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Schluss mit lustig, jetzt geht's um Politik!

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    • Ich finde das System der Wehrpflicht schon aus dem Grunde gut, dass man die Leute verpflichtet einen Dienst am Allgemeinwohl zu leisten - ganz egal aus welcher Gesellschaftsschicht sie kommen. Sei das nun in der Armee oder im Zivildienst.
      Daher kann ich mich da auch Holle anschließen was die Integrierung der Frauen in die Wehrpflicht angeht, ich bin da auch für gleiche Rechte, gleiche Pflichten.

      Was mich beim schweizer System etwas schreckt, sind die Summen die man bezahlen muss, wenn man untauglich ist. Da werde ich also zB dafür bestraft, dass ich irgendwie beeinträchtigt zur Welt gekommen bin? Das finde ich schon eine sehr bittere Pille zu schlucken.
      In Österreich wurde jetzt die einfache Untauglichkeit aber soweit aufgeweicht, dass es "leichten" Dienst gibt für diese Leute, die dann Verwaltungsaufgaben usw übernehmen. Das finde ich durchaus sinnvoll, denn bisher war es so, dass diese Verwaltungsaufgaben von voll tauglichen Grundwehrdienern übernommen wurden und für diese dann der Militärdienst eher eine Farce waren.
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe

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    • Die minimale Summe von 400 Franken bzw. 376 Euro pro Jahr (total nach 10 Jahren also 4000 bzw. 3760) ist für Schweizer Massstäbe nicht so dramatisch, wenn es um nicht-Erwerbstätige oder Studenten geht.

      Für Erwerbstätige sieht das anders aus: Der Einstiegslohn nach den meisten Lehren für die ersten beiden Jahre ist zwischen 3600 bis 4000 Franken im Monat. 2% vom Jahreslohn sind also zwischen 864 bis 960 Franken. Das ist ein guter Batzen Geld. Hier gilt eben nicht die 400-Franken-Minimumsregel.

      Es sieht so aus, als würde der Staat jemanden bestrafen, weil man mit einer Beeinträchtigung auf die Welt gekommen ist, mit der man nicht Militär- oder Schutzdienst leisten kann. Hingegen will man das Prinzip durchsetzen, dass jeder etwas zum Militär bzw. im Schweizer Mund „Bevölkerungsschutz“ beitragen muss. Und Geld ist da eines der einfachsten Mittel.
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch
    • Das die Wehr- oder Dienstpflicht auch für Frauen gelten sollte denke ich auch, alles andere ist ungerecht. Wichtiger ist allerdings, dass man sich nicht so leicht komplett davor drücken können sollte, wie es in der Vergangenheit war. Ich sehe das da ähnlich wie Wolran, dass jeder Bürger zu einem Dienst am Allgemeinwohl verpflichtet sein sollte, ob man den dann in der Armee oder im Krankenhaus oder im Altersheim leistet ist mir persönlich dann egal.

      Was die Argumentation angeht, dass es nicht gegen den Extremismus in der Truppe helfen würde muss ich entgegenhalten, dass momentan der Anteil der extremer gesinnten Rekruten höher ist, da viele dieser Menschen von der Bundeswehr (passiv) angezogen werden. Diese wären zwar auch mit der Wehrpflicht in der Bundeswehr, aber ihr prozentualer Anteil wäre dann geringer, da bin ich mir sicher. Deswegen hatte ich in meinem Eingangsbeitrag auch die Beispiele mit den jetzigen Berufssoldaten gebracht, da solche Leute, die eigentlich nicht zur Armee wollen, es dann aber gut finden und machen würden, momentan nicht zur Bundeswehr kommen.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Rome 2 Mehrspieler nochmal gebalanced werden sollte.

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