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[SPQR] Senatssitzung

  • Über die Einführung von Goldmünzen.



    Da ihn mehrere Senatoren, Klienten und Freunde darum gebeten hatten, sich des Themas der Goldmünzen anzunehmen, ließ der Konsul Lucius Aemilius Papus folgende Bekanntmachung auf dem Forum anschlagen und durch Herolde ausrufen:


    Der ehrwürdige Konsul L. Aemilius Papus ruft die Senatoren dazu auf sich am 4. Tage vor den Kalenden des Sextilis (29. Juli) in der Curia Hostilia zu versammeln, um in der Hauptsache über die Einführung von Goldmünzen zu beraten.


    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Senatssitzung am 4. Tage vor den Kalenden des Sextilis



    Nachdem sich die erforderliche Anzahl Senatoren im Senaculum, dem abgetrennten Vorplatz der Curia Hostilia, versammelt hatten und sämtliche Riten erfolgreich abgeschlossen waren, ließ L. Aemilius Papus die Tore der Curie öffnen und die Senatoren nahmen in der Curie platz. Papus nahm sich noch einen Moment Zeit, um sich mit einem seiner Vertrauten abzusprechen, wozu er der Vorzeichenschau wegen nicht gekommen war. Da sein Amtskollege C. Atilius Regulus in Sardinien einen Aufstand niederschlug und er ohnehin die Sitzung einberufen hatte, hielt Papus auch die Eingangsrede.

    "Verehrte Senatoren, ich habe euch gerufen, da mich nicht zuletzt auch viele von euch auf eine Entwicklung angesprochen haben, die unserer Aufmerksamkeit bedarf.
    Von den griechischen Städten im Süden breitet sich immer mehr der Gebrauch von Goldmünzen aus. Bereits jetzt gibt es einige Händler, die in Rom mit griechischen Goldmünzen ihre Geschäfte tätigen. Wie dies zu bewerten ist überlasse ich jedem Senator selbst, doch steht fest, dass wir in dieser Sache handeln müssen. Ich bitte euch daher um Vorschläge, wie wir dieses Problem am besten lösen können."

    Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

  • Scipiones


    An der Senatssitzung anwesend waren Publius Cornelius Scipio Asina, sein Vater Gnaeus und Manius Pomponius Matho in Begleitung. Als sie die Worte des verehrten Konsuls vernahmen, entschloss sich Publius, aufzustehen und seinen Vorschlag aus dem Stegreif vorzutragen:


    "Verehrte Senatoren, ich möchte einige Optionen in den Raum werfen, wie wir am besten mit dieser neuen Situation zurechtkommen könnten. Mit meinem verehrten Vater habe ich die letzten Tage darüber nachgedacht und ich bin zum Entschluss gekommen, dass wir einerseits selber damit beginnen können, eigene römische Goldmünzen zu prägen und diese in den Umlauf zu bringen. Die Frage hierbei stellt sich, woher wir Gold beschaffen müssten. Beispielsweise denke ich an die Ptolemäer, griechische Stadtstaaten in der Peloponnes oder zuallerletzt von Karthago, welche Gerüchten zufolge in Nordspanien von iberischen Stämmen Gold aufkaufen. Ich tendiere zu den Ptolemäern und den Griechen auf dem Festland. Andererseits könnten wir einen jährlich bestimmten Wechselkurs gegen andere römische Münzen einführen. Gänzlich die Goldmünzen zu ignorieren oder zu boykottieren, kommt überhaupt nicht in Frage. Deshalb plädiere ich für wirtschaftliche Gespräche mit den Ptolemäern und Griechen, sodass das Volk und die Stadt Roms sehr bald eigene Goldmünzen prägen können. Zum anderen sollten wir auf die Wirtschaft achten und einen Handel mit griechischen Münzen tolerieren. Über die Motive auf den entsprechenden Münzen können wir auch heute schon sehr gerne diskutieren, falls der Senat diesem Vorschlag zustimmt. Vielen Dank!", endete Publius und setzte sich wieder hin.

