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Kommt noch neuer Content für Rome II?

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    • Kommt noch neuer Content für Rome II?

      Mir ist mal aufgefallen, dass gestern am Ende von Rally Point zwar demnächst News für Total War Arena und Total War Kingdoms angekündigt wurden, aber nix mehr bezüglich neuem Inhalt für Rome II gesagt wurde.

      Mich stimmt das pessimistisch, da ich jetzt davon ausgehe, dass an dem Spiel nicht mehr gearbeitet werden wird.

      Was meint Ihr?
      Wenn Du Dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert Dich! (SiTD - Snuff Machinery)

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    • Ich schätze mal, dass es das ein oder andere Update noch geben wird. Allerdings wird man da wohl nur noch Bug-Fixing betreiben und vielleicht nochmal was am Einheiten-Balancing ändern. Neuen Content halte ich für eher unwahrscheinlich (vielleicht nochmal ein Fraktionen-Paket). Da wird man sich jetzt sicherlich voll und ganz auf Attila konzentrieren.
      "Am stärksten ist, wer sich selbst beherrscht."- Seneca
      Bitte um Kenntnisnahme:
      Der hier geschriebene Beitrag ist meine subjektive Meinung und wurde im Rahmen der freien Meinungsäußerung verfasst. Er hat nicht den Anspruch allgemeingültig oder fehlerfrei zu sein.
    • Ich gehe mal davon aus, dass da nicht mehr allzu viel passieren wird. Sind wir mal ganz ehrlich. Es gibt da ... wie oben beschrieben ... noch die eine oder andere Kleinigkeit aber im großen und ganzen steht Rom II ja schon - zumindest mit dem Stand der Emperor-Edition - recht gut sowohl im Umfang und auch in Bezug auf die KI und sonstigen Bugs da. Fast 1 1/2 (!) Jahre nach release und gut 3 Wochen vor dem Nachfolger ist das Spiel - eigentlich - fertig. Jetzt noch weiterhin großen Content zu erwarten wäre unrealistisch.

      Zwar gibt es sicher noch Wünsche (der eine will noch eine Wüstenkultur, der andere noch eine germanisches Völker - DLC) aber ... das ist für mich wenn überhaupt nur noch "Kann-Kosmetik". Das Spiel ist an sich ist fertig! Wenn überhaupt wird es höchstens noch 1 oder 2 kleinere Bug-Fixes geben. An was anderes glaub ich nicht mehr und ist für mich als Kunde aber mittlerweile auch vollkommen in Ordnung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kay73 ()

    • Es ist aber eben nicht fertig, weil etwas fehlt, dass die gewählte Familie ausfüllt.

      Spätestens wenn der Decimus Iunius Brutus oder ein beliebiger anderer Startrepräsentant der Familie stirbt, geht bei mir rapide das Interesse an der Kampagne verloren, weil die Familien sich eigentlich nur durch die Startbedingungen unterscheiden.

      Es fehlt völlig an einer emotionalen Bindung zu den Familien/Charakteren.

      Das ist ein grosses Manko an dem Spiel, für das ich gerne eine Lösung hätte.

      Es muss ja nicht ein bis zur Unterhose detaillierte Stammbaum wie bei Attila sein, aber ein bisschen mehr als eine grafische Namensliste der Fraktionsmitglieder darf es schon sein.

      Warum soll man seine Charaktere verheiraten, wenn da noch nicht mal Kinder draus entstehen?

      Es wirkt unfertig und was mich ärgert, ist, dass das beim Standalone ATTILA ohne Probleme geht.

      Ja, ich habe immer gesagt, Familienstammbaum überflüssig, leider habe ich aber einsehen müssen, dass das nicht stimmt, weil kein Ersatz da ist, der mich als Spieler länger als 50 Runden mit meiner gewählten Familie emotional verbindet.

      Und ich erwarte eigentlich, dass ich ein Spiel erhalte, wo auch wirklich Familienpolitik stattfindet, insbesondere dann, wenns damit beworben wird.

      Edit:

      Es wirkt auch insofern lieblos oder unfertig, wenn ich an das Kind-adoptieren-ja oder nein-Dilemma denke.

