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Schluss mit lustig, jetzt geht's um Politik!

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    • Selbst wenn man aus der Sache heil raus kommt ist da immer noch die immense Rufschädigung. Denn gerade weil diese Anschuldigungen so schwammig sind werden die Gerichtsurteile oft angezweifelt.
      Und mit so einer Vorgeschichte die viell gar nicht stimmt bist du schnell weg vom Fenster - für bestimmte Berufe bist du dann quasi disqualifiziert.

      Man darf auch nicht vergessen, dass damit auch Fälle problematisch werden wo der Sex etwa unter Jugendlichen einvernehmlich war, es aber keine konkrete mündliche Zusage gab, und wo dann Vater/Mutter/Oma das nicht richtig finden und den Fall zur Anzeige bringen. Wenn sich da das Mädchen nicht massiv gegen den familiären Druck angehen traut und den Partner unterstützt...
      Und dazu muss man nicht mal sonderlich bösartig sein. Genügt ja wenns dem Mädel nicht so gefallen hat wie erwartet oder so...
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe

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    • Wie schon gesagt, dass ist gar nicht der Sinn(!) des Gesetzes dies zu verhindern. Natürlich kann man noch jederzeit jemanden wegen Vergewaltigung anzeigen, egal wie schlimm diese angebliche Vergewaltigung war.

      Ich denke nicht, dass sich in den Scheinprozessen (Anklage wegen Raschsucht etc.) so großartig viel ändern wird. Die Richter sind doch auch nicht blöd und trotz der Beweislastumkehr, ohne große Beweislast kann man dafür doch nicht jemanden bestrafen.
      Solche Entscheidungen liegen immer noch im Ermessensspielraum des Richters, er KANN jetzt unsittliche Berührungen etc. bestrafen, er muss aber nicht. Dafür können zB Personen in Führungspositionen leichter bestraft werden, welche diese ausnutzen um an Sex etc. zu kommen.

      Dieses Gesetz führt leider nicht dazu, die Gesetzeslage eindeutiger zu machen (wie von Wolran erwähnt wurde). Doch geht man bei diesem Gesetz jetzt eher zum Opferschutz (statt Täterschutz) über. Ich bin leider weder Jurist noch Hellseher, ich kann euch nicht sagen was das Gesetz schlussendlich bringen wird, doch ich finde es einen guten Ansatz. Zweifelsfrei wird es zudem bestimmt noch von oberster juristischer Position überprüft (oder wurde das in Schweden schon?).
      Nur die Toten sehen das Ende des Krieges.
      >>Platon<<
    • Ich kann jetzt hier nur von Deutschland sprechen, aber hier hatten wir schon den Fall, dass ein Lehrer wegen eine Vergewaltigungsanschuldigung einer Kollegin 5 Jahre im Gefängnis saß.
      Gerade hier sehe ich das Problem, weil wie willst du als Beschuldigter denn nachweisen, dass du die Zustimmung hatten, wenn es wies im Artikel (was vielleicht etwas übertrieben sein könnte) bei jedem Stellungswechsel nötig ist?
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Turba schrieb:

      Ok Leute, wieder zurück zum Thema. Ich hab offensichtlich einen schlechten Einfluss auf euch. Borcas du hast deine Meinung zu dem Gesetz noch gar net Kund getan.
      Ich hab mir abgewöhnt im Internet über Politik zu diskutieren,es bringt nix außer das sich die Fronten meist soweit verhärten das es persönlich wird .Schaue mir ab und an die Bundestagsdebatten an das reicht mir,den das was man dort sieht spiegelt sich 1:1 in der Gesellschaft wieder,anstatt dem anderen zuzuhören nix als Beschuldigungen ,anstatt gemeinsame Lösungen zu finden.
      Das gilt für alle Lager!
      Nur ganz kurz zu eurem besprochenen Gesetz,wenn jemand meiner Tochter sowas antun würde,könnte ich für meine Gesetztestreue nicht mehr garantieren!
      "Die Wahl zu töten oder zu sterben ist keine Wahl, da muss man realistisch sein"

      Logan Neunfinger *Der blutige Neuner*
    • Ich finde den Vorschlag von Theresa May mit diesem Brexit Light eigentlich ganz gut.
      Kapital, Arbeit etc bleibt in Britischer Hand und der Rest Güter,Agrarwaren etc bleibt im EU Binnenmarkt. Hört sich als Laie eigentlich wie ein guter Kompromiss an. War ja klar das die Hardliner da ne Chance wittern selber auf den Premierminister Posten zu kommen.
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado
    • Neu

      HIer ist mal ein neuer Vorschlag, wie man der zunehmenden Armut und den daraus entstehenden Fluchtbewegungen entgegentreten könnte: Freistädte
      Das Konzept klingt recht simpel:

      Paul Romer schrieb:

      Das sind auf dem Reißbrett entworfene Siedlungen, die in einem Entwicklungsland gebaut werden mit dem Zweck, Migranten ein neues, sicheres Zuhause zu bieten.
      Er führt das ganze noch etwas weiter aus, daher wirklich den Artikel lesen.
      Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir so ein Konzept wünschen würde. Wir versuchen bereits seit Jahrzehnten gegen die Armut in Afrika anzukämpfen und alles was wir bisher versucht haben scheint nur mäßig erfolgreich zu sein.
      Ich sehe da aber ein großes Problem: Ich denke nicht, dass da die afrikanischen Staaten mitmachen werden, weil ein paar Fragen klärt Romer nicht so ganz: Wer genau hat nun das Sagen in den Freistädten? Wer bestimmt den Gouverneur, wenn es so wie in Hongkong werden soll? Und für mich wohl die wichtigste Frage: welches Recht soll denn in den Freistädten gelten?
      Das sind Punkte, die die Macht der afrikanischen Staatsoberhäupter alle einschränken würden, denn wenn es unter ihrer Herrschaft, unter ihrem Recht, oder mit Gouverneuren, die von ihnen eingesetzt wurden klappen würde, bräuchte man die Freistädte nicht.

      Was sagt ihr? Würden sich die afrikanischen Staaten darauf einlassen, oder müssten wir die hier in Europa aufbauen? Etwa in Schweden, wie Romer vorschlägt?
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.
    • Neu

      Vielleicht sollte Europa einfach mal mit dem Partronizing der Afrikanischen Staaten aufhören und die Menschen dort auch mal die Chance geben eigene Ideen zu entwickeln.
      Es gibt doch dort unten sicherlich Menschen die mit dem Bau und Vermieten von Wohnraum Geld verdienen. Soll denen jetzt auch noch die Lebensgrundlage entzogen werden, weil der Westen außer Konkurenz dort gratis Wohnraum aufbaut?

      Manchmal kommts mir so vor als würden wir die Menschen dort wie Babys an der Milchflasche halten, hier seht her ich gebe euch armen Menschen gratis Essen gratis wohnraum und dann bohren wir euch noch brunnen.

      Wie soll denn so ein eigener Witschaftszweig entstehen der all diese Aufgaben übernehemen könnte, wie soll dort Ehrgeiz und der Drang nach Fortschritt entstehen wenn der wir immer wieder dort "einfallen" und unsere Produkte und Dienstleistungen dort zu Verfügung stellen. (Stichwort billighünchenfleisch)
      Imperator Caesar Divi filius Augustus, Pontifex Maximus, Consul XIII, Imperator XXI, Tribuniciae potestatis XXXVII
    • Neu

      So wie ich das verstanden habe, soll die Stadt von den Menschen da selbst gebaut werden. Lediglich das Gebiet soll abgesteckt werden, in dem bessere Rahmenbedingungen für Entwicklung herrschen.


      Paul Romer schrieb:

      Alles, was zu tun ist, ist armen Menschen einen Ort zu geben, wo sie ihr Haus bauen können. Die Ressource sind die Zuwanderer selbst. Sie verwandeln die „Freistadt“ in wenigen Jahren in eine absolut erfolgreiche Stadt. Wir müssen nur das Umfeld schaffen, um die Menschen anzulocken. Das bedarf eines gewissen Maßes an Sicherheit, an politischer Stabilität und es braucht ein kleines bisschen Stadtplanung für die Straßen und den öffentlichen Raum. Das kostet aber nicht viel Geld. Man braucht eigentlich nur ein Stück ungenutztes Land. Das ist recht billig.
      Das klingt für mich nicht danach, dass da jetzt von der EU zwanzig Wohnblocks aus dem Boden gestampft werden sollen.
      Es soll also so aussehen, dass es den Menschen dort leichter gemacht werden soll. Nicht so, dass ihnen der Aufbau abgenommen wird.
      Der Grund, warum so viele nach Europa kommen ist ja, weil sie sich dort bessere Rahmenbedingungen erhoffen. Diese sollen mit den Freistädten gegeben werden, weil die afrikanischen Staaten damit offenbar große Probleme haben.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

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