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Schluss mit lustig, jetzt geht's um Politik!

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    • Also einfach alles einreißen?
      Ich denke ja, man sollte viel eher versuchen, die EU von innen zu reformieren (denn - da hast du recht - dort läuft einiges schief). Dieses ganze Konstrukt einfach aufzugeben, um wieder in Nationalstaaten zu zerfallen, ist, meiner Meinung nach, nicht der richtige Weg.
      Auf der anderen Seite kann niemand die Zukunft vorhersagen...

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    • Aus den Trümmern kann was neues besseres entstehen. Ich denke nicht das man die EU gross Reformieren kann oder will. Die sind so selbstverliebt und Elitär die sind sich doch keiner Schuld bewusst. Was ist schlecht an Nationalstaaten? Die können genauso Verträge/Freihandels packte, ja sogar gelockerte Grenzen untereinander vereinbaren etc. Siehe EFTA mit der Schweiz da klappt es auch Prima. Aber wie du schon sagtest man weiss nicht was die Zukunft bringt. Vielleicht kommt was völlig anderes. Auf jeden fall zeigte dieses Votum das sich viele nicht mehr wohlfühlen in diesem Konstrukt.
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado
    • Aber eigentlich drin bleiben wollen, denn viele Briten würden heute lieber anders abstimmen.
      Das die EU-Reformiert werden muss ist uns allen klar.
      Was mich wundert ist, dass gerade du Chapulin dich so gegen die EU aussprichst, du bist doch aus der Schweiz? Warum denn so eine große Freude daran, dass die EU zerfällt du bist doch gar net drin?
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Zum Glück sind wir nicht in der EU. Aber uns betrifft es genauso wie euch, wenn auch über Umwegen. Weisst du eigendlich wieviel Euro die Schweizer Banken kaufen müssen damit der Franken nicht durch die decke geht? Das sind riesige Summen. Auch die Bilateralen betreffen uns stark, und die werden direkt mit der EU verhandelt. Uns trifft es zwar nicht so hart wie die welche drin sind aber trotzdem.
      Und so ergeben sich neue Chancen für die EFTA was uns wiederum sehr betreffen würde.

      (EDIT und so wird den EU Befürwortern in der Schweiz (ja da gibt's tatsächlich noch einige wenige) der letzte Wind aus den Segeln genommen)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Das finde ich jetzt aber interessant, gibt es keinen Europabegeisterten in diesem Forum?
      Ich mein ich find die EU jetzt zwar net perfekt und sie muss dringend reformiert werden, aber sie deswegen gleich ganz abzuschaffen finde ich dann doch etwas übertrieben. Immerhin haben die Schotten ja schon angekündigt aus dem Vereinigten Königreich auszutreten, um wieder in die EU reinzukommen.
      Ich sehe den Brexit daher eher als Chance für Europa, England war meist ohnehin nur ein Hemmnis und hat sich viel rausgenommen. Der Euro ist das Beste was Deutschland, wirtschaftlich gesehen, passieren konnte, sonst müssten wir dasselbe machen wie die Schweizer Notenbank.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Wer hat mich vermisst? Rhetorische Frage, meinen Senf werde ich aber trotzdem dazugeben.

      Chapulin schrieb:

      Zum Glück sind wir nicht in der EU. Aber uns betrifft es genauso wie euch, wenn auch über Umwegen. Weisst du eigendlich wieviel Euro die Schweizer Banken kaufen müssen damit der Franken nicht durch die decke geht? Das sind riesige Summen.
      Beginnen wir hier: Ich denke, dir ist bewusst, dass die EU und der Euro überhaupt nicht zusammenhängen. :huh:

      Darüber hinaus habt ihr von euch aus die Kursbindung aufgehoben, dass dann gegengesteuert werden muss, weil der Franken die so ziemlich überbewerteste Währung ist, kann ein BWL-Student im ersten Semester voraussehen. Und die Langzeitprognose für den Franken ist derzeit ziemlich düster. Aber ich muss Platz sparen, deswegen schneide ich das hier mal so ab.

