Werbung

Residenza del Santo Padre a Roma e dello Stato Pontificio

  • Willkommen in der Residenz des Pontifex Maximus. Dem Erzbischof zu Rom und Heiligen Vater des Staates der Römisch-Katholischen Kirche.


    [tabmenu]
  • Von Bigkiwi Spanien:


    An seine Heiligkeit Papst Alexander VI.,


    ich bin euch zutiefst dankbar für eure Unterstützung der Konvertierung der maurischen Bevölkerung von Granada. Das Papsttum hat viel beigetragen, dass Iberien eine christliche Halbinsel geworden ist. Als von Gottesgnaden eingesetzter König sehe ich es weiter als eine heilige Pflicht an den Heiden den wahren Glauben zu bringen und die Kirche zu stärken. Ich biete euch ein Handelsabkommen an. Dies wird den Handel zwischen uns florieren lassen.


    Meine Händler würden sehr gern die Goldmine bei Aquelia (beste Ressource die ich bisher für mich entdeckt habe) erwerben. Weiterhin würden meine Händler gern beide Textilienmanufakturen bei Rom erwerben. Gibt es Ressourcen in Sizilien und Sardinien die ihr begehrt? Vllt. Schwefel oder Silber?

    Gern empfange ich einen päpstlichen Gesandten, um über die Details des Handelsvertrages zu sprechen.


    Als Handelshafen für den Handel mit dem Kirchenstaat und dem Königreich von Neapel beanspruche ich die Stadt Gaeta. Ich hoffe das diese Stadt ein Handelszentrum in der Region werden kann.


    Weiterhin möchte ich euch versichern, dass ihr in mir einen Freund in Zeiten der Not finden werdet.


    Ich freue mich in Zukunft persönlich mit euch sprechen zu können. Sobald ich meine Pilgerreise nach Rom antrete.


    gezeichnet Ferdinand II. der Katholische, König von Aragon, Kastilien und Sizilien

  • Von typewriter Genua


    An seine Heiligkeit, den Papst Alexander VI,


    wir bieten euch ein Handelsabkommen, sowie die gegenseitige Teilung unserer Karten an. Mögen die Händler und Kaufleute Genuas über Ostia in den gesamten Gebieten des Kirchenstaates Wohlstand bringen. Gleichfalls sind wir daran interessiert, einen Tausch des Salzes aus Noli gegen eure Gewürze aus Ancona zu ersuchen.


    Gezeichnet: Doge Augostino Adorno von Genua

  • Von Lambda Siena:


    Geehrtester heiliger Vater,

    Die Republik Siena war stets ein treuer Gläubiger an eurer Seite. Unser Volk preist euren Namen und strömt willig in die Messen. Wir hoffen, ihr schließt unsere Stadt und unser Volk in eure Gebete ein. Außerdem wünschen wir uns, mit dem Volk der edlen Stadt Rom Handel zu treiben, zum Wohle aller und zur Ehre Gottes. Wir würden auf ewig in eurer Schuld stehen und täglich für euch beten - nicht, dass ihr es nötig hättet. Wir hoffen, dass der heilige Stuhl und die Republik Siena wieder Seite an Seite stehen können, wie in alten Zeiten. Wir bitten euch um einen Handelsvertrag zum Wohle beider Völker.


    Außerdem bitten wir euch demütigst, unseren Anspruch auf Civitavecchia zu unterstützen. Die Ländereien um diese Stadt grenzen an sowohl unsere wie die euren Ländereien. Uns würde es in hohem Maße erfreuen, euch in dieser Angelegenheit auf unserer Seite zu haben.


    Dazu ein persönliches Anliegen: Mich würde es mit Glückseligkeit erfüllen, würdet ihr mich bald einmal auf einer Pilgerreise in Rom empfangen.


