Werbung

Beiträge von Wolran

    Da stellt sich doch die Frage, ob nicht die bessere Besteuerung für die Umverteilung generell eine Vermögenssteuer wäre. Dh jeder zahlt Steuern auf seinen Besitz, was oder wo auch immer der ist. Besitz einer Firma? Besteuert mit dem Firmenwert. Besitz eines Grundstücks? Besteuert mit dem Grundstückswert. Auto, Bankkonto, Wohnung etc. alles besteuert. Und da sollte es keine Obergrenze geben wie bei so vielen Steuern es leider gibt.

    Dafür wird das Einkommen nicht mehr besteuert, sodass ein Geringverdiener der seine Wohnung mietet, kein Auto hat und also praktisch keinen Besitz hat, defacto keine Steuern bezahlt während ein Milliardär entsprechend viele Steuern bezahlt. DAS hätte mal einen Umverteilungseffekt.

    Ist natürlich rein hypothetisch weil das sowas von nicht passieren wird ^^

    Einerseits ist die Idee gut, da zumindest eine gewisse Umverteilung stattfinden würde. Aber ich halte diese Idee langfristig nicht für sinnvoll umsetzbar.

    1) werden die Reichen trotzdem wieder einen Weg finden dieses Gesetz zu umgehen mit Trustfonds oder Überschreibun von Vermögen vor dem Tod usw.

    2) ist die Frage wie das Vermögen bestimmt wird. Mein persönliches Beispiel dazu: Ich übernehme in den nächsten Jahren den Hof meiner Eltern. Ist zwar nur ein kleiner Hof, aber hat schlussendlich mit Grundbesitz etc. sicherlich einen ordentlichen Nennwert. Das Ding ist nur, ich muss schon zusehen wie ich meine beiden Schwestern aus dem Erbe ausbezahle weil ich diesen Besitz ja nicht liquide machen kann wenn ich den Hof weiter führen will. Ich kann ja nicht einfach die zugehörigen Felder verkaufen nur um das Geld zu haben, das Erbe gleichmäßig zu verteilen.

    Und das Grunderbe schlägt da in die gleiche Kerbe. Der Hof ist angenommen eine Million wert, aber ich kanns mir doch verdammt nochmal nicht leisten jetzt für dieses Erbe einfach mal 200.000€ zu "bezahlen"?!

    Ich könnts mir noch vorstellen, wenn diese "Besteuerung" von Erbe nur auf Geldbeträge wäre aber wie gesagt, welcher Reiche hat sein Geld in harter Währung? Das ist doch alles in irgendwelchen Investments angelegt etc.


    Ich sehe also fundamentale Probleme mit dieser Idee. Das ist mMn eine nette Idee, die aber etwas naiv ist und von jemandem ersonnen wurde, der eben in genau der Situation ist, dass er ziemlich sicher nichts erbt und auch ein Stück vom Kuchen haben will. Wird dabei nur übersehen, dass alles viel komplizierter ist als es zu sein scheint.


    EDIT: Die verlinkte Seite finde ich persönlich auch sehr unsympatisch. Sie lässt völlig Lebensumstände außer acht und ist mir persönlich viel zu selbstgerecht. Nach dem Motto: Sieh gefälligst zu, dass du selbst was aus deinem Leben machst und alles was deine Eltern aufgebaut haben, was über 300.000€ hinausgeht, gibst du besser mal mir. Weil ICH verdiene das.

    Wie gesagt als theoretische Idee ja vielleicht ganz schlüssig aber heillos naiv und blickt viel zu wenig ins Detail.

    Fairerweise muss man noch dazu sagen, dass Benchmarktests von Gamestar & Co durchaus sinnvoll sind und wegen der enormen dafür nötigen Ressourcen auch beinahe von niemand anderem gemacht werden können. Das ist für mich persönlich das einzige wozu ich diese Seiten verwende.

    Nun, es ist nicht perfekt, aber zumindest habe ich auf diesen Plattformen die MÖGLICHKEIT unvoreingenommene Meinungen zu lesen. Bedeutet natürlich nicht dass man sein Hirn beim Lesen ausschalten kann.

    Ich finde der Vorteil auf YT bzw. Twitch ist, dass man sich selbst ein Bild von der Optik und den Spielmechaniken machen kann und ob man damit klar kommt oder nicht.

    In einem GameStar bericht oä kann ich mir die Meinung genau eines Spielers durchlesen. In den Reviews auf Steam kann ich in derselben Zeit wahrscheinlich 10 unterschiedliche Meinungen von Spielern durchlesen die noch dazu nicht finanziell davon abhängig sind, in Zukunft eine Preview Version dieses Herstellers zu bekommen...

    Ich glaube ein fundamentales Problem mit dem Spielejournalismus an sich ist ja, dass dieser Journalismus nicht mal versucht objektiv zu sein.

    Und Journalismus der nicht den Anspruch hat möglichst objektiv zu sein ist für mich persönlich keine verlässliche Informationsquelle.

    Ist auch der Grund warum ich grundsätzlich keine dieser Artikel lese (zumindest um mich über ein Spiel zu informieren). Das schließt Gamestar und wie sie alle heißen ein. Ich informiere mich zu Spielen grundsätzlich nur noch auf deren offiziellen Seiten und ansonsten bei unabhängigen Streamern oder Youtubern.

    Ich glaube es liegt daran, wie das Spiel aufgebaut ist.

