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Angepinnt Plauderecke

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    • Holle schrieb:

      Ich hab auch nicht studiert , und bin ganz erschrocken Wolran einmal beipflichten zu müssen.
      Jap, ist überbewertet. Ich sehe es die letzte Zeit immer vermehrt, dass man hauptsächlich mit Medizinischen Fächern, Jura, Wirtschaft, Naturwissenschaften und IT/Technik/Ingenieurswesen lohntechnisch und karrieremässig etwas reissen kann, wenn überhaupt wegen der Konkurrenz. Sonst alles andere, was mit Sprachen/Philosophie/Politik-Sozialwissenschaften zu tun hat, bringt zwar einen persönlichen Nutzen und weniger einen für die Allgemeinheit. Ansonsten ist man ein „überqualifizierter Taxifahrer“, wie es der Freund von meiner Mutter sagt. ;)
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
    • Neu

      Ich würde an dieser Stelle es eher anders herum sehen. So manche Geisteswissenschaftler kann mit seinen Arbeiten eher anderen helfen als sich selbst und damit meine ich vor allem den finanziellen Aspekt.
      Grade in der heutigen Zeit sind z. B. Historiker und Menschen die historisches Wissen verbreiten wichtig, vor allem um Aufzuklären, Missverständnissen vorzubeugen, vor Gefahren zu warnen und vor allem massvoll sich dem Vergessen entgegenzusetzen.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Neu

      Aber ist es nicht der eigentliche Sinn des Studiums zu lernen und sein Wissen zu erweitern? Das ein Studium "nützlich" für die Gesellschaft sein soll (Utilisierung) konterkariert das doch völlig. Ich persönlich studiere Geschichte auch nicht, weil mich das im Berufsleben später weiterbringt, sondern einfach für mich selbst, weil ich meinen Horizont erweitern möchte. Mich totarbeiten kann ich noch mein ganzes Leben xd
      Was ich damit sagen will:
      Im Sinne von "mit dem Studium möchte ich besser im Beruf werden" ist ein Studium in vielen Bereichen wirklich überbewertet, doch dafür ist es auch nicht da. Wer sich berufsmäßig weiterentwickeln möchte, soll eine Ausbildung machen(hab ich vor dem Studium absolviert), eine Fortbildung oder dual studieren.
      Nur die Toten sehen das Ende des Krieges.
      >>Platon<<
    • Neu

      Turba schrieb:

      Grade in der heutigen Zeit sind z. B. Historiker und Menschen die historisches Wissen verbreiten wichtig, vor allem um Aufzuklären, Missverständnissen vorzubeugen, vor Gefahren zu warnen und vor allem massvoll sich dem Vergessen entgegenzusetzen.

      Das stimmt. Es braucht Historiker, damit wir nicht die bereits begangenen Fehler nochmals begehen SOLLTEN. Leider wiederholt sich so oft die Geschichte, weshalb ich mich manchmal frage, ob und wie wir wann unsere Fehler überwinden können.

      Skinner schrieb:

      Aber ist es nicht der eigentliche Sinn des Studiums zu lernen und sein Wissen zu erweitern? Das ein Studium "nützlich" für die Gesellschaft sein soll (Utilisierung) konterkariert das doch völlig. Ich persönlich studiere Geschichte auch nicht, weil mich das im Berufsleben später weiterbringt, sondern einfach für mich selbst, weil ich meinen Horizont erweitern möchte. Mich totarbeiten kann ich noch mein ganzes Leben xd
      Was ich damit sagen will:
      Im Sinne von "mit dem Studium möchte ich besser im Beruf werden" ist ein Studium in vielen Bereichen wirklich überbewertet, doch dafür ist es auch nicht da. Wer sich berufsmäßig weiterentwickeln möchte, soll eine Ausbildung machen(hab ich vor dem Studium absolviert), eine Fortbildung oder dual studieren.

      Klar, man sollte auch nur dann studieren, wenn man sein Wissen erweitern möchte. Die Utilisierung ist leider da, weil viele Branchen ein Hochschulstudium zwingend verlangen. "Ohne Master verdienste keine paar Tausend Tacken mehr", doch selbst wenn man studiert, ist es oft so, dass man nicht viel schlauer am Arbeitsplatz ist wie der Kollege neben dir mit einer Lehre.

      Ewigs kann dieses Totarbeiten nicht weitergehen, Stichwort Work-Life-Balance, was immer wichtiger wird. Teilzeitarbeit aber in Medizin, Wirtschaft in höheren Positionen, im Ingenieurswesen und in gewissen Naturwissenschaften ist leider noch Wunschdenken. Gerade in Krankenhäusern höre ich das von befreundeten Ärzten, z.B.: "Der Direktor sucht einen leitenden Arzt, 100%. Für ihn ist das günstiger als zwei Ärzte mit jeweils 60% bzw. 60/40 anzustellen, da es zwei Personen sind statt einer, weshalb es immer zum Geldproblem für das Unternehmen bzw. die Institution wird."
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
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      Master Marko schrieb:

      Die Utilisierung ist leider da, weil viele Branchen ein Hochschulstudium zwingend verlangen. "Ohne Master verdienste keine paar Tausend Tacken mehr"
      Genau das nervt mich bei den großen Unternehmen so sehr, es geht da nicht um Berufserfahrung und Leistung, sondern um Abschlüsse. Und das ist der falsche Ansatz. Dadurch hat sich mittlerweile der Glaube festgesetzt man müsse studieren, um später fett Kohle zu kassieren.

      In Sachen Work-Life-Balance geht es ja die letzten Jahrzehnte stark bergauf.
      Das mit den Krankenhäusern ist nochmal eine andere Sache. Das Problem liegt einfach daran, dass Krankenhäuser gewinnorientiert aufgebaut sein müssen, was aber völlig unmöglich ist. Ich kenne kein einziges Krankenhaus was (trotz der Sparmaßnahmen!) nicht pro Jahr zig Millionen € Verluste einfährt.
      Nur die Toten sehen das Ende des Krieges.
      >>Platon<<
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      Turba schrieb:

      Ich bin momentan Reserve für die Amtshilfe. Bin also zwar zu Hause, kann aber nix planen, da jederzeit der Anruf kommen kann, dass ich Morgen irgendwo eingesetzt werde. Macht meine Freundin schon etwas kirre, weil sie es liebt Dinge zu planen, das jetzt aber flach fällt, bzw. ich nicht sicher Zusagen kann.
      Das ist dann wirklich sehr nervig. Meine bessere Hälfte ist auch sehr unternehmungslustig aber momentan bleibt es beim Sport in näherer Umgebung und mal Spazieren gehen.
      Wir hatten nun auch den "Vorteil" das wir ende November umgezogen sind und damit viel zu tun hatten und auch jetzt noch haben.
      Ich habe aber meinen Spaß im Homeoffice da es hier schön ruhig ist und endlich mal schneit, was das zuhause hocken angenehmer macht :whistling: