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Star Wars "Das Erwachen der Macht": Bewertung

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    • Je bin ich. Es gibt viele sehr starke Hinweise darauf.
      Ein sehr subtiler, den man leider oft nicht hört z.B. den Helm, den sie anfangs auf Jakku noch trägt. Auf diesem steht in Alienschrift "RHAE", was sich verdächtig ähnlich nach Rey anhört, zumal man nie ihren Nachnamen erfährt, auch nicht auf der offiziellen Star Wars Seite und da steht der Name des alten Kerls vom Anfang vom Film (der übrigens ebenfalls ein sehr sehr starkes Indiz für diese Theorie ist^^)

      Nach aktuellem Stand gibt es keine andere wirklich gute Lösung, als dass Rey Luke's Tochter ist und ihr Gedächtnis gelöscht worden ist um sie durch Han (der sie offensichtlich kennt) zu verstecken (z.B. bei dem Verrat Kylos an seinen Mit-auszubildenden-Jedi). Sonst wäre sehr viel an dem Film einfach nur schlechtes Writing (z.B. eben der Endkampf) und das würde nicht zu Lawrence Kasdan passen.

      Edit @Armbrust:
      Neu im Sinne von "sie kann mehr als früher", denn das sieht man ja offensichtlich. Warum sie jetzt auf einmal so reinhaut ist ja erstmal vollkommen egal, wichtig ist, dass sie es tut und Kylo entsprechend vor dem Endkampf schwächt. Das ganze explodieren auf den rein filmischen Aspekt herunter zu brechen damit man dann behaupten kann Kylo is ne Pussy ist halt einfach nicht gut argumentiert ;)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von AlainYncaan ()


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    • Wollten wir das hier nicht in Spoilern halten? :laugh:

      Im übrigen denke ich, dass Supreme Leader Snoke niemand anderes als Jar Jar Binks ist, es gibt einige Hinweise dafür, immerhin hat er Augen, Arme und Beine, genauso wie Jar Jar! Das mit Chewies Bowcaster ist auch relativ simpel erklärt. Wenn ein Jedi abtrünnig wird, macht er sich doch ein schickes neues rotes Lichtschwert welches er anstatt seinem alten grünem (alternativ hier Farbe einfügen (nicht rot)) verwendet. Nun ist Chewie also der wahre Hauptbösewicht und Snoke seine Marionette. :ohmy: Das ganze dient dazu, um zu zeigen wie viel stärker die dunkle Seite ist. Böse Bowcaster machen viel mehr Schaden als gute! Das soll uns der Film zeigen und nichts anderes!

      Ich glaube, an dieser Stelle muss noch ein "Jeder, der etwas anderes behauptet, hat keine Ahnung" hinein, denkt euch das einfach dazu.

      Bin gespannt, wer das alles ernst nimmt...

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von L. C. Sulla ()

    • Also was man sich hier für Gedanken macht :nachdenk:

      Meint ihr nicht das da im Endeffekt weniger dahinter steckt als hier vermutet wird?

      Beispielsweise hab ich zu Chewbaccas Armbrust-Bluster folgende These: Das der Strahl jetzt rot statt grün ist hat keine Bedeutung. Die haben bei den technischen Effekten darauf wahrscheinlich gar nicht geachtet und das rot statt grün ist eigentlich nur ein "Versehen" ohne tiefgründigeren Hintergrund.

      Und das Rey so stark ist im Umgang mit Lichtschwert und so.... auch da glaube ich an nichts bedeutsammes. Da haben einfach ein paar Action-Drehbuchautoren sich gedacht das die Filmszenen so gut passen. Ich glaube tatsächlich, dass auch hier nichts tiefgründigeres dahinter steckt außer Popcorn-Kino.

