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Die Macht des Ringes (Böse)

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    • Die Macht des Ringes (Böse)

      Alle Texten in diesem Thread wurden von Hexenkönig und nicht von mir verfasst!


      „Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
      Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
      Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
      Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
      Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
      Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
      Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
      Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.“




      Erklärung zum AAR:
      Diesen AAR schreibe ich zusammen mit Slash und DerRömer, wir spielen eine Hotseat mit der Medieval 2 Mod "The Third Age". Ich spiele alle bösen Fraktionen (Mordor, Isengart, Orks, Gundabad, Harad, Rhûn) und Slash (Gondor, Waldelben, Zwerge, Rohan) und DerRömer (Thal, Hochelben, Eriador) übernehmen alle guten Fraktionen. Wir planen die Geschichte nicht, jeder versucht das beste für seine Seite rauszuholen. Am Ende kann also auch das Böse gewinnen. ;) Wir posten diesen AAR in diesem Unterforum, da wir wohl nicht sonderlich auf die Spielmechanik von Medieval 2 eingehen werden, sondern die Geschichte so schreiben werden, dass ihr es wohl nicht merken werdet, dass wir überhaupt ein Spiel als Geschehnis-Vorgabe benutzen. ;)


      Die Hauptersonen der Geschichte (Hexenkönig):
      Mordor:
      - Hexenkönig
      - Jí Indûr Schattentod
      - Khamûl der Ostling
      - Grishnakh
      - Nagzag

      Isengart:
      - Saruman
      - Grima Schlangenzunge
      - Ugluk

      Orks:
      - Uglag
      - Burz
      - Ugrad

      Gundabad:
      - Godruf
      - Lagbug

      Harad:
      - Khuzayamah

      Rhûn:
      - Lôke Khan Borthand
      [CENTER]"Do you not know death when you see it, old man? This is my hour! You have failed. The world of men will fall."

      The Witch-King to Gandalf in the The Return of the King.[/CENTER]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DerRömer ()


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    • "Ahhrrrg! Scheußlicher Menschling!" Grishnakh spuckte große Brocken Menschenfleisch auf den Boden und wandte sich um. Zu einem der beiden Orks hinter ihm rief er: "Du da! Sag dem Sklavenmeister, er soll das nächste Mal darauf achten dem Koch einen kräftigen Menschen zu geben! Schwache Sklaven schmecken scheußlich! Los! Beweg dich du Made!" Der Angesprochene hob das Kinn als Zeichen, dass er verstanden hatte und schlurfte los. Grishnakh wandte sich schnaubend um. Jetzt musste er nochmal so lange warten, bis er endlich Fressen bekäme und das gerade er, der Wächter des Schwarzen Tores! Gerade hatte er sich dazu entschieden einen Sklaven umbringen zu wollen, um sich wieder abzureagieren, als es plötzlich kalt wurde im Turmzimmer, sehr kalt.
      Die Nackenhaare stellten sich auf, er wusste wer gerade den Raum betreten hatte.
      Grishnakh atmete tief durch und drehte sich um.
      Hinter ihm stand eine schwarze Kapuzengestalt, übergroß und furchterregend. Grishnak ließ sich auf alle Viere fallen.
      " Meeeeisterr...was gebietet das Große Auge?"
      Eine Stimme ertönte in seinem Kopf, eiskalt und schmerzhaft, als würde jemand Grishnakhs Schädel spalten wollen, als der Nazgûl zu sprechen begann.
      "Öffne das Tor und lass uns passieren. Ithilien muss besetzt werden, lasse deine Horden ausschwärmen."
      zischte die Stimme in seinem Kopf. Grishnakh wedelte mit dem Kopf.
      "Ja, ja Meister, ganz wie das Große Auge es befiehlt."
      Der Ork stand auf und eilte hinaus auf die Wehrbrüstung des Schwarzen Tores.
      "Öffnet das Tor ihr hässlichen Maden!"
      brüllte er. Die Peitsche wurde geschwungen, die Trollsklaven verrichteten ihre Arbeit am Drehmechanismus und schon begannen sich die gewaltigen Schwingen des Schwarzen Tores zu öffnen. Grishnakh konnte sieben der neun Ringgeister auf ihren Geisterpferden hindurchgaloppieren sehen. Die Nazgûl ritten eine Weile zusammen, bis sie sich nahe des Horizonts plötzlich aufteilten und jeder einen eigenen Pfad einschlug. Verdammte Mantelträger! Wenn es in Grishnakhs Macht liegen würde, hätte er die gesamte Bande längst aufknüpfen lassen!
      Brummend kehrte er in sein Turmzimmer zurück und brüllte: "Wo bleibt mein Fressen ihr Maden!"

