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[SPQR] Senatssitzung

  • Da sich die Mittagsstunde näherte erhob sich Papus, um die Sitzung zu unterbrechen:


    "Verehrte Senatoren, ich denke wir haben uns in dieser Sache ausreichend besprochen. Entscheidungen von solcher Tragweite müssen wohl überlegt sein. Daher unterbreche ich die Senatssitzung für drei Stunden, damit wir uns stärken und reiflich überlegen können, welcher Antrag angenommen werden soll. Die Antragsteller sollen ihre Anträge in dieser Zeit spruchreif ausformulieren und nach Wiederaufnahme der Sitzung vortragen, damit wir im Anschluss zur Abstimmung schreiten können."


    Damit war die Sitzung unterbrochen. Die Senatoren erhoben sich und einige gingen zügig aus der Curie, entweder um schnell etwas zu speisen oder um sich zu erleichtern. Die Mehrheit blieb jedoch zunächst noch zurück und plauderte miteinander.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Lucius Postumius Albinus


    Albinus erhob sich und schlenderte ins Chalcidicum, der von Säulen umsäumten Vorhalle der Curia Hostilia.

    Er hatte sich an eine der Säulen zurück gezogen, etwas abseits und beobachtete die Menge der Senatoren die an ihm vorbei strömte.

  • Marcus Valerius Laevinus



    Als bereits ein Großteil der Senatoren zur Mittagsstunde das Gebäude verlassen hatten, folgte Laevinus alleine seinem Senatorenkollegen Albinus, den er nicht aus den Augen gelassen hatte ins Chalcidicum.


    "Albinus," rief Laevinus leise aber respektvoll: "Auf ein Wort bitte." Währenddessen näherte er sich Albinus, hielt aber noch einen guten Meter Abstand.

  • Lucius Postumius Albinus


    Albinus forschte mit einem scharfen Blick um sich ob auch niemand in der Nähe wäre. Als er sich davon überzeugt hatte, beugte er den Kopf in Richtung Laevinus "Ich bin ganz Ohr?"

  • Claudii Pulchri


    Glicia und Malleolus, sowie die anderen drei Senatoren verliessen die Curia und das Calchidicum. Draussen erwartete sie bereits Caecilia Metelli.


    "Ihr wart grossartig, besonders Du. "


    Sanft, fast unmerklich berührte sie Malleolus Schulter.


    Lächelnd fragte Malleolus: "Und nun? Wie gehen wir weiter vor?"


    "In dieser Sache? Das ist mir letztendlich egal. Sowohl Gold- als auch Silbermünzen werden meinen Geschäften nutzen. Dafür werden mich nach Deinem heutigen Auftritt bestimmt andere Senatoren um meine Hilfe bitten."


    Caecilia Metelli zwinkerte Malleolus zu.


    "Kommt , lass uns auf Deinem Erfolg mit einem Becher Wein anstoßen." Sie hakte sich bei Malleolus ein und sie schlenderten in Richtung einer in der Nähe des Forums bedindlichen Taverne.

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  • Scipiones


    typewriter Der alte Gnaeus war gerade mit seinem Sohn Publius und Matho dabei, ein Mittagsmahl in einer Taverne nahe des Forums einzunehmen, als er Marcus Minucius Rufus erblickte und mit seinem Wanderstock sich ihm näherte. „Auf ein Wort, verehrter Rufus.“


    Wolran Publius entschloss sich daraufhin, als er gerade Albinus und Laevinus sprechen sah, noch ein bisschen mit Albinus zu reden, aber er wartete abseits der beiden darauf, bis sie fertig waren.


    SalmaH Matho stand plötzlich alleine da und dachte sich, weil er grossen Hunger hatte, die Taverne aufzusuchen. Er erkannte Malleolus mit einer Frau an einem benachbarten Tisch und winkte den beiden zu.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Claudii Pulchri


    Malleolus winkte Matho zurück. "Matho kommt zu uns." Glicia und die übrigen Senatoren aus seiner Gruppe standen an anderen Tischen um Caecilia und Malleolus herum. Tarvos und Artaios standen am Tisch direkt hinter hinter Caecilia Metelli.

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  • Marcus Valerius Laevinus




    Gerade als Laevinus gehen wollte, bemerkte er Publius vom Haus der Scipionen. "Anscheinend möchte euch noch jemand sprechen."

