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Schluss mit lustig, jetzt geht's um Politik!

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    • Was ist wenn man als Bevölkerung diese Leute gar nicht willkommen heissen will?


      Dann ist das sehr traurig und ein Armutszeugnis für die reiche europäische Gesellschaft.

      Müssen wir alle aufnehmen? Viele sind Wirtschaftsflüchtlinge. Ich bin der Meinung das der Integrationswille in erster Linie vom Immigrant kommen muss. Und da ist leider in vielen Fällen gar nichts zu spüren.


      Zumindest in Österreich (und ich meine auch in Deutschland, kann es da aber nicht mit Sicherheit sagen, wie es in der Schweiz ist, weiß ich gar nicht) wird keinem Wirtschaftsflüchling Asyl zugesprochen. Das ist ganz einfach Irrglaube.

      Was die Integration angeht, so ist genau diese Ansicht, die du hast, der Grund, warum Integration nicht funktioniert, so wie sie soll.
      Stell dir vor, deine Familie zieht in ein anderes Land um und du kommst dort in eine Schulklasse. Du sprichst eine andere Sprache, kennst dich in der Gegend nicht aus und Kultur, Musik usw ist anders als du es gewohnt bist. Fällt es dir leicht, den ersten Schritt zu machen? Insbesondere wenn dich die anderen Klassenkameraden mit feindseligen Blicken bedenken und dir vielleicht sogar hin und wieder kleine Streiche spielen?
      Vielleicht gelingt dir der Anschluss, wenn du ein sehr offener, fröhlicher und freundlicher Mensch bist. Was, wenn du schüchtern bist?

      Und im oben beschriebenen Beispiel ist alles noch harmlos. Da ist deine Familie wahrscheinlich freiwillig hin gezogen, dein Vater hat vielleicht einen neuen, gut bezahlten Job, usw.
      Jetzt versetz dich in die Lage eines Flüchtlings aus Syrien.
      Auf den syrischen Jugendlichen trifft alles zu, was ich oben geschrieben habe, aber hinzu kommen noch ganz andere Faktoren. Auf der Flucht ist seine kleine Schwester ertrunken, Onkel, Tanten, Großeltern sind alle immer noch im Kriegsgebiet.
      Seine Eltern müssen sich mit der Bürokratie der Europäer herumschlagen wobei ihnen die meisten Beamten feindselig begegnen.
      Verzweifelt versucht der Syrer sich zurecht zu finden in seiner neuen Umgebung. Und während er noch beobachtet und versucht herauszufinden, was genau von ihm erwartet wird (während er noch nebenbei die Eindrücke und Schrecknisse des Krieges zu verarbeiten versucht und sich Sorgen um seine Verwandten macht), wird ihm schon Integrationsunwilligkeit vorgeworfen und alles wird noch schwieriger.

      Und dabei rede ich hier von einem Jugendlichen, der zur Schule geht und damit zwangsläufig ein Umfeld vorfindet, in dem Integration häufig recht gut funktioniert.
      Wie viel schwerer ist es für einen erwachsenen Mann oder Frauen sich in die Gesellschaft einzugliedern, wenn diese von sich aus nichts anbietet?
      In Österreich ist es einem Asylwerber verboten, zu arbeiten. Er DARF nicht, selbst wenn er noch so sehr will. Und natürlich wird ihm vorgeworfen faul zu sein und nur ein Sozialschmarotzer. Denn wer arbeiten will, der findet schon etwas. Aber bitte nicht die Arbeitsplätze der Österreicher, denn sonst würde er sie diesen doch wegnehmen. ;)


      Nein. Ich sehe es genau umgekehrt. Wenn ein Land Flüchtlinge aufnimmt und von ihnen erwartet, dass sie sich integrieren, dann muss es diesen Flüchtlingen auch die Möglichkeit geben, dies zu tun. In vielen ländlichen Gemeinden funktioniert dies gut, weil die Bevölkerung von sich heraus versucht, auf die Flüchtlinge einzugehen. Vereine usw können leicht Angebote machen und die Integration wird um ein vielfaches erleichtert während die Asylwerber gleichzeitig etwas zu tun haben und ihnen nicht langweilig wird, solange sie nicht arbeiten dürfen.