    In Demut

    Signore Pandolfo Petrucci

    und die Signoria di Siena

  • Gemeinsamer Post von Papst und Florenz Mannis :


    Zwei Reiter erreichen die Basilica San Giovanni in Laterno. Die Pferde werden beiden zugleich abgenommen und zur Tränke geführt, während die beiden jungen Männer ihre Reiserobe richteten und dem Eingang der Basilica entgegenschritten. Kaum dass sie die Türschwelle erreichten, schoben sie auch ihre Kapuzen zurück. Lorenzo di Piero de' Medici junges Gesicht kam zum Vorschein. Zu seiner Seite Marco Bello, ein Vertrauter seines Vaters Piero de' Medici. Lorenzo tauchte seine Finger in die Schale mit dem Weihwasser, machte einen förmlichen Knicks und bekreuzigte sich. Anschließend führte er seinen Weg fort und sollte alsbald auch finden, was er suchte, den Hofmeister der Basilica.


    Mit Marco im Schlepptau erreichte Lorenzo den Geistlichen:

    Mein Herr, bitte entrichtet seiner Heiligkeit Papst Alexander VI die demütigsten Grüße und die Aufwartung Lorenzo de' Medici's. Ich komme mit Nachrichten meines Vaters und dem Wunsch die bereits bestehenden guten Beziehungen zwischen seiner Heiligkeit und den Medici's zu vertiefen. Doch, sofern Ihr erlaubt, wäre es mir zunächst ein Anliegen die Beichte abgenommen zu bekommen ehe wir uns den Irdischen zuwenden.


    --------------------------------------


    Lorenzo de' Medici war ohne jeden Zweifel von dem ihm dargebotenen Anblick des Audienzsaals beeindruckt. Die schiere Pracht und Macht des heiligen Stuhls ließ den jungen Medici einen demütigen Blick annehmen. So trat er nun bedächtigen Schrittes mit seinem Begleiter, Singore Bello, näher an den heiligen Vater herantreten. Vor seiner Heiligkeit machte er schließlich halt und tat es Signore de Strozzi gleich, kniete er sich vor dem Borgia Papst nieder und küsste den Ring seiner Heiligkeit.


    "Heiliger Vater, ich trete mit Demut im Herzen vor Euch und Danke Euch, dass Ihr mich empfangt."


    Nach dem Lorenzo den Ring geküsst hatte, erhob er sich und nahm ein paar Schritte rückwärts um eine ausreichende Distanz zwischen sich und seine Heiligkeit zu bringen.


    "Ich darf Euch das Bedauern meines Vaters, Piero de' Medici, zum Ausdruck bringen. Er weiß sehr wohl, dass sein letzter Besuch bei Euch schon einige Zeit her ist, doch erlaubt es die Verabschiedung eines neuen, sehr ehrgeizigen Gesetzespaket zum Ausbau der Kirchen in der Republik sowie Modernisierungsmaßnahmen der Händlerstrukturen seine Aufmerksamkeit. Außerdem ist es unser Wunsch alsbald all unseren Bürgern auch vor Ort einen Priester anbieten zu können, daher werden die Anwerbebemühungen neuer Priester aus der Priesterschule von besonderer Bedeutung sein. Mein Vater wäre aber sehr erfreut, wenn er Euch alsbald auch wieder selbst antreffen dürfte."


    Lorenzo unterbrach seine Ausführungen nur kurz, ehe er den kurzen Monolog fortsetzt.


    "Nichtsdestotrotz möchte ich Euch die Anfrage der Signoria di Firenze vortragen und hoffe damit auf offenes Gehör bei Euch zu stoßen. Denn seit jeher hat das enge Band zwischen dem heiligen Stuhl aus Rom und der Republik Florenz für die Stabilität des Friedens und den Wohlstand unserer Bürger beigetragen. Von Seiten der Republik Florenz wünschen wir uns, dass auch zukünftig Rom und Florenz gemeinsam vorangehen. Daher bieten wir dem heiligen Stuhl zu Rom ein Handelsabkommen inklusive Zollfreiheit an, ferner....[geheimer Teil der Botschaft]"


    Erneut wurde es Still um Lorenzo und er betrachtete das Antlitz des Papstes nachdenklich und auf seine Antwort abwartend.


