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Fraktion: Das Imperium

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    • Fraktion: Das Imperium

      Hallo zusammen,

      in diesem Thread könnt ihr euch über das Imperium unterhalten und beispielsweise eure Erfahrungen, Tipps und Tricks teilen. Wie gefällt euch die Fraktion und wie findet ihr sie im Vergleich zu den anderen Fraktionen?

      Viele Spaß beim Diskutieren :)

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    • Dann mach ich mal den Anfang. :winke:
      Logisch, dass hier Spoiler enthalten sind. Wer sich vom Imperium überraschen lassen will, sollte den Thread hier sicherlich meiden.

      Das Imperium begleitet mich durch meine erste Kampagne bei TW:W und das im Modus "Schwer".
      Ich habe bereits Erfahrung in jedem anderem TW, außer Attila.
      Bisher bin ich lediglich bei Runde 5 angekommen und konnte mir somit gerademal einen kleinen Ersteindruck verschaffen.

      Das Imperium ist definitiv das klassischste TW-Volk schlechthin, was Warhammer betrifft. Soll heißen, man hat die meisten Parallelen zur Spielweise der üblichen Total Wars. Von jedem Einheitentyp finden sich beim Imperium mal mehr, mal weniger durchschnittliche Einheiten. Es gibt keine großen Restriktionen, wie bei den Zwergen (keine Kavallerie & Magie), den Vampiren (keine Fernkämpfer), oder den Orks/Chaos (Zwang zum Kämpfen) und man kann einigermaßen gut aus den Vorgängerteilen adaptieren, während man noch die Neuerungen von TW:W kennenlernt.

      Als Main-Dude begleitet mich Imperator Karl persönlich, der als Held offensichtlich die RPG-Rolle des Tanks einnimmt. Soll heißen, er hält sehr, sehr viel aus und kann dabei auch gut im Nahkampf austeilen, verzichtet aber auf krasse Magie, etc.
      Man kann ihn auch mal eine Weile im Nahkampf "vergessen", ohne dass er draufgeht und er macht im Zweikampf gut andere imperiale Helden fertig.

      Man startet in Altdorf, und kann zuerst, gemäß der Prolog-Kampagne, die imperialen Verräter in der eigenen Provinz vernichten und so ein kleines Reich erschaffen. Im Westen gammeln ein paar Zwerge und Orks rum, ansonsten ist man von imperialen Fürstentümern umgeben.
      Nennenswert wäre vielleicht noch, dass Altdorf eine ziemlich starke Garnision besitzt. Man kann die Stadt also ohne weiteres am Start alleine lassen und seine Armeen zur Expansion nutzen. Wofür sich i.d.R. das Dörfchen im Süden als erstes eignet.

      In der ersten Questbattle zieht man gegen eine Armee der imperialen Verräter, die sich in der Nähe von Altdorf sammelt. Obwohl der Chancenbalken stark zu den Gunsten der KI tendiert, kann man sie mit der Startarmee plus 3 Schwertkämpfer-Einheiten problemlos bestreiten.
      Der Feind hat nur solch gute Siegchancen, weil er viel Artillerie dabei hat, was aber überhaupt keine Rolle spielt.
      -> Das Szenario sieht nämlich vor, dass man die Hauptarmee im Hinterhalt angreift.
      So stellt man also seine Kavallerie direkt neben den Artillerieeinheiten der KI auf, wo auch noch jede Speereinheit viel zu weit entfernt ist, um einzugreifen und nimmt sie eine halbe Minute nach Gefechtsbeginn aus dem Spiel. Direkt danach kann man dem Gegner auch noch seine Schützen mit der Kavallerie klauen. Dank Ansturmbonus machen die Schwertkämpfer mit Fernkampfrückendeckung auch kurzen Prozess mit dem Rest der Feindarmee.
      Währenddessen rückt nun eine Verstärkungsarmee mit einem zweiten Held für die KI an. Da man kaum Verluste haben sollte, ist man dieser aber mindestens 2 zu 1 überlegen. Einzig die Pistoliere können einem hier den Tag etwas versauern. Die machen aber relativ wenig Schaden und sollten bequem durch die eigenen Armbrustschützen und Musketiere rausgenommen werden können. Verfolgen sollte man die nicht - man hat keine Einheit, welche die einholt.
      --> So kann man sich realtiv früh etwas extra Kohle und XP für Karl reinholen.
      Ich bin mit ca. 750 Mann reingegangen - hab der Anfangsarmee nur 3x Schwertkämpfer hinzugefügt - und mit 150 Mann Verluste rausgegangen. (Standard Unitgröße)

      Allgemein hat sich als bisherige Gefechts-Taktik für das Early-Game eine breite Basis von billiger Schwertinfantrie bewährt. Damit gehts einfach auf den Feind (meist Imperium) drauf. Das ganze unterstütze ich dann mit wenigen Fernkämpfern und der Einheit Reichsgarde, um gezielte Schläge durchzuführen, wo es eben gerade notwendig ist, während Karl Franz den feindlichen General sucht und bricht. Also relativ Standard eben.

      Soviel zum ersten Eindruck vom Imperium.
      Ich werde dann meine weiteren Erfahrungen zu gegebener Zeit hinterlassen.
      Frohes Zocken! :happy:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von BambulePeter ()

    • Am Anfang,bevor Warhammer erschien hatte ich am Imperium kaum Interesse,hatte auch nicht groß vor es zu spielen.
      Eben aus dem Grund weil man es grob gesehen ja von TW schon kennt,was so Schwertkämpfer und alles betrifft.

      Nun spiele ich damit aber eine Kampagne und es wurde im Verlauf immer besser,besodners im späteren Verlauf mit den hochstufigen Truppen.
      Besonders zum Thema Greifenreiter habe ich ja in ein anderen Thread was zu geschrieben.

      Es ist also doch besser als erwartet.
    • Wobei man hier der Fairness halber anmerken muss, dass Demigryphs im Moment absolut OP sind, die können ganze Armeen solo töten und sind dafür viel zu billig. Gemessen an den Preisen für andere Einheiten, die von den Demigryphs einfach in die Tasche gesteckt werden. Außerdem brauchst du natürlich auch deine Zeit, um dir so eine Doomstack aufzubauen, in der Zwischenzeit kannst du mit billigeren dafür zahlreicheren Truppen die Kampagne bereits gewinnen. (in meinem Fall in Runde 140-150 auf sehr schwer) Und die größte Schwäche dürfte sein, dass du dich anscheinend auf eine einzige krasse Armee stützt und danach auf deine Verbündeten, das kann vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden durchaus ein Problem werden. Beginnend damit, dass du zu Beginn wenig bis keine Verbündete finden wirst bis hin zum Fakt, dass dich eigentlich jeder töten will. :ka: Und zumindest ich persönlich hatte auch kaum Probleme mit Chaos, das größte Ärgernis stellten die Agenten dar, die meine Helden immer wieder verwundeten. Archaeon selber hatte keine Chance und dank Lightning Strike (keine Ahnung wie das auf Deutsch heißt) konnte ich die Chaosarmeen angreifen, ohne dass die sich verstärken konnten.

      Vielleicht ist das auch nur meine Meinung, ich persönlich hasse es, 50 Runden zu verbrennen um eine starke Armee aufzubauen. Nach spätestens 20 muss ich irgendetwas tun oder ich gehe vor Langeweile ein. :D

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von L. C. Sulla ()

    • L. C. Sulla schrieb:

      Wobei man hier der Fairness halber anmerken muss, dass Demigryphs im Moment absolut OP sind, die können ganze Armeen solo töten und sind dafür viel zu billig. Gemessen an den Preisen für andere Einheiten, die von den Demigryphs einfach in die Tasche gesteckt werden. Außerdem brauchst du natürlich auch deine Zeit, um dir so eine Doomstack aufzubauen, in der Zwischenzeit kannst du mit billigeren dafür zahlreicheren Truppen die Kampagne bereits gewinnen. (in meinem Fall in Runde 140-150 auf sehr schwer) Und die größte Schwäche dürfte sein, dass du dich anscheinend auf eine einzige krasse Armee stützt und danach auf deine Verbündeten, das kann vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden durchaus ein Problem werden. Beginnend damit, dass du zu Beginn wenig bis keine Verbündete finden wirst bis hin zum Fakt, dass dich eigentlich jeder töten will. :ka: Und zumindest ich persönlich hatte auch kaum Probleme mit Chaos, das größte Ärgernis stellten die Agenten dar, die meine Helden immer wieder verwundeten. Archaeon selber hatte keine Chance und dank Lightning Strike (keine Ahnung wie das auf Deutsch heißt) konnte ich die Chaosarmeen angreifen, ohne dass die sich verstärken konnten.

      Vielleicht ist das auch nur meine Meinung, ich persönlich hasse es, 50 Runden zu verbrennen um eine starke Armee aufzubauen. Nach spätestens 20 muss ich irgendetwas tun oder ich gehe vor Langeweile ein. :D

      Mit den OP stimme ich zu,bis ich die das 1.mal als Armee verwendet habe dachte ich auch das geht nicht lange gut,aber ist schon echt übel.

      Das mit den Greifen war bei mir auch nur ein Experiment,wollte eben sehen ob die mit den Kataphrakte aus Rome und Attila zu vergleichen sind.Als ich dann aber gemerkt habe wie extrem OP die sind habe ich die natürlich behalten.Hat zwar wie du schon sagst Zeit gekostet,gleichzeitig war ich aber der Panzer im Teletubbieland.

      Bei den Orks,Zwergen,Vampiren usw habe ich bisher immer auf ausgeglichene Armeen geachtet,wo alles brauchbare vertreten war.

      In der Imperiumkampagne hatte ich im späteren Verlauf aber auch noch 2 ausgeglichene Armeen zur Unterstützung

      Um die Chaosinvasion abzuwehren ist so eine Armee aber unbezahlbar.

      Im späteren Verlauf hätte ich aber sowieso Umbauen müssen.Da ich mich ausschließlich auf die nördlichen Regionen beschränkt habe und im Verlauf durch die Bretonen und Zwerge praktisch eingekesselt wurde (waren meine Verbündeten).
      Gegen die Bretonen hätte ich dann Wilde Sau mit meiner Armee spielen müssen,in dem ich so schnell es geht recht viele Regionen verwüste oder ich hätte mir mehrere Armeen aufbauen müssen und gleichzeitig mehrere Städte angegriffen (bei Rome2 habe ich mit so ein Enthauptungsschlag in einer Runde ganze Fraktionen vernichtet :D)
    • Habe heute die lange Kampagne mit dem Imperium gewonnen und ich muss sagen, dass es eine angenehme, aber nicht zu schwere Herausforderung war.

      Der Schlüssel zum Sieg sind meiner Meinung nach gute Beziehungen zu allen menschlichen und zwergischen Reichen. Im Kampf stehen die einem zwar nie zur Seite, aber sie halten sich in der Regel an geschlossene Verträge und so hat man den Rücken frei. Handelsabkommen spülen zusätzlich Gold in die Kasse.

      Bei den Eroberungen habe ich mich zunächst auf die Vampirfürsten konzentriert. Es lief auch relativ gut, bis das Chaos kam und mich in einen Zwei-Fronten-Krieg verwickelt hat. Dem konnte ich zum damaligen Zeitpunkt nicht standhalten und habe so viele Gebiete wieder verloren, entweder an die Vampire oder sie wurden vom Chaos niedergerissen.

      Es ist mir aber zeitweise gelungen, einen Waffenstillstand & Nichtangriffspakt mit den Vampiren zu schließen, und mich voll auch das Chaos zu konzentrieren. Als das dann besiegt war, war der schwierigste Teil des Spiels eigentlich vorbei. Ab dann konnte man in Ruhe Armeen aufbauen, Truppen sammeln und fokussiert einzelne Gegner angreifen. So sind erst die Vampire, dann Skaelinger und Varger besiegt worden.

      Zwischendurch musste dann doch die ein oder andere menschliche Fraktion in ihre Grenzen gewiesen werden, aber das war dank der vielen Verbündeten bei Menschen & Zwergen nie eine große Herausforderung. Die Zwerge haben im Süden quasi noch im Alleingang die Grünhäute vernichtet und aktuell sind auf der Karte, abgesehen von zwei kleinen menschlichen Reichen im Süden, nur noch Verbündete von mir.

      Was ein bisschen genervt hat war der Verschleiß, besonders im Norden. Man konnte vorrücken, ein oder zwei Siedlungen der Skaelinger und Varger niederreißen und musste sich dann in die eigenen Gebiete zurückziehen um die Truppen zu heilen.

      In dieser letzten Phase der Kampagne hat es mich dann doch gestört, dass man nicht alle Gebiete erobern kann. So musste ich viele Schlachten schlagen ohne dafür mit Gebietsgewinnen belohnt zu werden. Es war also mehr ein "ich muss", statt "ich will". Hätte man alle Gebiete für sich einnehmen können, wäre es interessanter und motivierender gewesen.

      Auch für die Zeit jetzt nach der Kampagne gilt das. Ein Krieg zwischen mir, also dem Imperium, und den Zwergen im Süden wäre episch... aber was hätte ich davon?!

      Die Truppen des Imperiums hab ich als stark, aber nicht OP empfunden. Das mag aber auch daran liegen, dass ich erst kürzlich die erste Armee mit wirklich starken Einheiten wie Demigreifen und Rittern des Imperiums ausgestattet habe. Bin 90 % der Zeit mit einer klassischen Kombination aus Schwertkämpfern, Armbrustschützen und Reichsgarde, unterstützt von 2 oder 3 Artillerieeinheiten in's Feld gezogen. Hab damit auch gute Ergebnisse erzielt, auch wenn besonders die Schwertkämpfer manchmal nicht so ganz konkurrenzfähig waren.

      Also insgesamt hatte ich meinen Spaß! Werde vielleicht die Mod installieren, mit der man alle Gebiete erobern kann. Weiß wer ob die Savegame kompatible ist?!
    • Ich fürchte, ich übertreibe mit der Beitragslänge: Hier also ein TL;DR: RO und Siegbedingungen machen den Wiederspielwert der einzelnen Kampagne kaputt und ich entwickele mich nach 50 Runden immer noch zu einer absoluten Steamrollmaschiene trotz angeblicher Bemühungen der Devs, dies vermeiden zu wollen. Die Kampagne selber dauert zwar mehr Runden als in anderen Teilen, aber etwa 1/3 dieser Runden werden einfach nur verbrannt, ohne etwas zu erreichen. Auf mehr gehe ich hier nicht ein.
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      Mein Way to Go mit dem Imperium (SH) sah da anders aus:

      Ich baue mir aus den Kurfürsten eine Liste mit denen die mich hassen ganz oben und bringe sie in dieser Reihenfolge um. Dann muss ich so um Runde 90 darauf achten die VC umbringen zu gehen, damit die mir nicht in die Flanke fallen, wenn um Runde 110 Archaeon erscheint. Wenn er dann kommt, schmeißt du ihm alles entgegen was du hast und auch das, was du in deinen Zuchtgruben um Isengard (ehemals Talabecheim (?)) produzierst. 4 Fullstacks sind nicht wirklich viel, er wird vielleicht 2 oder 3 deiner Städte abfackeln, da du das manuell kämpfst verliert er an den Türmen jedes Mal eine wichtige Einheit (z.B. einen Riesen) und 200-300 Mann. Wenn deine Schwärme an Armbrustschützen Pistolieren und Hellebarden dann ankommen kannst du das was da noch lebt relativ einfach abräumen, teilweise sogar im Autogefecht mit weniger als 50 Verlusten auf deiner Seite. Dann ist Chaos besiegt und du holst dir die Kurfürsten, die du noch nicht holen konntest. Zack, Ende, Lange Kampagne gewonnen. gg no re!

      Später im Spiel schwimmst du im Geld, wie schon immer sind die ersten 30-50 Runden die wirklich schweren, danach wird es sehr schnell sehr leicht. Und ich habe mich auch irgendwann (Runde 60) in ein alles autoresolvendes Monster entwickelt. So wie es schon immer war.

      Und mir ist noch etwas aufgefallen: Am Ende meiner Empirekampagne habe ich mir überlegt, was ich denn anders machen würde, wenn ich sie noch einmal starten würde. Ob ich mich in eine andere Richtung ausdehnen würde etc. Und ich habe diesbezüglich nichts gefunden.
      Vielleicht liegt das nur an mir als der Typ, der die Kampagnen eher so nebenbei spielt, aber ich würde diese Empirekampagne nicht nochmal starten.
      Denn die Siegbedingungen geben mir ziemlich genau vor, auf welches Gebiet ich mich zu beschränken habe.
      Nach Bretonnia muss ich nicht, da ist für mich nichts von Wert, keine Mission, keine Siegbedingung, nach Süden könnte ich nicht einmal wenn ich es wollte.
      Beide Völker, Greenskins und Zwerge kannst du eigentlich ignorieren, meistens sind die viel zu sehr miteinander beschäftigt um dich zu belästigen. Vielleicht stellst du eine Armee an den Schwarzfeuerpass um eine Verteidigungsmacht zu haben, mehr aber auch nicht.
      Einen Feldzug nach Süden kann man später zwar angehen, aber da unten ist nichts von Wert für dich, deswegen ignoriert man das Gebiet gezwungenermaßen und wehrt einfach nur ab, was von dort kommt. Selbes gilt für Norsca. Man hat 1 Armee und einen Haufen Garnisonen und klatscht Marauderarmee für Marauderarmee und ärgert sich über die Agenten. Nach Norsca selber kannst du auch keinen Feldzug starten, dafür fehlt dir der Anreiz. Du kannst nichts erobern, du hast nichts davon, dort einzufallen.

      Zumindest meiner Meinung nach macht RO dein Lategame ziemlich kaputt und irgendwie doof. Eine lange Zeit ist RO für den Spieler überhaupt nicht von Bedeutung, aber sobald es soweit ist, habe ich noch nichts von "verbesserten Kampagnenerfahrung" erlebt. Diese Designentscheidung befürworte ich überhaupt nicht. Umso weniger, nachdem ich sie in Aktion erlebt habe.

      Ich würde diese Kampagne auch nicht noch einmal spielen, der Way to Go wäre nämlich exakt derselbe. Und ob ich jetzt mit Franz oder Balthi starte, ist mir gleich, den anderen schalte ich ein paar Runden später so oder so frei. Und die Siegbedingungen sind aufs Gebiet des Imperiums beschränkt, du musst nicht woanders hin und dort für Ordnung sorgen. (Chaos kommt ja brav zu dir) RO klatscht hier mMn auch extrem stark auf den Wiederspielwert.

      Mit Syrakus in HatG hatte ich das nicht. Es gab zwar den Weg des geringsten Widerstandes, indem man über Karthago geht und sich von da aus die Siegprovinzen holt, aber ich konnte auch (wie ich es auch getan hatte) Rom angreifen und erobern und mich stattdessen mit Karthago später verbünden und die Kampagne so gewinnen. Die Siegprovinzen von Rome 2 und Attila schicken mich um die ganze Welt. Die in Warhammer sind da eingeschränkter.

      Du kannst nicht einfach hingehen, komplett gegen den Strom spielen und trotzdem die Kampagnenziele erfüllen.

      Und noch etwas was ich bemerkt habe: Die Kampagnen an sich erscheinen mir wesentlich kürzer als die aus Rome 2, Attila oder auch Shogun 2. Ich habe zwar 140-150 Runden gebraucht, etwa 30 mehr als in AoC mit Cordoba, aber in meiner Cordobakampagne habe ich kaum eine Runde sinnlos verbrannt weil ich auf etwas gewartet hatte sondern hatte immer etwas zu tun. In Warhammer habe ich mindestens 50 Runden einfach nur auf "Runde beenden" geklickt weil ich nichts tun konnte. Vermutlich sogar noch mehr.

      Oder um es anders auszudrücken: Meine Athenkampagne in Rome 2 hat ziemlich genau 50 Stunden gebraucht, meine Imperiumskampagne in Warhammer vielleicht 20 aber auf keinen Fall mehr als 30.

      Also... Meh. Die Kampagne selber war super, aber nochmal spielen werde ich sie nicht. Und weiterspielen auch nicht. Eine sehr dämliche Designentscheidung (RO) hindert mich daran. Eine, die nicht einmal das bewirkt, was sie sollte.

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von L. C. Sulla ()

    • Jap, leider hat man dies in jeder Kampagne, bis auf Chaos. Wobei mir das irgendwann zu langweilig wurde. Ab Runde 70 war ich es bereits leid nur rumzulaufen und Siedlungen zu plündern/zerstören.

      Die Entscheidung zu RO ist aufjedenfall ziemlich negativ, für die Dauer und den Umfang der Kampagne. Ich denke mal fast jede Kampagne ist so bei ca. Runde 150 zu Ende, einfach weil es sinnlos ist weiter zu machen.

      Eine MP-Kampagnen im vs modus gegen VC könnte bei gleichstarken Gegner wohl noch ein Grund sein nochmal die Empirekampagne zu spielen, aber ansonsten gibt es wohl wenig sinnvolle Grunde nochmal die gleiche Kampagne zu spielen...
    • L. C. Sulla schrieb:

      Und ich habe mich auch irgendwann (Runde 60) in ein alles autoresolvendes Monster entwickelt. So wie es schon immer war.

      Das ist leider wahr.

      L. C. Sulla schrieb:

      Denn die Siegbedingungen geben mir ziemlich genau vor, auf welches Gebiet ich mich zu beschränken habe.
      Nach Bretonnia muss ich nicht, da ist für mich nichts von Wert, keine Mission, keine Siegbedingung, nach Süden könnte ich nicht einmal wenn ich es wollte.
      Beide Völker, Greenskins und Zwerge kannst du eigentlich ignorieren, meistens sind die viel zu sehr miteinander beschäftigt um dich zu belästigen. Vielleicht stellst du eine Armee an den Schwarzfeuerpass um eine Verteidigungsmacht zu haben, mehr aber auch nicht.

      Auch das ist leider wahr.

      L. C. Sulla schrieb:

      Zumindest meiner Meinung nach macht RO dein Lategame ziemlich kaputt und irgendwie doof. Eine lange Zeit ist RO für den Spieler überhaupt nicht von Bedeutung, aber sobald es soweit ist, habe ich noch nichts von "verbesserten Kampagnenerfahrung" erlebt. Diese Designentscheidung befürworte ich überhaupt nicht. Umso weniger, nachdem ich sie in Aktion erlebt habe.

      Seh ich auch so. Habe die Entscheidung am Anfang angezweifelt, dachte ich geb ihr eine Chance, aber spätestens nach 50 bis 100 Runden merkt man diese Einschränkung doch sehr, und sie schränkt sowohl die aktuelle Partie als auch den Wiederspielwert enorm ein.

      L. C. Sulla schrieb:

      Und noch etwas was ich bemerkt habe: Die Kampagnen an sich erscheinen mir wesentlich kürzer als die aus Rome 2, Attila oder auch Shogun 2. Ich habe zwar 140-150 Runden gebraucht, etwa 30 mehr als in AoC mit Cordoba, aber in meiner Cordobakampagne habe ich kaum eine Runde sinnlos verbrannt weil ich auf etwas gewartet hatte sondern hatte immer etwas zu tun. In Warhammer habe ich mindestens 50 Runden einfach nur auf "Runde beenden" geklickt weil ich nichts tun konnte. Vermutlich sogar noch mehr.

      Oder um es anders auszudrücken: Meine Athenkampagne in Rome 2 hat ziemlich genau 50 Stunden gebraucht, meine Imperiumskampagne in Warhammer vielleicht 20 aber auf keinen Fall mehr als 30.

      Auch hier meine Zustimmung. Rome 2 und seine Addons haben mich nie dazu motiviert eine ganze Kampagne durchzuspielen, gleiches gilt für Shogun 2. Aber sowohl bei Medieval 2 als auch bei Empire saß ich wesentlich länger an einer Kampagne, als jetzt an Warhammer. Ich hatte das Gefühl, dieser Punkt wo auf einmal alles extrem einfach wird, kam bei den anderen Total War Titeln entweder nie oder zumindest deutlich später.
    • Oh, es ist die Strategie eines Psychopathen. Aber sie hat mich bis jetzt sicher durch jeden einzelnen Teil den ich je gespielt habe gebracht und hat sich auch hier bewährt. Und es ist der schnellste Weg zu deinen Siegbedingungen. Warum einen anderen nehmen?

      Never change a running system!

      Signatur schrieb:

      Wenn du mich noch länger blöd anguckst, winke ich :winke:

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