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Schluss mit lustig, jetzt geht's um Politik!

  • Ich befürworte ein freiwilliges Dienstjahr für alle jungen Männer und Frauen . Das kann sowohl Dienst an der Waffe , beim Zivilschutz oder ähnlichen Einrichtungen sein . Die Betonung liegt dabei bei mir aber klar auf freiwillig . Um die Sache dennoch attraktiv zu machen würde ich das Wahlrecht an diesen koppeln . Wer für die Gemeinschaft da war sollte sich dafür qualifiziert haben . Wer sich dem verweigert sollte auch den Kurs nicht aktiv mitgestalten dürfen.

    Ausgenommen sind hier natürlich all diejenigen die aus gesundheitlichen Gründen keinen Dienst verrichten können.

    Die Gerechtigkeit bei der Dienstvergabe muss aber im Gegensatz zur früheren Wehrdienstzeit unbedingt gewährleistet sein.

    Also die Demokratie von vorne ficken?


    Einfach mal das Wahlrecht an was Koppeln ausser das Lebensjahr?


    Ich denke eher das das sehe exklusiv gehandhabt werden würde, damit verkämen wir zu einer "Gemeinschaftsoligarchie" und würden ziemlich Korrupt werden.

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    Aber sobald du bei diesem sozialen Dienst eine Kontrollbehörde einführst und den dann auch jeder in Deutschland machen kann, also auch nicht-Staatsbürger, die damit das Wahlrecht bekämen wäre ich ja wieder glatt dabei!


    Natürlich mit Sonderregeln für Behinderte Menschen etc.

  • Okay, die beiden Richtungen in die es jetzt geht, gefallen mir jetzt weniger. Das Wahlrecht und damit ein wichtiges Element der Staatsbürgerrechte alleine von einem Dienst abhängig zu machen finde ich falsch.
    Klar ich drifte jetzt wieder in ein Worst-Case-Szenario ab, aber was wenn halt ein Diktator einfach nur genug von seinen Leuten befiehlt diesen Dienst zu machen, damit er nen sicheren Fuß in die deutsche Politik bekommt. Es geht ja nicht nur um die Bundestagswahlen, "kleinere" Landtagswahlen könnte man mit der heutigen schlechten Wahlbeteiligung damit schon stark beeinflussen.
    Weiterhin sollte er eben nicht ein freiwilliger Dienst sein, sondern eine Pflicht. Es ist in meinen Augen und meiner Erfahrung nach einfach wichtig, dass man jungen Menschen zeigt, dass man auch mal anstrengende, unangenehme Dinge einfach tun und leisten muss. Ich hab an der Uni Menschen kennen gelernt, die lieber gesagt haben:"Oh, durch meine Kursbelegung müsste ich ja dieses Semester ganze 2 Hausarbeiten schreiben. Wie soll ich das denn bloß schaffen, ich hab ja noch eine mündliche Prüfung in meinem Nebenfach? Da flexe ich mich lieber mal bei ein oder zwei der Veranstaltungen aus und hänge das halt hinten dran."
    Glaubt mir das war damals in Gießen keine Seltenheit. Manche haben das Geschichtsstudium (und damit meist auch das Studium komplett) dann abgebrochen, weil es "zu anstrengend" war. Ey mein Abitur war 3x anstrengender und zeitintensiver als mein Studium. Wie haben die ihr Abi geschafft?

    Weiterhin sollte die Dienstgerechtigkeit gewährleistet sein, klar Menschen mit Behinderungen können nun mal nicht alles machen, sollten aber im Rahmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch etwas leisten. Das würde mMn einfach auch zu mehr Akzeptanz führen, da dann auch "Gesunde" sehen, dass selbst Menschen mit Behinderung ihren Dienst leisten, wenn auch in eingeschränkter Form.
    Genau deswegen sollte dieser Dienst auch für Frauen gelten, denn auch hier würde das mMn ebenfalls zu mehr Akzeptanz führen und die Gleichberechtigung fördern. Gleiche Rechte und gleiche Pflichten, ähnlich wie es in Schweden gemacht wird.

