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Beiträge von Tyladrhas

    Marcus Valerius Laevinus



    "Natürlich. Solche Angelegenheiten sollte man in Ruhe unter vier Augen besprechen. Gehen wir doch einfach in mein Arbeitszimmer, dann können wir ungestört sprechen.

    Valerius Laevinus führte Spurius Postumius Nepos in sein Arbeitszimmer. "In der Tat besteht meinerseits Interesse für ein politisches Amt. Doch möchte ich nichts überstürzen. Was hat sich denn der gute Albinus vorgestellt?"

    Marcus Valerius Laevinus



    Marcus Laevinus, seine Frau Valeria und sein jüngster Sohn Quintus befanden sich gerade in der Eingangshalle um über die geplanten Umbauten zu sprechen, als es klopfte.

    Eine der 2 anwesenden Sklavinnen die ebenfalls gerade anwesend waren, öffnete die Tür. Während die anderen schon in Richtung der Tür schauten.


    Laevinus kannte den Mann an der Tür nicht, doch meinte er sich daran erinnern zu können, ihn schon an der Seite von Albinus gesehen zu haben.

    "Ahh, ein geschätzter Besucher zur späten Stunde, tretet doch ein. Was verschafft uns die Ehre?"

    Währenddessen gab er der Sklavin die die Tür geöffnet hatte, ein Zeichen den Falerner zu holen.


    Echt bitter, hatte eigentlich geplant Salma meine Stimmen zu geben.

    Wusste nur nicht das schon save-Abgabe war..

    Hatte bissl viel Stress die letzten Tage/Woche gehabt..


    Eine kleine Erinnerung wäre nett gewesen. Aber ist natürlich mein Fehler

    Marcus Valerius Laevinus



    Laevinus hatte sich wie die meisten Senatoren zurückgezogen um etwas zu Essen zu gehen. Als er etwas später wieder kam, begab er sich auf den Vorplatz der Curia Hostilia und wartete darauf, dass es bald weiterginge. Allerdings war er überpünktlich. Nachdenklich stand er da einige Meter von den anderen Valerier entfernt und grübelte: "Interessant wie sich diese Situation entwickelt hat."

    Doch hatte Laevinus bereits eine ganz klare Meinung zu dem aktuellen Fall. Überraschendender Weiße gab es da jemanden, der wohl exakt die gleiche Meinung und Einschätzung vertrat wie er.

    Publius Valerius Laevinus



    Gemeinsam mit seinem Gefolge passierte Publius die Tore Roms. Das Gefolge des jungen Römers bestand aus 2 erfahrenen Leibwächtern, die sorgfältig ausgewählt worden waren. Zudem entschied sich Publius seinen Freund Sabinus mitzunehmen. Den er bei seinem Militärdienst kennenlernte. Sabinus hatte deutlich mehr Geschick im Kampf, doch war er eher von der weniger klugen Sorte Mensch. Die letzte Person des Gefolges war ein älterer Grieche namens Kleitos, der schon lange in Rom lebte. Ihn heuerte Publius an, da er die Stadt Massilia gut kannte und sie bereits in der Vergangenheit besuchte. Der Plan war noch am nächsten Tag von Ostia aus nach Massilia zu segeln.

    Marcus Valerius Laevinus


    Rückblick: Vorabend der Senatssitzung


    "Kinder sagtest du?" "Ja, ich schätze sie waren so 12-15 Jahre alt," vermutete Tullius. Marcus war überrascht. Das sein erster Vorschlag so sehr nach hinten losgingen würde und sich derartige Gerüchte so schnell verbreiten konnten, war nicht Teil seines Plans. Jemand hatte es wohl auf ihn abgesehen.

    "Dieser Sache müssen wir nachgehen! Ich möchte wissen wer diese Gerüchte verbreitet. Geh der Sache nach Tullius! Tue was auch immer notwendig ist um diese Leute zu finden, die uns schaden wollen. Am besten suchst du diese beiden Kinder zuerst, vielleicht bekommen wird von denen nützliche Informationen." "Wird erledigt," antwortete Tullius, der an einer Wand angelehnt im Arbeitsraum von Laevinus stand.

    "Wie auch immer, mit der gewonnen Wahl, konnten wir unsere Macht und Einfluss im Senat verbessern. Geh jetzt und schick mir meine Söhne herein."


    Kurz danach erschienen die Söhne von Laevinus. Während Tullius aufbrach.


