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[SPQR] Senatssitzung

  • Als Papus sah, dass sich keine weiteren Senatoren mehr äußeren wollten, ließ er die Abstimmung vornehmen. Dazu postierten sich die antragstellenden Senatoren an gegenüberliegende Enden der Curie und die Übrigen stellten sich zu demjenigen, dessen Vorschlag sie unterstützten. Wer sich enthielt blieb einfach auf den Bänken sitzen. Nachdem sich alle klar erkennbar positioniert hatten, zählte Papus durch und verkündete das Ergebnis:

    "Für den Antrag des L. Postumius Albinus 90 Stimmen.
    Für den Antrag des P. Cornelius Scipio Asina 47 Stimmen.
    Der Rest Enthaltungen. Damit wird der Vorschlag des Albinus als Beschluss des Senats angenommen."

    Dem folgte Beifall und die Senatoren nahmen wieder Platz. Papus nutzte den Rest der Sitzung, um den Senatoren einen Brief seines Amtskollegen vorzulesen, welcher von seinem offenbar sehr erfolgreichem Vorgehen in Sardinien berichtete. Danach schloss er die Sitzung, damit die Magistrate noch am selben Abend die ersten Vorbereitungen vornehmen und der Senatsbeschluss als Gesetzesantrag für die nächste Volksversammlung bekannt gemacht werden konnte. Papus ging vorher noch auf Albinus zu und frage ihn, ob er den Senatsbeschluss als erste selbst dem Volk von der Rostra aus verkünden wolle.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Über die Lage in Etrurien.


    Die Gesandtschaft und der Bericht des Luscinus mussten dem Senat vorgestellt werden, also ließ Papus verkünden:


    Der ehrwürdige Konsul L. Aemilius Papus ruft die Senatoren dazu auf sich am 14. Tage vor den Kalenden des September (19. August) in der Curia Hostilia zu versammeln, um die Gesandtschaft aus Volaterrae zu empfangen und über die Lage in Etrurien zu beraten.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Senatssitzung am 14. Tage vor den Kalenden des September (19. August)


    Als sich Papus bereits auf den Weg zu Curie begeben hatte, trat ein weiterer Bote an ihn heran.
    "Herr, ich weiß, dass ihr beschäftigt seid, doch bin ich hier um euch um Gehör für eine Gesandtschaft aus Ariminum, es ist dringend...."
    Papus bereits in Gedanken fertigte ihn etwas unwirsch ab:"Ja ja, die Gesandtschaft soll zur Curia Hostilia kommen, wenn wir mit den anderen Tagespunkten fertig sind, kann sie sprechen."
    Papus hatte sich ohnehin schon verspätet und wollte nicht weiter aufgehalten werden. Als er nun zur Curie kam, hatten sich bereits deutlich erkennbar genug Senatoren versammelt. Auch die Gesandtschaft aus Volaterrae war schon da. Nachzügler würde es wohl dennoch geben, wie immer. Als die nötigen Formalitäten abgehalten worden waren, zogen die Senatoren in die Curie ein und Papus eröffnete die Sitzung.

    "Verehrte Senatoren, wir haben uns heute hier versammelt um den Anliegen der Gesandtschaft aus Volaterrae Gehör zu schenken. Da die Gesandten für sich selbst sprechen sollen, bitte ich sie nun in die Curie um ihr Anliegen vorzutragen."