    Bei der praktischen Ausführung würde ich die Wehrpflicht wieder einsetzen und gleichzeitig auf Frauen ausweiten. Wer nicht an der Waffe dienen möchte, kann aber problemlos, am besten mit einem anders gesetzten Kreuzchen auf den zivilen Dienst umwechseln. Wichtig ist aber, dass dennoch jeder dienen muss und entsprechend gemustert wird. Unbeliebtere Dienste würde ich dazu entsprechend mehr vergüten, als diejenigen, zu denen alle hin wollen. Bsp.: Dienst A ist die deutlich beliebteste Art wie die jungen Menschen dienen wollen, Dienst B wird eher verschmäht, weil unangenehme, anstrengende, oder körperlich stark belastende Arbeit. Dienst A bekommt nur den Grundstock als Lohn, während Dienst B nach einem gewissen Schlüssel bis zu 50% besser vergütet wird.
    Kommt man in einen Dienst den man nicht machen wollte (musste man vorher angeben), gibts gleich ne Pauschale mehr (50€ oder so).
    Damit werden sogar unbeliebtere Dienste wieder etwas attraktiver und wir haben vielleicht öfters diesen Effekt, den ich in der Bundeswehr bei so vielen alten Wehrpflichtigen festgestellt habe, die selbst von sich sagen, dass sie vor ihrem Wehrdienst nicht in die Armee wollten und dann aber doch festgestellt haben, dass es ihnen einfach sehr gut gefällt. Die gehören meist zu den besten Soldaten, vielfach sogar besser als diejenigen, die schon immer Soldaten werden wollten und dann mit der Realität konfrontiert wurden. Wichtig!!!! Das war jetzt ein Beispiel, wie ich es in der Bundeswehr kennen gelernt habe, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es so auch mit anderen Berufen, wie etwa in der Pflege laufen kann. Menschen die sich sowas nie vorstellen konnten finden auf einmal so eine andere Perspektive, die sie niemals gefunden hätten, wenn sie es nicht einfach hätten machen müssen.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Mhmm.


    Warum es nicht mit Nudging machen?


    Beispiel:


    Jedem Jugendliche wird mit 18 Jahren einen Brief geschickt das ihn über das soziale Jahr informiert.


    Er wird auch aufgefordert sich für einen Dienst einzutragen.


    Da steht dann drin welche Vorzüge das SJ hat.. aber man kann auch ankreuzen das man es nicht machen will.


    Warum also nicht die Leute eine informierte Entscheidung treffen lassen ohne sie zu zwingen?



    PS: Wenn ihr hierüber diskutieren wollt bitte nicht über die bürokratische Ausführung sondern über den Ansatz an sich.

  • Äh, bist auf die bürokratische Ausführung, dass diesen Brief jeder mit 18 Jahren bekommt, wird das doch schon so ähnlich gemacht? Also ich kenne jetzt wenige, die nicht wüssten, dass es sowas gibt. Es ist aber meist so, dass diese Infobroschüren gleich in den Müll werfen, denn entweder haben sie sich schon dafür entschieden haben (meiner Erfahrung nach ein eher kleinerer Teil), oder die Möglichkeiten gar nicht wahrnehmen, weil sie einfach nicht dazu gezwungen sind sich damit zu beschäftigen (meiner Erfahrung nach der bei weitem größte Teil).

    PS: Zweites Thema das ich mal parallel aufmachen möchte. Was haltet ihr von diesen Videos?

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    Ich finde sie sehr gut gemacht und verständlich aufgearbeitet und dazu noch mit einem mMn Höchstmaß an Sachlichkeit, dass mir heute leider zu oft fehlt.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Mir ist nicht ganz klar wie man die Demokratie von vorn fickt wenn man es nur Menschen gestattet zu wählen die ihr Interesse an der Gemeinschaft durch aktive Taten bereits unter Beweis gestellt haben.