    "Ich habe Aufgaben für euch:

    Publius! Du hast nun reichlich Erfahrung beim Militär sammeln können. Du bist klug, gebildet, es wird Zeit. Ich möchte das du den Namen Laevinus würdevoll vertrittst, bei einer diplomatischen Mission in Massilia." Publius sah seinen Vater leicht geschockt und fragend an. "Du hast schon richtig gehört. Der Senat hat entschieden, dass eine römische Delegation nach Massilia entsandt werden soll, um einen Handelsabkommen mit den Griechen zu schließen. Angeführt wird diese Delegation von einem Valerier. Und ich denke, dass ist eine sehr gute Gelegenheit für dich Publius. Such dir ein passendes Gefolge zusammen. In 3 Tagen segelst du mit einem meiner Schiffe von Ostia aus nach Massilia. Weitere Information dazu gebe ich dir nachher."


    "Gaius! Du weißt wo du dich zu melden hast?" "Ja Vater.." "Worauf wartest du denn noch, wenn du eines Tages ein großer Feldherr werden möchtest, dann.." "Ist schon gut Vater, ich gehe ja schon.." Ein wenig enttäuscht verließ Gaius den Raum. Doch er wusste im Inneren, was seine Eltern von ihm verlangten war notwendig. Doch auf der anderen Seite freute er sich auch, denn beim Militär fühlte er sich wohl."


    "Quintus, nun zu dir." "Ja Vater?"

    Marcus Valerius Laevinus



    Laevinus war heute extrem abgelenkt. In seinen Gedanken war er noch bei seinen Söhnen. Nach reifer Überlegung, entschied er sich abzuwarten und vorerst keinen Vorschlag zu machen. Während die Senatoren ihre Vorschläge vortrugen, fragte sich Laevinus: "Wie konnte dieser Varro bloß einen Platz in der Curie des Senats bekommen. Sehr seltsam."

    Titus Tullius



    Tullius war gerade unterwegs, um für seinen Freund und Geschäftspartner Laevinus wichtige Besorgungen zu machen. Als er plötzlich im Hintergrund etwas merkwürdiges hörte. "Krieg mit Karthago! Was? fragte er sich."

    Als er dann diesem Ruf nachging. Bemerkte er 2 Kinder die seltsames rumschrien. "Eigenartig. Davon sollte ich Marcus berichten."

    Und schon machte sich der Geschäftsmann auf den Weg zurück zum Palast der Valerier, um auf Laevinus zu warten. Die meisten der Besorgungen hatte er bereits gemacht.


    Marcus Valerius Laevinus




    Gerade als Laevinus gehen wollte, bemerkte er Publius vom Haus der Scipionen. "Anscheinend möchte euch noch jemand sprechen."

    Daraufhin verließ Laevinus das Chalcidicum und respektierte den Wunsch von Publius sich ungestört mit Albinus unterhalten zu können.

    Marcus Valerius Laevinus



    Als bereits ein Großteil der Senatoren zur Mittagsstunde das Gebäude verlassen hatten, folgte Laevinus alleine seinem Senatorenkollegen Albinus, den er nicht aus den Augen gelassen hatte ins Chalcidicum.


    "Albinus," rief Laevinus leise aber respektvoll: "Auf ein Wort bitte." Währenddessen näherte er sich Albinus, hielt aber noch einen guten Meter Abstand.

    Marcus Valerius Laevinus



    Laevinus ergriff nun erneut das Wort: "Illyrien? Was? Wieso sollten wir Eisen in Illyrien beschaffen wollen? Wir besitzen doch reichlich Eisen in der Republik!" Dann sah Laevinus zu Malleolus und sagte laut und deutlich in einem respektlosen Ton: "Wenn ihr nur anwesend Zeit um mich zu beleidigen und keine Ahnung von unserer Wirtschaft habt, dann könnt ihr auch aufhören unsere Zeit zu verschwenden. Wir besitzen mehr als genug Eisen um mit Massilia Handel zu betreiben." Die Valerier applaudierten lautstark.


    Nun wandte sich Laevinus respektvoll Lucius Postumius Albinus zu:

    "Verehrter Albinus, ihr habt natürlich vollkommen recht! Massilia wird nicht genug Silber und Gold für unsere Zwecke besitzen. Doch wäre es ein Anfang. Ein Anfang, der ausreicht um unsere Münzpräger wochenlang, wenn nicht sogar für mehrere Monate zu beschäftigen. Allerdings dreht sich mein Gedanke nicht nur um das Gold und Silber von Massilia, sondern ist viel mehr von langfristiger Natur starke und langfristige Handelspartner für Rom zu gewinnen.

    Geschätzter Albinus, euer Vorschlag die Edelmetalle in den Alpen zu besorgen ist natürlich ebenfalls sinnvoll. Lasst uns doch unsere Vorschläge vereinen. Für den Anfang das Handelsabkommen mit den Griechen von Massilia abschießen und währenddessen die Silbermünzen hergestellt werden. Suchen wir einen passenden Ort um Silber und Gold in den Alpen abzubauen."