      Da ich Strafverteidiger bin, kann ich Wolrans Vermutung, dass Ausländer prozentual gar nicht straffälliger sind als vergleichbare einheimische Gruppen sogar bestätigen,


      Das war keine Vermutung, sondern das weiß ich aus aktuellen Statistiken. ;)

      die polizei taucht in problemvierteln auch nie zu zweit sondern meist mit nem sixpack auf.


      Je nachdem, wieso man die Polizei ruft, ist das ganz normal. Meldet man einen Diebstahl (nach begangener Tat) kommen vielleicht 2 Polizisten.
      Handelt es sich um einen Raufhandel, sind 6 sicherlich keine zu hohe Zahl, muss man doch davon ausgehen, dass es sich dabei nicht um 2 Typen handelt die sich gegenseitig die Schädel einschlagen, sondern um zwei Gruppen die man eventuell ruhig halten muss.
      Wird ein Einbruch gemeldet (während die Tat im Gange ist), fahren schon mal 8 Polizisten vor. Hier wird vom schlimmsten Fall (organisiertes Verbrechen, mehrere Täter, bewaffnet) ausgegangen und zu so einem Fall schickt man nicht nur einen Streifenwagen. Schon aus Schutz der Beamten.
      Solche Zahlen sind also völlig normal und in Städten absolut nichts ungewöhnliches.
      In ländlichen Gegenden verhält es sich etwas anders, da dort ganz einfach nicht die nötige Dichte an Beamten aufgebracht werden kann.
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolran ()


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    • Finde es sehr frustrierend, dass sich das Fußvolk immer erst für Politik interessiert, wenn der (längst absehbare) Schaden bereits angerichtet wurde. Es ist wirklich kein Zufall, dass die meisten Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan kommen. Wenn der Stammtisch mal aufgehorcht hätte, als man im Fernsehen (schon wieder) von "Demokratisierung" und der Unterstützung "moderater Rebellen" redete, hätte man sich den ganzen Spaß mit der Flüchtlingskrise sparen können. Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal. Aber dafür müsste man die Kausalität erst mal erkennen (wollen). Scheint bei vielen ja immer noch nicht zu funktionieren.

      PS: Wenn man junge, arbeitlose Männer aus armen sozialen Schichten zu hundertausenden ins Land lässt, ist der Ärger vorprogrammiert. Das hat dann auch nichts mehr mit Nationalität, Kultur oder sonst was anderem zu tun (dazu gerne mal die Geschichte von irischen und italienischen Immigranten in die USA zu Vergleich ziehen).
      "Entweder wir finden einen Weg oder wir schaffen einen." - Hannibal Barkas (LPs, Commentaries etc.)
      "http://www.youtube.com/channel/UCiUOhiQCDeL4boH0paxLAmg"
    • Finde es sehr frustrierend, dass sich das Fußvolk immer erst für Politik interessiert, wenn der (längst absehbare) Schaden bereits angerichtet wurde. Es ist wirklich kein Zufall, dass die meisten Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan kommen. Wenn der Stammtisch mal aufgehorcht hätte, als man im Fernsehen (schon wieder) von "Demokratisierung" und der Unterstützung "moderater Rebellen" redete, hätte man sich den ganzen Spaß mit der Flüchtlingskrise sparen können. Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal. Aber dafür müsste man die Kausalität erst mal erkennen (wollen). Scheint bei vielen ja immer noch nicht zu funktionieren.


      Ich glaube die Folgen sind gewissen Gruppierungen durchaus bewusst und werden auch billigend in Kauf genommen. Da wird doch systematisch auf was hingearbeitet. Das Pentagon verfolgt da ganz eigene Pläne und Europa allen voran Deutschland machen brav mit.

      PS: Als Deutscher würde ich auch mal den geplanten Freihandelsvertrag mit den USA kritisch unter die Lupe nehmen ;)
      Aber so wie Merkel mit Obama turtelte ist das schon unter Dach und Fach.
      de.wikipedia.org/wiki/Transatlantisches_Freihandelsabkommen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Diese Gruppierungen können aber nur so frei agieren, weil die Lemminge brav mitmachen. Das kommt von diesem Wir-Ihr-Denken. Es ist den Menschen tatsächlich nicht klar, dass die Flüchtlingskrise eine unmittelbare Folge der Interventionen im Nahen Osten ist. Ich habe auch noch nie gehört, dass diese beiden Dinge in einer Diskussion miteinander in Verbindung gebracht werden (ok, ich schau auch kein Fernsehen, also würde ich es nicht mitbekommen). Dabei braucht es wirklich keinen Experten in Geopolitik, um die Folgen zu erahnen. Hier ist eine lange Liste der Länder, die zwischen Syrien und Europa stehen:

      • Türkei
      • ...

      Eine Landkarte und die zahlreichen Erfahrungen aus vorherigen Abenteuern sollten eigentlich reichen, um die Regime-Change-Geilheit von einigen Interessengruppen richtig einzuschätzen.


      Ich erwarte aber nicht ernsthaft, dass das einfache Volk dem Einhalt gebieten kann. An diesem wiederkehrenden Phänomen wird sich in einer Welt mit einer solch asymmetrischen Machtverteilung nichts ändern. Ich hege aber die Hoffnung, dass die Situation sich mit zunehmender Multipolarität der Weltordnung verbessert.
      "Entweder wir finden einen Weg oder wir schaffen einen." - Hannibal Barkas (LPs, Commentaries etc.)
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    • Das Problem ist ja das sich viele als etwas anderes ausgeben. Und ob ihnen Asyl gewährt wird oder nicht ist da nicht mal der Punkt. Denn selbst bei einem Negativen bescheid tauchen sie einfach unter. Oder sie lügen einfach und sagen seien Syrer obwohl sie aus einem anderen Land kommen. In der Schweiz werden deswegen extra Spezialisten eingestellt um anhand von Fragen etc die genaue Herkunft zu erraten. Solche Leute müsste man sofort abschieben oder etwa nicht?


      Natürlich gibt es Leute, die versuchen das System auszunutzen. Wie viele 7 Jährige werden von ihren Eltern gratis in den Zoo geschleust? ;)
      Hört sich verharmlosend an, ist aber das selbe Prinzip.
      Aber um genau dies herauszufinden, gibt es doch die Asylanträge. Und in Österreich dauern die zum Teil Jahre, wenn man in diesen Jahren nicht einigermaßen sicher entscheiden kann, dann stimmt doch etwas am System nicht?

      Das ist ja alles schön herzerweichend etc. Aber die Realität sieht oft anders aus. Viele wollen sich von Anfang an nicht integrieren da war nichts mit vorher Mobbing oder so was. Die Realität ist eher umgekehrt an gewissen schulen wirst du gemobbt wenn du Schweizer oder kein Moslem bist bei Ausländeranteilen von zum teil 90%


      Du siehst aber schon, wo der Fehler in dieser Geschichte ist?
      Laut deinem Link sind in der Schweiz 20% Ausländer (wobei diese Zahl relativ zu sehen ist, nämlich wenn du Europäer nicht zu den "Ausländern" zählst). Natürlich kann Integration nicht funktionieren, wenn man Klassen mit 90% "zu Integrierenden" füllt.
      Dabei ist aber nur bedingt der Einzelne Schuld am "Unwillen" zur Integration.
      Ich streite aber gar nicht ab, dass es nicht auch tatsächlich solche schwarze Schafe gibt. Die gibt es mit Sicherheit. Aber ich bezweifle, dass es sich dabei um die Mehrheit jener Flüchtlinge handelt, die man laut rechten Stimmen "aus Europa aussperren" sollte.
      Übrigens spreche ich von der derzeitigen Flüchtlingswelle von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Nicht von Wirtschaftsflüchtlingen aus dem Balkan. ;)

      Solche realitätsfremden aussagen sind genau der Grund weshalb sich viele eher der Rechten ecke zuwenden.


      Schön, dass du meine Aussagen gleich als unqualifiziert und realitätsfremd darstellen musst.
      Offensichtlich leben wir in verschiedenen Realitäten, denn ich habe in Österreich (auch nach Beginn der Flüchtlingskrise) keine solchen Probleme entdeckt (sofern sie nicht durch frühere Einwanderer schon bestehen). Im Gegenteil habe ich persönlich mit den syrischen und afghanischen Flüchtlingen durchwegs positive, bzw keine negativen Erfahrungen gemacht.
      Dazu muss ich sagen, dass in direkter Nachbarschaft zu mir 30 jugendliche Flüchtlinge, welche ohne Angehörige in Österreich angekommen sind, untergebracht wurden.
      Ebenso beteiligt sich meine Mutter an der Integration von Familien in meiner Heimatgemeinde, welche ebenfalls sehr gut funktioniert.

      Der Grund warum sich viele der rechten Ecke zuwenden sind solche Schauergeschichten, wie du sie erzählst. Dabei sind diese Schauergeschichten durch offensichtliche falsche Handhabe der Integration entstanden. Man will sich der Flüchtlinge entledigen, indem man sie in "Ghettos" steckt und von ihnen verlangt, dass sie sich gefälligst zu integrieren haben. Und das soll verdammt noch mal von ihnen selbst ausgehen.
      Wie gesagt sieht Integration anders aus.

      Aktueller Fall die Sexuellen Attacken an der Silvesternacht. Solche Leute sollte man sofort ausschafen. Oder siehst du das anders? Solche Massnahmen würde viel Helfen und die rechtschaffenen Asylanten aus dem Schussfeld nehmen.


      Da sind wir einer Meinung. Wer sich eines Verbrechens schuldig macht, hat auch meiner Meinung nach das Recht darauf verwirkt, hier zu bleiben. Immerhin muss man sich vor Augen halten, dass diese Leute ein neues Heim suchen, und wer sich im neuen Heim nicht an die Gesetze halten kann, kann es gerne woanders versuchen.

      Integrationsunwillige sollten ausgeschaft werden siehst du das nicht auch so?


      Oh ja. Grundsätzlich sind wir hier einer Meinung.
      Dazu muss aber für die Integration eine andere Basis geschaffen werden. Aber diesen Punkt habe ich mMn genug ausgeführt.
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe
    • Bei den sexuellen Übergriffen in Köln kristallisiert sich aber raus, dass die Masse der Straftaten nur gut organisierte Taschendiebstähle waren.

      Das ist zwar auch unzweifelhaft eine Straftat, aber kein Beweis für ins Land einfallender marodierender, blonde Frauen missbrauchender , islamistischer Horden.

      Im übrigen finde ich es gerade lustig, wenn Frauenschutz gerade aus der rechten Ecke kommt, wo die Frau eh nur deutsche Mutter und am besten am Herd aufgehoben ist.

      Übrigens bin ich dankbar, dass die Schweiz jetzt europäische Frauen schützt. :D

      Aber Momentchen mal... :nachdenk:

      Wann haben die letzten Schweizer Kantone das Frauenwahlrecht eingeführt? Achtziger?:nachdenk:
    • Natürlich gibt es Leute, die versuchen das System auszunutzen. Wie viele 7 Jährige werden von ihren Eltern gratis in den Zoo geschleust? ;)
      Hört sich verharmlosend an, ist aber das selbe Prinzip.
      Aber um genau dies herauszufinden, gibt es doch die Asylanträge. Und in Österreich dauern die zum Teil Jahre, wenn man in diesen Jahren nicht einigermaßen sicher entscheiden kann, dann stimmt doch etwas am System nicht?

      Es gibt immer Leute welche das System ausnutzen ok da bin ich deiner Meinung. Das System ist Schrott sehe ich genauso und leider ist das zum Teil (in der Schweiz zumindest) den linken zuzuschreiben weil der Justiz steine in den weg gelegt werden um den Asylant schnell abzuschieben sollte er zu den schwarzen Schafen gehören. Wir haben da also die gleiche Meinung eine schnelle effizientere Aussortierung der Schwarzen Schafe auch zum wohle der richtigen Flüchtlinge wäre das einzig richtige.



      Du siehst aber schon, wo der Fehler in dieser Geschichte ist?
      Laut deinem Link sind in der Schweiz 20% Ausländer (wobei diese Zahl relativ zu sehen ist, nämlich wenn du Europäer nicht zu den "Ausländern" zählst). Natürlich kann Integration nicht funktionieren, wenn man Klassen mit 90% "zu Integrierenden" füllt.
      Dabei ist aber nur bedingt der Einzelne Schuld am "Unwillen" zur Integration.
      Ich streite aber gar nicht ab, dass es nicht auch tatsächlich solche schwarze Schafe gibt. Die gibt es mit Sicherheit. Aber ich bezweifle, dass es sich dabei um die Mehrheit jener Flüchtlinge handelt, die man laut rechten Stimmen "aus Europa aussperren" sollte.
      Übrigens spreche ich von der derzeitigen Flüchtlingswelle von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Nicht von Wirtschaftsflüchtlingen aus dem Balkan. ;)


      Nicht mitgerechnet sind die hunderttausenden die bereits den CH Pass haben. Hier unterscheiden sich unsere Meinungen. Ich bin grundsätzlich der Meinung das der einzelne schuld an seinem Unwillen ist. Soviel freier Wille stehe ich jedem zu.
      Ob nun jetzige Flüchtlinge oder die Flüchtlinge aus dem Balkan die folgen werden die gleichen sein. Bei den jetzigen sogar gravierender weil es einfach zu viele sind.


      Schön, dass du meine Aussagen gleich als unqualifiziert und realitätsfremd darstellen musst.
      Offensichtlich leben wir in verschiedenen Realitäten, denn ich habe in Österreich (auch nach Beginn der Flüchtlingskrise) keine solchen Probleme entdeckt (sofern sie nicht durch frühere Einwanderer schon bestehen). Im Gegenteil habe ich persönlich mit den syrischen und afghanischen Flüchtlingen durchwegs positive, bzw keine negativen Erfahrungen gemacht.
      Dazu muss ich sagen, dass in direkter Nachbarschaft zu mir 30 jugendliche Flüchtlinge, welche ohne Angehörige in Österreich angekommen sind, untergebracht wurden.
      Ebenso beteiligt sich meine Mutter an der Integration von Familien in meiner Heimatgemeinde, welche ebenfalls sehr gut funktioniert.
      Der Grund warum sich viele der rechten Ecke zuwenden sind solche Schauergeschichten, wie du sie erzählst. Dabei sind diese Schauergeschichten durch offensichtliche falsche Handhabe der Integration entstanden. Man will sich der Flüchtlinge entledigen, indem man sie in "Ghettos" steckt und von ihnen verlangt, dass sie sich gefälligst zu integrieren haben. Und das soll verdammt noch mal von ihnen selbst ausgehen.
      Wie gesagt sieht Integration anders aus.


      Jop dann leben wir wirklich in verschiedenen Welten. Kann ja sein das es dir so vorkommt. Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille. Und das sind keine Schauergeschichten. Solche Dinge passieren.

      Grundsätzlich sind mir eigentlich einer Meinung. Eine harte Hand bei Straffälligen Immigranten würde viel helfen. Und das die Politik ob Links oder Rechts jämmerlich dabei versagt.

      Bei den sexuellen Übergriffen in Köln kristallisiert sich aber raus, dass die Masse der Straftaten nur gut organisierte Taschendiebstähle waren.

      Das ist zwar auch unzweifelhaft eine Straftat, aber kein Beweis für ins Land einfallender marodierender, blonde Frauen missbrauchender , islamistischer Horden.

      Die Frauen die missbraucht wurden lügen also?

      Im übrigen finde ich es gerade lustig, wenn Frauenschutz gerade aus der rechten Ecke kommt, wo die Frau eh nur deutsche Mutter und am besten am Herd aufgehoben ist.

      Ich bin nicht rechts wenn du das andeuten willst. Ich bin nur für konsequente Gesetze und Bestrafungen. Egal welcher Rasse etc.

      Übrigens bin ich dankbar, dass die Schweiz jetzt europäische Frauen schützt.
      Aber Momentchen mal...
      Wann haben die letzten Schweizer Kantone das Frauenwahlrecht eingeführt? Achtziger?

      Was hat das einte mit dem anderen zu tun? In den 80 war ich noch nicht mal auf der Welt und meine Eltern auf nem anderen Kontinent.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Ist ja nicht so als sei der mitteleuropäische Raum nicht schon immer Zentrum von Völkerwanderung und durchmischten Kulturen gewesen und das von der Antike bis heute...

      Kurzes Statement zum Thema "Ja aber die Mehrheit will halt auch keine Flüchtlinge"
      Kann ich so nicht stehen lassen.
      1. Schreien die nur lauter als diejenigen, denen das nichts ausmacht oder die sogar bereit sind zu helfen.
      2. Woran liegt das, dass viele die Flüchtlinge nicht da haben wollen? Hauptsächlich an zu wenig Informationen/zu vielen Fehlinformationen und entsprechenden Vorurteilen

      Ich hab mich letztens erst wieder mit meinem Opa und Cousin unterhalten und wir haben über die besten Wohnort bei mir in Augsburg geredet weil eben mein Cousin da auch hin zieht.
      Wir kamen natürlich auch darauf zu sprechen, dass bestimmte Viertel besser sind als andere (ja auch im tollen Bayern gibt's da solche Viertel - Stadt ist Stadt). Was macht mein Opa - beschimpft auf einmal Flüchtlinge und da mag doch keiner hinziehen und ist doch klar dass das da so aussieht.....
      Dass Augsburg 270.000 Einwohner hat, die paar Flüchtlinge, die wir aufgenommen haben keiner merkt und dass das "Getto-Viertel" auch schon vor 50 Jahren eines war hat den gar nicht interessiert.

      Dass aber z.B. aus halb Ostdeutschland vor 20 Jahren Flüchtlinge in die BRD gewandert sind, das finden die Ostdeutschen natürlich super (glaubt nicht, dass ihr in Westdeutschland sonderlich beliebt seid, umsonst gibt's den Begriff "Ossi" nicht)

      Das ist mMn das eigentliche Problem - die Leute wollen sich aufregen, auch über Sachen, über die man sich gar nicht aufregen kann. Da kommen dann Flüchtlinge nur gerade recht und pauschalisieren tut der Mensch sowieso gern.

      Aber klar, man muss härter gegen straftätige Flüchtlinge durchgreifen als man es jetzt tut, aber nicht weil es Flüchtlinge sind, sondern Straftäter, unabhängig ihrer Herkunft.

      Ich bin übrigens auch dafür Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen, denn dass diese entstehen, daran hat der Westen keine unerhebliche Schuld (die Hauptopfer kommen nur deswegen nicht zu uns weil diese über den großen Teich oder ganz Asien zu uns müssten...) und nun bekommt er langsam die Retourkutsche.

      Just my 2cents die ich nebenbei in der Arbeit mal schnell getippt habe - deswegen ist das jetzt vlt nicht so schön wortgewandt und etwas zusammenhanglos...
      Kommentar als Moderator

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    • Turba schrieb:

      Sollte diese Diskussion nicht wo anders geführt werden? Ich meine das ist die Plauderecke, da sollte das ganze doch eher nicht so in die Tiefe gehen oder?

      Nah, das ist schon in Ordnung. Allerdings ist diese Diskussion ziemlich sinnlos. Denn wie Hannibal bereits sagte, ist es zu spät, jetzt darüber zu entscheiden, wie man mit Flüchtlingen umzugehen habe. Das hätte man im arabischen Frühling tun sollen, als sich das abgezeichnet hatte. Hat nur niemand.

      Trotzdem meine Meinung dazu: Ich wohne direkt nördlich eines sozialen Brennpunktes in Köln und zwar wortwörtlich gegenüber eines Flüchtlingsheimes. (Gut, eine Ecke weiter, aber das sind immer noch gerade mal 50-100 Meter) Soll ich sagen, wie krass die Kriminalität angestiegen ist? Genau: Gar nicht. Obwohl das Heim jetzt schon sichtbar überfüllt ist. Also sehe ich nicht das Problem, was so viele andere hier haben.

      By the way, ich muss übrigens noch etwas hierzu loswerden:

      Skinner schrieb:

      [...] die Medien lassen es aber nur immer so aussehen, als ob das nur im Osten so wäre.

      Bitte, wirf einen Blick auf die Umfragewerte von der AfD in Sachsen und vergleiche sie mit denen der AfD in NRW. Ihr habt gut doppelt so viel braune Sch*iße bei euch rumliegen wie wir. Das ist ein Fakt.

      Aber wie gesagt, diese Diskussion ist ziemlich sinnlos und ich investiere da lieber in andere genauso sinnlose Diskussionen. Also, viel Spaß euch noch. Ich gehe jetzt Drogen legalisieren. Oder Warhammer kritisieren. Warum, werde ich noch herausfinden. ;)

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:
    • ich kann mich auch noch gut an die platte mit den vietnamesischen migranten erinnern, die von einem rechten mob angefackelt wurde... ich hab mich geschämt!
      ABER auch an den linken block der dann aufmaschiert ist. mit flaschen und steinen die rechten in die flucht geschlagen hat und anschließend von der polizei nierder geknüppekt wurde, als diese schließlich doch noch einschritt. tja, da hatte der eben noch jubelnde bürger plötzlich auch eine mit aufs maul bekommen und zu recht wie ich meine...

      jeder von uns macht seine erfahrungen... gute aber auch schlechte. anhand der erlebnisse bildet sich jeder seine meinung. dumm ist nur, das man meist die erfahrungen die man mit jemanden aus der einen gruppe gemacht hat, auf alle anderen dieser gruppe projeziert. so ist nunmal der mensch.
      das schubkastendenken der evolution -> kurze entscheidungswege -> weg laufen oder drauf hauen!
      schlimm ist nur wenn man versucht sich davon zu lösen, nur um dann seine vorurteile bestätigt zu bekommen.

      ich persönlich habe einen riesen rochus auf nordafrikaner.
      die machen in meiner stadt einen auf taschendiebstahl und drogenhandel. ich habe mich bewußt für urlaubsausflüge nach marokko, tunesien und ägypten enschieden, um die menschen dort kennen zu lernen. was soll ich sagen... :wacko:

      ich wußte schon 8 jahre vor köln das ein nicht unerheblicher prozentsatz der zuwanderer aus diesem kulturkreis/region aus schwulen- und judenhassern besteht, mit einem unterirdischem frauenbild. junge leute ohne bildung, berufserfahrung aber mit dem wunsch nach einem konsumverhalten wie ein großverdiener.

      die aufforderung sich der migranten anzunehmen und ihnen die integration leichter zu ermöglichen setzt erstmal zwei dinge zwingend voraus, den wunsch sich zu integrieren und gegenseitigen respekt. von vornherein anzunehmen das alle migranten ihre in der alten heimat gelebten wertvorstellungen über den haufen werfen, unsere akzeptieren und annehmen ist wunschdenken und vollkommen abstrus. unsere wertvorstellungen aber zu respektieren kann und darf auch von einem kriegsflüchtling nicht zuviel verlangt sein.
      mir ist schon vor jahren der kamm geschwollen wenn ich in der zeitung was von ehrenmord gelesen habe! was bitteschön soll daran ehrenvoll sein seine tochter/schwester zu töten nur weil sie ein selbstbestimmtes leben führen will und nicht mit 14 ins anatolische hinterland verkauft werden will.
      o sancta simplicitas
    • Ich bin übrigens auch dafür Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen, denn dass diese entstehen, daran hat der Westen keine unerhebliche Schuld (die Hauptopfer kommen nur deswegen nicht zu uns weil diese über den großen Teich oder ganz Asien zu uns müssten...) und nun bekommt er langsam die Retourkutsche.

      Fände ich eine ganz schlechte Idee.
      Wie soll sich so ein Land wirtschaftlich erholen wenn ihm die meisten Leute im besten Alter davonlaufen? Klar ist der Westen mitschuldig. Aber indem man alle aufnimmt hilft man diesen Ländern nicht im Gegenteil. Das einzig gute wäre in nachhaltige Projekte zu investieren und den grossen Konzernen mal die Leviten zu lesen. Aber da passiert nie was. Gib einem Hungernden keinen Fisch gib im eine Angelrute.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Chapulin schrieb:

      Fände ich eine ganz schlechte Idee.
      Wie soll sich so ein Land wirtschaftlich erholen wen im die meisten Leute im besten Alter davonlaufen? Klar ist der Westen mitschuldig. Aber indem man alle aufnimmt hilft man diesen Ländern nicht im Gegenteil. Das einzig gute wäre in nachhaltige Projekte zu investieren und den grossen Konzernen mal die Leviten zu lesen. Aber da passiert nie was. Gib einem Hungernden keinen Fisch gib im eine Angelrute.


      Die meisten wollen ja wieder zurück sobald sie hier eine anständige Ausbildung abgeschlossen haben
      Umfragen uns Statistiken können das belegen (habe leider gerade am Handy keine zur Hand).
      Allerdings kann ich das eigener Hand bestätigen. Ich durfte über 2 Ecken einen syrischen Flüchtling in meinem Alter kennen lernen. Er wartet noch auf die Genehmigung seines Asylantrages und will anschließend hier (weiter)studieren und nebenbei arbeiten um sich das finanzieren zu können, um dann in ein paar Jahren sein Land wieder aufbauen zu können (und wenn er hier bleiben will - so what? Er hat ne gute Ausbildung und vor allem viel Mumm, mehr als man von so manchem deutschen behaupten kann - er kam klassisch mit Schlepper übers Mittelmeer, das Boot kentern und er wurde gerade noch so gerettet nicht alle hatten überlebt).
      Bis dahin... er engagiert sich Ehrenamtlich, denn ohne genehmigten Asylantrages darfst du in Deutschland nicht einmal einen 400€ Job annehmen - du bist dazu verdammt in deinem Heim zu sitzen oder herum z ulungern. Vielen seiner Mitbewohnern geht es ähnlich: sie wollen arbeiten, dürfen aber nicht.
      Kommentar als Moderator

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    • Dein Fall ist ja schön und gut. Aber ganz sicher nicht die Norm. Die meisten sind aus den unteren und ärmeren Schichten. Und werden sofern sie bleiben dürfen auch nicht wieder zurückgehen. Und ob sie je wieder zurückgehen können steht auch in den Sternen. Ich bezweifle das da demnächst Frieden einkehren wird. (bezogen auf die Kriegsflüchtlinge) Die Wirtschaftsflüchtlinge könnten zurückkehren wollen aber nicht da man hier gut Geld machen kann. Und deswegen sind sie ja geflohen.
      War bei den Leuten aus dem Balkan auch nicht anders und nun gibt's Gegenden wie zb Albanien wo ein grosser Mangel an fähigen Arbeiter herrscht und sich die meisten mit dem Geld der Familie im Ausland über Wasser halten.

      ps. Fände ich übrigens auch ne gute Idee wenn die Flüchtlinge arbeiten dürften um was zu verdienen. Würde eben genau dieses herumlungern verhindern.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Du hast da in deinem zweiten Teil einen guten Punkt ja, allerdings bezweifle ich, dass die meisten Flüchtlinge arm sind, die hier ankommen. Im Gegenteil, so eine Überfahrten kostet ein Vermögen und die Armen sind es die zurückbleiben. Jeder, der kann flieht, und das sind sicher nicht die, die sich das gar nicht leisten können.

      Zumal die Zahlen sowieso immer mehr zurück gehen.
      Irgendwann sind "alle" geflohen... so viele Einwohner hat Syrien auch wieder nicht (112Mio), als dass der fliehenden Anteil Europa (740Mio) überfremden könnte, wenn man bedenkt, dass in den "Hauptkriegsjahren" (der IS verliert an Boden etc) ca 1Mio (über alle Herkunftsländer hinweg nach DE) gekommen sind.
      Die Zahl, derer, die zu uns kommt ist ein absoluter Witz und wer behauptet, dass DE das nicht locker stemmen könnte (man beachte mal die ganzen BMW, VW, Mercedes die sich alle leisten können) sollte sich mal untersuchen lassen (sry dafür). Als Industrienation steht man nun auch mal in der Verantwortung und dazu gehört es auch bedürftigen Menschen zu helfen, auch denen, denen wir durch unsere, ich nennst jetzt mal "Raubwirtschaft", es unmöglich machen ihr Land wirtschaftlich zu stärken. Wo ein Land stärker wird, wird ein anderes schwächer.... pauschal gesagt
      Kommentar als Moderator

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