    &thumbnail=1



  • Antworten des Papstes


    An Ferdinand II. der Katholische, König von Aragon, Kastilien und Sizilien,


    gerne hört der heilige Stuhl von Eurem Ersuchen und Eurem Begehren um eine Pilgerreise nach Rom. Dem König voN Aragon, Kastilien und Sizilien sei versichert, dass die Tore der ewigen Stadt stets für ihn offen stehen und wir uns darauf freuen, ihn persönlich im Vatikan begrüßen zu dürfen.


    Euem Anspruch auf Stadt Gaeta kann leider nicht stattgegeben werden. Die Rat der Stadt und ihr Umland unterstehender Protection durch den Kirchenstaat und es ist ausgeschlossen, dass ihr mit Eurem Truppen dort anlandet.


    Die Pachtkosten für die Schürfrechte für die Goldminen in der Nähe von Aquelia belaufen sich auf 1000 Florin jährlich, zu zahlen ab der ersten Unze durch Euch gefördertes Gold. Um der guten Beziehung willen, bieten wir sie Euch als erstes an.

    Des Weiteren steht lediglich eine der Textilmanufakturen zur Miete frei. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf 600 Florin. An Waren von der Insel Sizilien sind wir derzeit nicht interessiert.


    Wir hoffen, dass Ihr wohlauf seid und bekräftigen noch einmal unsere Freude auf Eure bevorstehende Reise.


    gezeichnet

    Alexander VI., Episcopus Romanus, Vicarius Iesu Christi, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Servus Servorum Dei


    -------------------------------------------------------------------------


    An Doge Augostino Adorno von Genua,


    Friede sei mit Euch Augostino. Der heilige Stuhl ist erfreut über das von Euch angebotene Handelsabkommen und willigt ebenfalls in die Zusammenarbeit unserer Kategraphen ein.

    An einem Ressourcen Tausch, insbesondere für das Salz aus Noli, sind die Anconischen Patritzier nicht interessiert und der heilige Stuhl möchte diese keineswegs verärgern. Eine entsprechende Summe, könnte jedoch als Gegenleistung für das Vorkaufsrecht der Gewürze aus Ancona diese Rechte ermöglichen. Für bescheidene 350 Florin gehört Euren Händlern dieses Privileg.


    Möge Gott Euch segnen und allzeit über Euch wachen!


    gezeichnet

    Alexander VI., Episcopus Romanus, Vicarius Iesu Christi, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Servus Servorum Dei


    --------------------------------------------------------------------------------


    An Ludovico Sforza, Duca di Milano,


    Friede sei mit Euch Ludovico. Der heilige Stuhl ist erfreut über das von Euch angebotene Handelsabkommen und willigt ebenfalls in die Zusammenarbeit unserer Kategraphen ein.


    Möge Gott Euch segnen und allzeit über Euch wachen!


    gezeichnet

    Alexander VI., Episcopus Romanus, Vicarius Iesu Christi, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Servus Servorum Dei


    ----------------------------------------------------------------------------------


    An Signore Pandolfo Petrucci

    und die Signoria di Siena


    Pandolfo, Ihr wart und seid ein wahrer Freund der Kirche und des heiligen Stuhls zu Rom! Wir sind äußerst Stolz Euch und die gesamte Signoria di Siena an der Seite der Kirche und der gesamten Christenheit zu wissen! Entsprechend sei hiermit die ausdrückliche Einladung an Euch ausgesprochen, eine Pilgerreise gen Rom zu unternehmen. Die Tore der ewigen Stadt stehen Euch stets offen!

    Ebenso freut es den heiligen Stuhl Euer Angebot zum gemeinsamen Handel anzunehmen, auf dass unser beider Reichtum sich mehren möge!


    DIe Stadt und die Campagna Civitavecchia unterstehen derzeit dem Schutz des heiligen Stuhls und wir können derzeit noch nicht sehen, dass die oberen des Stadt Rates dies anders sehen. Der Kirchenstaat verspricht ihnen nicht nur eine Nähe zu Gott, sondern auch Sicherheit und Reichtum. Gleichwohl sind wir durchaus bereit, eine friedliche Einigung mit Euch und dem Stadtrat zu finden, laden wir Euch daher dazu ein, dies ebenfalls während Eures Besuchs in Rom mit allen Beteiligten zu besprechen. Solange verweilt jedoch die Schirmherrschaft über die Region beim Kirchenstaat.