    Daraufhin verließ Laevinus das Chalcidicum und respektierte den Wunsch von Publius sich ungestört mit Albinus unterhalten zu können.

  • Scipiones


    Matho gesellte sich mit seinem Teller zu Malleolus und Caecilia. "Wohl bekomm's. Auf ein Wort, verehrte Anwesende."


    Publius näherte sich Albinus und sagte: "Auf ein Wort, werter Albinus."

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Claudii Pulchri


    Interessiert winkte Caecilia Metelli Artaios und Tarvos herbei, die sodann den Tisch mit den dreien gegen neugierige Dritte abschirmten.


    "Darf ich vorstellen, Caecilia Metelli, Matrona des Hauses Claudii Pulchri." sagte Malleolus. Höflich neigte Caecilia den Kopf in Richtung Matho.


    "Wir sind ganz Ohr.." sagte sie.

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  • Manius Nautius Raecianus

    Manius hatte sich Zeit gelassen. Es war abzusehen gewesen, dass die Senatssitzung länger dauern würde, also hatte er keine Eile gehabt sich zur Curia Hostilia zu begeben. Als er einige Senatoren außerhalb des Gebäudes erspähte, wusste er, dass gerade eine Pause herrschen musste.
    Schnell machte er seinen Ziehvater ausfindig und steuerte auf ihn zu. Ohne sich mit einer Begrüßung aufzuhalten fragte er:
    "Nun, was hat sich bisher zugetragen?"
    Hilarius rümpfte die Nase: "Viel alberne Wahrheitsverdrehungen und Machtspielchen , wie immer"
    Während der Patriarch ausführlich Bericht erstattete, machte sich Manius Notizen in seinem Wachstafel-buch.
    "Ich verstehe. Gut, ich denke wir sollten uns nicht einmischen, lasst die Mächtigen im Senat in Ruhe ihre Intrigen spinnen. Wenn sie sich erst in ihren eigenen Netzen verheddert haben, wird die Sache wesentlich interessanter werden"
    Aus dem Augenwinkel nahm er zwei bekannte Gestalten wahr. Mit seinem typischen falschen Lächeln entschuldigte er sich und steuerte auf die Beiden zu.
    "Was macht ihr denn hier? Wieder einmal eine Aufgabe von Vitus?"
    Flavius zuckte zusammen und verneigte sich hastig: "Oh, Herr, womit können wir ihnen helfen?"
    Manius amüsierte sich köstlich - das Unwohlsein des Jungen war offensichtlich.
    Rufus verdrehte die Augen: "Wir sollen irgendsoeinen Bauplan von der Curia Hostilia skizzieren, vollkommen öde"
    "Nun, was haltet ihr dann davon, wenn ich euch davon freistelle und ich stattdessen eine andere Aufgabe gebe?", fragte Manius, ohne sein Lächeln auch nur ein bisschen zu verziehen.
    Sofort grinste Rufus und entschied kurzum für beide: "Super! Was sollen wir machen?"
    Manius beugte sich vor und flüsterte ihm ins Ohr.
    Der rothaarige der Zwillinge zog die Augenbrauen hoch: "Das ist alles?"
    "Ja, das wird vollkommen ausreichen. Macht danach was ihr wollt"
    Freudig hüfte Rufus auf und zog seinen Bruder am Arm hinter sich her: "Toll! Bis später Manius!"
    Zufrieden sah der junge Stratege ihnen hinterher. Er erhoffte sich keine großen Ergebnisse von diesem Unterfangen, aber es würde passend sein, um einige Dinge zu überprüfen. Er entschied sich noch eine Weile zu verweilen und zu warten bis der Rest der Senatssitzung begann - vielleicht würden es ja doch noch interessant werden...

    MOTHER 3:
    "Lucas spoke the Encouraging Words to the boulder! The boulder appears to feel better"

    2 Mal editiert, zuletzt von legofreak97 ()

  • Nachdem ausreichend Zeit verstrichen war und er sich auch selbst etwas gestärkt hatte, ließ Papus durch die Herolde die Fortsetzung der Senatssitzung verkünden. Die Senatoren kamen nun wieder in die Curie. Obwohl noch nicht alle Senatoren bereits zurück waren, ergriff Papus das Wort, als die überwiegende Mehrheit der Senatoren anwesend war. Die Nachzügler mussten sich dann von den anderen erzählen lassen, was geschehen war.

