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Schluss mit lustig, jetzt geht's um Politik!

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    • Damit die Glaubens und Rassenkriege in Europa weitergehen ? Nein danke. Das Ziel sollte viel eher sein den USA und den Konzernen in den Arsch zu treten damit sie mit der ausbeutung und Kriegen aufhören. Wenns um die Schuld geht sollten wir alle Fluechtlinge in die USA und Saudi Arabien senden. Dort sitzen die Hauptverantwortlichen. Aber nein Deutschland spielt lieber speichellecken mit den Amis und lässt sich munter in die nächste grosse Kampagne mit den Russen ziehen.....
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado

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    • Leute, ich habe nur etwas erzählt von den vorgezogenen Parlamentswahlen in Serbien und habe erwartet, zwei bis drei Leute würden das kommentieren oder auf andere Bereiche der serbischen Politik eingehen, aber nein, Himmel Herrgott Jesus Maria Babywindel nochmal:
      Ihr müsst immer dieselbe Diskussion über Flüchtlingspolitik und politische Ideologien führen, die wir im Forum schon in anderen Threads genug gesehen haben. Könnten wir bitte wieder konkreter werden und nicht immer wieder das Grosse und Ganze betrachten? Wenn nicht, dann schreibt und spammt ruhig weiter.
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Master Marko ()

    • Ich weiß, dass ihr mit dem ganzen Thema von weiter oben wahrscheinlich schon abgeschlossen habt, aber da ich bisher noch nicht meinen Send dazugeben konnte, würde ich das jetzt noch gerne tun (und im Gegensatz zu euch denke ich nicht, dass es eine sinnlose Diskussion ist; das einzig Sinnlose ist darüber zu diskutieren: was wäre wenn). Der Text kommt in zwei Posts, da er sonst zu lang ist.

      "In Eritrea herrscht kein Krieg". Was möchtest du mir damit sagen? Informier dich doch ein bisschen über das Land, bitte, bevor du haltlose Kommentare in den Raum stellst. In Eritrea gibt es eine Art verpflichtenden Dienst nach der Schulzeit (wie in Deutschland früher der Zivil- oder Grundwehrdienst), der eigentlich nur (soweit ich weiß) ein Jahr dauern dürfte. Die Leute werden aber gezwungen dort länger zu arbeiten. Kostenlose Arbeiter sozusagen, man könnte sie auch Sklaven nennen. Ist klar, warum sie fliehen, denke ich (Artikel dazu von Amnesty International: Eritrea: Unbefristeter "Nationaldienst", Flüchtlinge brauchen Schutz

      "Das einte oder andere Gesetz der Rechten zb in der Schweiz mit dem Burka Verbot finde ich ja gut." Finde ich auch gut. Es ist ein Zeichen der Unterdrückung der Frau. Eine Hijab/Hidschab (ich weiß, das hast du nicht angesprochen) steht da aber auf einem ganz anderen Blatt. Während ich persönlich gegen jegliches Tragen religiöser Symbole bin (also ich würde es nicht selber tun und so oder so gegen die Abschaffung von Religionen --> andere Diskussion) und auch gegen das Tragen einer Hijab, gerade weil diese ebenfalls einen frauenunterdrückenden Hintergrund hat, halte ich die Religionsfreiheit jedoch für eine der wichtigsten. Es gibt genügend selbstbestimmte, mutige Frauen, die Hijabs tragen. Mal zwei Beispiele dazu: Ibtihaj Muhammad,Aktivistin in Bahrain verurteilt.
      So gesehen reiben sie mit ihren Taten den Männern ins Gesicht, dass sie sich nicht unterdrücken lassen.
      Außerdem: ist ja schön, dass es dieses Gesetz gibt (auch wenn es in der Schweiz, glaube ich, nicht mal notwendig ist), aber wir sollten nicht vergessen, dass in der westlichen Welt, Frauen immer noch keine Gleichberechtigung haben und das obwohl sie sich nicht verschleiern müssen.