    Sieht man sich mal an wer in Deutschland inzwischen so alles wählen darf wird es sogar dringend Zeit das Wählen als Privileg heraus zu stellen und nicht als etwas das man von hinten an den Kopf geworfen bekommt ob man will oder nicht.

    Der Gemeinschaft eine befristete Zeit zu dienen sollte ja auch nicht als Strafe betrachtet werden , sondern würde hier eher das Gefühl bekräftigen Teil von etwas zu sein zu dem man selber einen Beitrag geleistet hat . Ob dann jeder Deutsche oder jeder der hier dauerhaft leben möchte die Möglichkeit auf diesen freilligen Dienst hat müsste man dann seperat noch diskutieren. Es gibt ja Staaten die es Menschen ermöglichen durch z.B. den Militärdienst eingebürgert zu werden . Gerade hier zeigen Länder wie Frankreich und die USA das die Zeit auch zur intensiven Sprach und Kulturausbildung also sprich Integration hervorrragend genutzt werden kann.

    Die durch das Militär integrierten Einwanderer fallen hier meistens durch niedrige Kriminalitätsraten und Verfassungstreue auf , durchaus also eine angenehme Nebenwirkung.

    Undemokratisch sehe ich nur eine Pflicht an . Es handelt sich immerhin um die persönliche Lebenszeit eines jeden Einzelnen und über die hat nach meinem Ethikempfinden Niemand zu verfügen ausser der Betreffende selber.

    Für den Einen oder Anderen mag ja auch das Wahlrecht überhaupt keine Rolle spielen , oder er verliert in 1-2 Jahren Freiwilligendienst zuviel wirtschaftlichen Vorsprung für sein späteres Leben . Vielleicht plant Betreffende Person ohnehin auszuwandern und würde bei einer Pflichtzeit in seinem Leben stark ausgebremst , oder , oder, oder.

    Ich finde eine solche Koppelung sogar superdemokratisch im Vergleich zur aktuellen Regelung.

  • Es wäre schön, wenn sich auch Frauen am Dienst beteiligen würden, aber die meisten haben viele Vorurteile gegenüber der Armee und passen auch vom Profil her nicht in dieses Muster. Eine Studienkollegin erhielt kürzlich einen personalisierten Flyer der Armee per Post, obwohl sie schon 23 Jahre alt ist, wo sie beworben wurde, weshalb Frauen der Armee gut tun etc..


    Sie schmiss es in den Abfall und meinte nur: „Scheiss Militär! Als ob ich mich von männlichen Unteroffizieren demütigen lasse und 18 Wochen meines Lebens in einer Kaserne mit lüsternen Jungs verschwenden möchte! Es braucht keine Armee.“ Sie war weder die Erste, noch die Letzte, von welcher ich ähnliche Aussagen gehört habe. Gleichberechtigung braucht noch eine ganze Weile, bis sie bei der Mehrheit wirklich ankommt.


    Aber auch Schwule, Lesben und Transmenschen werden beworben und es gibt tatsächlich mehr Angehörige der Armee, welche offen und locker dazu stehen. Von einer Mitarbeiterin in der Verwaltung hörte ich am Hörer mal „Ja, hier haben wir offen schwule Offiziere, welche ihre feminine Seite ganz ausleben mit Make-Up, lackierten Fingernägeln, aber auch geoutete hochmotivierte Transmänner und Transfrauen, die vollumfänglich von der Mannschaft und von einem eigenen Büro unterstützt werden. (Ich denke, ich nerve Dich Turba nur schon mit dem Namen Biefang :turba:  :P)