      So banal und enttäuschend das klingen mag.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kay73 ()

    • Ich vermute, dass Rey, weil sie wahrscheinlich eine Skywalkerin und daher sehr macht-sensitiv ist, nur so einen "guten" Umgang mit dem Lichtschwert hat. Wegen Chewbacca denke ich, dass entweder der Kristall des Blasters nach 30 (!) Jahren mal gewechselt wurde oder es ein Filmfehler ist oder Cheewie hat sich ein ähnliches Armbrustmodell geholt, irgendwie. :D
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
    • Hab den Film letztens gesehen und bin erstaunt, dass er hier so gut bewertet wird. Wenn es nicht Star Wars wäre, würde ich ihn als leicht überdurchschnittlich beschreiben. Unterhaltsam, nicht mehr. Aber insgesamt sind da einfach zu viele Makel, die einem ins Gesicht springen, wenn man besseres gewöhnt ist. Muss dazu sagen, dass ich kein Star-Wars-Fanatiker bin und immer sehr kritisch bin. Trotzdem denke ich, dass mein Standpunkt durchaus objektiv ist. Übrigens fand ich die Prequels gar nicht so schlecht (besonders E3). Dieses ganz Gehate ist meiner Meinung nach übertrieben und durch eine starke Nostalgie-Brille getrübt.

      Im Folgenden meine größten Kritikpunkte:

      Spoiler anzeigen

      1. Die Schwäche der Antagonisten war zum Haareraufen. Kylo Ren ist am Anfang schon ganz cool, wird aber bei seinen Begegnungen mit Fin und Rey komplett ins Lächerliche gezogen. Von einem trainierten Sith sollte man eigentlich erwarten, dass er "Normalos" im Bruchteil einer Sekunde zu Hackfleisch verarbeitet. Stattdessen hat er ernste Schwierigkeiten und unterliegt Rey sogar zwei Mal. Ist mir egal, dass sie eine Skywalker ist (wahrscheinlich). Ist er erstens auch und außerdem wurde selbst Anakin Skywalker nach Jahren Training von Count Dooku auseinandergenommen. Skywalker-Blut reicht also als Erklärung definitiv nicht aus.

      Abgesehen davon wirken Kylo Ren und der General des ersten Ordens einfach wie Milchbubis. Bei Kylo kann ich das noch entschuldigen (vielleicht hätte eine Narbe ihm gut getan und auch die Maske gerechtfertigt), aber der General ist einfach komplett deplatziert. Er verhält sich und sieht aus wie ein Waschlappen. Kann mir gar nicht vorstellen, wie so jemand es so weit geschafft haben soll. Sein Zickenkrieg mit Kylo ist nervtötend.

      Die Offizierin in der silbernen Rüstung war schlichtweg irrelevant.

      2. Noch ein Todesstern, der zerstört wird? Erstens wäre es für eine Splittergruppe, die aus dem Imperium hervorging, niemals möglich gewesen, das ganze zu finanzieren. Außerdem hätte die Republik doch auch nicht einfach zugesehen, wie vor ihren Augen eine neue Superwaffe gebaut würde (nein, das kann man definitiv nicht heimlich machen).

      Dann ist die Energiequelle auch noch die Sonne, welche aufgebraucht wird. Man hat also einen super teuren Todesstern/-planeten, der nach einigen Durchläufen komplett nutzlos ist und durch die Zertörung der Sonne das ganze Sonnensystem tötet, sich selbst eingeschlossen.

      Und schließlich die Zerstörung der Todessterns 3.0 durch die Rebellen, was einfach vollkommen unglaubwürdig war. Wirkt schon fast wie eine Parodie.

      3. Kylo Rens Motive wurden einfach mal überhaupt nicht durchleuchtet. Kann sein, dass das später noch kommt, aber überhaupt nicht darauf einzugehen, finde ich inakzeptabel, besonders da er sogar willens ist, seinen eigenen Vater zu töten.

      4. Die Republik. Wer war das? Was hat sie gemacht? Wir wissen es nicht. Sie war einfach nur da, um zerstört zu werden und so die Superwaffe zu demonstrieren.

      5. Hab nichts gegen eine Frau und einen Schwarzen als Hauptpersonen, aber einige Szenen wirkten einfach sehr erzwungen. Mehrere Male muss Finn Rey unnötigerweise an der Hand mitziehen, damit sie wiederum zeigen kann, wie unabhängig sie ist und dass sie im Kampf nicht gleich gut, sondern sogar besser ist als Finn. Solche unterschwellige feministische Botschaften sind in zahlreichen Interaktionen zwischen Finn und Rey enthalten und nerven einfach nur, wenn man dessen bewusst ist.

      Finn wiederum spielt ironischerweise einen stereotypischen Schwarzen, der dadurch ein paar Lacher erntet, was aber wiederum etwas heuchlerisch ist und seine Besetzung als Farce entlarvt.

      6. Nazi-Anspielungen? Schon wieder? Wann wird Hollywood es endlich Leid?

      7. Der "beste Pilot" wirkte wie ein Witz. Verschwindet am Anfang des Films (offensichtlich falscher Offscreen-Death) um ganz am Ende wieder aufzutauchen. Ihm wurde mehr Bedeutung zugesprochen als er durch die Handlung tragen konnte. Wäre einfach besser gewesen, am Anfang einen Statisten zu nehmen, den man wirklich sterben lässt.

      8. Kylo Rens Kampfstil war etwas zu langweilig. Hätte nicht so übertrieben wie in den Prequels sein müssen, aber etwas mehr in die Richtung. Mir hatten die Kämpfe am Ende von E3 sehr gefallen. Wer den Realismus kritisiert, will wohl 10-Sekunden-Kämpfe sehen.


      Trotz der Kritikpunkte war der Film ganz gut. Aber ich gehöre wohl einfach nicht zur Zielgruppe. Bin weder ein Kind noch bin ich ein Star-Wars-Nostalgiker. Ich mag es, wenn Handlungen konsistent und nicht so leicht berechenbar sind und auch die Bösen mal gewinnen. Dieses Happy-Ending-Feuerwerk schon im ersten Teil der Trilogie ist mir einfach sauer aufgestoßen.

      Da mein Text wie üblich einfach super-kritisch rüberkommt, will ich nochmal wiederholen, dass der Film durchaus unterhaltsam war. Ich wünschte nur, dass sich Filme mal etwas von Werken wie Game of Thrones und House of Cards abschauen würden (gibt natürlich auch ältere Beispiele). Diese klischeehaften 0815-Geschichten lassen mich emotional und intellektuell schon lange kalt.
      "Entweder wir finden einen Weg oder wir schaffen einen." - Hannibal Barkas (LPs, Commentaries etc.)
      "http://www.youtube.com/channel/UCiUOhiQCDeL4boH0paxLAmg"

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Hannibal Barkas ()

    • @ Hannibal

      Ich stimme Dir weitgehend zu. In meinem Beitrag oben hab ich ähnliches - wenn auch nicht ganz so kritisch wie du - verlauten lassen. Ich habe daher auch "nur" 7 von 10 Punkten gegeben. Wenn der SW - Flair nicht so gut rüber kommen würde, hätte ich aber in Bezug auf die Kernstory und die zum Teil offenen Fragen und Handlungen die nicht ganz so plausibel erscheinen aber auch 5 - 6 Punkte geben können.

      Im Übrigen ... ich habe vor kurzem ein Interview mit Georg Lucas über den Film gelesen. Er hat sich sogar äußerst negativ darüber geäußert, weil auch er große Teile der Kernstory als ein Remake von Episode IV sieht und in diesem Zusammenhang Disney als "einfallslos" bezeichnet. Bei aller guten Meinung die bei mir über den Film noch immer überwiegt, kann man das tatsächlich nicht ganz von der Hand weisen.
    • Dieses Remake Argument:
      Ja das stimmt definitiv, klar ist ja nicht zu übersehen.

      Allerdings:

      Genau das ist es was doch die breite Masse wollte. Die OT in neuem Gewand. Lucas hatte damals mit der PT (die ich, außer EpI, auch nicht verteufel) nur Spott und Hohn eingefahren. Von Seiten Disneys wäre ich dann auch lieber auf den sicheren Zug gefahren.

      Es war von Anfang an klar, dass man es mit dem neuen SW nicht allen recht machen konnte - das ist unmöglich.

      Sie haben eine Variante gewählt die viele wollten (mich eingeschlossen). Ich wollte einfach nur wieder einen guten Star Wars sehen, das was Star Wars ausgemacht hat. Disney hat es in meinen Augen sogar noch weit übertroffen - ich war in diesem Kinosaal um 0.01 wieder ein Kind. Ich fühlte mich zurück erinnert an damals vor der Couch als mein Dad mir das erste mal diesen wunderbaren Film zeigte, der bis heute mein Leben - meine Freizeit wie fast nichts anderes - geprägt hat... und immer noch tut.
      Dieser Film bietet einfach alles was ein Star Wars zu bieten haben muss, einfach gerade WEIL er ein gut gemachtes Remake von EpIV ist.

      @Hannibal: was Klo angeht, da ließ Bitte noch einmal nach. Das wurde bereits diskutiert, da bringst du nichts neues sondern beginnst am Anfang der Diskussion.

      Und Star Wars will gar kein GoT sein. Wer das nicht versteht, hat die Idee hinter Star Wars nicht verstanden und sollte sich einmal eine tolle Doku anschauen. Leider weiß ich deren Namen nicht mehr, weiß nur noch, dass die mal auf Arte lief. Diese nimmt die Filme mal so richtig auseinander und zeigt auf WAS Star Wars eigentlich ist.

      Ja hier spricht ein unglaublicher Fan, aber auch ein Fan, der sehr kritisch ist (deswegen EpI nicht leiden kann und nein nicht nur wegen JarJar sondern weil der gesamte Film nichts zur Sextalogie beiträgt was EpII+III nicht auch erzählen - Stichwort: Machetenmethode ohne EpI) und deswegen sage ich auch:
      EpVIII+IX müssen jetzt liefern - und zwar Neues. VII war so wie er ist nahezu perfekt (habe 10/10 vergeben) aber noch einmal darf Disney kein Remake machen, jetzt muss Abrahms zusammen mit Kasdan und dem neuen Cast Star Wars endgültig in ein neues Zeitalter hieven. Sie haben den Anfang hierfür geebnet und sind mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, jetzt müssen sie nur noch den Sprung in die Lichtgeschwindigkeit schaffen, hoffen wir, dass nicht wieder der Antrieb defekt ist^^
      Kommentar als Moderator

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    • @Kay: Bin mit 7 Punkten denke ich auch einverstanden. Aber wie du schon sagst spielt der SW-Flair eine große Rolle.

      @AlainYncaan: Ich habe im Vorfeld nirgendwo gelesen, dass es ein Remake werden sollte. Natürlich ist die Fan-Gemeinde durch ihr übertriebenes Gehate der Prequels selbst Schuld daran, aber das ist für mich keine Entschuldigung. Das fließt dann eben negativ in die Bewertung mit ein. Auch sollte man anmerken, dass die Prequels nicht aufrund ihrer neuen Ansätze so gehasst wurden, sondern zu großem Teil wegen bestimmten Dialogen und Charakteren.

      Spoiler anzeigen
      Ich will auch gar nicht, dass SW wie GoT wird. Allerdings sollte man sich im ersten Teil einer Trilogie durchaus erlauben können, den Heldenbonus etwas runterzuschrauben. Sorry, aber die Art wie die Bösen in diesem Film degradiert wurden war einfach lächerlich. Abgesehen vom Verlust von Han Solo könnte man meinen, das ist ein Propagandafilm der Rebellen nach nordkoreanischer Art.

      Die Erklärungsansätze zu Kylo Rens Schwäche habe ich gelesen, aber sie sind nicht sehr überzeugend. Dass ein Gegner, der am Anfang so aufgebaut wird (selbstbewusst und kaltblütig auf dem Schlachtfeld, kann Blastergeschosse in der Luft anhalten, kann willensstarken Menschen Gedanken anhand der Macht entziehen etc.), um später komplett lächerlich gemacht zu werden, ist einfach unglaubwürdig. Die paar mildernden Umstände wirken wie billige Ausreden der Schreiber.


      Auch abgesehen von dem Punkt bleiben noch viele andere Probleme. Es sind einfach innerhalb des Films, selbst wenn man alle Prämissen akzeptiert, Inkonsistenzen vorhanden. Aber wahrscheinlich lohnt es sich gar nicht, sich so viele Gedanken dazu zu machen. Hab irgendwo gelesen, dass die Zielgruppe eigentlich Kinder sind. Dass so viele Erwachsene daran hängen liegt wohl daran, dass die alten Episoden für die damalige Zeit einfach ein revolutionäres Sci-Fi-Erlebnis boten.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hannibal Barkas ()

    • AlainYncaan schrieb:

      Dieses Remake Argument:
      Ja das stimmt definitiv, klar ist ja nicht zu übersehen.

      Allerdings:

      Genau das ist es was doch die breite Masse wollte. Die OT in neuem Gewand. ....


      Bist du dir sicher, dass dies die Masse der SW-Fans wollte?

      Ich meine das Dir gegenüber keinesfalls abwertend aber ich habe die Filme nach 1979 als kleiner Bub erstmals im Fernsehn gesehen und Episode VI war (glaub 1981 oder wars 82?) mein erster Kinofilm mit 9 Jahren. Das heist ich gehöre zu den "alten Säcken" die mit SW aufgewachsen sind und seither sich als Fan der "Serie" bezeichnen. Ich wollte das aber nicht!

      Richtig ist, dass viele den ursprünglichen Charme und Flair der Episode IV - VI wieder wollten, der in den Episoden I - III nicht mehr so rüber kam (ich selbst fand das gar icht sooo kritisch). Aber ob die einzige Lösung diesen Charme wieder den Fans glaubhaft zu vermitteln darin bestand, ein Remake von Episode IV zu verfilmen, bezweifel ich dann doch.

      Ich hätte mir gewünscht, dann doch etwas mehr da anzufangen wo Episode VI aufgehört hat (natürlich so sinnvoll, dass man die zeitliche Differenz im Zeitstrahl von SW schon sinnvoll vermittelt). Die alten SW Filme verfolgen mühevoll das Ziel die verlorene Republick wieder erstehen zu lassen was dann im epischen Drei-Teiler gelingt und Teil 7 spricht die Republik dann nur im Ansatz an und lässt - quasi nebenher - eine Reihe von Republickplaneten dann einfach mal durch einen neuen Todesplanet(stern) vernichten?

      Nochmals .. bei aller Freude über den Film und auch dem positiven Eindruck den ich immer noch habe .. war das dann doch eines der Punkte, die ich daneben fand.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kay73 ()

    • Kay73 schrieb:



      Ich hätte mir gewünscht, dann doch etwas mehr da anzufangen wo Episode VI aufgehört hat (natürlich so sinnvoll, dass man die zeitliche Differenz im Zeitstrahl von SW schon sinnvoll vermittelt). Die alten SW Filme verfolgen mühevoll das Ziel die verlorene Republick wieder erstehen zu lassen was dann im epischen Drei-Teiler gelingt [...]


      Na ja, eigentlich ist es "nur" gelungen den Todesstern und den Imperator, als auch seinen evtl. wahrscheinlichsten Nachfolger zu beseitigen. Die Gründung der Republik oder die Vernichtung des Imperiums sind offen geblieben.
      Im übrigen geht es in dem neuen Roman und dem neuen Comic zu Teil VII darum, wie sich das Imperium im Bürgerkrieg befindet um eine neue Führung zu etablieren. Also wurde das Imperium nicht von der Republik vernichtet nur geschwächt!
    • Ich meine, die Rückkehr der Jediritter wäre eher 1983/1984 im Kino gewesen, kann mich aber auch irren, dass es eben nur in unserem Dorfkino später anlief oder noch mal lief.

      Ich habe jedenfalls damals die Figürchen gesammelt und fand die Serie als Kind klasse, die Figürchen habe ich heute auch noch im Keller irgendwo.^^

      Wenn ich das hier so lese, denke ich, ist es ganz gut gewesen, wenn ich mir den Film später auf DVD ansehe.

      Rein vom Lesen her finde ich etwas lahm, wieder den Todesstern auszubuddeln.

      Und auch wieder ein Familienkonflikt ist auch nicht originell.

      Auch wie die Korrumption der Macht funktioniert wurde schon in Teil I - VI erklärt.

      Ich weiss nicht, ob Disney hier wieder wie bei Fluch der Karibik einen Teil nach dem anderen raushaut, weils ja ein Erfolg war.

      Aber ob man ihn wirklich braucht, wenn sich jetzt Ereignisse aus Teil I-VI wiederholen?

      Wahrscheinlich wirds aber doch ein ganz kurzweiliger Film werden, den ich mir auf DVD holen werde.
    • Hannibal Barkas schrieb:

      Hab den Film letztens gesehen und bin erstaunt, dass er hier so gut bewertet wird. Wenn es nicht Star Wars wäre, würde ich ihn als leicht überdurchschnittlich beschreiben. Unterhaltsam, nicht mehr. Aber insgesamt sind da einfach zu viele Makel, die einem ins Gesicht springen, wenn man besseres gewöhnt ist. Muss dazu sagen, dass ich kein Star-Wars-Fanatiker bin und immer sehr kritisch bin. Trotzdem denke ich, dass mein Standpunkt durchaus objektiv ist. Übrigens fand ich die Prequels gar nicht so schlecht (besonders E3). Dieses ganz Gehate ist meiner Meinung nach übertrieben und durch eine starke Nostalgie-Brille getrübt.

      Im Folgenden meine größten Kritikpunkte:

      Spoiler anzeigen

      1. Die Schwäche der Antagonisten war zum Haareraufen. Kylo Ren ist am Anfang schon ganz cool, wird aber bei seinen Begegnungen mit Fin und Rey komplett ins Lächerliche gezogen. Von einem trainierten Sith sollte man eigentlich erwarten, dass er "Normalos" im Bruchteil einer Sekunde zu Hackfleisch verarbeitet. Stattdessen hat er ernste Schwierigkeiten und unterliegt Rey sogar zwei Mal. Ist mir egal, dass sie eine Skywalker ist (wahrscheinlich). Ist er erstens auch und außerdem wurde selbst Anakin Skywalker nach Jahren Training von Count Dooku auseinandergenommen. Skywalker-Blut reicht also als Erklärung definitiv nicht aus.

      Abgesehen davon wirken Kylo Ren und der General des ersten Ordens einfach wie Milchbubis. Bei Kylo kann ich das noch entschuldigen (vielleicht hätte eine Narbe ihm gut getan und auch die Maske gerechtfertigt), aber der General ist einfach komplett deplatziert. Er verhält sich und sieht aus wie ein Waschlappen. Kann mir gar nicht vorstellen, wie so jemand es so weit geschafft haben soll. Sein Zickenkrieg mit Kylo ist nervtötend.

      Die Offizierin in der silbernen Rüstung war schlichtweg irrelevant.

      2. Noch ein Todesstern, der zerstört wird? Erstens wäre es für eine Splittergruppe, die aus dem Imperium hervorging, niemals möglich gewesen, das ganze zu finanzieren. Außerdem hätte die Republik doch auch nicht einfach zugesehen, wie vor ihren Augen eine neue Superwaffe gebaut würde (nein, das kann man definitiv nicht heimlich machen).

      Dann ist die Energiequelle auch noch die Sonne, welche aufgebraucht wird. Man hat also einen super teuren Todesstern/-planeten, der nach einigen Durchläufen komplett nutzlos ist und durch die Zertörung der Sonne das ganze Sonnensystem tötet, sich selbst eingeschlossen.