    Spielt man zB Rust, dann verbringt man ganz schnell viel zu viel Zeit im Spiel. Liegt daran, dass man sich sagt "nur noch dieser eine Farmrun", dann kriegt man aber irgendein Item und denkt sich "wenn ich noch dieses andere Item kriege, kann ich eine Garagentür bauen und meine Base viel sicherer machen bevor ich auslogge". Dann geht man auf die Suche nach diesem Item und wird vielleicht getötet. Dann läuft man zurück um zu versuchen seine Sachen zurück zu bekommen oder nur um den anderen zu nerven oder mal eben kurz Doorcampen. Auf dem Weg findet man eine Base ohne Upkeep und springt mal eben rein um zu sehen ob nicht etwas Loot zu holen ist. "Was diese Wand hat nur noch 40 HP, mal eben zurück laufen um etwas Boom zu holen" Dann zerstört man die Wand, findet Loot, muss es nach Hause schaffen (manchmal mehrmals), dann hat man mehr Loot als Platz hat also muss man neue Boxen machen, um die zu schützen vergrößert man eben mal noch schnell die Base aber um das fertig zu stellen fehlt dann doch noch ein wenig Stein, also nur noch schnell ein Farmrun... (weiter siehe oben)


    MMn ist dieses "dieses eine letzte Ding noch" das Problem. Ist ja auch bei TW so. Nur noch diese eine Runde. Dann passiert was interessantes und man spielt halt doch "nur noch diese eine Runde". usw.

    Andere Spiele die etwa in Partien eingeteilt sind wie Rainbow Six oder World of Warships oder auch Counter Strike sind da nicht so gefährdet mMn, vielleicht auch, weil sie generell anstrengender sind von der Intensität. In einer Partie Counter Strike bin ich praktisch die gesamte Zeit angespannt und konzentriert. Das merkt man nach einiger Zeit einfach durch Ermüdung.

    Zitat von Turba

    Wie ich in meinem späteren Beitrag schon angemerkt hab, ändert auch das beste Argument nun mal nichts daran, dass ich bestimmen möchte, wer im Fall der Fälle meine Organe bekommt.

    Ich meine da bleibt die Frage nach welchen Gesichtspunkten du das machen würdest?

    Eine 30-Jährige Mutter kann ein schlechterer Mensch sein als ein 60-Jähriger Millionär und du hast keine wirkliche Möglichkeit um das festzustellen außer ein persönliches Gespräch jede Woche für den Fall dass du in den nächsten 7 Tagen überraschen draufgehst?

    Oder nach medizinischen Gesichtspunkte, wo aber jeder Arzt besser dafür geeignet ist, als du?


    Schlussendlich hast du dann sowieso nix mehr zu sagen, weil du ja tot bist, also müsste das eine vertrauenswürdige Person für dich übernehmen.

    Wer will sowas denn machen? Einfach mal zwischen "Leben und Tot" entscheiden für 2 Menschen und dann mit der Entscheidung leben wenn zB die 30-Jährige Mutter die Niere/Leber/was auch immer kriegt und 5 Monate später für die Geburtstagsfeier der Tochter ein, zwei Gläschen Wein trinkt und eine Abstoßungsreaktion hervorruft?


    Also wenn man nicht die mMn egoistische Entscheidung trifft gar nicht zu spenden, hat man keine wirklichen Optionen.

    Zitat von Turba

    Bei Organspende bin ich halt immer zwiegespalten. Zum einen kann es halt wirklich Menschenleben retten, die durch einen Unfall oder Krankheit ein Organ brauchen. Zum anderen kann es auch dazu (in meinen Augen) "missbraucht" werden, dass einem 80-Jährigen reichen Sack, dem z. B. die Nieren versagt haben, noch ein paar Lebensjahre zu schenken. Denn der hat Ärzte die es schaffen, dass er auf die Empfängerliste ganz nach oben kommt, während das jetzt die arme 30-Jährige Familienmutter bräuchte, aber sie kann sich halt keine Privatklinik leisten.

    Einfachstes Gegenargument: Wenn eine Organspende nicht obligatorisch ist, sondern nur Menschen spenden die dies ausdrücklich erlauben, sinkt die Zahl der Spenderorgane. Dann ist die Gefahr, dass sich die Leute um diese wenigen lebensrettenden Organe streiten, oder versuchen sie zu erkaufen viel größer als wenn eine "hohe" Anzahl an Spenderorganen zur Verfügung steht.

    Wie es da die bessere Variante ist, einfach gar nicht zu spenden, erschließt sich mir nicht?


    Ich finde daher die Lösung die wir in Österreich haben (jeder ist Spender bis zum Widerspruch) als die Bestmögliche. Denn mit dieser Lösung haben Menschen die das tatsächlich nicht wollen die Möglichkeit einfach da raus zu kommen während es für alle die es wollen, und für alle die sich gar nicht mal Gedanken darüber machen und denen es egal ist, obligatorisch ist. Win-Win würde ich das nennen.

    Jo und zwar in der Version für die Xbox wo es einen Spielmodus mit bis zu 4 Spielern im Multiplayer gibt. Haben wir damals im Internat gespielt, war eine großartige Zeit.

    Ich fand Black Flag als Piratenspiel mit Schiffsteuerung etc eigentlich ziemlich geil. Da war das Assassinen-Drum-Herum mit der Story eigentlich fast störend.

    Würde ein Black Flag welches nur aus der Segelei mit den Kämpfen besteht definitiv spielen.