    Die fünf Gesandten aus Volaterrae hatten vor dem Eingang der Curie gewartet und kamen nun angemessenen Schrittes herein. Sie Verbeugten sich höflich vor dem Konsul, der auf seinem Sessel platz genommen hatte und vor den anwesenden Senatoren. Ihr Anführer begann seine Rede in nahezu perfektem Latein:
    "Verehrte Senatoren Roms, ich bin Spitus Apunus Venala und führe diese Gesandtschaft an. Der Rat Volaterraes hat uns mit der würdigen und erfreulichen Aufgabe bedacht mit dem mächtigen Rom nun endlich einen Foedus nach dem Vorbild Populonias abzuschließen, wie es schon längst hätte geschehen sollen. Erfreut würde sich ganz Volaterrae zeigen, wenn der Stadt zudem die Rechte eines Municipiums erhielte."
    Als Venala geendet hatte trat ein weiterer Gesandter vor, sein Latein war nicht so geschliffen:
    "Gleichzeitig haben wir jedoch auch einen weiteren, unerfreulicheren Auftrag. Wohl wissend, dass dieser den Ersteren in Gefahr bringen könnte. Mein Name ist Lacre Plecu Cutunia und die restlichen drei Gesandten sind allesamt Getreidehändler, welche durch die Aktionen römischer Soldaten zu Schaden kamen. Dies geschah folgender Maßen: Der Prätor Luscinus hatte mit dem Rat von Volaterrae ausgemacht, dass er gegen eine festgesetzte Summer den vierten Teil der diesjährigen Ernte erhalten sollte. Die Summe war ohnehin schon recht klein, doch hatte er zugesagt, dass seine Soldaten dafür lediglich Wasser und Gras für die Tiere nehmen und sonst nicht weiter furagieren würden. Daher nahmen wir diesen Vertrag an. Als die Ernte eingefahren war, gaben wir pflichtgemäß unseren Teil an die römischen Soldaten, doch der zuständige Präfekt meinte es sei zu wenig. Mit der Zustimmung des Prätors gab uns also der Quästor Titus Quinctius Crispinus nur die Hälfte des versprochenen Geldes."
    "Und wie kamen die Getreidehändler zu Schaden?" fragte Papus dazwischen.
    "Die Getreidehändler taten das, was sie jedes Jahr taten. Sie kauften den Bauern ihr Getreide ab und brachten es nach Volaterrae, um es dort weiter zu verkaufen. Das hatte der vorhin angesprochene Präfekt wohl bemerkt und unterstellte uns, dass wir ihm absichtlich Getreide vorenthalten hätten und beschlagnahmte das Getreide, mitsamt der Ochsen und Wagen. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der mehrere Sklaven von römischen Soldaten getötet und verwundet wurden. Auch Pesnu hier.."
    Er zeigte auf einen der drei Händler, welche darauf hin verschiedene, schon etwas gealterte Blutergüsse (der Vorgang war schließlich auch schon ein paar Tage her) im Gesicht und Oberkörper und eine hässliche Schnittwunde am Arm vorzeigte.
    "...wurde verletzt. Dem Rat war sofort klar, dass es sich hier um ein Missverständnis handelte, denn die Bauern hatten ihr Drittel der Ernte bereits an die Stadt geliefert bevor die Händler ihr Getreide zusammenkauften, und schickte mich zum Prätor, um den Sachverhalt zu klären und Entschädigung zu bekommen. Doch dieser wies mich rüde ab, denn er glaubte seinem Präfekten.
    Diese drei Männer hier sind angesehene Bürger Volaterraes und stehen nun vor dem Ruin. Wir sahen es daher als unsere Pflicht für diese unbescholtenen Männer einzutreten und den Senat der Stadt Rom aufzusuchen, da wir schon viel von dessen großen Weisheit, Gerechtigkeit und Gnade gehört und gesehen haben. Wir bitten die ehrwürdigen Senatoren auch jetzt ein gerechteres Urteil zu fällen, als es einem einzelnen Manne möglich ist."
    Damit endete er seine Rede, die zwar einige Fremdwörter enthalten hatte, jedoch sehr gut verständlich war. Die Anschuldigungen gegen Luscinus waren schwer und Volaterrae wäre ein wichtiger Verbündeter Roms, schon alleine wegen seine starken Befestigungen. Am schwersten wog jedoch, dass sich Volaterrae weder jetzt noch in der Vergangenheit im Krieg mit Rom befunden hatte und auch nie Anlass zu solchem gegeben hatte. Dennoch wollte Papus noch nicht alle seine Karten offen legen. Vielleicht fand sich auch so eine Mehrheit für eine Kompromisslösung, die allen zum Vorteil gereichte.
    "Verehrte Senatoren, wir haben die Rede der Gesandten gehört und ich finde sie haben gut für ihre Sache gesprochen. Ich bitte euch daher um eure Ansicht zu diesem Sachverhalt. Die Gesandten bitte ich darum, noch hier zu verweilen, damit ihnen falls nötig Fragen gestellt werden können."

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Scipiones


    Publius und sein Vater Gnaeus waren während der Rede der etruskischen Gesandten mit ihren Unterstützern in der Curia anwesend. Als Papus fertiggesprochen hatte, erhob sich Publius, blickte ehrwürdig mit einer tiefen Verbeugung folgend nach dem Aufstehen den Etruskern entgegen und sagte: „Verehrte Gesandte aus Volaterrae, Senatoren und Konsul Papus. Besten Dank für die höchst informativen Worte über die leider sehr unglücklichen Geschehnisse in Volaterrae. Für mich und meinen Vater ist die Sache eindeutig, dass das römische Recht geehrt und in dieser Situation ausgesprochen werden muss. Wir müssen einen römischen Boten, wenn sogar einen Senatoren, nach Volaterrae mit einer offiziellen Nachricht schicken, um mit einer Aufforderung Luscinus wieder nach Rom zurückzurufen. Sobald er das Pomerium betritt, verfügt er über kein Imperium mehr. Jedoch nehme ich sehr stark an, dass er der Aufforderung des Senats nicht nachkommen wird. Deshalb würde ich vorschlagen, falls Luscinus die Aufforderung ablehnt, dass wir Zenturiatskomitien einberufen und über diese Sache beraten. Schliesslich gaben die Zenturiatskomitien den Auftrag und das Imperium an Luscinus als Fremdenprätor bis Ende nächsten Februar. Des Weiteren muss dann der Präfekt, welcher schliesslich diese Missetaten begangen hatte, vor Gericht gestellt werden. Zurzeit steht er unseres Wissens noch unter dem Kommando von Luscinus. Hingegen nehme ich wieder sehr stark an, dass der Fremdenprätor seinen eigenen Präfekten niemals verurteilen würde, da Luscinus selber dessen Handlungen gutgeheissen hatte. Wir als Senat müssen schleunigst rechtliche Schritte einleiten und das beginnt mit einer offiziellen Aufforderung an Luscinus, ihn nach Rom zurückzuholen, um ihn anzuhören, denn die Vorwürfe gegen ihn sind schwer und ich denke kaum, dass er sich gross verteidigen könnte. Gleichzeitig müssen wir unsere Freundschaft und baldigen Foedus mit Volaterrae ehren. Dass sich ein Prätor und sein Präfekt dermassen danebenbenehmen, erachten die Scipionen als Schande! Besonders, da tüchtige Männer und gehorsame Sklaven ihr Leben liessen oder schwer verletzt wurden wie Pesnu hier. Wir verlangen Luscninus in Rom und er darf nicht davonkommen!“, endete Publius unter Beifall seiner Unterstützer.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Marcus Minucius Rufus erhob sich:


    "Gibt es noch weitere Zeugen dieser Vorfälle, auch auf römischer Seite, werte Botschafter?"


    "Ich möchte die Vorfälle ausreichend geklärt wissen werte Senatoren. Sollte dies so sein, bin ich dafür wir eine angemessene Entschädigung aus dem Fiskus zu zahlen, falls nicht, das Begehren abzuweisen"


    "Den Prätor und den Präfekten zur Rechenschaft zu ziehen, muss gewiss Rom obliegen, allerdings sollte er ohne weiteres Vergehen nicht einfach so aus seinem Amt berufen werden. Schickt ihm eine offizielle Nachricht, das Rom ihn bei weiteren Vorfällen solcher Art zurückbeordern wird. Den Äußerungen des Boten zufolge könnte dies immerhin noch ein Missverständnis, wenn auch ein Schwerwiegendes, gewesen sein."


