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Plauderecke

  • Beitrag von De.Wehrmacht ()

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  • SneakyTurtle Bestenfalls noch bis Sommer 2023, dann habe ich den Master in der Tasche. Sonst fange ich im Herbst 2022 mit der Master Thesis an und diese geht 1 Jahr. Danach 3-4 Jahre PhD Studium. Danach Postdoc. Danach keine Ahnung, wohin es mich verschlagen wird. :S

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • SneakyTurtle Mit einem Bachelor in Chemie oder Biochemie wird man unter Fachleuten als „überqualifizierter gelernter Laborant“ belächelt und man kann kaum einen nennenswerten Job finden. Mit einem Master ist man „ein noch besserer Laborant“ und kann in der Pharma heutzutage mehr aufsteigen als früher (von „Lab Technician“ zum Senior Lab Technician und schliesslich bestenfalls zu einem kleineren Junior Manager etwa), aber irgendwann stösst man gegen die Decke der Karriere und kann nicht weiter. Trotzdem verdient man dramatisch mehr Geld mit einem Master als mit einem Bachelor. Dann nützt Dir ein Doktortitel noch mehr, weil Du dann so ziemlich sicher zu Managerpositionen kommen kannst und seeeehr viel verdienen kannst. Als ehem. Postdoktorant kannst Du einem Ticken schneller aufsteigen und sogar wie als PhD bis in die ganz hohen Gefilde der Pharmaindustrie vorstossen.


    Bei den Biologen und Biomedizinern ist das ziemlich dasselbe, nur dass es dort vieeeeel mehr Abgänger gibt und daher vieeeeel mehr Konkurrenz. Mit einem Biologie Bachelor bist Du nicht gut aufgestellt. Die einzigen Leute, die ich kenne, welche „nur“ einen Bio Bachelor haben, arbeiten im Uni Sekretariat oder in einem standardmässigen Bürojob. Ausserdem mögen private oder öff. Forschungseinrichtungen eher Chemiker oder Biochemiker, die mehr laborpraktische Erfahrungen mitbringen bzw., wenn man einen Teil seiner Studien mit Biochemie oder Chemie abgeschlossen hat. Spezialisierungen im Master und PhD sind ausschliesslich im biologischen Bereich. Selbst Chemiker in ihren Doktoratsstudien werden immer interdisziplinärer, z.B. die Radiochemie umfasst ganz viel Biochemie, Labortierkunde (wenn man mit Mäusen arbeitet, welche Tumore gut entwickeln könnem), Physiologie, Histologie, Strahlenphysik, Nuklearmedizin, Radiologie (MRI, Ultraschall, Röntgen). Auf dem Papier sind also Chemiker und Biochemiker einen Ticken besser aufgestellt als Biologen/Biomeds. Hingegen Human- und Zahnmediziner geniessen auch heute noch einen hohen Ruf und bewerbungstechnischen Vorteil an der Uni und in der Pharma, obwohl Ihr naturwissenschaftliches Wissen begrenzt ist. Klinisch sind sie unschlagbar, aber es benötigt weiterhin eine gleichberechtigte Kooperation und Austausch zwischen Naturwissenschaftlern und Medizinern, denn nur zusammen können wir Bahnbrechendes leisten, um den Kranken und Schwachen zu helfen. Früher war es viel schlimmer, als Wissenschaftler von Ärzten betätschelt wurden, jedoch „verbeugen sich heutzutage die Kliniker bei den Forschern und umgekehrt, wenn ein Physiker ein neues chirurgisches Gerät entwirft und er wiederum vor dem Chirurgen auf die Knie geht, wenn er ebendieses Gerät an Patienten austestet.“ Dies ist ein Zitat eines Bekannten von 2012, der Chirurge ist, als ich mal bei den Chirugen für eine Woche im Rahmen der „Berufswoche“ geschnuppert habe. ^^

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch