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Feindliche Bündnisse aufbrechen?

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    • Feindliche Bündnisse aufbrechen?

      Hallo,

      ich spiele gerade die Solo-Kampagne der Icener und habe, nachdem ich Britannien erobert habe, nach Belgica übergesetzt und von dort aus meine Eroberungszüge fortgesetzt. Ich habe immer versucht, möglichst nur gegen eine oder maximal zwei Fraktionen Krieg zu führen, was ganz gut geklappt hat, der Nachteil ist, dass ich bisher keine zusammenhängenden Provinzen außer Belgica erobern konnte, heißt, ich halte die nördlichen Hälften der Magna Germania, Germania Minor sowie 1/3 von Celtica. Insgesamt also eine sehr breite Front.

      Nun bin ich etwas ratlos, wie ich weiter verfahren soll. Das Problem ist, dass sämtliche direkt angrenzenden Völker über irgendwelche Bündnisse miteinander paktieren, heißt, egal, wen ich angreife, stehe ich drei Gegnern gleichzeitig aus fünf Provinzen kommend gegenüber.

      Zuerst habe ich überlegt, ob man das auch diplomatisch lösen könnte, also diese Bündniskette sprengen und sich dann auf das verbliebene Volk zu stürzen. Die KI ist aber leider (ist das immer so?) absolut bockig, wenn es ums Verhandeln geht. Egal, ob ich Handelsabkommen, eigene Bündnisse oder - wie in diesem Fall - die Lösung eines Bündnisses aushandeln möchte, die KI will nicht. Egal, was ich anbiete und wenns meine gesamte Schatzkammer ist.

      Ich stehe also gerade vor dem Dilemma, dass ich weder kriegerisch noch diplomatisch weiterkomme.

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    • Die Schlacht-KI hat nichts drauf. Mit etwas Geschick (und im Zweifelsfall Quicksave/-load) dürftest du das hinkriegen, auch auf sehr schwer. 3 Gegner sind auch noch nicht das Ende der Welt. Allerhöchstens gibst du eine oder zwei Städte ab, dann ziehst du deine Jungs zusammen und holst sie dir zurück.
      Freie Heerbanner sind im Autoresolve absolut broken, das heißt, du kannst auch an der Stelle mit viel Billigzeugs ganz gut punkten.

      Wenn es also nur 3 Fraktionen sind, ist das sogar relativ problemlos machbar. :ka:

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:
    • Öh okay. Klingt ja ziemlich anspruchslos. Bietet das Spiel denn generell mehr Möglichkeiten im diplomatischen Bereich als stumpfes Draufloserobern? Momentan hab ich nämlich so den Eindruck, dass die KI in 90% der Fälle für nichts auf der Welt diplomatisch tätig wird, es sei denn, ihre Existenz ist bedroht und sie braucht dringend Frieden.
    • Du spielst ein Spiel mit dem aussagekräftigem Titel "Total War". Was hast du erwartet? :laugh:

      Allerdings: Ja, die Diplomatie-KI ist wirklich ziemlich... Sie ist nicht schlecht, je nachdem, wie sehr sie dich mag, bietet sie dir Bündnisse und so weiter an, aber das meiste geht wirklich vom Spieler selbst aus.

      Was natürlich geht, ist ein Haufen Geld anzusammeln und dann alle seine Nachbarn und deren Nachbarn und deren Nachbarn innerhalb einer Runde als Vasallen zu kaufen, dann einen Bürgerkrieg bekommen, den kurz gewinnen und dann die Kampagne abschließen. Ich kenne da jemanden, der hat das mit Athen mal genau so gemacht. :ph34r:

      Aber wenn du diplomatische Herausforderungen suchst, spielst du nicht Total War, im Ernst jetzt. Dann spielst du EU4, CK2 oder (demnächst) Stellaris.

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:
    • Nö, sorry, da hast du die falsche Spielreihe.
      Wenn du diplomatische Herausforderungen suchst, bist du bei Europa Universalis besser aufgehoben.

      Es wäre übrigens garantiert auch irgendwie möglich, die Bündnisse aufzubrechen. ZB hilft es immer ganz gut, wenn du nachsiehst, ob ein Volk gerade im Krieg gegen ein Volk ist, welches du gerade angreifen willst. Dann bietest du an, dem Krieg beizutreten und die Bündnisse greifen nicht. Oder, wenn diese Möglichkeit nicht besteht, suchst du ein Volk aus dem Bündnis, welches gerade mit einer dritten Fraktion, die weiter entfernt ist, im Krieg ist. Trete in diesen Krieg ein, oder erkläre selbsttätig den Krieg. Dadurch wird dich die Fraktion mehr mögen und es wird einfacher, Bündnisse auszuhandeln (oder aufzubrechen).

      Generell hat aber Masterbean recht. Diplomatie wird in TW nicht groß geschrieben und du kommst leicht auch so über die Runden. ;)
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe
    • Marcus Caesar schrieb:

      Mir ist bewusst, wie der Titel des Spiels lautet, das heißt ja aber noch lange nicht automatisch, dass das Diplomatiesystem im Großen und Ganzen nichts taugt ;)

      Danke jedenfalls für die Anregungen.


      Das wollten wir auch net sagen, aber es entstand halt der Eindruck, dass du vor allem die diplomatische Herrausforderung suchst. Die findest du halt eher bei EU IV und CK 2
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • wie Wolran schon ausführte, ist die beste möglichkeit einem krieg beizutreten.

      die strategie einem verbündeten der betreffenden partei den krieg zu erkären und zu hoffen das diese dann beitreten geht nicht immer auf. oft verweigert dann genau diese fraktion ihre bündnispflicht, da sie mit einem starken nachbarn wie dir keinen krieg haben will. dann hast du zwar krieg aber eben nicht mit der du eigentlich wolltest. wenn es ganz dumm kommt sind die fürs erste außer deiner reichweite und fallen aber mit 2 FS in deinen provinzen ein. das kann sehr lästig sein. :D

      PS: Das funktioniert bei Attila auch sehr gut!
      o sancta simplicitas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DemonRaw ()

    • Ich finde das Diplo System in Rome2 auch sehr gut. Die Diplomatie in EU finde ich nicht mal so viel besser.

      Da geht es oft auch nur darum die Beziehung zu verbessern bis der Grüne Balken weit genug gefüllt ist damit die Gegenseite den Vorschlag akzeptiert. Was in Rome2 schmerzlich fehlt ist in meinen Augen die Heiratspolitik/Interne Politik oder eben ein Stammbaum. Was aber klar besser in EU ist und wo sich CA etwas abschauen könnte sind die Friedensverhandlungen mit Abtreten von Gebieten etc.
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado
    • Chapulin schrieb:

      ...wo sich CA etwas abschauen könnte sind die Friedensverhandlungen mit Abtreten von Gebieten etc.


      das gab es schon in den total war games, warum das nicht beibehalten wurde kann ich auch nicht sagen. bei empire konnte man gebiete fordern oder abtreten. gern hab ich da mal heikle regionen oder gebiete die ich nicht halten konnte an verbündete oder starke reiche verschenkt, um diese mit in den krieg gegen meine gegner zu ziehen.

      als die österreicher als meine verbündeten mal vor der auslöschung standen habe ich ihnen lybien geschenkt, hatte so einen pufferstaat zwischen mir und dem osmanischen reich und konnte sie als verbündete und handelspartner halten.
      o sancta simplicitas
    • Chapulin schrieb:

      Da geht es oft auch nur darum die Beziehung zu verbessern bis der Grüne Balken weit genug gefüllt ist damit die Gegenseite den Vorschlag akzeptiert.


      Pass damit auf. EU ist wesentlich tiefer als nur dieser grüne Balken. Personalunionen, Vassalisierungen, Rivalen, Embargos, Aggressive Expansion, etc. Beziehungen verbessern hilft dir meistens nur sehr sehr begrenzt. Und EU4 ist wesentlich tiefer als Total War was die Diplomatie angeht. Wesentlich.

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:
    • Klar ist es Tiefer. Aber oberflächlich betrachtet läufts auf den Grünen balken hinaus. Mit dem steht und fällt alles. Und auch der füllt sich recht banal durch senden eines Agenten oder Krieg mit Fraktion X welche Fraktion X hasst etc. Bei meiner Jetzigen Kampagne konnte ich damit schon sehr weit kommen.(Auch Unionen konnte ich so eingehen) Ist der Balken Voll klappt auch der Rest ziemlich einfach. Soooo viel besser ist es im vergleich zu Rome 2 Diplo auch nicht. Verstehe mich nicht Falsch ich mag EU sehr gerne.

      Personalunionen, Vassalisierungen, Rivalen, Embargos

      Auch diese Dinge findet man in vereinfachter Form in Rome. Mit ausnhame der Rivalen aber da könnte man den vorherschenden Hass zwischen einigen Völker als vergleich nehmen
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Chapulin schrieb:

      Auch diese Dinge findet man in vereinfachter Form in Rome.


      Du kannst in Rome deine Dynastie in eine andere Fraktion einschleusen und dann einen Erbfolgekrieg auslösen und dann den anderen annektieren? Das geht? Auch in vereinfachterer Form? Das wüsste ich aber. :p Sorry, aber die TW Diplomatie kommt nicht annähernd an die aus den Paradoxspielen ran.

      Und das ist auch gut so. Anders wäre es irgendwie falsch.

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

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