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[DBG] Das noble Königreich von Massilia

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    • [DBG] Das noble Königreich von Massilia

      Massilia
      [IMG:http://www.honga.net/totalwar/rome2/images/rome2/flags/massilia/mon_256.png]

      Keltisches Blut und griechische Herzen: Das ist das Erbe Massilias.
      Tretet hervor, Freund und nennt euer Anliegen!
      Euch sei versichert, das wir keine noble Bitte abschlagen werden.
      Doch seid gewarnt: Lügen und andere Falschheiten werden euch ein finsteres Schicksal zutragen.


      Fraktionseigenschaft:
      Allumfassende Taktiken: Erlaubt die Wahl des Wetters bei Gefechten; +2 Erfahrung für alle Einheiten bei Gefechten in Gebirgen

      Hauptstadt: Massalia (M7)

      Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern das man nie beginnen wird zu leben

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    • Dramatis Personae

      Die Königsfamilie

      Die Familie des ersten Königs Massilias hat im Moment die unbestreitbare Kontrolle über das Land. Es bleibt abzuwarten ob sich dies in Zukunft ändert...


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      Zelos, der Erste in der Thronfolge (21)
      "Seltsam" wäre zweifellos das Wort mit dem der junge braunhaarige Prinz beschrieben werden würde, wenn sein Bruder nicht existierte. Er hat die unangenehme Angewohnheit stets die Wahrheit zu sagen - ob es seinem Gegenüber nun passt oder nicht.
      Diese Charakterbeschaffenheit führt dazu, das ihn die meisten Menschen eher meiden, wenngleich Zelos ohnehin äußerst introvertiert ist, und nur Wenige zu seinen Freunden zählt. Mit außerordentlicher Vorliebe widmet sich der Prinz dagegen der Schmiedekunst und exotischen Spielen, wobei er (wie eigentlich überall) äußerst experimentierfreudig ist. Seine Vergangenheit macht ihm zu schaffen und er steht in einem ständigem Konflikt mit seinen eigenen Idealen, der wohl in dem Kampf gegen seinen Vater einen Höhepunkt fand. Der Kampf endete im Tod Leanders und die Zukunft des Prinzen steht nun in den Sternen. Nur eines ist sicher: er hat nicht die Absicht zu herrschen.

      Kleidung und Ausrüstung: Zelos bevorzugt durchaus formelle, aber vor allem praktische (und stets rote) Kleidung. Wenn er eine Rüstung trägt, dann verlässt er sich auf einen leichten Leinenpanzer und einen silbrigen Helm mit einem langen Horn in der Mitte. Die einzige Waffe, die er stets bei sich trägt, ist ein recht langer gekrümmter und selbst geschmiedeter Dolch. Zwar besteht sein Lebensinhalt beileibe nicht im Kämpfen, doch kommt er als Erster in der Thronfolge um Kampftraining nicht herum - wobei ihm seine außerordentliche Körpergröße (1,85m) von Hilfe ist.

      Atreus, König von Massilia (19) (Herrscher)
      Das vollkommene Gegenstück zu seinem Bruder: hat die eisblauen Augen seines Vaters geerbt, besitzt flammend rote Haare und ist im Vergleich geradezu winzig von Statur (1,58m). Trotzdem besteht sein Leben ausschließlich aus dem Streben nach Sieg, sei es auf einem Spielbrett oder auf dem Schlachtfeld. Zwar ist er der jüngere, der beiden Brüder, doch strahlt er um einiges mehr Autorität (einige würden sagen Angst) aus, was wohl zum Teil in seinem kämpferischen Können begründet ist, aber wohl eher an dem verstörenden Blick in seinen Augen.
      Atreus sieht sich selbst als absolut in Macht und Können, und missbilligt es außerordentlich, wenn sich jemand seinen Befehlen widersetzt.

      Die Persönlichkeit des damaligen Prinzen und jetzigen Königs, hat sich seit der Belagerung Massalias verändert - die Gründe dafür sind den Meisten am Hofe ein Rätsel...

      Kleidung und Ausrüstung: Atreus wechselt seine Kleidung hin und wieder, doch trägt er stets einen weißen Umhang. Normalerweise kleidet er sich nicht zum Kampf, doch wenn er es tut, bevorzugt er einen Leinenpanzer ohne Helm, und als einer der wenigen am Hofe, einen Xiphos als Waffe.


      Die Exekutoren

      Als Provinzverwalter sind die Exekutoren die Personen mit der meisten Macht im Lande, abgesehen von den Angehörigen der Königsfamilie. Zwar sind sie dem Herrscher untertan, doch hegen viele von ihnen eigene Interessen.


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      Makarios, Exekutor von Hampagor (M6) (20) (Gespielt von Master Marko)
      Auf Griechisch „der Gesegnete“ als Bedeutung seines Namens, ist der ehemalige Wächter im Alter von 20 Jahren und aufgrund des Todesfalls seines Vaters zum neuen Exekutor ernannt worden. Nicht so wie die meisten anderen Wächter macht er einen recht zierlichen Eindruck: 1,85m gross, dunkelbraune kurze Haare, helle Haut, grazile und dünne Statur, sodass man selbst einige Rippen unter der Haut erkennen kann und ein zartes Gesicht mit braunen Augen, einer typischen „Römernase“, Grübchen beim Grinsen und ein immer wieder rasierter Ober- und Unterlippenbart krönen das jugendliche Aussehen. Das bedeutet aber nicht, dass er der Verletzlichste der Krieger ist.
      Seine Vorfahren stammten aus Korinth, von denen sein Vater Gelasius („der Heitere“) oft erzählt hatte. Makarios selber geriet schon sehr früh im Kindesalter in eine Ausbildung zum Wächter wie auch beispielsweise Kirian. Der Korinther bevorzugt die Form III und VI. Neben seiner Ausbildung und Dienst als Wächter ist er der Künste ganz angetan: Griechische Literatur, Dichtung, Musik, Philosophie, aber auch Naturwissenschaften wie Mathematik, Physik und Alchemie haben ein Stein in seinem Brett. Neben dem Griechischen und Keltischen beherrscht er zudem die lateinische Sprache wie kein zweiter am Hof. Vor gut einem Jahr lernte er noch seine Verlobte Marcia kennen.

      Marcia (20) (Gespielt von Master Marko)
      Wie ihr Verlobter ist sie 20 Jahre alt und erstaunlicherweise Römerin. Ihre Mutter war die Tochter einer römischen Adelsfamilie im Norden Italiens, der Pinarii, die auf der Proskriptionsliste Sullas stand und fast alle Angehörigen der Familie wurden ermordet und beraubt. Marcia traf vor einem Jahr nachts auf Makarios in den Strassen Massilias, als der junge Wächter zur Patrouille abkommandiert wurde: Es war Liebe auf den ersten Schlag. Wie konnte man sich dem Blick einer fast so grossen Frau wie Makarios entziehen, die schulterlanges dunkelbraunes Haar, braune Augen, volle Brüste und Lippen, erotische Kurven, eine schlanke Statur und ein bezauberndes Lächeln vorwies?

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    • Die königlichen Wächter

      Als misstrauischer Mann, hält Leander die Mannstärke der königlichen Garde gering und setzt stattdessen auf das Können weniger Individuen. Jedes Jahr werden ausgewählte Bürger Massilias einem strengen Test unterzogen, um passenden Nachwuchs zu rekrutieren - nur wenige bestehen ihn. Neben ihrer Tätigkeit als Leibwächter, betätigen sich die Wächter auch als Ermittler in Schwerverbrechen, wobei ihnen die Abgrundwächter in besonders Ernsten Fällen zur Seite stehen. Die größte Schwäche der Wächter ist wohl, das sie aufgrund ihres Könnens zu Hochmut neigen...