      Und schließlich die Zerstörung der Todessterns 3.0 durch die Rebellen, was einfach vollkommen unglaubwürdig war. Wirkt schon fast wie eine Parodie.

      3. Kylo Rens Motive wurden einfach mal überhaupt nicht durchleuchtet. Kann sein, dass das später noch kommt, aber überhaupt nicht darauf einzugehen, finde ich inakzeptabel, besonders da er sogar willens ist, seinen eigenen Vater zu töten.

      4. Die Republik. Wer war das? Was hat sie gemacht? Wir wissen es nicht. Sie war einfach nur da, um zerstört zu werden und so die Superwaffe zu demonstrieren.

      5. Hab nichts gegen eine Frau und einen Schwarzen als Hauptpersonen, aber einige Szenen wirkten einfach sehr erzwungen. Mehrere Male muss Finn Rey unnötigerweise an der Hand mitziehen, damit sie wiederum zeigen kann, wie unabhängig sie ist und dass sie im Kampf nicht gleich gut, sondern sogar besser ist als Finn.

      Finn wiederum spielt ironischerweise einen stereotypischen Schwarzen, der dadurch ein paar Lacher erntet, was aber wiederum etwas heuchlerisch ist und seine Besetzung als Farce entlarvt.

      6. Nazi-Anspielungen? Schon wieder? Wann wird Hollywood es endlich Leid?

      7. Der "beste Pilot" wirkte wie ein Witz. Verschwindet am Anfang des Films (offensichtlich falscher Offscreen-Death) um ganz am Ende wieder aufzutauchen. Ihm wurde mehr Bedeutung zugesprochen als er durch die Handlung tragen konnte. Wäre einfach besser gewesen, am Anfang einen Statisten zu nehmen, den man wirklich sterben lässt.

      8. Kylo Rens Kampfstil war etwas zu langweilig. Hätte nicht so übertrieben wie in den Prequels sein müssen, aber etwas mehr in die Richtung. Mir hatten die Kämpfe am Ende von E3 sehr gefallen. Wer den Realismus kritisiert, will wohl 10-Sekunden-Kämpfe sehen.


      Trotz der Kritikpunkte war der Film ganz gut. Aber ich gehöre wohl einfach nicht zur Zielgruppe. Bin weder ein Kind noch bin ich ein Star-Wars-Nostalgiker. Ich mag es, wenn Handlungen nicht löchrig wie ein schweizer Käse und berechenbar wie Grundschulmathematik sind und auch die Bösen mal gewinnen. Dieses Happy-Ending-Feuerwerk schon im ersten Teil der Trilogie ist mir einfach sauer aufgestoßen.

      Da mein Text wie üblich einfach super-kritisch rüberkommt, will ich nochmal wiederholen, dass der Film durchaus unterhaltsam war. Ich wünschte nur, dass sich Filme mal etwas von Werken wie Game of Thrones und House of Cards abschauen würden (gibt natürlich auch ältere Beispiele). Diese klischeehaften 0815-Geschichten lassen mich emotional und intellektuell schon lange kalt.


      Du sprichst mir aus der Seele, bis auf Punkt 7. Wieso muss heutzutage jeder FIlm eine weibliche Hauptdarstellerin und (in Amerika) einen Schwarzen, Entschuldigung, stark Pigmentierten beinhalten? Lächerlich. Vor allem, wenn auf einmal die Frau / das Mädchen jedem ausgebildeten Soldaten überlegen ist und sie sogar ganze Gruppen von Schlägern ausschaltet...

      Spoiler anzeigen
      Und auf StarWars.de steht ausdrücklich, dass die Republik die Erste Ordnung klein halten wollte, wieso sollte das dem Kriegssieger nicht gelingen?

      Kleiner Tipp von mir am Rande: folgender Artikel: starwars-union.de/nachrichten/…er_Macht_geschafft_haben/


      In einem bin ich mir wirklich sicher: George Lucas hätte es besser gemacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Strategos Ni-Pleiz ()


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