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Claudii Pulchri


    Nun er hob sich Marcus Claudius Glicia in seiner nagelneuen Toga Praetexta:


    "Verehrte Väter und Eingeschriebene, unserer Meinung nach können wir nicht zulassen, dass mit griechischen Goldmünzen in Rom Handel getrieben wird. Da Gold knapp und selten ist, befürchten wir eine Entwertung unserer Asse im Vergleich dazu. Gutgläubige ehrliche Römer könnten von durchtriebenen, hinterlistigen Griechen übers Ohr gehauen werden. Eine römische Goldwährung lehnen wir auch ab. Die Folge könnte eine Steigerung der Pachtzinsen sein, wenn Verpächter plötzlich im wertvollen und knappen Gold bezahlt werden wollen. Auch behindert sie unseren Handel, da das Prägen von Goldmünzen teuer ist und viel Gold gekauft werden müsste, um den Münzumlauf zu vergrössern. Das hemmt den Umsatz von Waren.


    Wir schlagen daher vor, ein Gesetz zu erlassen, dass einen Zwangseintausch der Goldmünzen bei römischen Geldwechslern zu einem Kurs von 1 Stater zu 10 römischen Asse vorsieht."


    Unter dem Beifall seiner 4 Senatorenfreunde setzte sich Glicia langsam und würdevoll wieder.

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  • Scipiones


    Der alte Gnaeus erhob sich an seinem Wanderstock stützend und verlor einige Worte für Marcus Claudius Glicia, die er nicht lassen konnte und bestimmt meinte: „Mit Verlaub, verehrter Kollege, aber bei einem Tauschzwang könnten sich sowohl griechische als auch römische Händler dazu geneigt fühlen, einige ihrer Geschäfter ausserhalb der römischen Jurisdiktion auszuführen. Verlieren würde wirtschaftlich und moralisch gesehen die Stadt und aufstrebende Macht Rom selbst, denn seit den Eroberungen auf Sizilien und Sardinien, wo ich als Konsul mitgewirkt und triumphiert habe, wurden die Karthager zurückgedrängt und unser Handel mit anderen Mächten hat seither stetig zugenommen. Den Händlern einen Riegel vorzuschieben, wäre auch nicht in unserem Interesse, so sehr ich leide beim Anblick, wenn sich gewitzte Griechen auf unsere Kosten bereichern. Indem wir mit eigens geprägten Goldmünzen entgegenwirken, laufen wir weniger Gefahr, unsere Asse zu entwerten und verlieren gleichzeitig nicht den Anschluss an den östlichen Handel. Wie mein Sohn bereits vermerkte, müssten wir einen Lieferanten für unser Gold auffinden. Ich bin der Ansicht, dass römische Goldmünzen der Schlüssel für eine aufblühende Wirtschaft und Mittelmeermacht Roms sein werden.“

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Gens Mucia


    Quintus erhob sich sogleich ebenfalls.

    "Dem kann ich so nur zustimmen! Händlern zum Tauschen zu zwingen bewirkt nur einen unnötigen Aufwand, dessen Preis am Ende nur wir bezahlen werden. Eine eigene Prägung von Goldmünzen hätte inklusive einer starken Wirtschaftskraft nur zu Folge, dass wir auch wirtschaftlich Druck ausüben können. Wenn bereits jetzt Geschäftsleute diese neue Währung benutzen, dürfen wir auf keinen Fall zögern und müssen dem etwas entgegen setzen. Ich habe selbst bereits Erfahrung mit diesen Leuten gemacht, da ist natürlich jeder zu seinem eigenen Vorteil aus. Ich denke, dass eigene Goldmünzen sehr gut bei vielen unserer Kaufmännern ankommen werden.


