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Beiträge von SalmaH

    mit einer neuen Expansion-DLC Mythos.


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    Es war eine Stunde nach Sonnenaufgang, als Caecilia Metelli das Tor zu ihrem Haus öffnen liess. Sie thronte auf einem Sessel im Tablinum um die Klienten und zukünftigen Klienten zu empfangen. Sie trug eine dunkelrot gefärbte Tunika, darüber eine makellos weisse Tiga und auf dem Haupt ein kunstvoll verarbeitetes silbernes Diadem, auf dem ein Elephant mit hocherhobenen Rüssel zu sehen war. Die Haare waren mit weissen Stoffbändern kunstvoll nach hinten frisiert und endeten in einem grossen Haarknoten. Caecilia Metelli ging kurz auf ihren Wachstäfelchen durch, welche Klienten sie heute besuchen sollten.


    Als erstes war Marcus Claudius Glicia angekündigt, der eine neue Toga praetexta erhalten sollte. Zudem wollte Caecilia Metelli mit ihm die Strategie bezüglich der Senatssitzung am vierten Tag vor den Kalenden des Sextilis.


    Und tatsächlich keine Viertelstunde später erschien auch schon Glicia.


    "Domina, ich freue mich Euch zu sehen. "


    Glicia trat an den Sessel von Caecilia Metelli heran und machte eine tiefe Verbeugung. Caecilia hielt ihm ihre rechte Hand mit dem goldenen Siegelring entgegen, auf dem ein Elephant zu sehen war. "Seid gegrüsst, Glicia. Auch ich freue mich Euch zu sehen. War der Aufstieg angenehm?"


    Glicia deutete einen Kuss auf den Ring an. "Er war angenehm, Domina. Kein Müll- oder Leichenwagen in der Subura vor mir." Glicia grinste.


    "Gut, gut, Glicia. Ich habe etwas für Euch." Caecilia winkte eine ihrer Dienerinnen herbei. "Servia würdest Du bitte dem Senator und ehemaligen Diktator seine neue Toga praetexta holen? Und Du Livia würdest Du bitte meine Schatulle holen?"


    Servia kam mit einer schneeweißen Toga mit einem rotvioletten Purpursteifen, dem wertvollsten Purpur wieder und präsentierte sie Glicia. Man sah förmlich die Eitelkeit und Selbstzufriedenheit in Glicia aufblitzen, als seine Hand über den Purpurstreifen glitt.


    Währendessen hatte Livia Caecilia Metelli die Schatulle gebracht. Diese nahm einen Beutel heraus und reichte diesen Glicia hin. "Eure monatliche Unterstützung. "


    Gierig griff Glicia nach dem Beutel.


    "Danke Domina. Habt ihr Anweisungen für die Senatsitzung am vierten Tag der Kalenden des Sextilis?"


    "Fangt damit an, dass zwar eine Goldwährung die Preise stabil hält, aber dass es den Handel innerhalb Italiens behindert, da Gold knapp ist und zu wenig Münzen geprägt werden können, wie nötig wäre, um mehr Güter verkaufen zu können. Ausserdem wird es schwieriger und teurer für Pächter ihre Pacht zu bezahlen, da Gold knapp und damit wertvoller ist. Daher müssen wir es vorerst - merk es Dir v o r e r s t - ablehnen. Schwör auch meine anderen 4 Senatoren darauf ein. Natürlich schmückst Du es weiter aus." Caecilia Metelli zwinkerte Glicia zu.


    "Sonst noch etwas, Domina?"


    "Nein, Du darfst gehen."


    Glicia nahm auch noch die Toga praetexta entgegen, verbeugte sich und zog sich zurück.


    Während Caecilia Metelli auf die nächsten Klienten wartete, hörte sie plötzlich von hinten rufen: "Avia, Avia, darf ich mich auf Deinen Schoss setzen?"


    "Aber sicher doch mein Sonnenschein."


    Caecilia küsste Ihre Enkelin Claudia Prima auf die Stirn und setzte sie auf ihren Schoss und streichelte ihren Kopf während der nächste Klient hereintrat ...