    Jedenfalls sollte nicht nur die Armee ihre bisherige Werbekampagne auf Zielgruppen ausweiten, welche bisher und auch wahrscheinlich in der Mehrheit zukünftig nicht dienen möchte, sondern dass man generell irgendwie dieses Bürger-/Sozialjahr in Deutschland regeln sollte. In der Schweiz überlegt man sich bereits, den Zivilschutz und Zivildienst zusammenzulegen und neue Funktionen zu definieren, neben dem Sozialjahr.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Freie demokratische Wahlen sind ohnehin schon ein Privileg über das ein großer Teil der Menschheit schon nicht verfügt! Da ist es nicht förderlich dieses auch noch weiter einzuschränken.
    Das dieser Dienst bei der Einbürgerung helfen kann, ist schon an sich durch die Erfahrungen die man dort macht gegeben. Allerdings würde ich an dieser Stelle Nicht-Staatsbürger vom Dienst an der Waffe ausschließen, schon alleine aus Sicherheitsgründen, oder das ganze dann wirklich wie die Franzosen in Form einer Fremdenlegion regeln. Allerdings halte ich nicht viel davon andere für einen Kämpfen zu lassen. Zum einen sollte ein Staat selbst zu seiner Verteidigung beitragen und zum anderen fühlt man sich als Soldat dann auf das Niveau von Mietlingen und Söldnern herabgesetzt. Ich bin verdammt nochmal Bürger in Uniform, habe geschworen der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen! Einen solchen Schwur kann ich nur von einem deutschen Staatsbürger verlangen und ohne wäre man nichts weiter als ein Söldner der für Geld kämpft. Entschuldige das ich hier so heftig bin, aber dieser Aspekt betrifft mich nun mal stärker als die meisten anderen.
    Was mein Ethikempfinden angeht, so unterscheide ich mich hier offenbar deutlich von Holle, da ich mich als Mensch (unter anderen Dingen) über meine Rechte und meine Pflichten definiere. Beides leitet sich zu einem gewissen Grad für mich voneinander ab. Ich habe das Recht in diesem Staat zu leben, dann ist es auch meine Pflicht einen positiven Beitrag zu diesem Staat zu leisten.

    Ich muss Holle daher an dieser Stelle fragen, was für ihn denn alles demokratisch und was undemokratisch ist?

    Wenn ich bedenke, was ich mit 18 ohne Pflichten am liebsten mit meiner Zeit gemacht hätte, dann hätte ich meinem Leben deutlichen Schaden zugefügt. Damals hatte ich mich, wie viele in dem Alter, mit der Zukunft nur beschäftigt weil ich es musste, nicht weil ich es wollte. Alleine schon die Entscheidung Abitur zu machen habe ich zu etwa einem Drittel deswegen getroffen, weil ich die definitive Entscheidung was ich mal mit meinem Leben mache so lange wie möglich rausschieben wollte.


    Ich denke, ich nerve Dich Turba nur schon mit dem Namen Biefang :turba:  :P

    Bitte lass es...
    Es darf sich inzwischen alles und jeder wegen irgendwas beleidigt und/oder diskriminiert fühlen, nur Soldaten nicht...

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Was für mich alles demokratisch ist und was nicht , ist eine ziemlich umfangreiche Frage die zu beantworten wohl einige Seiten lang wäre Turba ^^


    Der Dienst an der Waffe wäre bei voller Gleichberechtigung von Männern und Frauen vermutlich eh nur eine Gruppe von vielleicht 30% . Ich sehe im sozialen Jahr eher einen starken Zulauf im zivilen Bereich.

    Persönlich würde ich einen Nichtstaatsbürger generell von diesem Dienst ausnehmen , da diese ohnehin nicht wählen dürften sollten.

    Jetzt ist es aber so das auch ein Einwanderer einen Schwur oder Eid sprechen kann der an Ernsthaftigkeit einem Deutschen in nichts nachsteht . Es trägt eben hier genau auch wieder die Freiwilligkeit. Zwingt man mich per Gesetz zu einem solchen Schwur ist dieser völlig wertfrei. Ich kann mein Wort nämlich nur verpfänden wenn ich dazu auch die Freiheit habe.