      Auf einem Thron, erbaut aus Zwergenschädeln thronte Uglag, Großer Häuptling aller Orks des Nebelgebirges in Moria. Doch jetzt saß er nicht so wie immer auf seinem Herrschersitz mit hoch erhobenem Haupt und grimmigen Blick, in diesem Augenblick war er tief zusammengekauert und zitterte am ganzen Leibe.
      "Ja Großer Schatten! Ich werde tun, was immer auch das Große Auge wünscht."
      Der vor ihm stehende Nazgûl nickte und wandte sich um. Uglag keuchte. Sein Kopf schmerzte fürchterlich, seit der Ringgeist zu ihm im Geiste gesprochen hatte. Der Häuptling wagte es aufzusehen, der Geist war verschwunden. Mehrere Orks standen in der Halle und beobachteten ihren Herren. Jeder von ihnen war ein potenzieller Herausforderer um die Häuptlingswürde, Uglag durfte jetzt keine Schwäche zeigen, auch wenn er sich innerlich elendst fühlte, dank des Kontakts mit dem Nazgûl.
      Er gab sich eine würdigere Haltung und zeigte auf den Ork, der ihm am nächsten war.
      "Du da! Geh nach Orkstadt unter dem Hohen Pass und sage Burz, niemand darf den Hohen Pass überqueren! Er soll Orkmeuten zu allen großen Pässen im Nebelgebirge schicken! Niemand darf das Gebirge überqueren außer den Dienern des Großen Auges!"
      Der Bote grunzte und verschwand. Uglag wandte sich an den nächsten Ork.
      "Du! Hör zu du Kriechtier! Gehe zum Gundabadberg und überbringe dort Häuptling Gorduf den Willen unseres dunklen Herrn. Die Orks von Gundabad sollen sich sammeln und die Menschlinge aus dem Norden angreifen! Los jetzt! Beweg dich oder ich hänge dein stinkendes Fleisch zum trocknen auf!"
      Auch dieser Ork grunzte und machte sich auf zu seiner Mission. Uglag wandte sich zu einem weiteren Ork. Doch anstatt ihn vom Thron herab anzubrüllen winkte er ihn wortlos näher. Der Ork kam zum Thron und Uglag flüsterte ihm zu: "Richte Vetter Ugrad aus, dass er alle Orks sammeln soll, die sich bei ihm in Dains Hallen befinden. Er soll die Hälfte seiner Horde in den Süden nach Dol Guldur schicken und selbst mitgehen. Die andere Hälfte soll einen Anführer bestimmen, der sie dann gegen die Menschen beim Großen See führen soll, wenn die Meute stark genug ist. Alle Diener des Großen Auges sollen Gesandte und Truppen nach Dol Guldur schicken. Sorge dafür, dass Vetter Ugrad seine Pflicht erfüllt und solltest du das kleinste Zeichen von Schwäche bei ihm sehen, töte ihn und übernimm seinen Platz."
      Der Ork nickte und ging.

      Kalt war es im Norden. Gladuf klapperten die Zähne. Er war jener Bote, den Häuptling Uglag zum Gundabadberg entsandt hatte. Sein Ziel war schon in Sichtweite, nur noch kurze Zeit und schon würde Gladuf vor Häuptling Gorduf treten um seine Botschaft zu überbringen. Es war eine äußerst wichtige Botschaft seiner Meinung nach, auch wenn er die Hälfte von ihr bereits vergessen hatte. Doch immerhin wichtig genug um unbedingt überbracht zu werden, wenn es auch eine unvollständige Kunde war. Das was Gladuf entfallen war würde er einfach hinzuerfinden. Hauptsache die Orks von Gundabad erhalten ihren Befehl den Norden Eriadors zu überfallen.
      Gladuf setzte sich unter einem Überhang um kurz zu rasten und sich auszudenken, was und wie er alles sagen wolle. Zu mehr kam er jedoch nicht mehr bevor er von herabstürzenden Exkrementen erschlagen wurde, denn der vermeintliche Felsüberhang war ein Steinriese gewesen, der in der Hocke gerade sein Geschäft verrichtet hatte...
      [CENTER]"Do you not know death when you see it, old man? This is my hour! You have failed. The world of men will fall."

      The Witch-King to Gandalf in the The Return of the King.[/CENTER]

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