      Spoiler anzeigen

      Marios (21) (Diplomat)

      Der kleingeratene Krieger war vor allem für seine vorlauten Worte, sein aufmüpfiges Verhalten und für seine unbeschwerte Art bekannt.
      Seine Verwicklung in die Festnahme des arvernischen Prinzen Rogerix, bedeutete jedoch einen Wendepunkt für ihn. Als er schließlich von den Galliern gefangen genommen wurde, wurde ihm, entgegen einer Abmachung mit dem Druiden Folterix, statt seiner Schwerthand die Zunge abgetrennt.
      Seitdem hat er für die Arverner nichts als Hass übrig und freut sich über jedes bisschen Schaden, das ihnen zugefügt wird

      Kleidung und Ausrüstung: Marios benutzt in der Regel einen klassischen Leinenpanzer, ein Kurzschwert und einen kleinen Rundschild aus Stahl.

      Mondklinge Aigeus (19)
      Diesem nur etwa 1,65m großen, jungen Mann und Anbeter der Selene, sieht man seine kämpferische Natur wahrlich nicht an. Die weichen Züge seines Gesichts, die blonden, stets hinter dem Kopf zusammengebunden Haare und die smaragdgrünen Augen täuschen definitiv über das Wesen des Kämpfers hinweg.
      Auch wenn Aigeus mit König Atreus verbunden ist, so ist es doch dessen Bruder Zelos, der unter seiner Obhut liegt. Als äußerst pflichtbewusster Leibwächter, errinert er Zelos häufig an dessen eigene Pflichten als Prinz und ist grundsätzlich von strenger Natur.
      Man könnte beinahe meinen, er passe nicht nur auf eine Weise auf den Prinzen auf.
      Generell ist Aigeus sehr stolz auf seine Position und auf sein Land - und als Folge dessen fühlt er sich schnell in seiner Ehre verletzt.

      Kleidung und Ausrüstung: Aigeus trägt eine mittelschwere bronzene Rüstung, wenngleich ohne Helm und ein (für ihn) fast mannsgroßes Schwert. Die Klinge des letzteren schimmert im Licht leicht bläulich.

      Kirian (19)
      Auf den ersten Blick erscheint Kirian vollkommen durchschnittlich: braune Haare und Augen, ein (meist ausdrucksloses) Allerweltsgesichts, sowie ein durchaus normal wirkender Kampfstil. Auch ist er nicht berühmt genug, das ihn jemand auf den Straßen Massalias erkennen würde, ebenso wenig besticht er durch herrausragende Intelligenz.
      Dennoch ist er es, der mit der Ausbildung der neuen Rekruten betraut ist - trotz seines geringen Alters und seiner notorischen Gelangweiltheit. Dies steht möglicherweise damit im Zusammenhang, das ihn selbst die besten Kämpfer der Wächter als einen absolut nervtötenden Gegner beschreiben, obwohl eine Niederlage seinerseits in Übungsgefechten der Wächter untereinander keine Seltenheit ist...

      Kleidung und Ausrüstung: Kirian bedient sich stets eines dunkelgrünen, zierlosen Scutums und eines merkwürdigen, langen, leicht gekrümmten Schwertes ohne Parierstange. Seine Rüstung besteht aus einem schmucklosem dunklen Leinenpanzer

      Kassandros (32)
      Ein kaltblütiger Killer, der stets neue Herausforderungen sucht, sonst aber das Leben eher als Spiel betrachtet.
      Er hat, von allen königlichen Wächtern, die meisten Menschen getötet und steht an der Spitze ihrer internen Rangliste.
      Kassandros größter Freudenquell, ist der Kampf mit einem ebenbürtigen Gegner - etwas das nicht häufig vorkommt. Es gibt Gerüchte, das es jemanden in Massilia gibt, den er als ebenbürtig ansieht, aber wer dies ist, ist nicht öffentlich bekannt.