    Um den Händlern entgegen zu wirken habe ich folgende Idee: Wenn wir in unserer Jurisdiktion römische und griechische Goldmünzen gleichermaßen erlauben, können wir guten Willen zeigen und den Umstieg leicht gestalten, sollten wir den Handel mit griechischen einmal einstellen wollen. Ich wäre dafür eine kleine Gebühr für den Tausch einzuführen, eine Art Münzzoll, die bei jedem Tausch erhoben wird. So gibt es einen Anreiz auf unsere eigenen Goldmünzen umzusteigen, aber es ist dennoch noch möglich hier mit griechischen Goldmünzen zu bezahlen, sollte ein Händler diese annehmen wollen. Die meisten Geschäftsleute hier in Rom haben noch keine Goldmünzen als Zahlungsmittel angenommen, daher sollte es ein leichtes sein römische Münzen als Hauptzahlungsmittel zu etablieren. Für die erstmalige Einführung der Münzen würde ich einen Bonus vorschlagen, etwa eine kostenlose Umtauschaktion oder eine geschenkte Münze für jeden Bürger. Leider muss in diesem Zuge die Frage gestellt werden, wer die Lizenz zum Umtausch von griechischen in römische Münzen in die zugeteilt bekommt.


    Bezüglich der Sache wie wir an das Gold kommen sollen, unterstütze ich den Vorschlag die Ptolemäer zu kontaktieren. Ich halte es nicht für sinnvoll es direkt von dem Kontrahenten zu holen, weswegen wir uns hier in erster Linie eingefunden haben."

  • Lucius Postumius Albinus


    Nachdem er einige Zeit zugehört hatte, erhob sich auch Albinus.

    "Ich denke es steht außer Frage, dass wir Goldmünzen als Zahlungsmittel prägen müssen. Dies wird größere Transaktionen erleichtern und zudem beugen wir dem Umstand vor, dass andere Währungen in unser System einfließen die sich vollkommen unserer Kontrolle entziehen.

    Ich denke, Kontrolle ist in dieser Sache von größter Wichtigkeit. Wir müssen Fälschungen vorbeugen und wir müssen verhindern, dass sich der Kurs unserer Kontrolle entzieht. Vor allem müssen wir aber verhindern, dass Gold als Währung zu wertvoll wird wodurch unsere eigenen Münzen an Wert verlieren.


    Ich schlage daher vor staatlichen Konzessionen an Münzschmelzen zu vergeben. Diese Schmelzen müssen überwacht und kontrolliert werden.

    Alle diese Schmelzen müssen zudem möglichst fälschungssichere Münzen herstellen. Ich schlage eine Prägung mit Merkur und der Inschrift ROMA vor.

    Der Wert muss noch festgelegt werden, doch ich tendiere dazu eine Münze im Wert von 100 As zu gießen.

    Jedenfalls muss überprüft werden, dass die Schmelzen genaue Abwägungen vornehmen. Ich wiederhole nochmals: Kontrolle in dieser Sache ist von größter Wichtigkeit. Die Kontrolle anderen zu überlassen heißt die Initiative abzugeben und das ist in der Wirtschaft genauso wie im Krieg tödlich."

    Als er sich setzte, warf er Claudius Glica noch einen vernichtenden Blick zu. Er konnte dessen Standpunkt überhaupt nicht nachvollziehen und fragte sich, was dieser davon haben könnte.

  • Claudii Pulchri


    Nun erhob sich Marcus Publicius Malleolus , der ebenfalls zum Kreis um Glicia gehörte, und ergriff das Wort:


    "Wenn wir schon eine neue Währung einführen wollen, warum dann eine aus Gold? Athen ist mit der Silberdrachme gross geworden. Alexander von Makedonien hat seine Kriege in Asien auch mit auf dem attischen Münzsystem fussenden Silbermünzen geführt. Nur die dekadenten Perser haben Gold als Währung gehortet. Warum sollten wir es den östlichen Barbaren gleichtun anstatt dem Beispiel der gewitzten Griechen zu folgen? Wir hätten schon längst eine Silberwährung einführen können, wären die Silberreparationen aus Karthago nicht irgendwo versandet..."


    Er machte eine Pause und schaute wie zufällig über die Scipionen und Postumier.


    "Ich empfehle daher eine Silberwährung namens Denar einzuführen, da Silber leichter zu beschaffen ist und feste Wechselkurse wie von Glicia vorgeschlagen einzuführen. Gold nutzt nur den reichen Landverpächtern, Silber kurbelt den Handel an."


    Malleolus setzte sich sodann wieder.

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  • Hilarius Nautius Rutilus

    Halblaut meinte Hilarius: "Passt auf, als nächstes schlägt jemand vor wir sollten Geld aus Papyrus machen"
    Das entlockte zumindest einigen in der Nähe sitzenden Senatoren etwas Gelächter - wenngleich nicht klar war ob sie sich über Hilarius selbst oder seine Bemerkung amüsierten.

    MOTHER 3:
    "Lucas spoke the Encouraging Words to the boulder! The boulder appears to feel better"

  • Scipiones


    Publius erhob sich erneut und sagte: „Und was, wenn wir neben Goldmünzen auch Silbermünzen einführen inklusive Wechselkurse zwischen ihnen und mit fremdländischen Münzen? Das wäre mit mehr Aufwand verbunden, aber so könnten wir die Wirtschaft ankurbeln und Gold als Reserve für Staatsgeschäfte anlegen, das wir in welchem Falle auch immer gegen Silbermünzen oder niederwertigere eintauschen könnten? So hätte Rom ein ausgebautes Währungssystem mit Gold, Silber und den restlichen Metallen. Jedenfalls würde ich separat darüber abstimmen lassen: Zum einen, ob wir Goldmünzen einführen möchten, zum anderen, dazu oder allein Silbermünzen. Dann müssten wir ausmachen, wer die Verantwortung für Gespräche mit den Ptolemäern übernimmt bezüglich der Goldmünzen und wer eine andere Macht aufsucht, die Silber handelt. Des Weiteren muss ein vertrauenswürdiger Senator oder ein Kollegium den Münzschmelzen die Rechte für die Prägung verleihen sowie ein System ausarbeiten, dass die Münzen fälschungssicher sein werden. Zuletzt muss jemand die Lieferungen beaufsichtigen und sicherstellen, dass besonders die ersten Ladungen nicht gestohlen werden. Zuletzt braucht es noch ein Wechselkurssystem und Propaganda, um die Bevölkerung auf die neuen Umstände aufmerksam zu machen.“

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch

  • Gens Mucia


    Quintus erhob sich: "Ein sehr interessanter Vorschlag, den ihr da unterbreitet. Eine Kombination aus Silber- und Goldmünzen klingt nach einer sinnvollen Idee. So können kleinere Preise leicht bezahlt, aber auch hohe Summen ohne Probleme gezählt werden. Wir besäßen im Prinzip zwei Währungen, die direkt miteinander harmonieren. Ich denke nicht, dass der Aufwand die unterschiedlichen Münzen zu produzieren sehr viel höher wäre.

    Ich würde mich für die Lieferungen vorschlagen, ich könnte hier alles nötige in die Wege leiten um die Karren zu sichern."

  • Marcus Valerius Laevinus


    Als nun die meisten Senatoren bereits einen Vorschlag gemacht hatten, erhob such nun auch Marcus Valerius Laevinus, um seinen Vorschlag vorzutragen.

    "Verehrte Senatoren, der Vorschlag Gold- und Silbermünzen einzuführen halte ich für eine sehr gute Idee.

    Doch sollten wir um dieses Ziel zu erreichen einen ganz anderen Weg einschlagen.


    Hispania, ein Land voller Schätze, Geld, Ressourcen.. wie Gold und Silber sollten wir in unsere Augen fassen.