    Marcus Minucius Rufus setzte sich.

  • Gaius Terentius Varro


    Er war bei der letzten Senatssitzung nicht anwesend gewesen. Diese Nummer mit den Münzprägungen hatte ihn wenig interessiert, wenngleich er es im Nachhinein bereut hatte, nicht dabei gewesen zu sein. Die Gerüchte über Krieg mit Karthago, die im Volk am selben Tag ihre Runde machten hatten sein Interesse geweckt - und er wollte sicher nicht noch so ein Ereignis verpassen.
    Was dies anging schienen ihm die Götter wohlgesonnen zu sein - das hier sah ganz nach seinem Geschmack aus.
    Mit seiner lauten Stimme polterte er los: "Also wirklich, die Sache ist doch ganz eindeutig! Luscinus ist die Macht zu Kopf gestiegen und nun versucht er sich auf Kosten einfacher Leute zu bereichern! Wenn wir darüber hinwegsehen wird das einen Präzedenzfall schaffen und zweifellos dafür sorgen, das Luscinus nicht nur mit seinem Vorgehen fortfährt, sondern auch noch Nachahmer finden wird. Nein, wir müssen dem entschlossen einen Riegel vorschieben und ihn sofort auffordern sein Amt niederzulegen - und wenn er sein Amt nicht niederliegen will, dann ist er ein Feind der Republik und wir ziehen ihn auf dem Felde zur Rechenschaft!"

    MOTHER 3:
    "Lucas spoke the Encouraging Words to the boulder! The boulder appears to feel better"

  • Claudii Pulchri


    Gelangweilt erhob sich Malleolus:


    "Verehrte Väter und Eingeschriebene,


    die Sache ist ganz einfach.


    Wir schliessen den Foedus-Vertrag mit Volaterrae, entschädigen Volaterrae für den nachgewiesenen Schaden, den sie durch uns erlitten haben und wir ihnen als Verbündete ersetzen müssen. Wegen der Verfehlungen des Luscinus kann nach Ablauf von dessen Amtszeit Klage im Repetundenverfahren vor den ordentlichen Gerichten erhoben werden."


    Zufrieden setzte er sich wieder.

    I think I'm paranoid

    Manipulate it

    I think I'm paranoid

    And complicated


    Garbage - I Think I'm paranoid


  • Gaius Terentius Varro

    "Pah", schnaubte Varro verächtlich, bevor er nachsetzte; "Und ihm erlauben sich alle Zeit der Welt zu nehmen um Fakten zu verdrehen und sich eine glaubhafte Lügengeschichte auszudenken? Das halte ich für keine gute Idee. Aber immerhin habt ihr Recht, dass die Volterrae in jedem Fall sofort entschädigt werden müssen - ganz gleich ob wir den Vertrag abschließen oder nicht"

    MOTHER 3:
    "Lucas spoke the Encouraging Words to the boulder! The boulder appears to feel better"

    Einmal editiert, zuletzt von legofreak97 ()

  • Scipiones


    „Entschädigungen und einen Foedusvertrag mit Volaterrae sind selbstverständlich für die Republik und Stadt Roms. Bezüglich des schlechten Benehmens des Luscinus verbleibe ich bei der Meinung meines Sohnes sowie Varros, dass dieser frevelhafte Prätor so schnell wie möglich sein Imperium zurückgeben muss, indem er unverzüglich nach Rom zurückkehrt und sich vor Gericht verantworten muss! Solches Verhalten darf sich nicht einfach so wiederholen!“, sagte der alte Gnaeus.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Claudii Pulchri


    Wieder erhob sich Malleolus: "Ihn zurückbeordern und dann hier vor Gericht stellen? Verehrte Kollegen, ich brauche Euch nicht daraufhinzuweisen, dass ein Amtsträger während seiner Amtszeit nicht vor Gericht gestellt werden darf, erst danach! Wenn wir ihn also nach Rom zurückbeordern, absetzen und vor ein Sondergericht stellen, brechen wir damit nicht selbst unser alter Väter' Recht? Und welche Konsequenzen hätte das? Berufen wir unsere Imperiumsträger in Zukunft wegen scheinbarer Verfehlungen ab und folgen dem unseligen Beispiel Athens, dass im Krieg seine besten Feldherren wegen vermeintlicher Verbrechen vor Gericht stellte und so Sparta den Sieg erleichterte?


    Nein und darum bleibe ich bei meinem Vorschlag:


    1. Foedus mit Volaterrae

    2. Entschädigung für Volaterrae

    3. Nach Ablauf seiner Amtszeit muss sich Luscinus vor Gericht verantworten."

  • Marcus Minucius Rufus


    "Ich unterstütze Malleolus Vorschlag. Aber mir reicht die Beweislast nicht aus werter Kollege.


    Sie stellen hier zwar ein zwei Zeugen hin, aber diese Verletzungen müssen nicht zwangsläufig durch Römische Soldaten entstanden sein, es könnten genausogut Barbarische Plünderer aus dem Norden gewesen sein.


    Ich beantrage also folgendes:


    I. Foedus mit Volaterrae

    II. Entschädigung für Volaterrae, nach gerichtlicher Klärung, ob die Behauptungen der Gesandtschaft der Wahrheit entsprechen

    III. Nach Ablauf seiner Amtszeit muss sich Luscinus vor Gericht verantworten, sofern die Gesandten dies vorher beweisen konnten.


    Denn: "Affirmanti incumbit probitas."


    Zitat


    Derjenige, der die Behauptung aufstellt muss sie beweisen.

  • Lucius Postumius Albinus


    Albinus hatte ungläubig zugehört. "Sind wir dann fertig einen gewählten Prätor nur Aufgrund einer Gesandtschaft zu verurteilen?" Fragte er sarkastisch in die Runde.

    "Wir haben hier eine erste Aussage eines vermeintlichen Geschehens gehört. Ob dies so wahr ist, oder nicht, kann uns niemand garantieren. Zumindest sind Ungereimtheiten in der Geschichte der Gesandtschaft und die gilt es zunächst auszuräumen."

    Er wandte sich an die immer noch anwesenden Volaterraer.

    "Ihr spracht davon, dass ein Viertel der Ernte an unsere Legion abgegeben werden sollte. Wurde das Getreide von den Bauern direkt abgegeben oder wurde es zuerst gesammelt und dann übergeben? Wer überwachte die Mengen und wie groß war die Ernte und die Abgabe?"

    Dies alles waren Fragen die seiner Meinung nach geklärt werden musste, bevor der scheinbar aufgebrachte Senat über einen nicht Anwesenden herfiel.

  • Scipiones


    „Ich bin bezüglich der ersten beiden Punkte mit Rufus und Malleolus gänzlich einverstanden, jedoch verlange ich, dass Liscinus sich unverzüglich hier in Rom verantworten muss, denn es ist noch ein ganzes halbes Jahr, bis er erst sein Imperium abgeben wird. Gleichzeitig wäre es ein Zeichen der Integrität Roms, dass man solche Vergehen schnellstens ahnden muss, besonders in unsicheren Zeiten. Ausserdem stimmte ich Albinus zu, dass wir genaue Zahlen sehen wollen. Habt Ihr die Zahlen auf Wachstafeln erfasst?“, fragte Publius die Gesandtschaft.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Marcus Minucius Rufus


    "Aber nicht um Liscinus anzuklagen, sondern um seine Aussage zu dieser Angelegenheit anzuhören, werter Publius Cornelius Scipio!"

    "Wir als Senat sind die Vorbilder Roms, wir müssten genaustens auf die Einhaltung der Gesetze achten!"

  • Scipiones


    „Ja, natürlich, aber nach solch schweren Anschuldigungen, wenn sie stimmen und sich Liscinus nicht glaubwürdig genug anhört, folgt in der Regel ein ordentlicher Prozess.“, antwortete Publius aus dem Sitz.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch