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Elektroautos - Fluch oder Segen?

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    • Elektroautos - Fluch oder Segen?

      Um mal auf ein weniger kontroverses Thema zu lenken, wie findet ihr den Trend zu Elektroautos? Ab Mitte Mai gibt es auf Elektroautos 4000€ Prämie (faz.net/aktuell/wirtschaft/ene…lektroautos-14202243.html).

      Bin persönlich ein großer Tesla-Sympathisant, weil Musk viel Mut und Weitsicht bewiesen hat und der Menschheit mit der Beschleunigung des Trends meiner Meinung nach einen großen Gefallen tut.

      Gibt leider besonders in Deutschland immer noch tief sitzende Vorurteile gegen Elektroautos, u.a. auch weil man auf die heimische Autoindustrie so stolz ist und diese den Trend etwas verschlafen hat. Wobei ich mir sicher bin, dass die großen Autobauer bereits Pläne in der Hinterhand haben und die Fertigung ruckzuck einleiten werden, wenn sie soweit sind. Trotzdem wird man sich gegen Tesla besonders in den USA aufgrund der Verpätung die Marktanteile teuer erkämpfen müssen.

      Es wird übrigens schon an Elektropassagierflugzeugen gearbeitet, was phänomenal wäre, aber wahrscheinlich noch weit entfernt ist.
      "Entweder wir finden einen Weg oder wir schaffen einen." - Hannibal Barkas (LPs, Commentaries etc.)
      "http://www.youtube.com/channel/UCiUOhiQCDeL4boH0paxLAmg"

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von AlainYncaan () aus folgendem Grund: Auf Wunsch, hier als eigenes Thema. Denn es stimmt, man kann wirklich sehr sehr viel darüber diskutieren und das kann schnell die Plauderecke sprengen


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    • Ja Elektroautos werden sich meinesachtens auch irgendwann durchsetzten. Wird aber noch ne ganze Weile dauern. Ist dann bloß die Frage, ob man so viele Autos überhaupt mit genügend (umweltfreundlichen) Strom speisen kann. Bei zig Millionen Autos wär das schon echt ne herausforderung. (umso mehr wenn dann noch Flugzeuge hinzukommen würden)
      Nur die Toten sehen das Ende des Krieges.
      >>Platon<<
    • Elektroautos sind inklusive der Herstellung und Entsorgung des Akkumulators jetzt schon in den meisten Fällen umweltfreundlicher. Wenn man bedenkt, dass der Verbrennungsmotor über 100 Jahre lang unter hohem Wettbewerb gereift ist, ist es denke ich nicht zu optimistisch anzunehmen, dass Elektroautos in einigen Jahrzehnten vollkommen unabhängig von der Energiequelle die bessere Wahl sein werden.

      Was die Verbreitung angeht schätze ich, dass es etwa zwanzig Jahre dauern wird bis in Deutschland mehr Elektroautos als Benziner verkauft werden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hannibal Barkas ()

    • Das Problem ist ja, dass die Infrastruktur in Deutschland dazu schlichtweg fast völlig fehlt. Da müsste erstmal kräftig nachgerüstet werden.
      Ich bin da zudem auch eher der Meinung, dass man sich auch noch auf andere Alternativen konzentrieren sollte.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Neben den Prämien sollen bis 2020 auch 15.000 neue Ladestellen gebaut werden. Darüber hinaus sollte die Wirtschaft bei genug Interesse an E-Autos auch selbst in die Infrastruktur investieren. Denke, dass die Anzahl der Ladestellen nicht kritisch sein wird. Leute, die in der Stadt fahren können zu Hause über Nacht aufladen, weil der Akku das Tagespensum locker schafft und bei Langstreckenfahrten sollte es eigentlich genug Ladestellen entlang der Autobahnen geben.

      Elektroautos werden eine sehr lange Zeit lang sowieso nicht sehr profitabel sein. Aber sie sind definitiv die Zukunft und niemand kann es sich leisten, das zu verpassen. Das ist mMn wirklich eine der Entwicklungen, die sogar Giganten der deutschen Autoindustrie auf Dauer zu Fall bringen könnten, wenn sie nicht rechtzeitig reagieren. Man stelle sich vor Tesla oder Toyota würden ein oder gar zwei Jahre vor den Deutschen ein zu Benzinern gleichwertiges E-Auto bringen (bezahlbar und ohne Abstriche). Das wäre katastrophal. Man würde wichtige Marktanteile verlieren und müsste von da an bergauf kämpfen.
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    • Hannibal Barkas schrieb:


      Es wird übrigens schon an Elektropassagierflugzeugen gearbeitet, was phänomenal wäre, aber wahrscheinlich noch weit entfernt ist.


      Da Turboprop und Strahltriebwerke Treibstoff brauchen damit sie funktionieren bleibt nur noch die veraltete Propeller technologie als Antrieb übrig. Wie es das Experimentalflugzeug von Airbus nutzt. Ich kann mir kein Großraumpassagierflugzeug mit so einem Antrieb vorstellen.

      Und das Problem mit den Elektroautos ist nach wie vor die Speichertechnologie. Die ist sehr teuer so umweltfreundlich sie bereits sein mag. Die Fahrzeuge die Tesla produziert kann sich nur jemand leisten der der Oberschicht angehört.

      Hinzukommt Reichweite, denn wie angesprochen gibt es in Deutschland kaum Ladestationen und selbst wenn es die irgendwann geben sollte: Das Laden selbst dauert sehr lange.
      Imperator Caesar Divi filius Augustus, Pontifex Maximus, Consul XIII, Imperator XXI, Tribuniciae potestatis XXXVII
    • Der Tesla Model 3 wird 35k $ kosten und was bei dieser Rechnung außer Acht gelassen wird ist, dass die laufenden Kosten niedriger sind. Also ist selbst der Tesla S nicht so teuer, besonders wenn man bedenkt, dass das Aufladen bei Superchargern kostenlos ist.

      Natürlich hast du trotzdem Recht, aber wie gesagt ist die Technologie noch sehr jung. Der Tesla S ist das erste alltagstaugliche E-Auto und ist gerade mal vor vier Jahren rausgekommen. Ich bin zuversichtlich, dass diese Kinderkrankheiten in absehbarer Zeit beseitigt werden.

      PS: Zur Prämie muss man übrigens erwähnen, dass sie nur für Fahrzeuge bis 60.000€ gilt, was natürlich Tesla ausschließen soll und das ganze unattraktiver macht.
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    • Dank den freundlichen Lobbyisten der klassischen, ölliebenden Autoindustrie wird Tesla nicht so schnell einen Platz an der Sonne bekommen und gleichbedeutend sein. Daneben noch natürlich das Problem, dass Teslas Technologie momentan zu teuer ist, das Aufladen mühsam ist, die dazugehörige Infrastruktur muss auch erst gebaut werden und die Frage, die bleibt, ob jegliche gewonnene Energie solaren Ursprungs ist oder nicht. Grundsätzlich fände ich ein Aufladen mit den Solarzellen am Auto oder mit der Solarenergie des Wohnblocks oder Hauses am besten neben "Elektrozapfsäulen". Weiss jemand, ob so etwas geplant ist?
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
    • Hier ist eine sehr interessante Methode, den Akku während der Fahrt aufzuladen: http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-05/elektroauto-induktives-laden-alternative-antriebe.

      Weiß nicht, ob Solarzellen am Auto für diesen Zweck praktikabel sind. Eine kurze Recherche deutet eher nicht darauf hin.
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    • Ich finde E-autos haben ein grundlegendes Problem als Idee: Es geht ja darum Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen, indem man die Autos nicht mit Treibstoff, sondern mit Strom betreibt. Der Denkfehler in der ganzen Idee, liegt aber darin, das der Strom dafür ja trotzdem noch bereitgestellt werden muss. Und naja Atomkraftwerke will man nicht nehmen, Solarkraft und Wind sind noch viel zu unausgereift (zumindest das was momentan so verbaut wird), um irgendetwas zu erreichen - womit uns Öl und Kohlekraftwerke bleiben (im wesentlichen).
      Für mich machen Elektroautos erst dann in dieser Form Sinn, wenn man eine vernünftige "saubere" Energiequelle hat - die sind aber alle noch recht weit entfernt (Fusionsreaktor, Antimaterie, schwarze Löcher etc.).

      Was denke ich momentan mehr Sinn macht, sind Hybridautos, die dann mit Bremsenergierückgewinnung und dergleichen Arbeiten. Die haben nicht das leidige Akku-problem ;)
      Zitat, South Park Staffel 2 Episode 10

      Mr. McCormick: 'Wir haben keinen Nintendo, aber wir haben ne alte Atari-Konsole an den Schwarz-Weiß-Fernseher angeschlossen.'
      Kyle: 'Mein Gott, das ist ja wie in der dritten Welt!'
    • Wie schon gesagt, wäre solare Energie nebst Fusionsreaktor und Co. die beste und sauberste Energiequelle. Dafür braucht es noch Zeit. Wegen dem Akku noch: Ich weiss ja nicht, welche Lebenszeit ein Akku für ein Elektro-Auto hat, aber wenn es alle 3-5 Jahre sind oder sogar weniger, entsteht wiederum eine riesige Menge an Wegwerfwaren. Denselben Denkfehler bezüglich Entstehung von Abfall und Umweltschutz gibt es bei den Einkaufstüten: Papier oder Plastik? Das ist eindeutig die falsche Frage!

      Spoiler anzeigen
      Beides sind Waren, die nur ein- bis zweimal gebraucht werden. Papiertüten werden natürlich von Bäumen/Zellulose hergestellt: Abholzung der Wälder inklusive. Plastik ist zwar ein Polymer und braucht lange, bis es in der Natur abgebaut wird, ist aber weniger umweltschädlich, abgesehen vom Meer, wo es die Biodiversität dezimiert. Am besten wäre eine immer wieder verwendbare Tragtasche aus anderem (Kunst)stoff, Wolle, einfach irgendetwas, das man mehrmals verwenden kann.
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
    • also ich finde hybride die bessere alternative. zB.: wasserstoff - strom.

      es gibt ja bereits berennstoffzellen die energie speichern indem sie wasser in H und O2 aufspalten und umgekehrt energie abgeben indem sie den wasserstoff wieder verbrennen. kombiniert man beide technologiene und vieleicht noch satt einer fahrzeuglackierung solarzellen, wäre das eigentlich perfekt.
      o sancta simplicitas
    • legofreak97 schrieb:

      Ich finde E-autos haben ein grundlegendes Problem als Idee: Es geht ja darum Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen, indem man die Autos nicht mit Treibstoff, sondern mit Strom betreibt. Der Denkfehler in der ganzen Idee, liegt aber darin, das der Strom dafür ja trotzdem noch bereitgestellt werden muss. Und naja Atomkraftwerke will man nicht nehmen, Solarkraft und Wind sind noch viel zu unausgereift (zumindest das was momentan so verbaut wird), um irgendetwas zu erreichen - womit uns Öl und Kohlekraftwerke bleiben (im wesentlichen).


      Dein Denkfehler ist zu glauben, dass die Fortbewegung per Verbrennungs- und Elektromotor gleich viel Energie kostet. Das ist aber weit gefehlt. Verbrennungsmotoren haben einen viel niedrigeren Wirkungsgrad (ca. 30% vs 85%). Das heißt, dass Elektroautos für die gleiche Strecke nur einen Bruchteil der Energie benötigen, selbst wenn die Energieerzeugung genauso umweltunfreundlich sein sollte (was sie nicht ist).

      Btw. erneuerbare Energien decken inzwischen 35% des Strombedarfs in Deutschland. Von unausgereift kann also keine Rede sein. Und ich persönlich habe mit Kernkraft keine Probleme. Sie wird auf der ganzen Welt ausgebaut, nur bei uns nicht.

      schwarze Löcher
      Ich denke wir sollten uns bei der Diskussion wenigstens auf dieses Jahrhundert konzentieren, wenn schon nicht auf die nächsten paar Jahre. ;)

      Master Marko schrieb:

      Wie schon gesagt, wäre solare Energie nebst Fusionsreaktor und Co. die beste und sauberste Energiequelle. Dafür braucht es noch Zeit. Wegen dem Akku noch: Ich weiss ja nicht, welche Lebenszeit ein Akku für ein Elektro-Auto hat, aber wenn es alle 3-5 Jahre sind oder sogar weniger, entsteht wiederum eine riesige Menge an Wegwerfwaren. Denselben Denkfehler bezüglich Entstehung von Abfall und Umweltschutz gibt es bei den Einkaufstüten: Papier oder Plastik? Das ist eindeutig die falsche Frage


      Solarenergie wird bereits eingesetzt und macht etwa 6% der Stromerzeugung aus. Nur macht es keinen Sinn Solarzellen in die Autos zu integrieren.

      Zum Akku gibt es keine genauen Zahlen, aber 5 Jahre sind locker drin. Wahrscheinlich eher 10. Kommt eher darauf an, wie sehr die Energiekapazität abnimmt. Aber der Vergleich mit der Plastiktüte ist sehr weit hergeholt. Diese Grafik ist aus einer Studie zum Tesla S:

      [IMG:https://steinbuch.files.wordpress.com/2015/01/range2.png]

      Demnach hat der Akku des Tesla S nach 150.000 km immer noch gut 90% der urspürunglichen Energiekapazität.

      Außerdem sollte man wie gesagt bedenken, dass sich durch verstärkte Forschung die Technik in den nächsten Jahrzehnten signifikant verbessern wird.
      "Entweder wir finden einen Weg oder wir schaffen einen." - Hannibal Barkas (LPs, Commentaries etc.)
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    • Mir ist vollkommen bewusst, wie niedrig der Wirkungsgrad von Verbennungsmotoren ist ;)
      Das Problem mit den Erneuerbaren Energien ist, das die Windradmodelle bzw. Solarzellen die momentan verbaut werden in der Herstellung so viel Energie kosten, das ne halbe Ewigkeit vergeht eh das wieder rausgeholt wird (obwohl sich das inzwischen glaube ich auch schon extrem verbessert hat). Es gibt durchaus effizientere Modelle, die Forschung bzw. Entwicklung daran wird aber gerne als zu teuer abgestempelt.
      Zumal man bei der erneuerbaren Energie natürlich das Problem der inkonsistens hat: Weht Wind? Scheint die Sonne? Das führt nämlich dann wieder zu dem vielgelobten Speicherproblem (was eigentlich der Kernpunkt ist, warum erneurbare Energien so streitbar sind) :piek:
      Das kann man natürlich einigermaßen effizient mit Pumpspeicherwerken bekämpfen, aber davon gibt es nicht unbedingt viele in Deutschland und über Akkumulatoren haben wir uns ja schon unterhalten ;)


      In Zukunft machen Elektroautos mit Sicherheit Sinn - nur sollte man ds ganze, wie mit allen Dingen besser nicht überstürzen. Wenn man die Erneurbaren Energien genug ausgebaut/verbessert hat, dann immer her mit Elektroautos :D
      Zitat, South Park Staffel 2 Episode 10

      Mr. McCormick: 'Wir haben keinen Nintendo, aber wir haben ne alte Atari-Konsole an den Schwarz-Weiß-Fernseher angeschlossen.'
      Kyle: 'Mein Gott, das ist ja wie in der dritten Welt!'

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von legofreak97 ()

    • Das mit dem "geht Wind" is lächerlich, es geht genug Wind! Wenn ich teilweise bei uns über die Landstraße fahre und schon stark gegenlenken muss, damit ich net von der Fahrbahn abkomme, die Windräder an der Strecke aber außm Wind gedreht werden, weil man die halt schneller abschalten kann als ein Atomkraftwerk, läuft da meiner Meinung nach was schief. Die meisten Windräder stehen an Orten wo eigentlich immer etwas Wind geht. Sonst wären die aufwendigen Messungen über mehrere Monate wohl net unbedingt nötig (hab ich bei uns grade selbst erlebt).
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

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