Werbung

Star Wars Das erwachen der Macht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Star Wars Das erwachen der Macht

      Also ich bleibe spoilerfrei, keine Sorge Jungs :D

      Ich war jetzt gestern in der 0.01 Premiere und muss sagen.... er rockt und zwar so richtig!

      Ich muss, damit man meine Position und Sichtweise besser versteht, sagen, dass Star Wars mein Leben ist. Ich bin jemand wie Ted Mosby aus "How I met you mother" der Star Wars 1-2mal im Jahr sieht.

      Und gestern Nacht war ich wieder 7 Jahre alt.
      Wenn es nur dabei geblieben wäre, wäre ich schon zufrieden gewesen, aber sie haben noch einmal einen oben drauf gelegt. Er ist eine Hommage an die Original Trilogie und setzt dennoch eigene Akzente und bringt Star Wars ins neue Kinozeitalter ohne seine wahren Wurzeln zu verlieren.

      Sehr viel, unglaublich viel Kulisse, die Charaktere sind super geschrieben, werden spitze eingeführt und vor allem auch wird klasse erzählt wer sie eigentlich sind.

      Die Action passt 1a und ist nicht überzogen und unrealistisch (das ist etwas das ich gar nicht - 0 - haben kann).

      Sie zeigen wieder etwas von der schmutzigen Seite des Universum, sie erzählen wieder eine kleine Geschichte in dieser großen Welt, die Geschichte unwichtiger Charaktere, die dann das Schicksal der Galaxis in Händen halten, so wie in EpIV-VI.
      Der Film macht so unglaublich viel richtig.

      Ich habe nur zwei kleine Kritikpunkte, die aber im Gegensatz zu den positiven wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken.
      Zum einen gibt es einmal eine sehr platte Rede der ersten Order (bereits im Trailer zu sehen) und der obligatorische Pflichtkampf (den man auch schon in den Trailern sah). Wer den Film sah weiß hoffentlich was ich meine.
      Kommentar als Moderator

      Metal + Rom: Ex Deo
      Ex Deo - Caligula

      Metal + Babylon: Melechesh
      Melechesh - Ghouls Of Nineveh

      Metal + Gallien: Eluveitie
      Eluveitie - Prologue Helvetios

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlainYncaan ()


    • Werbung
    • Ich bin auch vom Film begeistert und von Star Wars sowieso seit ich 5 bin. Heute Abend habe ich mich wieder wie damals gefühlt, vor allem, wenn ich nebenbei an die alte Trilogie denke. Es gab aber diesen einen Tropfen da, aber naja... Der Stein ist immer noch heiss! ;)
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
    • Warum hat Chewy's Bowcaster plötzlich rote Laser? Waren die nicht in der orginalen Triologie grün? Das hat mich sehr verwirrt! :schock:

      Achtung, jetzt kommen die richtigen Spoiler!

      Spoiler anzeigen
      Also das Kylo Ren Hans Sohn ist, war mir schon fast klar. Das hat mich nicht sehr überrascht. Was mich aber ein bissl gestört hat, war dieser Zwiespalt in ihm. Ich hoffe, den hat er jetzt überwunden in dem er seinen Vater getötet hat und er wird jetzt ein richtiger Badass!
      Was mich aber auch noch ein wenig gestört hat, war die Stakiller-Base. Echt jetzt? Die war mir wirklich zu übertreieben. Und dann gelingt es dem Widerstand auch gleich das Ding zu zerstören. Das Imperium, bzw die Erste Ordnung sind wohl zu doof ordentliche Verteigungen aufzubauen. ^^
      Und was mich richtig gestört hat, ist die verdammt schnelle Entwicklung von Reys Machtfähigkeiten. Andere brauchen da eine sehr lange Ausbildung und die macht das erstmal innerhalb kürzester Zeit. Und dann der Lichtschwertkampf. Kylo Ren hätte meiner Meinung nach, trotz Verwundung, diesen für sich entscheiden müssen. Das ist für mich einfach nicht logisch, dass ein fast zu Ende ausgebildeter Machtanwender gegen zwei Anfänger abloost. Das hätte man schöner lösen können und auch müssen. Die entstehende Schlucht hätte das auch machen können.
      Ansonsten interessiert mich natürlich Reys Herkunft ich bin sehr gespannt, was es damit auf sich hat. Es könnte Lukes Tochter sein. Aber hätte er sich wirklich auf diese Art im Stich gelassen?
      Und was es mit Supreme Leader Snoke aufsich hat, will ich auch wissen! Wer ist er, wo hat er die dunklen Machtfähigkeiten erlernt?