      Zudem wüsste ich nicht, was Überfremdung sein sollte. Meiner Meinung nach ist dies ein Begriff, der so von rechten Parteien geprägt wurde, um damit Angst zu machen. Es leben über 80 Millionen Menschen in Deutschland und im letzten Jahr kamen eine Million Flüchtlinge (berichtigt mich, wenn ich falsch liege) nach Deutschland. Das ist 1/80 der Gesamtbevölkerung. Es ist auf den ersten Blick erstaunlich, dass, wie andere schon geschrieben haben, in den östlichen Bundesländern der Zuspruch für rechtes Gedankengut größer ist als im Rest Deutschlands, obwohl dort, im Allgemeinen, der Ausländeranteil niedriger ist (natürlich muss man hinzufügen, dass schätzungsweise 75 Prozent der Bevölkerung eben keine rechten Parteien befürworten). Auf den zweiten Blick ist es weniger erstaunlich. Nach der Wende wurde keine Aufarbeitung geleistet (wie sie nach der Nazizeit ebenfalls fehlte) und viele Menschen zurückgelassen. Integration fand nicht wirklich statt. Das Gefühl nicht mitgenommen zu werden und auf einem Abstellgleis zu stehen, hat dann dafür gesorgt, dass sich einige Leute andere Lösungen gesucht haben.
    • Integration. Geiles Thema!
      Was sind Wirtschaftsflüchtlinge? Das hört sich so an, als gäbe es in den Ländern, aus denen sie kommen, außer einer schwächelnden Wirtschaft, keine Probleme. Große Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit, Armut (!) sind dort aber vorherrschende Themen. Wen wundert es denn bitte, wen diese Menschen auch nach Deutschland wollen? Ich kann es nachvollziehen und da wir dafür verantwortlich sind, bin ich dafür, sie aufzunehmen. Von einer multikulturellen Gesellschaft können wir nur profitieren.
      Dass einige Flüchtlinge ihre Ausweise fälschen, um als Syrer zu gelten, ist doch glasklar. Das würden wir alle genauso machen. Syrer werden momentan aufgenommen und das vergleichsweise schnell. Die Menschen, die ihre Ausweise fälschen, kommen teilweise aber nicht aus minder gefährlichen Gebieten. Pakistan, etc. Dafür habe ich absolutes Verständnis. So mal nebenbei: das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ist ein Witz und gegen die Menschenrechte.
      Wir sollten alle Flüchtlinge aus diesen Gebieten aufnehmen. Wir sind immerhin dafür verantwortlich, dass diese Situation erst entstanden ist (angefangen mit Kolonialzeit und dann vor Kürzerem die Irakinvasion in 2003). Dann kommen Waffenverkäufe an einen der größten Schurkenstaaten (Saudi-Arabien) dazu, die damit die Zivilbevölkerung im Jemen zu Tode bomben. Drohnenattacken, die mehr unschuldige Menschen auf dem Gewissen haben, als ihre eigentlichen Ziele (und da ist es auch nicht immer klar, ob diese überhaupt etwas getan haben; gibt ja keinen Gerichtsprozess; Mann 83 Mal in einem Monat "gewaterboardet, obwohl er unschuldig war, außerdem empfehle ich, die „Drone Papers“ von The Intercept zu lesen --> sehr interessant und aufschlussreich).
      Integration hat man in Deutschland (und auch in den meisten anderen Ländern) noch nie gut hinbekommen. Als die türkischen Gastarbeiter kamen, hat man sie meistens in Mietbarracken gesteckt und sie sind dort unter sich geblieben. Das nennt man Ghettoisierung. Es ist offensichtlich, dass keine Integration stattfinden konnte. Dass es bei einigen dennoch geklappt hat, ist ihnen hoch anzurechnen.
      Integration hat von drei Seiten aus zu erfolgen: dem Einwanderer (egal, ob Flüchtling oder „normaler“ Einwanderer), der inländischen Bevölkerung und dem Staat. Der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen durch Gesetze, Infrastruktur, etc. Des Weiteren muss die Bevölkerung auf die Immigranten zugehen und versuchen einen Austausch voranzutreiben. Die Immigranten müssen bereit sein, ihre Ansichten zu ändern und eine neue Kultur kennenzulernen.
      Mir ist bewusst, dass viele mit Sicherheit sehr veraltete Vorstellungen von sexueller Orientierung/Identität und Frauen haben. Das haben viele Deutsche aber auch immer noch (Sexismus, (latente) Homophobie, etc.), weswegen ich mich immer gegen den Begriff „unsere Werte“ wehre. Es gibt keine „unsere Werte“. Das sieht man doch schon alleine an den ganzen (um mal eine generell akzeptierte Partei zu nennen) CSUlern. Oder auch an Merkel. Die sträubt sich immer noch gegen die Ehe zwischen homosexuellen Paaren.
      Aber gerade wenn sie in Europa/der EU angelangen, haben wir doch die Möglichkeit, sie von fortschrittlichen Werten zu überzeugen. Junge Geister lassen sich formen und erhalten ihre Ideen, ihre politische Meinung hauptsächlich durch ihre Erziehung und durch ihre Eltern.

      Soweit erstmal. Wenn ihr wollt, kann ich euch noch gerne mit weiteren Artikeln und Quellen (und meiner Meinung) zubomben.

      EDIT: Ein Artikel zu Frauen in Afghanistan und ihrer Unterdrückung oder auch nicht (Afghan Women). Unbedingt durchlesen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oursee ()

    • Nur um dir kurz zu antworten. Will die Plauderecke nicht weiter mit Politischem zupflastern :)

      In Eritrea herrscht kein Krieg". Was möchtest du mir damit sagen? Informier dich doch ein bisschen über das Land, bitte, bevor du haltlose Kommentare in den Raum stellst. In Eritrea gibt es eine Art verpflichtenden Dienst nach der Schulzeit (wie in Deutschland früher der Zivil- oder Grundwehrdienst), der eigentlich nur (soweit ich weiß) ein Jahr dauern dürfte. Die Leute werden aber gezwungen dort länger zu arbeiten. Kostenlose Arbeiter sozusagen, man könnte sie auch Sklaven nennen. Ist klar, warum sie fliehen, denke ich (Artikel dazu von Amnesty International: Eritrea: Unbefristeter "Nationaldienst", Flüchtlinge brauchen Schutz


      Ich meine es so wie ich es sage. In Eritrea herrscht kein Krieg. Klar ist es nicht das Paradies etc. Aber irgend wo muss man die Grenze ziehen und die sind in meinen Augen keine Flüchtlinge die man anerkennen sollte. Dann könnte ja jedes Land mit einer beschissen Regierung antanzen (was so gut wie ganz Afrika bedeuten würde). Man kann nicht allen helfen und ich bezweifle das die Schweiz direkt daran Schuld ist das die ne Militärregierung haben. Eigenverantwortung ist ebenfalls gefragt. Klar wird Afrika ausgebeutet aber oft machen die Einheimischen Führer ja glücklich mit.... Wie soll sich so ein Land jemals erholen und vernünftig aufbauen wenn der Tenor herrscht das man beim kleinsten Problem flüchten kann? Und zwang zum Militärdienst ist zwar nicht schön aber kein Grund um einen Flüchtlingsstatus zu bekommen.

      "Das einte oder andere Gesetz der Rechten zb in der Schweiz mit dem Burka Verbot finde ich ja gut." Finde ich auch gut. Es ist ein Zeichen der Unterdrückung der Frau. Eine Hijab/Hidschab (ich weiß, das hast du nicht angesprochen) steht da aber auf einem ganz anderen Blatt. Während ich persönlich gegen jegliches Tragen religiöser Symbole bin (also ich würde es nicht selber tun und so oder so gegen die Abschaffung von Religionen --> andere Diskussion) und auch gegen das Tragen einer Hijab, gerade weil diese ebenfalls einen frauenunterdrückenden Hintergrund hat, halte ich die Religionsfreiheit jedoch für eine der wichtigsten. Es gibt genügend selbstbestimmte, mutige Frauen, die Hijabs tragen. Mal zwei Beispiele dazu: Ibtihaj Muhammad,Aktivistin in Bahrain verurteilt.
      So gesehen reiben sie mit ihren Taten den Männern ins Gesicht, dass sie sich nicht unterdrücken lassen.
      Außerdem: ist ja schön, dass es dieses Gesetz gibt (auch wenn es in der Schweiz, glaube ich, nicht mal notwendig ist), aber wir sollten nicht vergessen, dass in der westlichen Welt, Frauen immer noch keine Gleichberechtigung haben und das obwohl sie sich nicht verschleiern müssen.


      Nochmals ich bin für ein Burka Verbot. Ein Kopftuch soll tragen wer will das ist mir egal. Also sind mir ja gleicher Meinung. Übrigens auch was die Religion angeht ausser dem Teil mit dem Verbot das fände ich wiederum zu extrem ;)

      Dass einige Flüchtlinge ihre Ausweise fälschen, um als Syrer zu gelten, ist doch glasklar. Das würden wir alle genauso machen. Syrer werden momentan aufgenommen und das vergleichsweise schnell. Die Menschen, die ihre Ausweise fälschen, kommen teilweise aber nicht aus minder gefährlichen Gebieten. Pakistan, etc. Dafür habe ich absolutes Verständnis


      Ist ja schön und gut verstehe es teilweise auch. Bleibt aber trotzdem eine Straftat und Gesetze sind nun mal Gesetze.
      Die kann man nicht nach Gutdünken aushebeln nur weil es einem gerade so in den Kram passt. Solche Leute haben nun mal kein Recht auf eine Aufenthaltsgenehmigung. Ich kann zb Mörder von Kinderschänder auch verstehen und würde wohl genauso handeln wen es mein Kind wäre. Es bleibt aber eine Straftat und sollte auch so behandelt werden. (extremes Beispiel)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob du dir den Artikel durchgelesen hast (oder dich vielleicht ja sogar noch weitergehend informiert hast), aber dies ist nicht nur ein zwanghafter Militärdienst (was es, wenn du so willst, bis vor ein paar Jahren auch noch in Deutschland gegeben hat), sondern ein Zwangsarbeitdienst, der auf unbestimmte Zeit durchgeführt wird. Die Leute sind, so gesehen, Sklaven für einen Großteil ihres Lebens. Ich weiß jetzt nicht, warum das die Grenze sein sollte.
      Niemand ist direkt daran Schuld, dass es eine Militärregierung in Eritrea oder sonst wo gibt. Und doch tragen alle Industrienationen/westlichen Länder die Verantwortung dafür, was dort geschieht. Natürlich, und da pflichte ich dir bei, muss man Eigenverantwortung zeigen. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn du einfach nur versuchst jeden Tag genug Essen auf dem Tisch zu haben.
      Und warum machen einheimische Führer oft mit? Persönliche Bereicherung. Oftmals kommen diese Führer doch aus einer sozialen Schicht, der er es komplett egal ist, wie es den armen Teilen der Bevölkerung geht. Die Schweiz hatte keine eigenen Kolonien und ist ansonsten ja auch für ihre Neutralität bekannt, aber dadurch macht sie sich doch genauso mitschuldig wie die anderen, meiner Meinung nach (achso: wo haben denn die ganzen "bösen" Menschen ihre Bankkonten?).


      Ich bin keineswegs für ein Religionsverbot. Da hast du mich missverstanden (bzw. ich habe mich missverständlich ausgedrückt). Die Religionsfreiheit ist eine der wichtigsten Recht, dennoch denke ich, dass man hin zu einer Säkularisierung streben sollte - mit friedlichen, nicht zwängenden Mitteln und Wegen.


      Wenn dir keine andere Möglichkeit bleibt, dann sind dir Gesetze doch scheißegal. Da hebelt man auch keine Gesetze aus, "nur weil es einem gerade so in den Kram passt". Du hast Angst, Sorge, Hunger und weißt nicht, wie es weitergehen soll. Vielmehr müsste die Gesetzgebung diesen Menschen helfen.
    • Chapulin schrieb:


      Ich meine es so wie ich es sage. In Eritrea herrscht kein Krieg. Klar ist es nicht das Paradies etc. Aber irgend wo muss man die Grenze ziehen und die sind in meinen Augen keine Flüchtlinge die man anerkennen sollte. Dann könnte ja jedes Land mit einer beschissen Regierung antanzen (was so gut wie ganz Afrika bedeuten würde). Man kann nicht allen helfen und ich bezweifle das die Schweiz direkt daran Schuld ist das die ne Militärregierung haben. Eigenverantwortung ist ebenfalls gefragt. Klar wird Afrika ausgebeutet aber oft machen die Einheimischen Führer ja glücklich mit.... Wie soll sich so ein Land jemals erholen und vernünftig aufbauen wenn der Tenor herrscht das man beim kleinsten Problem flüchten kann? Und zwang zum Militärdienst ist zwar nicht schön aber kein Grund um einen Flüchtlingsstatus zu bekommen.


      Das Argument, das einheimische Machthabende an der Ausbeutung in Afrikanischen Ländern mitmachen ist ja mal völlig irrelevant, wenn es darum geht, zu fragen, warum Menschen die in diesen Ländern leben migrieren. Und Hungerkatastrophen aufgrund von Klimakatastrophen gehen für alle nicht AFDler leider irgendwie auf die Kappe der Industriestaaten. Zumal man in Afrika extrem differenzieren muss, einer der größten Kontinente der Welt ist nicht über einen Kamm zu scheren, ich sage ja auch nicht, dass zwischen Weißrussland und Großbritannien kaum unterschiede bestehen (aber es sind beide Staaten im geographischen Europa).

      Aber was anderes: Für die wirtschaftliche Misere in vielen Afrikanischen Staaten sind wir direkt verantwortlich, indem wir den Außenhandel mit ihnen massiv einschränken, und das auch noch "Freihandelsabkommen" nennen. Es verrotten jährlich Millionen Tonnen Getreide in Westafrikanischen Häfen, weil das Getreide zwar für den Export in die EU gekennzeichnet ist, aber aufgrund des massiven Protektionismus gerade in der Agrarpolitik europäischer Länder dann nicht oder nur teilweise eingeführt wird. Massive wirtschaftliche Schäden entstehen, wenn ich das Getreide aber entferne darf mich die EU verklagen. Geiles System an dem bestimmt NUR Afrikaner Schuld sind, die gegen IWF, EU und die USA völkerrechtlich keinen Stich kriegen. (Achtung, dieser Satz könnte Ironie enthalten).

      Und Eritrea ist ja mal wohl mehr als nur wirtschaftlich eine Katastrophe. In der heute veröffentlichten Liste zur Pressefreiheit, von Reportern ohne Grenzen teilen sich Eritrea und Nordkorea den letzten Platz! Das sollte ein klares Indiz sein, warum Menschen, besonders wenn sie Minderheiten angehören, oder gegen das System aufbegehren (wie du es forderst) IMMER ein Recht auf Asyl haben müssen.

      Auch sonst finde ich die Idee keine "Wirtschaftsflüchtlinge" aufzunehmen genial, bei all den vom Westen losgetretenen Kriegen, die diese schlechte Lage erst produziert haben. Die EU hat Außenpolitisch im Balkankrieg versagt und wir wundern uns, warum Menschen aus Serbien, das vor 20 Jahren Kriegsgebiet war und seither instabil und wirtschaftlich benachteiligt gegenüber Resteuropa ist zu uns kommen.....

      Und dein Argument mit dem Widerstand erinnert an Trump, der meinte die Syrer sollten alle zurück und gegen den Hochbewaffneten und von unseren "Freunden" in der Türkei und Saudi Arabien gut finanzierten IS, kämpfen.
      Family, Duty, Honor (Words of House Tully)
    • Aber was anderes: Für die wirtschaftliche Misere in vielen Afrikanischen Staaten sind wir direkt verantwortlich, indem wir den Außenhandel mit ihnen massiv einschränken, und das auch noch "Freihandelsabkommen" nennen. Es verrotten jährlich Millionen Tonnen Getreide in Westafrikanischen Häfen, weil das Getreide zwar für den Export in die EU gekennzeichnet ist, aber aufgrund des massiven Protektionismus gerade in der Agrarpolitik europäischer Länder dann nicht oder nur teilweise eingeführt wird. Massive wirtschaftliche Schäden entstehen, wenn ich das Getreide aber entferne darf mich die EU verklagen. Geiles System an dem bestimmt NUR Afrikaner Schuld sind, die gegen IWF, EU und die USA völkerrechtlich keinen Stich kriegen. (Achtung, dieser Satz könnte Ironie enthalten).


      Und genau dort sollte man die Hebel ansetzen. Wieso wird den Konzernen nicht genauer auf die Finger geschaut? Oder wieso wird Politisch nicht mehr auf Faire Verhandlungen und Verträge auf Augenhöhe gesetzt die es den besagten Ländern ermöglichen wirtschaftlich zu wachsen was die Flüchtlingsfrage im Keim ersticken würde da es ja dann keine gäbe. Da bin ja deiner Meinung. Diese Willkomenskultur ist nur eine Symptoms Bekämpfung. Wies schaut man sich nicht mal die waren Strippenzieher in dieser Misere etwas genauer an zb USA/Saudi Arabien? Solche Forderungen sind leider extrem selten.
      Die Flüchtlingswellen sind in erster Linie auch eine Politische Waffe und ich bin mir sicher das vieles davon bewusst so eingefädelt wurde. Ich empfehle euch mal dieses Buch zu lesen: amazon.de/Massenmigration-als-…y-Greenhill/dp/3864452716

      Einige sind wirklich Flüchtlinge die diesen Staus auch verdient haben. Aber eine nicht zu unterschätzende Zahl davon sind Wirtschaftsflüchtlinge. Wieso täuschen viele bewusst die zuständigen Behörden oder werden von Ihnen durchgewunken um in der Schweiz oder in den reicheren Europäischen Ländern Asyl zu beantragen`? Nach dem Dublin abkommen müssten sie ja im ersten Land das sie erreichen den Asylantrag stellen. Viele mogeln sich aber bewusst durch weil ihnen die ersten erreichbaren EU Länder zu wenig Luxus bieten und sich lieber gleich in der Reichen Schweiz anmelden. Wo sie dann dem Steuerzahler auf der Tasche liegen da sie ja nicht arbeiten dürfen....

      Wenn man um leib und leben fürchtet sollte man meinen das man Froh ist in einem sicheren Land zu sein und es da zweitrangig ist ob es vielleicht noch etwas reichere Europäischen Länder hat oder?

      Gutes Beispiel ist auch das hier:
      lanacion.com.ar/1837942-en-uru…de-los-inmigrantes-sirios

      Ist auf Spanisch für die es nicht verstehen kurz zusammengefasst:
      Die Syrer die in Uruguay Asyl bekommen haben wollen zurück da es nicht das leben ist das man sich vorgestellt hat. In Sicherheit sind sie. Aber Geld mässig sieht es halt nicht so rosig aus...

      Und dein Argument mit dem Widerstand erinnert an Trump, der meinte die Syrer sollten alle zurück und gegen den Hochbewaffneten und von unseren "Freunden" in der Türkei und Saudi Arabien gut finanzierten IS, kämpfen.

      Völlig unabhängig davon was ich von Trump halte finde ich das nicht mal so verkehrt. Sofern die USA und Saudi Arabien endlich mal Ihre Finger aus der Region ziehen würden. Denn es braucht eine Arabische Lösung für dieses Problem da unten und keine Europäische oder Amerikanische. Die Geschichte hat genug gezeigt das man mit Einmischungen in fremde Länder meistens nur das Gegenteil bewirkt. Die Amis sind klar an dem Debakel Schuld da unten. Aber eine Lösung muss meiner Meinung nach von den Arabischen Ländern und den Syrern etc selber kommen sofern sie nachhaltig sein soll. Alles andere läuft wieder auf Besatz durch den Westen und aufzwang fremder Gesetze hinaus. Immer im Hinterkopf behaltend das die Westlichen Länder und die Saudis endlich mal mit Ihren Spielchen da unten aufhören damit so eine Lösung entstehen kann (was sie nicht werden ) Ich wiederhole mich wieso werden diese Strippenzieher nicht schärfer angegangen? Oder wieso engagieren sich die anderen Muslimischen Länder nicht stärker? Es gibt auch genug Muslimische Länder die sicher sind und die Kulturell den Flüchtlingen näher stehen (ich weis viele Eritreer sind Christen)

      Diese Flüchtlingskriese ist in erster Linie eine Politische Waffe und es wird zu wenig oder gar keine Ursachenbekämpfung betrieben . Aber dann müssten man wohl einige unangenehme Gespräche und Tatsachen ans licht bringen..
      Vielleicht ist auch etwas Historisch bedingt das einige Deutsche stark auf diese Willkomenskultur pochen bedenkt man den Völkermord der Vorfahren.
      So lange man gewissen Ländern und Gruppierungen nicht die Stirn bietet wird das auch ewig so weitergehen. Alle einfach aufzunehmen finde ich den falschen Ansatz und hilft den betroffenen Länder längerfristig überhaupt nicht sondern drückt sie nur mehr in die Abhängigkeit.

      Aber lassen wir dieses Thema Ihr werdet mich nicht von euren Poltischen Ansichten überzeugen genauso wenig wie ich euch.
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Das Problem, was ich mit dem Beitrag habe, ist, dass es eben nicht erwiesen war, dass das "sexuell motivierte" Übergriffe waren, sondern höchstwahrscheinlich gut organisierte Taschendiebstähle waren.

      Witzigerweise ist direkt daneben ein Artikel verlinkt, wonach der Vorwurf der sexuellen Nötigung fallengelassen wurde.

      Ansonsten: Ok ist dumm, die ins Land zu lassen...

      Aber die Alternative? Grenzzaun um Deutschland mit Schiessbefehl?

      In der Politik erwarte ich schon praktikable Gegenkonzepte.
    • ich glaube es ist egal ob das nun als taschendiebstahl geplant war oder nicht... oder ob es 100 sexuelle übergriffe waren oder 500!
      der ganze widerliche vorgang an sich und der unverschämte versuch das zu vertuschen hat mich viel mehr erschüttert!
      da rotten sich ein paar tausend nordafrikaner zusammen und meinen sie können ungestraft in einer deutschen metropole rauben und vergewaltigen. das gab's zuletzt im 18. jh als die piratenschiffe der barbaresken staaten die europäische mittelmeerküsten heimsuchten.

      was soll ich sagen... die meisten werden davon kommen... ungeschoren.

      habe heute wieder ein schönes zeitloses zitat von b.brecht gelesen, das paßt auf unsere politiker ganz gut:

      „Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen beim Sägen schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.“
      o sancta simplicitas
    • Marcus Iunius Brutus schrieb:

      Jawohl der ganze Vorgang wurde vertuscht...


      auweiha!
      was soll ich sagen... am stammtisch rede ich nie über politik oder religion weil da immer die emontionen so hoch kochen. :blush:

      PS: ich glaub ich halte mich hier in zukunft aus solchen themen raus, weil man seinem gegenüber dabei nicht in die augen schauen kann.
      o sancta simplicitas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DemonRaw ()

    • Mal ein neues Thema:

      Die FPÖ ficht das Wahlergebnis an

      Verständlich? Unnötig? Was denkt ihr darüber?

      Ich persönlich halte dieses Vorgehen für durchaus verständlich, nachdem ja herausgekommen ist das in manchen Wahlbezirken eine Wahlbeteiligung von 500 und mehr % erreicht wurde (Was dann als Tippfehler angegeben wurde , was ich bei nem einmahligen Fall ja nachvollziehen kann, aber es waren ja mehrere)

      Bin auf alle Fälle gespannt wie das Verfassungsgericht entscheidet:nachdenk:
    • Auch wenn ich von Rechtspopulisten so viel halte wie von Fußpilz, ist das ganze für mich völlig verständlich.

      a) Ist es das Recht einer Partei, ein Ergebnis anzufechten, wenn es Anhaltspunkte für eine Manipulation oder nicht ordnungsgemäße Durchführung gibt.

      b) Ist die Wahl, bzw. die Auswertung (insbesondere der Briefwahlen) und Berichterstattung von offizieller Seite völlig dilletantisch abgelaufen. 16-jährige durften plötzlich Wählen, es wurden Briefwahlstimmen einen Abend zu früh geöffnet und und falsche Zahlen veröffentlicht.

      c) Ist der Auswahl zu knapp um über o.g. Fehler hinwegzusehen.

      Hier hat man sich einfach selbst "ein Ei ins Nest gelegt" weil man zu viele, zu offensichtliche Fehler gemacht.

      Ich würde jetzt mal vermuten, dass es nicht zu einer Neuwahl kommt. Höchstwahrscheinlich wird das Gericht entscheiden in betroffenen Gebieten Bereichsneuwahlen durchzuführen. Wäre auch in meinen Augen der unbürokratischste und einfachste Weg.
      "Wir verbessern uns dadurch, dass wir über uns selbst siegen. Es muss einen Wettbewerb geben und wir müssen diesen gewinnen."
      - Edward Gibbon

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