    Der ethische Unterschied den du da als so groß empfindest Turba liegt vielleicht in der Defenition deiner Formulierung . Du defenierst dich als Soldat und dann erst als Mensch , und als Soldat ist es normal sich über seine Rechte und Pflichten zu defenieren.

    Ich defeniere mich als Mensch , und als solcher bin ich ein freies Wesen das sich für das Eine oder gegen das Andere entscheidet .

    Ich habe meiner Zeit auch länger gedient und verstehe daher deine Sichtweise auf die Welt sehr gut , bin mir aber auch sicher das du mit hoher Wahrscheinlichkeit deine Sichtweise ungefähr5-6 Jahre nach Ausscheiden aus der Armee verändern wirst. Das liegt in der Natur der Sache , denn die Armee ist eine Blase. Sie muss es sein um zu funktionieren.


    Das viele Frauen keinen Dienst an der Waffe leisten möchten ist für mich völlig in Ordnung Melissa . In der Geschichte gab es in fast allen Kulturen schon immer Frauen die sich als Kriegerinnen bewährten und einige von ihnen machten sich sogar Namen , aber es entspricht nicht dem Naturell der Frau im Allgemeinen Gewalt zu leben . Das ist vermutlich dem fehlenden Anteil an Testosteron geschuldet und eher angenehm als ein Makel.

    Frauen in Armeen empfinde ich als Dinosaurier generell eher als problematisch . Abgesehen davon welchen Gefahren eine Frau im Falle einer Gefangenschaft ausgesetzt ist , so verleiten sie ihre männlichen Kameraden instinktiv in gefährlichen Situationen die eigene Sicherheit zugunsten seiner Kameradin zu vernachlässigen . Das kann umfangreiche Konsequenzen haben.


    Homosexuelle sehe ich als Angehörige des Miltärs nicht wirklich als Problem . Die gab es immer und wird es auch immer geben . Der Unterschied zu früher ist das sie heute offen dazu stehen können und ich denke das die sexuelle Ausrichtung eines Menschen seine Privatsache ist.

    Das offene ausleben der Neigungen hat aber im Miltär nichts verloren . Es macht die Truppe im ganzen lächerlich und untergräbt jede Autorität.

    Wenn ich mir vorstelle das ein Herr Biefang mir damals vorgesetzt worden wäre , ich hätte ernsthafte Probleme damit gehabt . Nicht weil er ne Fummeltriene ist , sondern weil ich ihn nicht mehr als Soldat wahrnehmen kann . Soldaten sind nun einmal erst in zweiter Linie Individuuen und in erster Linie Teil eines großen ganzen . Daher auch solche Bezeichnungen wie Uniform.

  • Finde ich interessant, dass du so einfach davon ausgehst, dass ich mich zuerst als Soldat statt als Mensch definiere. Meine Definitionskette von dem was ich bin war bisher immer:
    Schlitzerländer - Deutscher - Erdenbürger
    Da kam Soldat noch nicht mal explizit drin vor.
    Soldat ist mein Beruf und in dieser Lage habe ich mich schon in meinem vorherigen Text als Staatsbürger in Uniform definiert. Da es mein Beruf ist macht es natürlicher Weise einen großen Teil meines Lebens aus, aber nicht die komplette Definition meiner Selbst. Denn auch wenn es Ausnahmen in der Geschichte gab (jaja diese polnische Bär), ist Menschsein für mich eine Bedingung die Soldatsein erst ermöglicht.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Das war eine Schlussfolgerung meiner persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen und der Art deiner Formulierung die mir das nahe gelegt hat.

    Von komplett habe ich da auch nicht geredet , sondern von erstens und zweitens. Das man sich als Soldat nicht auch als Mensch defenieren kann war missverständlich ausgedrückt . Mein Fokus lag da mehr auf Individuum mit freiem Willen. Letzteren muß man als Soldat nun einmal zurückstellen .