    "Senatoren, nachdem wir nun reiflich Zeit zum Überlegen und Stärken hatten, bitte ich die Antragsteller der Reihe nach ihre Anliegen vorzutragen, damit wir den Magistraten noch heute unseren Beschluss mitteilen können!"

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Lucius Postumius Albinus


    Albinus war gleich nach Verkündung wieder in die Curie geeilt. So konnte er direkt seinen Vorschlag unterbreiten. Er erhob sich und diktierte:


    "Ich stelle den Antrag zur Einführung einer Gold- und Silberwährung. Die Silbermünzen sollen den Wert von 10 As haben, während die Goldmünzen 100 As wert sein sollen. Um den Markt nicht zu überfordern plädiere ich dafür, die Silberwährung einzuführen und erst nach Ablauf von einem Jahr Goldmünzen einzuführen. Um die Prägung in Gang zu bringen können Barren eingeschmolzen werden und mit einem einheitlichen Feinheitsgrad Münzen geprägt werden. Als Motiv schlage ich den Gott Merkur vor.

    Um gleichzeitig eine langfristige Versorgung mit Edelmetallen sicher zu stellen, soll vorerst eine diplomatische Delegation nach Massilia entsandt werden um mögliche Handelsbedingungen zu vereinbaren. Eine vorläufige Liste mit Teilnehmern habe ich bereits hier." Er klopfte auf eine Schreibtafel.

    "Schlussendlich wird Rom sich eine eigene Versorgung mit Edelmetallen sicherstellen müssen. Die nächsten solchen Vorkommen sollten in den Alpen liegen, daher wird eine langsame Ausbreitung unseres Einflusses in diese Richtung unerlässlich sein."

    Unter Beifall seiner Anhänger setzte sich Albinus wieder hin.

  • Scipiones


    Publius war bereits in der Curia und verkündete stehend seinen Vorschlag:


    „Ich stelle ebenfalls einen Antrag zur Einführung von Silbermünzen und Goldmünzen. Silbermünzen haben einen Wert von 10 As und Goldmünzen von 20 Silbermünzen, also 200 As. Es werden sofort die Silbermünzen mit dem Motiv des Mars geprägt mit den bereits verfügbaren Silberbarren, um den schon zirkulierenden griechischen Münzen entgegenzuwirken. Nach einem Jahr werden dann die Goldmünzen mit dem Motiv des Adlers eingeführt. In dieser Pufferzeit werden für die mittelfristige Versorgung von Silber und Gold einerseits Delegationen nach Ägypten, Athen, Makedonien sowie in den keltischen Norden entsandt, um Verhandlungen aufzunehmen, und andererseits können ein Teil der bereits verfügbaren bzw. gelieferten Goldbarren für die Prägung eingeschmolzen werden, damit rechtzeitig die Wirtschaft die benötigten Goldmünzen erhält. Personenlisten für Delegationen und Kommissionen habe ich bereits zusammengestellt und trage sie bei mir. Wie Albinus bin ich ebenfalls dafür, in den nächsten Jahren die Vorkommen von Edelmetallen für die Republik zu sichern. Oeconomia Romae aeternae effloret!“, endete Publius unter Beifall seiner Unterstützer.


    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Claudii Pulchri


    Nun waren auch Glicia und Malleolus zurückgekeht. Während Glicia mal diesen Senator zur Seite nahm und auf ihn einredete und mal jenen, erhob sich Malleolus und sagte:


    "Nach reiflicher Überlegung unterstützen die Claudii Pulchri den Vorschlag von Publius Cornelius Scipio Asina. Eine Ausdehnung des Handels mit dem Osten ist das, was Rom nun braucht. Von den Ptolemäern können wir Gold kaufen. Ausserdem Elfenbein, Perlen und andere exotische Dinge für die Tempel unserer Götter. Die Ptolemäer wiederum werden auf unser Olivenöl, unseren Wein aus Falernum, sowie unsere Pferde aus Kampanien erpicht sein. Und so ist es mit den anderen griechischen Königreichen dort, alle sind begierig nach unseren Waren. Darum unterstützen wir den Vorschlag der Scipiones."


    Malleolus setzte sich nun.

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