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Medieval 3 versehentlich ausgeplaudert?

  • Ich denke es kommt ein System welches Ähnlichkeiten mit der Mortal Empires Map hat. Sprich das Gebiete dazu addiert werden. Man kann dann jeden Teil für sich alleine Spielen. Oder eben in der grossen kombinierten Map.


    Kann mir schwer vorstellen das sie dieses WH System nicht nochmal recyclen.

    Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
    Es mejor morir parado que vivir arrodillado

    Einmal editiert, zuletzt von Chapulin ()

  • Das System würde sich auch toll für den Übergang zwischen Mittelalter und Napoleonischen Zeitalter anbieten. Mit jedem Teil könnte man dann graduell mehr Schusswaffen einführen, neue Kolonien (und damit viele neue verschiedene Fraktionen) hinzufügen etc. Ich kann mir auch gut vorstellen das CA sich wieder an einem historischen Total War in der Zeit versucht, aber vermutlich erstmal ein Saga Spiel.

    [CENTER]"Do you not know death when you see it, old man? This is my hour! You have failed. The world of men will fall."


    The Witch-King to Gandalf in the The Return of the King.[/CENTER]

  • Soo, Melkor hat wieder ein Video dazu gemacht:

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    Ich widerspreche Melkor da schon, dass 1066 als Start für eine Triologie perfekt wäre, auch wenn ich denke, dass es bei CA als britisches Studio durchaus wahrscheinlich ist. Ich fände das ganze allerdings sehr auf England zentriert, was mir deutlich nicht gefallen würde. Weiterhin finde ich sein Argument, dass man unbedingt das Mittelalter erlebt haben muss, um ein ordentliches Renaissance Spiel zu haben. Europa Universalis IV ist der lebende Gegenbeweis.

    Auch das Argument mit zu viel Überlappung zieht für mich aus mehreren Gründen nicht:


    1. Das Aufstieg der Republik DLC überlappt sich inhaltlich und zeitlich fast komplett mit dem Prolog in Rome 2, die Hannibal und Caesar Kampange mit dem Hauptspiel. Medieval 2 Kingdoms überlappt sich mit Medieval 2...


    2. Beides sowohl das Age of Charlemagne und Thrones of Britannia, behandeln wie Medieval 2 Kingdoms und die Kampangen DLCs nur einen recht kleinen Abschnitt, den zwar ehrlicher Weise auch gut abtrennen kann, aber wir haben mehr als genug Stoff damit wir auch den Rest Europas füttern können. Einen Vollpreistitel später anzusetzen, nur weil man mit Thrones of Britannia etwa 10% vom ganzen Geschehen schon abgedeckt hat wäre meiner Meinung nach sehr unsinnig.


    3. Dieses Argument wurde auch im Video erwähnt, die bessere Aufteilung für eine Trilogie wäre für mich auch die klassische Früh-Hoch-Spätmittelalterteilung. Für mich müsste da die Renaissance nicht zwingend mit drin sein. Das wäre dann für ein DLC gut.


    Was haltet ihr davon?

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Ich wünsche mir ein Medieval 3 mit allen Epochen - vom Frühmittelalter bis zum Spätmittelalter - das alles abdeckt und mit der Spielmechanik von der grandiosen Divide et Impera Mod für Rome 2 - das wäre für mich perfekt.

  • 30-Jähriger Krieg ist definitiv kein Mittelalter mehr. Der allerspäteste Zeitpunkt des Mittelalters ist der Thesenanschlag Luthers 1517.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • 30-Jähriger Krieg ist definitiv kein Mittelalter mehr. Der allerspäteste Zeitpunkt des Mittelalters ist der Thesenanschlag Luthers 1517.

    Ich wusste es nicht mehr genau und wollte gerade nicht in Google gucken, denn ich dachte es würde noch zum Mittelalter dazupassen wegen den Pikeneinheiten die es gab in dieser Zeit, sorry. Ich meine natürlich bis zum Spätmittelalter wo es bereits die ersten Schießpulverwaffen gab, danke für die Berichtigung (Beitrag oben entsprechend geändert).


    Der 30 jährige Krieg ist die Zeit oder Epoche zwischen dem Spätmittelalter und dem Barock - da habe ich diese Zeitspanne versehentlich mit dazugezählt zum Mittelalter, wann genau das Mittelalter endete darüber streiten sich die Historiker bis Heute.