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    Caecilia Metelli


    Nachdem sie noch eine Weile im Sudatorium geblieben war, verliess Caecilia Metelli dieses wieder, huschte durch die Tür in den Frauentrakt, begab sich zum Apodyterium, kleidete sich wieder an und verliess das Bad mit Ihren beiden Begleitern Richtung Esquilin.

    Jo, da stimmt es auch, aber für den Nichtlateiner ist es einfacher, wenn irgendwo als Erinnerung steht:


    Juli = Quintilis

    August = Sextilis


    ;)


    Ich fang ja noch nich mal damit an, dass 225 BC noch der bäuerliche Mondkalender galt, dass wir im 5 Monat (Quintus) des Mondjahres noch sind. Glücklicherweise sind wir dann so streng dann doch nicht. ^^

    Ach ja, zu den römischen Tagen, wir werden es einfach halten, da es deutlich zu kompliziert ist den damaligen römischen Kalender zu rekonstruieren. Ich würde ca. ne halbe Stunde brauchen, um das ganze historisch Korrekt umzurechnen. Daher werde ich einfach diesen Umrechner benutzen (nur halt statt Julius, Quintilis in der Benennung).

    PS: Wer Vorschläge für die Zusammenfassungen hat, kann sie gerne hier reinschreiben, auf meiner Liste stehen noch die Wochentage und die Hochzeiten.

    Der August von Augustus hiess auch noch Sextilis. Ist mir gerade wieder eingefallen, als ich nach den Festen gesucht habe.

    Caecilia Metelli


    Es war schon sehr spät in der Nacht, als Caecilia Metelli begleitet von Artios und Tarvos von ihrem Haus auf dem Esquilin in die Subura auf dem Vicus Cuprius hinab in Richtung Circus Maximus ging, um das zwischen dem Circus Maximus, dem Tempel der Bona Dea und der Porta Capena gelegene Badehaus zu besuchen, das von der Aqua Appia vesorgt wurde. Sie trug einen dunklen Kapuzenmantel über ihrer weissen Tunika, der ihr Gesicht tief verhüllte. Caecilia Metelli wollte ihre üblichen Bahnen im Natatio (Schwimmbecken) ziehen, um anschliessend im Sudatorium (Schwitzbad) zu entspannen und nachzudenken. Das Sudatorium lag zwar im für Frauen unzugänglichen Männerteil des Bades, aber zu später Stunde liess sich ein Badesklave gegen einen kleinen Obolus dazu bewegen, eine Tür für die Bediensteten zwischen Männer und Frauen zu öffnen und Caecilia Metelli ungestört, das Sudatorium für ein Weilchen nutzen zu lassen. Es war ruhig auf den Strassen nur hin und wieder war das Gegröhle und der Gesang von Betrunkenen zu hören. Als sie den Eingang zum Frauentrakt erreichte, sagte Caecilia zu ihren beiden Begleitern: "So wir sehen uns in einer Stunde am Sudatorium. Nutzt die Zeit und nehmt ein Bad." Caecilia Metelli zwinkerte Artaios und Tarvos zu. Selbstverständlich hätte sie das den beiden nicht sagen müssen, denn wie alle Neuankömnmlinge in Rom hatten diese die Annehmlichkeiten eines Badehauses schnell angenommen. Nachdem sie den Frauentrakt betreten hatte, ging Caecilia Metelli ins Apodyterium (Umkleideraum). Dort entkleidete sie sich und ging dann ins Frigidarium (Kaltbaderaum) und stieg in das Becken mit kaltem Wasser. Dies war angenehm erfrischend in der doch warmen Nacht. Anschliessend reinigte sie ihren Körper mit dem Schabeisen. Danach stieg sie ins Natatio, schwamm dort ihren 40 Bahnen. Danach ging sie durch das Tepidarium (Wärmeraum) ins Caldarium (Heissbaderaum) legte sich dort für einige Minuten in ein Heisswasserbecken. Danach ging Caecilia Metelli nackt - bis auf einen kleinen Lederbeutel um den Hals - zu der kleinen Tür, durch die Bedienstete zwischen dem Männer- und Frauenteil hin und her huschten, und klopfte. Ein Sklave öffnete und Caecilia gab ihm 2 As. Sie konnte hindurch huschen und wurde ins Sudatorium geführt. Währendessen postierten sich Artaios und Tarvos vor dem Eingang zum Sudatorium. Dort legte sie sich auf eine steinerne Liege und genoss die trockene Hitze des Kohleofens. Ihre Gedanken schweiften zurück...