    In genau diesem Augenblick, erobern die Karthager Städte und Gebiete in Hispania um ihren Reichtum weiter aufzubauen!

    Die hohen Reparationen die sie jahrelang an uns zahlen mussten, entfachte den Hass auf uns nur noch mehr.

    Ich vermute, mit den Reichtümer Hispania's möchte Karthago eine größere Flotte finanzieren und Söldner anheuern, um uns eines Tages anzugreifen.

    Deshalb müssen wir eine kluge Lösung finden, um diese Bedrohung frühzeitig im Keim zu ersticken.


    Wir haben bereits mit Saguntum Verbündete in Hispania, lasst uns eine Delegation entsenden und uns weitere Iberische Verbündete gewinnen, indem wir ihnen Schutz gegen Karthago versprechen. Und als Gegenleistung erhalten wir so viel Gold und Silber, wie wir benötigen

    um ausreichend Münzen herzustellen. Die Iberer werden kaum eine andere Wahl haben und unser Angebot akzeptieren. Karthago würde es nicht wagen weiter in Hispania vorzudringen und wäre eine geringere Bedrohung als wenn wir sie einfach weiter gewähren lassen."

  • Lucius Postumius Albinus


    Albinus hatte über den Vorschlag der Scipionen gebrütet nun meldete er sich zu Wort. "Nun, auch ich halte den Vorschlag der Scipionen für vernünftig. Allerdings frage ich mich, ob wir all diese Dinge auf einmal schaffen werden? Die plötzliche Einführung von zwei Währungen zusätzlich zu den schon bestehenden Münzen könnte sich wie ein Schock auf die Wirtschaft auswirken. Ich rate daher hier zur Vorsicht. Silber ist in größerer Menge jedenfalls schneller zu besorgen als Gold doch beides gibt es im Norden, in den Alpen zu finden. Das ist deutlich näher als Spanien und bietet den Vorteil, dass der Transport wesentlich regelmäßiger und auch sicherer ist. Wer weiß wie viele teuer erstandene Ladungen wir sonst in Stürmen auf dem Meer verlieren würden.


    Ich befürworte den Ankauf einer Menge an Silber, die Herstellung von Münzen unter den Gesichtspunkten die von mir bereits genannt wurden und die Verbreitung in der Bevölkerung nach wiederholten öffentlichen Kundgebungen. Die Einführung von Goldmünzen kann nach hinten verschoben werden, wenn sich die Leute an die Silbermünzen gewöhnt haben. Sonst steht zu befürchten, dass die Wirtschaft einbricht."

  • Scipiones


    Der alte Gnaeus gab noch eine Bemerkung ab: „Lucius hat recht, beides auf einmal wäre womöglich ein Schock für die Wirtschaft. Ich würde daher eine Einführung der Münzen in zwei Phasen bevorzugen: Zuerst Silber mit all den erforderlichen bürokratischen Hürden und der Propaganda und dann in etwa 4 bis 5 Jahren analog die Goldmünzen. Der Norden bietet Bodenschätze, das stimmt wohl, und ist deutlich günstiger als mit den Ptolemäern zu handeln, wobei wir keine Option unversucht lassen sollten. Einen Krieg mit Karthago zu provozieren, indem wir uns in Hispania ausbreiten, befürworte ich eher weniger, wobei eine römische Präsenz in Hispania erwünschenswert ist als Brückenkopf, falls sich die diplomatische Lage drastisch verschlechtern würde. Ich kenne die Karthager und weiss, wozu sie vor über 20 Jahren fähig waren und heute noch sind. Bevor wir uns aber in einen erneuten Krieg stürzen, ist eine Festigung der Wirtschaft und gründliche Musterung der Legionen von Vorteil, indem wir dann entsprechend reagieren könnten.“

    "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren wie aus einer Quelle Zufriedenheit in sein Leben."


    - Plutarch