      Statt einem Kind/Jugendlichen taucht dann ein 30jähriger in der Familienübersicht auf, der schlimmstenfalls vorher schon als Generalsersatz der anderen Familie angeboten wurde, das wirkt einfach lieblos.
      Wenn Du Dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert Dich! (SiTD - Snuff Machinery)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Marcus Iunius Brutus ()

    • Sicherlich ist es noch möglich Rome II weiter zu Verbessern, aber wann ist denn ein Spiel schon perfekt? Es wird immer etwas zu kritisieren geben. Ich finde es gut, wenn sich jetzt auf Attila konzentriert wird, denn wir wollen ja alle auch Attila bugfrei und (zumindest ich) frühst möglich Spielen.
      [CENTER][SIZE="5"]風林火山[/SIZE][/CENTER]
      [CENTER][SIZE="4"][FONT="Impact"]Fūrinkazan[/FONT][/SIZE][/CENTER]
      [CENTER][FONT="Impact"]schnell wie der Wind, still wie der Wald, brennend wie das Feuer, reglos wie der Berg[/FONT][/CENTER]
      [CENTER][SIZE="1"](Sun Tzu, die Kunst des Krieges)[/SIZE][/CENTER]
    • Marcus Iunius Brutus schrieb:

      Es ist aber eben nicht fertig, weil etwas fehlt, dass die gewählte Familie ausfüllt.

      Spätestens wenn der Decimus Iunius Brutus oder ein beliebiger anderer Startrepräsentant der Familie stirbt, geht bei mir rapide das Interesse an der Kampagne verloren, weil die Familien sich eigentlich nur durch die Startbedingungen unterscheiden.

      Es fehlt völlig an einer emotionalen Bindung zu den Familien/Charakteren.

      Das ist ein grosses Manko an dem Spiel, für das ich gerne eine Lösung hätte.

      Es muss ja nicht ein bis zur Unterhose detaillierte Stammbaum wie bei Attila sein, aber ein bisschen mehr als eine grafische Namensliste der Fraktionsmitglieder darf es schon sein.

      Warum soll man seine Charaktere verheiraten, wenn da noch nicht mal Kinder draus entstehen?

      Es wirkt unfertig und was mich ärgert, ist, dass das beim Standalone ATTILA ohne Probleme geht ....ff

      .


      Das mag sein das du das so empfindest, und auch ich gehöre - von Anfang bis heute - zu einem Anhänger des Stammbaums. Gleichwohl hat man sich bei Rome II dafür entschieden diesen viel geliebten Stammbaum nicht zu etablieren und man ist einen anderen Weg gegangen / hat einen anderen Weg ausprobiert. Das ist sehr Schade und bedauerlich aber es ist nun mal so.

      Bei Rome hat man versucht das Politiksystem etwas anders zu gestalten. Es ist nicht angekommen und die Community hat geschriehen. Die Reaktion darauf war, das man es in Attila wieder implementiert hat. Das an sich finde ich schon mal bemerksenswert. Passiert nicht oft.

      Marcus ... das weist du als - wenn ich mich nicht irre Rechtsanwalt am besten von uns - unabhängig davon ob man das Politiksystem von Rom II nun toll oder nicht toll findet, das Spiel ist mit den Features, mit denen es auf den Markt kam, fertig und rund. Das ist ein Fakt. Ob mir persönlich jetzt noch ein Detail fehlt oder nicht ändert daran nichts.

      Hier wurde ein Produkt mit massig Mängel auf den Markt geworfen. Diese Mängel hat man so gut wie ausgemerzt (bis auf die bekannten Kleinigkeiten). Heute steht das Spiel in guter Qualität mit einer nie dagewesen Masse an spielbaren Fratktionen, Kampagnen die nahezu alle einen ernormen Umfang haben, und einer KI die gemessen an den Vorgängern den Namen wenigstens halbwegs verdient hat. In dem Genre ist Rom II in seiner jetzigen Form ein Gigant.

      Genau genommen habe ich nix dagegen, wenn auch Rome das Interface von Attila noch spendiert bekommt und ein Stammbaum implementiert wird. Wenn das so käme, würde ich den Hut ziehen. Jedoch glauben tu ichs nicht .. und in seiner Art ist das Spiel meiner Auffassung nach abgeschlossen. Was jetzt noch evtl. kommt sind freiwillige Gudis aber kein verpflichtendes Muss!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kay73 ()

    • Commodus schrieb:

      Ich kann mich auch täuschen aber nach Augustus war doch auch die Meinung, dass nichts mehr bis Attila kommt und dann kamen Schwarzmeerkolonien und WoS. Schauen wir mal.


      Nein, damals wurde ausdrücklich gesagt das es noch weite Sachen zu Rome geben wird.
      Bzw. doppelt verneint.