    Möge Gott Euch segnen und allzeit über Euch wachen!


    gezeichnet

    Alexander VI., Episcopus Romanus, Vicarius Iesu Christi, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Servus Servorum Dei


    -----------------------------------------------------------


    Lorenzo de' Medici war ohne jeden Zweifel von dem ihm dargebotenen Anblick des Audienzsaals beeindruckt. Die schiere Pracht und Macht des heiligen Stuhls ließ den jungen Medici einen demütigen Blick annehmen. So trat er nun bedächtigen Schrittes mit seinem Begleiter, Singore Bello, näher an den heiligen Vater herantreten. Vor seiner Heiligkeit machte er schließlich halt und tat es Signore de Strozzi gleich, kniete er sich vor dem Borgia Papst nieder und küsste den Ring seiner Heiligkeit.


    "Heiliger Vater, ich trete mit Demut im Herzen vor Euch und Danke Euch, dass Ihr mich empfangt."


    Nach dem Lorenzo den Ring geküsst hatte, erhob er sich und nahm ein paar Schritte rückwärts um eine ausreichende Distanz zwischen sich und seine Heiligkeit zu bringen.


    "Ich darf Euch das Bedauern meines Vaters, Piero de' Medici, zum Ausdruck bringen. Er weiß sehr wohl, dass sein letzter Besuch bei Euch schon einige Zeit her ist, doch erlaubt es die Verabschiedung eines neuen, sehr ehrgeizigen Gesetzespaket zum Ausbau der Kirchen in der Republik sowie Modernisierungsmaßnahmen der Händlerstrukturen seine Aufmerksamkeit. Außerdem ist es unser Wunsch alsbald all unseren Bürgern auch vor Ort einen Priester anbieten zu können, daher werden die Anwerbebemühungen neuer Priester aus der Priesterschule von besonderer Bedeutung sein. Mein Vater wäre aber sehr erfreut, wenn er Euch alsbald auch wieder selbst antreffen dürfte."


    Lorenzo unterbrach seine Ausführungen nur kurz, ehe er den kurzen Monolog fortsetzt.


    "Nichtsdestotrotz möchte ich Euch die Anfrage der Signoria di Firenze vortragen und hoffe damit auf offenes Gehör bei Euch zu stoßen. Denn seit jeher hat das enge Band zwischen dem heiligen Stuhl aus Rom und der Republik Florenz für die Stabilität des Friedens und den Wohlstand unserer Bürger beigetragen. Von Seiten der Republik Florenz wünschen wir uns, dass auch zukünftig Rom und Florenz gemeinsam vorangehen. Daher bieten wir dem heiligen Stuhl zu Rom ein Handelsabkommen inklusive Zollfreiheit an, ferner....[geheimer Teil der Botschaft]"


    Erneut wurde es Still um Lorenzo und er betrachtete das Antlitz des Papstes nachdenklich und auf seine Antwort abwartend.




    Papst Alexander saß auf seinem Thron und lauschte den Worten de Medicis aufmerksam. Er war beeindruckt von dem jungen Mann, der in schneller und kluger Sprache seinem Anliegen Ausdruck verlieh. Es war eine wahrlich wilkommene Abwechslung zum drögen und immer gleichen Alltag in der italienischen Diplomatie und am Lateranenpalast. Natürlich dürfte sich Alexander nichts davon anmerken und so blickte er immer noch stoisch drein, als sein Gast seine Ansprache beendet hatte.


    "Es erfreut mich, eure Bekanntschaft machen zu dürfen Lorenzo und eure Bemühungen um die Stabilität in euren Landen ist Musik in den Ohren der Engel die über die Signoria di Florenz wachen. Zu eurem Anliegen...[siehe PN]"


    Als der Papst geendet hatte, wartete er eine gespannt eine Antwort des jungen Florentiner ab.

  • von Bigkiwi Spanien


    Ferdinand II. hatte nach seiner Pilgerreise und den Ostertagen ein paar Tage in Rom verbracht und sich das Kolosseum und viele weitere erhaltene Gebäude aus den Zeiten des römischen Kaiserreichs angesehen. Ihn erstaunten immer wieder die prächtigen und funktionellen Bauten. Dabei waren es aber nicht die großen Bauten, wie das Kolosseum, die den König am meisten beeindruckten sondern die funktionellen wie die Aquädukte von Rom. Das Kolosseum verkörperte für Ferdinand II. einen unmenschlichen Sport in dem Menschen auf grausame Weise der Unterhaltung dienten. Die Aquädukte dagegen waren für alle Einwohner der Stadt essentiell, um die Stadt mit ausreichend Frischwasser zu beliefern.


    Einige Tage waren seid Ostern vergangen und am letzten Tag bevor der König Rom wieder verlassen wollte hatte er eine Audienz bei Papst Alexander VI. erhalten. Er begab sich mit seinem Gefolge zum Lateranpalast und wurde vom Papst in den Hallen der Basilika empfangen: "Ich grüße euch eure Heiligkeit und danke euch für die Audienz und das Gespräch unter vier Augen. Gott hat mich auf dem Weg nach Rom geschützt und war während der Pilgerreise an meiner Seite und an der Seite meiner Begleiter. Auf der Reise wurde es klar, dass man etwas gegen die Heiden in Nordafrika tun sollte. Die Ausrufung eines Kreuzzugs gegen die Heiden der Stadt Qlibiyam die als Stützpunkt für Piratenüberfälle in Süditalien genutzt wird wäre ein starkes Statement zur Bekämpfung der Piratengefahr dort. Kann ich auf eure Hilfe setzen?


    Wenn es euch nichts ausmacht würde ich mit euch über meine Erlebnisse während der Pilgerreise sprechen und mir von euch die Beichte abnehmen lassen. Weiterhin ist mein letzter Brief als Null und nichtig zu betrachten. Mein Cousin Ferdinand I. von Neapel hat die Stadt Gaeta mit seinen Truppen gesichert. Ich habe als ich das hörte meinen Anspruch zurückgezogen, um die guten Beziehungen zu Neapel und zu Rom nicht zu verschlechtern. Wenn es privatere Räume gibt in denen wir reden können folge ich euch gern eure Heiligkeit."


  • Nachdem Leonardo Loredan die Worte des Papstes gelesen hatte, bat er den päpstlichen Kurier zu warten. So dass er direkt ein Antwortschreiben verfassen und an jenen Kurier übergeben konnte. Nach ein paar Stunden, in denen sich der Kurier die Innenstadt und Architektur Venedigs anschauen konnte, erhielt der Kurier das Schreiben und brachte es Pflichtgemäß zum hochheiligen Stuhle Petris.



    Eure Heiligkeit, Alexander VI.,


    selbst Staatsoberhäupter haben vor Gottes Gericht Rechnung zu tragen. Unser Doge Agostino Barbarigo, hat sich stets für den Frieden in Norditalien eingesetzt, hat versucht diesen zu wahren. So wollte er auch vermeiden, dass Christen gegen Christen kämpfen. Eine im Sinne der christlichen Lehren ganz und gar ehrenvolle Bemühung. Ich bin daher fest davon überzeugt, dass die Seele unseres Dogen durch eure Gnade und die Gnade Gottes in den Himmel auffährt.


    Was die Schweizer Eidgenossen betrifft, so haben sie die Republik während der Verhandlungen mehrfach grundlos beleidigt. Diese unerhörte Verhöhnung glaubte sowohl der Doge als auch der Rat, nicht mit Worten, sondern durch die Tat zurückweisen zu müssen. Sie haben den Angriffskrieg begonnen und müssen nun mit den Ergebnissen ihres Handelns leben. Die Phase der Trauer wird dennoch von der ganzen Republik eingehalten.


    Ich danke euch im Namen des Rates und aller Venezianer für euren Segen. Unsere wunderschöne Hauptstadt steht euch jederzeit offen.


    gez.

    Leonardo Loredan, erstes Ratsmitglied und kommissarischer Regierungschef der Republik Venedig