      Was denkt ihr über diese Dinge, besonders über Rey und Supreme Leader Snoke?
    • Ich weiß, das Thema ist schon alt, aber ich habe mal einen Text geschrieben, der meine Meinung zu dem Film repräsentiert:
      Spoiler anzeigen


      Warum Star Wars: Das Erwachen der Macht kein guter Star Wars - Film ist

      Schon als der erste Trailer und das erste Plakat zum neuen Sci-fi – Blockbuster gesehen habe, wurde mir eins klar: Das meine Erwartungen nicht ganz erfüllen – dass dies im Bereich „Qualität“ geschehen würde, hatte ich noch nicht geahnt. Auf dem ersten Plakat sind die Hauptfiguren zu sehen: Rey, Finn und die Person, die mir im interessantesten vorkam: Kylo Ren. Sofort fiel jedoch auf, dass es ein „politisch korrekter“ Mainstream – Film werden würde: Eine Frau in der Hauptrolle, weil alles andere ja „frauenfeindlich“ wäre und ein Schwarzer, denn der Film ist amerikanisch und soll nicht den Eindruck von Rassismus wecken. Dabei ist die erste Ordnung, welche aus dem Imperium hervorgeht, das rassistischste in der Galaxis. Ich frage mich, wie dann ein dunkelhäutiger Soldat rekrutiert werden könne.
      Eine weitere Sache störte mich am Plakat: Im Hintergrund ist eine neue Kampfstation zu sehen, ein neuer Todesstern. Ich dachte mir: Hoffentlich wird da nicht wieder von X-Flüglern, die komplett unterlegen sind, das ganze Ding in die Luft gejagt!“ Damals war es eher ein Scherz, aber wer den Film gesehen hat, weiß, dass er in dem Bereich ein kompletter Abklatsch von Episode 4 ist.
      Insgesamt ist die Handlung ja kaum von der des ersten Films zu unterscheiden: Ein Waisenkind, das auf einem Wüstenplaneten lebt, kommt in Besitz eines Droiden, der die nötigen Informationen hat, um dem Imperium einen entscheidenden Schlag zu versetzen. Mit dem „Rasenden Falken“ flieht diese Person vom Wüstenplaneten. Sie gerät zum Widerstand gegen das böse, die Galaxis beherrschende Reich. Es endet beides so, dass mit X-Flüglern die unterlegenen Rebellen die Raumstation zerstören. Die Leitung der Ersten Ordnung ist fast identisch mit der des Imperiums: Ein Sith – Lord an der Spitze (ist Snoke eventuell Plagueis?), darunter konkurrierend ein General und ein Stih. Wo bleibt da die Innovation, wo bleibt die Spannung? Ich sehe Teil 7 den Film als aufwendiges Remake vom Original.
      Jetzt zu den Figuren: Eine Schrottsammlerin, die allein mit einer Metallstange gegen zwei sie überraschende, professionelle Schläger gewinnt? Außerdem kann sie, obwohl alles, was sie bereits gefahren ist, ein Landgleiter ist, den Rasenden Falken wie Han Solo fliegen und das genauso gut, obwohl sie keinen Kopilot hat. Das kann man mit einem Motorradfahrer vergleichen, der auf Anhieb ein Flugzeug fliegen kann. Sie kennt dazu die technischen Details zum Reparieren, obwohl man dieses Wissen kaum vom Zerlegen abgestürzter Sternzerstörer erlangen kann. Später kann sie auf einmal Jedi – Geistestricks, für die die besten Jedi Jahre zum Lernen Jahre gebraucht haben. Rey kann, als sie zum ersten Mal ein Lichtschwert in der Hand hält, gleich gegen einen Ausgebildeten Sith(?) bestehen. Sie ist auch stärker als der vermutlich trainiertere und als Mann eigentlich stärkere Kylo. Als sie zum ersten Mal einen Blaster in der Hand hält, tötet sie sofort drei Sturmtruppler. Sie hat auch keine Angst als sie von TIE – Jägern angegriffen werden. Rey ist tougher als alle anderen, kennt sich mit dem Falken besser aus als Han. Ich halte das für übertrieben, selbst Luke konnte nicht alles, obwohl er der große Held war. Ach ja, Rey kann ja sogar aus dem Nichts Gedanken lesen und manipulieren!