  • Wer muss denn seinen freien Willen nicht zurückstecken? Ich denke mal auch du musst arbeiten gehen, obwohl du manchmal lieber zu Hause bleiben möchtest. Jeder ist in seinem freien Willen in gewisser Weise eingeschränkt. ich habe mich während meines Studiums teilweise (vor allem wenn Hausarbeiten geschrieben werden mussten) sogar mehr in meinem freien Willen eingeschränkt gefühlt als heute.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Naja als ich jung war (90ziger), konnten sich Frauen gerade für den Militärdienst als Sani/Heeresmusiker verpflichten.


    Da wollte Feldwebel partout keine Sanitäterinnen in ihrem Wohnblock schlafen lassen, das gäbe ja zuviel "Geficke".


    Ich denke schon damals hat man versäumt, wirklich attraktiv jenseits der täglichen Mannschaftsheim Druckbetankung zu sein. Und "lustig" wurde es in Kasernenstädten denn dann wenn die Alkoholzombies dann versuchten zu graben und zu baggern. Da entwickelte Frau schon Ellbogen. ^^


    Mehr Frauen tun der Bundeswehr gut. Das soll jetzt nicht sexistisch sein, aber Männer verhalten sich besser, wenn Frauen dabei sind. Ist so.


    Frau Biefang macht ihren Job gut, sie hat nur das Pech jetzt bekannt zu sein, so dass ihr Tinder-Profil bekannt wird und als ungebührlich getadelt wird.


    Wäre sie unbekannt, würde das kein Schwein interessieren (und auch je erfahren).


    Ich würde ein soziales Pflichtjahr gutheißen, mit Wahlfreiheit zwischen Bundeswehr, Zivildienst, THW, denn seien wir mal ehrlich den Krankenhäusern fehlt Personal und Geld.


    Und nur Klatschen auf dem Balkon motiviert keinen auf Dauer. ;)

    Did one say so cruel: "'Tis better to love than lose"

    Ignorance is bliss - wish not knew your kiss

    So many times been burned, this lesson goes unlearned

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    Type 0 Negative- Anesthesia



  • Nur Tinder ? :D

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  • lol, und ein „anrüchiges“ Tinderprofil ist also zuviel des Guten für den Bund? :D


    Anmerkung noch dazu (auch wenn ich als Transfrau da „anders“ und in den Augen der linksextremeren Minderheit unserer Community „konservativer“ ticke als andere): Auf die Ungerechtigkeit, Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung von Transmenschen sachlich und bestimmt aufmerksam zu machen, ist sehr wichtig. Jedoch muss es meiner Ansicht nach nicht auf eine provokante Art und Weise geschehen, sodass man auf mehr Unverständnis trifft. Konkret meine ich: Übermässiger Exhibitionismus, welcher anderen auf die Pelle rückt, als staatliche Autoritätsperson über private sexuelle Vorlieben öffentlich reden, mit Gewalt (z.B. bei Demos gegen Polizisten oder Eigentum) sich Gehör verschaffen oder der Mehrheit der Gesellschaft gewisse Sachen auferzwingen wie Veränderung der Sprache oder unnötig viel Aufmerksamkeit, wie divers und anders man ist, ohne dem Gegenüber eine Chance zu geben, nachzufragen und zu differenzieren, um dann die betroffene Person mit ihrer Identität oder Sexualität zu akzeptieren. Jedenfalls wollen die meisten nicht nonstop im Rampenlicht stehen, sondern in der Menge in Ruhe leben.

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    - Plutarch

  • @Post vor Melissa :


    Und? Es wäre nicht der erste "Promi", der mit Sektchen im Kopf und leerem Magen anfängt peinlich zu plaudern.


    Ändert trotzdem nichts daran, dass ihre Amtsführung tadellos war.


    Und das Ganze erinnert mich jetzt fatal an die Affäre Kiesling.


    Kießling-Affäre – Wikipedia


    Oder noch früher in der "guten, alten Zeit":



    Ist im Prinzip ihre Privatsache, solange es nicht in Ausübung des Dienst passiert.

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    Einmal editiert, zuletzt von SalmaH ()