    Aber diese Epoche des 30 jährigen Krieges bzw. der frühen Neuzeit könnte man vielleicht auch noch als DLC oder ähnlich hinzufügen zum Medieval 3 oder am Besten gleich als ein eigenständiges späteres Spiel.

  • Hi Leute,

    Ich würde mich mega freuen über ein über ein Medieval 3.

    Es gibt aber für mich da müsste CA im Spielsystem eine "Revolution" vollführen.


    - gut würde ich es finden man behandelt das Mittelalter umfassend und behandelt nicht nur eine Epoche. Alles andere wirkt unvollständig. Also Früh-Hoch-Spätmittelalter.

    Dabei ist es für mich bisher unwichtig wie das dann Zustande kommt. Ob es wie bei Warhammer gehandhabt wird (3 Epochen/Spiele die zusammen ein ganzes Ergeben).

    Oder die Epochen sind alle in einem Spiel inkludiert. (Wie bei M2)

    Warum fordere ich jetzt einen Umbruch? Ich Versuche es zu beantworten.

    Wie viele runden trägt sich ein Spiel in der Regel?

    Maximal 150 +/- Runden. ( Muss ich noch erläutern warum oder würdet ihr mir da soweit zustimmen?)

    In ca 150 Runden kann man keinen 3 Epochen gerecht werden. Egal in welcher Form das Spiel auf den Markt kommt.

    Auch ein Wahrhammer 1+2 kombiniert trägt sich keine 150 runden.


    Immer wenn ich Total War spiele und im Diplomartikelmenü bin hab ich das Gefühl wie ich schlagartig wieder in die Mitte - Ende der 2000er versetzt werde.

    Zu der Zeit Ging der Diplomartie/Taktikmenü mit seiner Zeit. Aber seit den 2010er hängt dieses System doch seiner Zeit, trotz mittlerweile einiger Verbesserungen, nur noch hinterher. In Rome 2 hatte man dann ja sogar den Stammbaum ja dann einige jahr komplett entfernt.


    Also für ein neues Medieval müssen sich die Entwickler viel von Crusader Kings 2/3, Europa Universal 4, Civ 5/6 abgucken.

    Das Mittelalter lebt ja auch viel von seiner Politik und den daraus entstehenden Konflikten.


    Im besten Fall startet man in einer Dynastie und dann muss es ein Feudalsystem geben. Ich muss verschiedene Königreiche/ Nationen erschaffen können ( aus den Franken werden Frankreich und "Deutschland")

    Ich muss diese aber auch wieder zerstören dürfen.

    Ich muss durch Heirat Bündnisse Schmieden können, daraus können dann Erbfolgekriege entstehen.

    Aus starken Freunden/Bündnispartnern müssen Feinde werden.

    Ich muss auch mal 20 runden zurück geworfen werden, weil das Reich durch Erbstreitigkeiten der Erben in Fraktionen zersplittert und ich nur noch mit 2 Provinzen da stehen.

    Zu aggressive Außenpolitik muss abgestraft werden.

    Usw alles was so im Mittelalter halt passiert.


    Und daher muss sich M3 viel von den oben genannten Spielen abgucken. Es muss nicht so komplex sen, aber es muss in die Richtung gehen.

    Der Fokus darf auch nie zwingend auf die totale Vernichtung aller Fraktionen stehen. Das Spiel muss sich bestenfalls über mehrere hundert runden Tragen, damit auch der geschichtliche Rahmen von 300-400 Jahren gerecht wird.

  • Turba

    Also der dreißigjährige Krieg ist definitiv kein Mittelalter mehr (Wie konnte ich mich nur so irren?), allerdings muss ich hinzufügen, dass es gleich mehrere in Betracht kommende Zeitpunkte gibt die das Ende des Mittelalters markieren:


    1453: Die Eroberung Konstantinopels durch die Türken

    1454: Die Erfindung des Burchdrucks mit beweglichen Lettern

    1492: Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus

    1494: Der Einfall König Karls VIII. von Frankreich in Italien

    1495: Der Wormser Reichstag

    1508: Maximilian I. verzichtet auf die Kaiserkrönung in Rom durch den Papst

    1517: Der Thesenanschlag Martin Luthers

    1525: Der Deutsche Bauernkrieg

    1543: Nikolaus Kopernikus veröffentlicht seine These vom heliozentrischen Sonnensystem


    Quelle: https://curiositas-mittelalter…dete-das-mittelalter.html


    Also so ganz sicher ist man sich wie gesagt bis Heute nicht.