      Kylo Ren: Am Anfang wirkt er stark und böse, aber das lässt immer weiter nach. Es ist mir bewusst, dass JJ den inneren Konflikt darstellen wollte, aber wenn Ren, der anfangs Blasterschüsse aufhalten kann, im Lichtschwertkampf Rey und Finn nicht besiegen kann, ist das mir echt zu viel.
      Captain Phasma war auch eine Botin von Kathleen Kennedys Feminismus: Im Imperium oder in der Esten Ordnung hätten Frauen nie offiziell einen Platz gefunden, man kann das meiner Meinung nach gut mit dem Nazireich vergleichen. Als Vorbild für das Imperium hat jenes auch für George Lucas gedient. Diese Figur hatte keinen tieferen Sinn, als „Frauenfeindlichkeit“ auszuschließen.
      Ich frage mich auch, was aus der Prophezeiung der Prequels geworden ist, nach der das Gleichgewicht in der Galaxis von Anakin wiederhergestellt wird. Eigentlich geschieht das durch den Tod / die Bekehrung Vaders, als das Imperium enthauptet wird, jedoch ist die Erste Ordnung immer noch der Herrscher der Galaxis und das Gute nur eine Widerstandsgruppe. Von der Republik, die von der Superwaffe ausgelöscht wird (vgl. Alderaan oder der Senat), halte ich nicht viel, da sie nicht imstande war, das Imperium / die Erste Ordnung klein zu halten. Woher hat diese denn das Geld, um eine neue Superwaffe zu bauen und wieso unternimmt die Republik mit ihrem Militär nichts gegen die Erste Ordnung?
      Das Ganze ist unlogisch, wie man es auch dreht und wendet. Apropos Logik: Wieso ist eigentlich der Rasende Falke für jeden zugänglich und startbar? Niemand würde so sein Raumschiff herumstehen lassen. Dazu kann Rey kaum wissen, was Pol Pot mit dem Falken gemacht hat. Als der Falken dann weggeflogen ist, wo ist dann der Sternzerstörer von Kylo Ren? Solche Logikfehler finden sich noch zu Hauf, deswegen werde ich darauf nicht weiter eingehen.
      Man sieht dick und fett den Stempel von Disney auf dem Film, wenn man die ganzen kitschigen und unnötigen Momente betrachtet: Als Rey und Finn den Falken fliegen, sagen sie unabhängig voneinander etwas wie „Ich schaffe das“, was sehr kitschig und unrealistisch wirkt. Dazu finde ich die Synchronstimme von Maz wirklich grausam, da wurde die schlechteste Wahl von allen getroffen.
    • Fortsetzung (nicht lange):
      Spoiler anzeigen
      Jedoch können die Schauspieler ihre Rollen sehr gut darstellen, besonders Finn hat mich da überrascht und war wirklich überzeugend.
      Andererseits finde ich, dass die Aufwachgeschichte von R2-D2 höchst unlogisch und albern ist: Wieso hat genau er den Rest der Karte? Wieso wacht er genau in dem Moment auf, wo er gebraucht wird? Wieso sind die Droiden nicht bei Luke sondern bei Leia? Außerdem solle es jedem Star Wars – Fan gegen den Strich gehen, dass Han und Leia getrennt sind. Passt super in unsere moderne Welt…
      Natürlich waren die Effekte, die Actionszenen, etc. sehr gut gelungen, jedoch versagt der Film in der Handlung. Es ist ein guter FIlm, aber kein gutes Star Wars!
      Ich würde praktisch folgende Punkte verteilen:
      • Atmosphäre: 9/10
      • Optik: 10/10
      • Handlung/Inhalt: 2/10

    Werbung