich mit ihm fertig bin.
      Ich denke wir sind hier fertig, war ja klar das du nur ein nutzloser und provozierender Germane bist." Als Talix die Tür nach draußen öffnete sagte er noch: "Genieß die Äpfel und viel spaß mit meinem Freund." Daraufhin ging Talix nach draußen, sprach ein paar Worte und dann kam der Mann der sein Gesicht verdeckte in den Raum.
      "Suebe, ich glaube wir werden uns sehr gut verstehen. Wachen fesselt den Mann. Es wird Zeit ein wenig mit ihm zu spielen."
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      Auf den Königshof in Gergovia hatte man die Gefangenen geführt. Denn man hatte vor ein paar Tagen alle Blumen und Folterix zu Tode verurteilt. Heute sollten die Hinrichtungen stattfinden. Cernunnos erhob sich vor der Menge und verkündete: "Liebe Bürger Gergovia's. Heute haben wir uns versammelt um ein Zeichen zu setzen! Alle die uns verraten oder einen Verrat planen, werden mit dem Tod bestraft. Verräter wird nicht vergeben, kein Begräbnis für die Verräter, nur ein eiskalter Tod werden sie erhalten." "Richtig so!" hörte man einige Leuten in der Menge schreien.
      "Cernunnos?" flüsterte ihm Berlix von der Seite zu. "Ein Moment bitte."
      "Was gibt es denn wichtiges Berlix?"
      "Folterix... Folterix war heute morgen nicht in seiner Zelle...anscheinend hat ihn jemand befreit. Denn es gibt keine Ausbruchsspuren."
      "Verdammt. Kümmere dich darum, finde ihn!"
      Nachdem Cernunnos seine Rede beendet hatte, gab er das Zeichen. Simultan wurden alle Blumen von Soldaten enthauptet.

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