      Chapulin schrieb:

      Aus den Trümmern kann was neues besseres entstehen. Ich denke nicht das man die EU gross Reformieren kann oder will. Die sind so selbstverliebt und Elitär die sind sich doch keiner Schuld bewusst. Was ist schlecht an Nationalstaaten? Die können genauso Verträge/Freihandels packte, ja sogar gelockerte Grenzen untereinander vereinbaren etc. Siehe EFTA mit der Schweiz da klappt es auch Prima. Aber wie du schon sagtest man weiss nicht was die Zukunft bringt. Vielleicht kommt was völlig anderes. Auf jeden fall zeigte dieses Votum das sich viele nicht mehr wohlfühlen in diesem Konstrukt.
      Dieses Votum zeigt, dass das UK quasi das Äquivalent zum Freistaat Bayern ist, nur auf EU-Ebene. Und diese hohen Zahlen sind eine ziemliche Ausnahme, mir fällt so aus dem Stehgreif kein weiterer Mitgliedsstaat ein, welches eine so hohe Anzahl an EU-Gegnern hat.

      Ich werde später noch einmal auf das Votum generell eingehen, davor noch einmal meine 50 Cent zu Nationalstaaten, Verträgen und dem ganzen Rest:
      Natürlich können diese unabhängigen Staaten alles mögliche genauso machen. Aber die Frage ist, ob das sinnvoll ist. Wenn man sich anschaut, wie lange die TTIP-Verhandlungen dauern, ist es wirklich eine Überlegung wert, ob man so einen Stress wirklich für 20-30 Abkommen gleichzeitig haben möchte. In meinen Augen wird das viel zu schnell viel zu viel Papierkram, viel zu unübersichtlich und absolut ineffizient. Die Färöer verhandeln seit 2005 mit der tollen EFTA über ihren Beitritt. Aber der Brexit ist gerade für die Schweiz toll. Immerhin kann das UK jetzt ja wieder in die EFTA kommen... ;)

      Allerdings ist das United Kingdom kein wirklicher Nationalstaat, sondern ein "Multinationalstaat". Auch die Schweiz ist übrigens kein Nationalstaat. Was mich zu Nationalstaaten bringt.
      In meinen Augen ist der Nationalstaat ein sterbendes Gebilde. Ja, es bricht zurzeit eine Welle des Nationalismus und Patriotismus über Europa ein, die ist in meinen Augen zu großen Teilen aber situationsbedingt und wird auch wieder (hoffentlich) abflauen.
      Die Welt wird zu klein für so etwas. Und zu sehr miteinander verschmolzen. Vor allem die jüngere Generation fängt kaum noch etwas mit Begriffen wie z.B. "Volk" an. Und dieser Trend setzt sich fort. Und ich sehe jetzt an einem Nationalstaat nichts schlechtes per se, aber er stirbt trotzdem gerade. :ka:
      Ich persönlich finde die Idee einer EU übrigens ziemlich gut und ich stimme Hagen da zu. Wir können nicht einfach so alles niederreißen und dann versuchen, auf den Trümmern etwas neues zu errichten.

      So, und jetzt zurück zum Brexit:

      Ich finde es gut, dass man abgestimmt hat. Das Volk hat so entschieden und trägt für sich die Konsequenzen, egal, ob das jetzt gute oder schlechte sind.
      Aber: Als Bürger im UK würde ich mich jetzt extrem verar*cht fühlen. Wurde den Schotten 2014 nicht (von dem UK) gesagt, wenn sie aus dem UK austreten, wäre es nicht sicher, ob Schottland in der EU bleiben würde, während ein Verbleib in dem UK garantiert, dass Schottland (über das UK) in der EU verbleibt? Und dann noch das hier:

      independent.co.uk/news/uk/poli…igner-chris-a7105246.html

      independent.co.uk/news/uk/poli…lion-pounds-a7099906.html

      Das war einer der ganz großen Punkte im Brexit-Wahlkampf. Und nun das da. Das ist so ziemlich einer der größten Haufen an purer Schei*e den ich jemals miterlebt habe. :angry: Im Ernst jetzt. Diese Abstimmung war viel zu knapp, um so etwas einfach zu ignorieren. Ich hoffe, dass da ein Haufen Bürger darüber protestieren. Da finde ich Cameron ehrlich besser und Cameron ist ein Idiot. Und das ist so ziemlich einer der Hauptpunkte den ich anbringe, warum der Brexit kacke war. Die wirtschaftlichen Folgen für alle Beteiligten sehe ich zwar auch sehr pessimistisch, aber die kann ich nur sehr schlecht auf lange Sicht beurteilen. Auf die kurze Sicht betrachtet war der Brexit ein wirtschaftliches Desaster, bzw wird es werden. (2018 dann) Kein Kollaps, aber auf keinen Fall gut.

      Edit: @Turba, ausnahmsweise sind wir mal einer Meinung. Europa und alles was damit gekommen ist, ist so ziemlich der Grund, warum Deutschland derzeit wirtschaftlich auf Platz 4 weltweit steht und es unserem Land generell ziemlich gut geht.

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von L. C. Sulla ()

    • @Sulla, ich sehs jetzt zwar im Ganzen net so pessimistisch wie du (wie schon gesagt, seh ich da auch ne Chance drin und ich hab da jetzt schon mit mehr als einem Politikdozenten drüber gesprochen, ob die Nationalstaaten sterben), aber du hast recht, wir sind ausnahmsweise mal einer Meinung ;)
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Das finde ich jetzt aber interessant, gibt es keinen Europabegeisterten in diesem Forum?


      Die gibt es durchaus, aber ich habe gehofft, dass Sulla darauf eingeht. Er kann (wie man sieht) viel eher mit genauen Zahlen kommen als ich.

      Ich finde momentan den Brexit eigentlich eher von seiner komödiantischen Seite. Da sieht man echt wozu Populismus führt wenn das "Volk" blind daran glaubt. Offensichtlich haben die Briten erst an einen wirklichen Ausstieg gedacht, nachdem mehr als die Hälfte dafür gestimmt hatte.
      Demokratie ist nicht immer die intelligenteste Form der Regierung ;)
      (Ja, das gilt auch für die Schweiz)
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe
    • Ich denke der Brexit ist vor allem für einen Staat schlecht...undzwar für England...
      Grade kam auf Tagesschau die Meldung das London wohl im Zweifelsfalle ein weiteres Referendum der Schotten einfach blockieren will - wenn das mal nicht zu einer ordentlichen Menge Aufruhr führt, dann weiß ich auch nicht - den Schotten wird es sicher nicht gefallen.
      Andererseits muss man sagen, das die Briten kaum eine andere Wahl haben - wenn die Schotten erstmal weg sind, sind die Nordiren die nächsten und dann heißt es "little Britain" und nicht mehr "Rule Britannia!".
      Mit den beiden Staaten ginge dem UK soviel Wirtschaftskraft flöten, das das eigentlich kein gutes Ende nehmen kann...

      EDIT: hier noch der link tagesschau.de/ausland/brexit-schottland-105.html
      Zitat, South Park Staffel 2 Episode 10

      Mr. McCormick: 'Wir haben keinen Nintendo, aber wir haben ne alte Atari-Konsole an den Schwarz-Weiß-Fernseher angeschlossen.'
      Kyle: 'Mein Gott, das ist ja wie in der dritten Welt!'

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von legofreak97 ()

    • Wolran schrieb:

      Die gibt es durchaus, aber ich habe gehofft, dass Sulla darauf eingeht. Er kann (wie man sieht) viel eher mit genauen Zahlen kommen als ich.
      Worauf genau eingeht? Falls dir irgendetwas durch Abwesenheit aufgefallen ist, ich bin gerne bereit, das noch hinzuzufügen. Ich wollte nicht mehr als einen Post schreiben und bin an die Zeichengrenze gestoßen. (Ich bin ziemlich gut darin geworden, viel zu lange Posts zu schreiben)

      legofreak97 schrieb:

      Mit den beiden Staaten ginge dem UK soviel Wirtschaftskraft flöten, das das eigentlich kein gutes Ende nehmen kann...
      Ohh ja. Immerhin hat Schottland das Öl, nicht England.

      Edit: @Hagen: Ist mir natürlich sofort aufgefallen. :blush: Sorry Wolran.

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von L. C. Sulla ()

    • Also abgesehen davon, dass ich beruflich wirklich viel mit europäischen Institutionen zu tun habe und auch mittelbar für eine arbeite, bin ich auch privat davon überzeugt, dass die EU nicht nur eine gute Idee ist, sondern auch Erfolge vorzuweisen hat (darauf gehe ich jetzt nicht weiter ein, falls Interesse besteht gerne später).

      Zur EU an sich: Sie gibt leider oftmals ein schlechtes Bild in der Öffentlichkeit ab. Und sie hat in vielen Bereichen ähnliche Probleme wie auch deutsche Behörden. Ihr wird zu viel Bürokratie vorgeworfen (nicht unberechtigt), man (die Öffentlichkeit oder zumindest ein Teil) sieht die Politiker und Entscheider oft als machtbesessen an (auch nicht immer falsch) und man sehnt sich nach etwas Besserem.
      Aber da beginnt es nämlich: Die Idee von einem Europa der Nationalstaaten ist zwar nett und in der Theorie sogar sinnvoll, aber ich glaube kaum, dass sie praktisch umsetzbar wäre. Klar kann ich individuelle Abkommen schließen. Aber ich werde niemals die Skaleneffekte und Gleichbehandlung erreichen, die man in der EU versucht zu erreichen oder sogar erreicht hat. TTIP lässt grüßen. Dann fangen wir plötzlich mit neuen Handelsräumen an, die prinzipiell das Gleiche machen wie die EU, nur kleiner oder in einem "Gentlemen's Club". Dann sind es nämlich kleine / "unbeliebte" Staaten, die plötzlich nirgends mehr mitmachen "dürfen", weil sie einfach nicht attraktiv sind für andere Handelspartner. Und das ist für mich auch das schöne an der europäischen Idee, nämlich dass man versucht alle Staaten gleich, bzw. proportional zu behandeln. Auch wenn das alles sehr fehlerbehaftet ist, ist das für mich besser als ein zersplittertes Europa. Dann bekommen wir nämlich noch mehr Flüchtlinge. Nicht aus Afrika, sondern aus Polen, Ungarn, etc. Weil dann auch der Einfluss auf solche Staaten sinkt. Nämlich die, die Despoten und (wirklich) machtbesessene Männer als Staatsoberhäupter haben, auch hier in Europa. Ich kann jeden hier verstehen, der die EU nicht mag oder sehr viel Kritik an ihr übt. Aber ich glaube nicht, dass nur weil ich bei einem Haus die falsche Inneneinrichtung gekauft habe, direkt alles bis aufs Fundament niederreißen muss. Die Idee und in Teilen auch die Umsetzung sind für mich gelungen. Aber wir haben noch einen sehr langen Weg vor uns.

      Und jetzt noch was zum Brexit.
      Aus meiner Sichtweise hat sich Großbritannien hier ein riesen Eigentor geschossen. Von den ökonomischen Auswirkungen (die wurden hier ja schon recht deutlich ausgeführt) mal abgesehen, gibt es nun auch innenpolitische Probleme. Das Land ist einfach nur zerissen. GB gegen Schottland, Brexit-Befürworter gegen -Gegner. Hat denn tatsächlich jemand geglaubt nach dem Referendum gibt die Gegenseite einfach auf und sagt "jawohl, nie wieder EU!"? Es ist und war eine Posse was dort abgeht. Deutsche Unternehmen und Banken waren (lt. dem was ich bisher gelesen / gesehen habe) sehr gut auf den Brexit vorbereitet und haben sowohl Geschäfte gehedget, als auch Vorbereitungen außerhalb der Bilanz getroffen. Es ist unabsehbar, was demnächst passiert. Es wird aber zweifelsohne Probleme sowohl innenpolitischer, als auch wirtschaftlicher Natur für GB geben.
      Was ich als Lehre daraus gezogen habe ist eigentlich nicht viel, bis auf eins: Wir brauchen dringend mehr Bildung (auch wenn die jüngeren Schichten für einen Verbleib waren). Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, welche Konsequenzen ihre Wahl auf das Land hat. Sie müssen ein solides Wissen über wirtschaftliche, politische und rechtliche Zusammenhänge haben. Und wenn man es schafft, mehr Bildung zu säen, werden populistische Rattenfänger wie Boris J. oder Donald Trump immer weniger Erfolg ernten.

      Bei ersterem darf ich mich jetzt auch bedanken, dass der Mietspiegel hier in FFM immer weiter steigt. Die Fusion der Frankfurter und Londoner Börse wird eventuell nach Frankfurt statt London verlegt, Goldman Sachs denkt darüber nach, nahezu 2000 Investmentbanker nach Frankfurt zu verlegen. Als wäre der Wohnraum nicht schon knapp genug.
      "Wir verbessern uns dadurch, dass wir über uns selbst siegen. Es muss einen Wettbewerb geben und wir müssen diesen gewinnen."
      - Edward Gibbon

      Steamprofil
    • Sulla schrieb:

      Worauf genau eingeht? Falls dir irgendetwas durch Abwesenheit aufgefallen ist, ich bin gerne bereit, das noch hinzuzufügen. Ich wollte nicht mehr als einen Post schreiben und bin an die Zeichengrenze gestoßen. (Ich bin ziemlich gut darin geworden, viel zu lange Posts zu schreiben)

      Ich schrieb "ich habe gehofft".
      Und diese Hoffnung ist durchaus eingetreten. ;)

      werden populistische Rattenfänger wie Boris J. oder Donald Trump immer weniger Erfolg ernten.


      Lustige Geschichte zu Trump :laugh:
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe
    • Beginnen wir hier: Ich denke, dir ist bewusst, dass die EU und der Euro überhaupt nicht zusammenhängen.

      Darüber hinaus habt ihr von euch aus die Kursbindung aufgehoben, dass dann gegengesteuert werden muss, weil der Franken die so ziemlich überbewerteste Währung ist, kann ein BWL-Student im ersten Semester voraussehen. Und die Langzeitprognose für den Franken ist derzeit ziemlich düster. Aber ich muss Platz sparen, deswegen schneide ich das hier mal so ab.


      Ähm dir ist aber schon klar das ohne EU kein Euro. Klar hängen die zusammen. Der Euro hatte unter anderem so eine Talfahrt wegen der Schuldenkriesen zb Griechen ETC. War vieles also der schlechten Politik zuzuschreiben.

      Du weisst aber schon das wir vor der Kursbindung massiv Euro kaufen mussten. Mehr als jetzt. Nun ist der Kurs an keinen festen Kurs mehr gebunden was zwar auch Interventionen in form von Euro kauf der Schweizer Banken erfordert aber nicht mehr in dem Ausmass von vorher. Schau dir die Länder der EFTA an. Uns geht's es allen besser als euch und das ohne EU. Ist also nicht über lebensnotwendig so wie man das euch weismachen will. Auch jetzt wurde gross Panik gemacht wegen den Engländern in Bezug auf die Wirtschaft etc. Das wird sich beruhigen auch die Börse wird sich beruhigen und die Engländer werden sehr schnell neue Freihandelsverträge schliessen. Aber klar so was braucht Zeit. Man darf jetzt einfach nicht schwarzsehen.

      Und hast du dir deine Links überhaupt durchgelesen? Der Franken ist so stark weil der Euro und die Politik in Brüssel die Menschen verunsichert. Klar rettet sich da viele in den sicheren Hafen Schweiz. Ist ja nicht die Schuld der Schweiz wenn die Menschen kein Vertrauen in den Euro haben. Ausbaden obwohl nicht in der EU muss man es aber in form von massiven Euro kauf trotzdem.

      Privatanleger sind verunsichert und das zu Recht, es knirscht im Euro-System“, sagt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Geschäftskunden bei der Deutschen Bank. Die Euro-Zone ist auf dem Weg in eine Transferunion, in der Deutschland für die Schulden der Schwachen in Haftung genommen wird. Einzig der Einsatz der Europäischen Zentralbank (EZB), die Staatsanleihen kauft, rettet die schwachen Süd-Staaten vor ruinös hohen Zinsen. Die Käufe wirken wie Gelddrucken – und erhöhen die Inflationsgefahr. „Der Euro bricht zusammen“,.

      Auch den 2 Link mit der Langzeitprognosse CH Franken ist veraltet. Mittlerweile geht es der CH Wirtschaft immer besser.
      Auch der hohe Franken wurde sehr gut verkraftet und die Hiobsbotschaften trafen nicht ein. Der schwache Euro und die Verunsicherung der Leute wegen der EU bekommen wir zu spüren keine Frage. Würden die CH Nationalbanken nicht massiv Euro kaufen wäre der Euro noch tiefer. Es wird immer viel Panik gemacht in der Wirtschaft, meistens kommt es aber nicht so schlimm wie prognostiziert. Das gleiche mit England. Sie werden sich fangen braucht nur etwas Zeit. Ich vermute in ein paar Jahren wird es den Engländern besser gehen als wenn sie in der EU geblieben wären. Abwarten.
      salzburg.com/nachrichten/welt/…bilen-frankenkurs-179804/


      Aber ich werde niemals die Skaleneffekte und Gleichbehandlung erreichen, die man in der EU versucht zu erreichen oder sogar erreicht hat.

      Oh doch wie gesagt schau dir die Länder der EFTA an. Uns geht's es nicht schlechter und haben auch sehr viel Handel mit allen angrenzenden Staaten. Den EFTA Ländern geht es blendend. In all diesen Ländern hast du pro kopf einkommen von welchen die meisten EU Länder nur träumen können. Einer der grössten Ausländer gruppen in der Schweiz sind die Deutsche. Und die kommen nicht weil sie in Deutschland zu gut bezahlt werden.

      Aber da beginnt es nämlich: Die Idee von einem Europa der Nationalstaaten ist zwar nett und in der Theorie sogar sinnvoll, aber ich glaube kaum, dass sie praktisch umsetzbar wäre.

      Wird sich zeigen. Der momentane Kurs geht klar Richtung Nationalstaaten und ich denke nicht das dies nur eine Mode ist. Übrigens hat. die EU mit Ihrer tollen Politik erst das erstarken der Nationalisten ermöglicht... hmm
      Nationalstaaten und Einigkeit beziehungsweise Handel/Verträge etc schliesst sich ja nicht aus.

      Noch kurz zu Nationalstaaten in Bezug Schweiz

      Es sollte mehr in Richtung Nationale Identität in Form von Kultur und Bräuche und nicht um Abstammung, Blut etc gehen. Durch meine Venen fliesst auch kein Schweizer Blut trotzdem lebe ich diese Nationale Identität die für mich eben den Nationalstaat ausmacht. Es wäre schade wenn die Länder Ihre Identitäten verlieren.

      Die EU war eine gute Idee Ihrer Zeit. Aber sie hat es verpasst sich anzupassen und Ihre Inneren Dämonen zu besiegen. Tiefgreifende Reformen wird die EU nicht durchringen darauf wette ich. Zu Elitär und zu abgehoben und vom Volk entfernt sind die hohen Machthaber da. Da lob ich mir die direkte Demokratie. Wirklich viel Entscheidungsgewalt hast du als Deutscher nämlich nicht in deinem Land oder? (ja ich weis direkte Demokratie ist schwer umzusetzen, es sollte aber ein Trend in Richtung direkte Demokratie sein und nicht dagegen) Hätte nicht gedacht das sich so viele Linke in solch einem Forum tummeln (nicht wertend gemeint, erstaunt mich nur). Die meiste Deutsche die ich kenne sind klar gegen die EU.

      Vor allem die jüngere Generation fängt kaum noch etwas mit Begriffen wie z.B. "Volk" an

      Kann ich so nicht unterschreiben. ich weis nicht in was für kreise du dich bewegst aber gerade Südländer, Leute aus dem Balkan, Latinos Asiaten und immer mehr auch Junge Schweizer sind sehr National und haben klare Vorstellungen von Volk. Vielleicht fällt mir das mehr auf weil ich viel mit Leuten aus dem Balkan und Latinos abhänge.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Chapulin ()

    • Offensichtlich wird TTIP nicht mehr dieses Jahr durchkommen, und vielleicht sogar ganz scheitern: http://m.welt.de/wirtschaft/ar…IP-vor-dem-Scheitern.html
      Wieder etwas gutes daran.

      @Chapulin: Klar geht es den Staaten in der EFTA besser, aber wenn ich auch wie Norwegen auf ner Menge Erdöl und Erdgas sitze ist das jetzt nicht sonderlich schwer. Wenn wir grade bei Norwegen sind, die Zahlen momentan sogar mehr Geld als wenn sie selbst Mitglied in der EU wären, und dann hätten sie wenigstens noch was mitzureden.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

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