    Blutjung hatte sie ihr Vater Lucius Caecilius Metellus mit 15 Jahren aus politischen Kalkül an Publius Claudius Pulcher verheiratet. Es war keine Liebesheirat gewesen. Sie erinnert sich noch gut daran wie Publius in der Hochzeitsnacht sein Recht eingefordert hatte. Seinen nach Wein riechenden Atem und das Gekeuche des fetten 40jährigen beim Akt... Und als es endlich vorbei war, war er heruntergerollt und schnarchend eingeschlafen. Neun Monate später war Appius geboren worden. Aber so grob Publius auch war, er hatte Wert darauf gelegt, dass sie sich an seinem politischen und wirtschaftlichen Leben beteiligte. So hatte sie Abgesandte und Händler aus Massalia und Syrakus getroffen, die ihr allerlei Wunderliches erzählten. Von der Insel der Pritannoi, wo das Zinn herkam. Von Alexandria und Antiochia, wo Gewürze, Weihrauch und Seide gekauft werden konnten. Was man wo für dieses oder jenes Produkt gerade zahlte. Sie sog alles in sich auf. Und sie las auch viel. Pytheas "Über den Ozean", Megasthenes' "Indika" und andere. Und so wenig sie Publius auch liebte, umso dankbarer war sie ihm, dass sie zumindest, was ihr Leben in seinem Haus betraf, frei war.


    Und dann kam Drepana... Danach trank Publius nur noch und verfiel von Tag zu Tag mehr. Bis er sich dann im Jahre 505 Ab Urbe Condita (246 v.Chr. ) die Pulsadern aufschnitt. Sie musste schwanger mit Claudia Quinta und dem kleinen Appius das Haus verlassen, da es Publius' Gläubiger versteigern lassen wollten. Die Nobilität mied sie und behandelte sie wie eine Aussätzige. Caecilia war schwer gekränkt. Und doch begann mit diesem Tiefpunkt die Befreiung und Aufstieg der Caecilia Metelli. Denn da sie über die Confarrreatio als Manus-Ehe verheiratet worden war, war sie von der patria potestas ihres Vaters in die Gewalt ihres Mannes gewechselt, denn sein Vater Appius Claudius Caecus war schon gestorben, so dass er der neue Pater Familias war. Mit dem Tod Ihres Mannes war sie nun frei geworden und konnte über ihre Mitgift frei verfügen.


    Da ihr klar war, dass Rom früher oder später nach Drepana eine neue Flotte bauen musste, um die karthagischen Stützpunkte von See zu blockieren, liess sie über ihr bekannte Equites Schiffsbaumaterialen kaufen und horten. Und als tatsächlich vor der finalen Schlacht an den Ägatischen Inseln eine neue Flotte gebaut wurde, konnte sie diese mit Gewinn verkaufen. Und so ging es weiter. Rom brauchte Proviant und Ersatzausrüstung für seine Feldzüge gegen die Nurager auf Sardinia und Corsica? Kein Problem. Caecilia Metelli verkaufte es. Genauso lief es im Krieg gegen Teuta. Und so mehrte Caecilia ihr Vermögen, das sie klug weiter investierte. Ein aufstrebender Quästor mit Geldsorgen? Kein Problem, Caecilia Metelli lieh es. Rückzahlung erfolgte später mit aus der Kriegsbeute oder aus Steuern aus Sicilia. Und so wuchs ihr Vermögen weiter. Einen Teil investierte sie nun in Landgüter, den diese produzierten Öl, Getreide oder Wein oder liessen sich gegen Zins verpachten. Und die Claudii Pulchri wurden wieder wohlhabend.


    Caecilia riss sich aus ihren Gedanken. "Genug in der Verhangenheit verweilt. Der Konsul will Goldmünzen einführen nutzt mir das oder nicht? Hmmm..."


    Und während Caecilia nachdachte, lief ein Schweisstropfen von ihrem schmalen Hals über ihre Schultern den Rücken herunter...

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