      Was ich mich Frage in bezug auf Attila/RomeII wie ähnlich sich die beiden Spiele in ihrer Programierung sind und ob es da vielleicht nich ein paar pfiffige Moder gibt die es schaffen das ein oder andere im jeweils anderem Spiel umzusetzen.
    • Sie mögen vielleicht gewährleistungsrechtlich nicht haftbar sein, fakt ist aber, dass das Politiksystem notdürftig ist, gerade mal den Bürgerkrieg regelt, aber sonst langweilig und ziemlich funktionslos ist und immer noch meilenweit entfernt von der angepriesenen spannenden Innenpolitik ist, damit ist es für mich unfertig.

      Ich habe bislang jedes DLC gekauft, in der Erwartung, dass an dem Spiel noch nachgebessert wird.

      Stattdessen bekomme ich jetzt den Nachfolger präsentiert, wo es plötzlich möglich ist Stammbaum mit dem Rome II - Politiksystem zu kombinieren.

      Dummerweise spricht mich diese Epoche nicht an, weil Westrom und Ostrom nur noch dem Namen nach römisch sind, während in Wahrheit schon gesellschaftliche Prozesse begonnen haben, die im Mittelalter münden, ich sage nur die Feudalisierung des Reiches, in dem die senatorischen Grossgrundbesitzer Privatarmeen (Bucelarii) haben, aus freien Bauern in Ihrem Gebiet abhängige, hörige Pächter gemacht haben und teilweise schon Immunität auf Ihrem Privatbesitz vor staatlichen Eingriffen besitzen.

      Selbst die römischen Legionen sind nur noch dem Namen nach römisch, in Wahrheit stark barbarisiert.

      Schaut Euch nur mal das Video zur Schlacht auf den Katalaunischen Feldern an. ;)

      Chaotisch, ungeordnet, wild zusammengewürfelte Einheiten, was zwar auch der geschichtlichen Realität entspricht, aber mich eben nicht anspricht.

      Ich werde Attila daher nicht kaufen.

      Wird Rome II nicht noch im Bereich Innenpolitik nachgebessert, bin ich definitiv enttäuscht und werde bei zukünftigen Titel zurückhaltender sein.
      Wenn Du Dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert Dich! (SiTD - Snuff Machinery)
    • Tja ... so gehen die Meinungen dann doch ein wenig auseinander.

      Diese Epoche ist tatsächlich der Übergang zw. der späten Antike und dem (sehr) frühen Mittelalter.

      Geschichtlich gesehen hast du recht. Den "klassischen Römer" mit zwei Pila, Gladius und Scutum in der Hand und einer Lorica Segmentata am Leib gibt es in der ausgeprägten Form nicht mehr. Dennoch finde ich diese Epoche mit am interessantesten.

      Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein guter Kompromiss zwischen Fans des alten Roms und den Mittelalterfreunden und schließt somit die Lücke zu einem eventuell irgendwann mal möglichen "Medieval III".

      Das Szenario / Setting gefällt mir unheimlich gut. Geschichtlich ist es eine sehr spannende Epoche, da aus diesen Völkerbewegungen mal das entsteht was wir heute Frankreich, Deutschland, England, usw. nennen. Schließlich sind z. B. die spielbaren Sachsen und Franken einer der Stämme, aus denen beispielsweise später mal eine deutsche Nation entstehen sollte.

      Wenn auch historisch nicht ganz korrekt bekommt man in diesem Spiel die Möglichkeit gefühlt den Flair und das Ambiente der Ära der Wikinger, den Aufstieg des Frankenreichs (mit Blick auf Karl dem Großen), den Sachseneinfall in England (mit einem Augenzwinkern zur Arthussage) und und und zu spielen.

      Gleichzeitig kann ich aber auch versuchen mein geliebtes Rom nicht untergehen zu lassen oder mich generell an der Fülle an germanischen Volksstämmen zu erfreuen, die mir in der spielbaren Vielfalt in Rom so sehr gefehlt haben.

      Du siehst ... je nach Blickwinkel, freut mich das kommende Spiel sogar noch mehr als Rom II ... und das nun mit Stammbaum :)

      Lieber Marcus .. .wenn du dich überwunden hast und dein Frieden mit dem fehlenden Stammbaum und dem nicht ganz zufriedenstellenden Politiksystem gemacht hast, bin ich mir sicher, das du ebenfalls sehr viel Freude an Attila hast. Du bist nämlich geschichtlich wie ich dich bisher - lesend - kenne zu sehr mit Freude dabei um dir das entgehen zu lassen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kay73 ()


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