  • Solche Geschichtliche Einteilungen sind im Nachhinein immer schwierig.

    Die Leute die zu dieser Zeit lebten nahmen dies ja auch nicht so war wie wir heute. Es sind Einteilungen die wir im Nachhinein mit unserem Wissen gesetzt haben. Den Leuten die damals lebten war dies vermutlich gar nicht bewusst das eine Epoche wechselt.

  • fliege spricht da ja einige Punkte an die wir immer und immer wieder gefordert haben. Die Frage ist nur, wie sehr CA sich bemühen wird und sich etwas bei EU4 oder auch CK2 bedient.


    Ja, es wäre durchaus wichtig all die Punkte die du aufgezählt hast zu implementieren aber man muss immer auch bedenken, dass man diese Punkte in CK2 schon drinnen hatte (sehr ausführlich), dafür gibt es dort keine Einheiten und Echtzeitschlachten die abgedeckt werden müssen.


    Schlussendlich ist für mich aber essentiell dass endlich das Feudalsystem implementiert wird in einem TW.

  • Ich glaube das die Punkte von fliege für Total War etwas zu weit gehen (das soll ja kein Paradox Abklatsch sein sondern Total War). Am Ende des Tages werden wir immer noch eine Stamm, Staat, Königreich was auch immer anführen und keine Familie, das würde zu Total War auch einfach nicht passen meiner Meinung nach. Jedoch wäre es auch schön wenn die Charaktere endlich mehr Bedeutung bekommen (da könnte man dann zum Beispiel sagen das die Traits mehr Bedeutung bekommen und das man diese dann durch kluge Heirat "ranzüchten" kann ala CK) und auch das Bündnis durch Heirat kann ich mir gut in einem Total War vorstellen.


    Wolran Wie stellst du dir denn ein Feudalsystem in Total War vor? Es wäre echt cool wenn man das implementieren könnte aber ich kann es mir bisher nur schwer vorstellen (vielleicht reicht aber auch meine Fantasie einfach nicht aus ^^).

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  • Ich habe auch gesagt, dass es für mich der allerspäteste Punkt ist. Denn der Bauernkrieg ist für mich eine Folge des Thesenanschlages und hat meines Erachtens mehr in der Epoche für die Menschen in Europa verändert als Kopernikus.
    Bei allen Punkten vorher kann ich wirklich nicht sagen, dass es genau das war, was das Ende des Mittelalters bedeutet. Irgendwie sind es alle zusammen. Aber die wichtigsten sind das endgültige Ende des Byzantinischen Reiches , der Verzicht Maximilians auf die Kaiserkrönung durch den Papst (denn dieser Konflikt hatte schließlich weite Teile des Mittelalters geprägt) und halt der Thesenanschlag.

    Aber ja, man kann es noch nachvollziehbar bis 1543 setzen, ich will hier jetzt keine Diskussion losbrechen. Das würde dann das Thema hier sprengen (wäre für mich aber lustiger Weise nicht Off-Topic, da es ja schon wichtig für die Diskussion über das Spiel ist, wann der Endpunkt ist.


    fliege Hey cool, dass du wieder da bist, geil :thumbup:  
    Deinen Punkten stimme ich auch weitesgehend zu, nur ist es vielleicht etwas zu viel verlangt...

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Ich habe auch gesagt, dass es für mich der allerspäteste Punkt ist.

    Für dich? Das hattest du nicht gesagt das es für dich der aller späteste Punkt ist, du hattest einfach nur einen möglichen Punkt gesagt, deshalb hatte ich diesen einen möglichen Zeitpunkt durch mehrere andere mögliche Punkte ergänzt.

  • Für dich? Das hattest du nicht gesagt das es für dich der aller späteste Punkt ist, du hattest einfach nur einen möglichen Punkt gesagt, deshalb hatte ich diesen einen möglichen Zeitpunkt durch mehrere andere mögliche Punkte ergänzt.

    Naja, mit nem Bachelor in Geschichte erlaube ich mir einfach mal, dass ich da spätere Zeitpunkte ausklammern darf ;)

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.