      Kleidung und Ausrüstung: Für erhöhte Beweglichkeit trägt er nie mehr, als nur eine leichte schwarze Lederrüstung. Er benutzt die gleiche Waffe wie Kirian, mit dem Unterschied, das er zwei dieser Klingen führt

      Onchu (21) und Kosmas (21)
      Ein quasi unzertrennliches Duo. Obwohl sie in keinerlei Hinsicht verwandt sind, werden sie oft für Brüder gehalten, da sich ihr Aussehen stark ähnelt.
      Sowohl Onchu als auch Kosmas trugen ihr Haar kurz und ordentlich gekämmt, aber das von Onchu ist dunkelbraun, während das von Kosmas blond ist. Beide sind mit etwa 1,65m gleich groß aber charakterlich könnte ihr Unterschiede größer nicht sein: Während Kosmas stets zum Scherzen aufgelegt ist, bleibt Onchu in der Regel eher nüchtern und passt auf, das sein Freund keine größeren Dummheiten anstellt.
      Sie zählen kämpferisch nicht zu den besten Wächtern, arbeiten aber gut zusammen.

      Kleidung und Ausrüstung: Beide tragen beige Gamaschen und robuste, braune Lederstiefel, sowie einen kurzen weißen Überwurf, der genau so lang ist, das er geradeso ihre Arme verdeckt. Darunter trägt jeder von ihnen einen schmucklosen und ebenfalls weißen Linothorax und das klassische Halbmond-Schwert der königlichen Wache.



      Die Abgrundwächter

      Häufig als die Schattenseite der königlichen Wächter bezeichnet, bewachen diese Krieger die Festung Avyssos in den Alpen, die gleichzeitig ein Gefängnis für die schlimmsten Verbrecher des Staates darstellt. Sie tragen stets Langschwerter und Dolche aus schwarzem Stahl, dunkle Lederrüstungen mit weinroten Umhängen und einen silbernen Helm mit der Maske eines Wolfes, welche ihr Gesicht verdeckt.
      Die Abgrundwächter werden, neben ihrer Funktion als Gefängniswache, dazu eingesetzt besonders ernste Seuchen und Brutstellen von Kriminellen im Land gnadenlos auszumerzen.
      Niemand weiß, woraus sie sich rekrutieren, oder wer sie anführt, aber eines ist sicher: sie sind gefährlich und sie sind gefürchtet - wenn die Wolfsfratzen durch die Straßen ziehen, verriegeln die Leute die Tür.
      Vor einiger Zeit wurden die Abgrundwächter bis auf einen einzigen Mann von den Arvernern auf Befehl ihres Generals Crixus ausgelöscht


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      Lupus (?)
      Lupus ist einer der erfahrensten Abgrundwächter - und der letzte noch Überlebende.
      Mit großem Mut stellte er sich Crixus und dessen Begleitern im Sanktuarium der Wache entgegen. Die blutige Schlacht überlebten nur Crixus und Lupus - und Lupus auch nur aufgrund des Eingreifens von Vercingetorix, der die Klinge seines Generals stoppte.
      Für diese Tat ist Lupus dem Arvernerkönig dankbar - allerdings bedeutet das nicht, das er über das Massaker aller seiner Kameraden einfach hinwegsieht...

      Kleidung und Ausrüstung: Trägt stets die klassische Montur der Abgrundwächter und ist ein Meister im führen der schweren Klinge, die die Wächter benutzen



      Die sieben Todbringer

      Eine mysteriöse und berüchtigte Gruppe der königlichen Wache, die zwar nur für kurze Zeit existierte, jedoch dafür bekannt war, unglaublich effektiv zu sein. Die Aufenthaltsorte der Meisten der Sieben sind unbekannt, doch ihre Namen kenn jeder. Erkennbar sind sie an den Brandzeichen, die sich irgendwo an ihrem Körper befinden und die Form eines Tieres haben, das in der Regel für das Verbrechen steht, das sie einst begangen haben. Denn jeder der Sieben hat eine düstere Vergangenheit und die oberste Regel in der Truppe ist es, die Anderen nicht nach der ihren zu fragen.
      Deshalb kennen sie nichteinmal untereinander ihre Vergangenheit...

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      1. Meadhran, der Hauptmann (?)
        Der Besitzer und Wirt des Eberhuts. Gerüchten zufolge hat Niemand überlebt, der je die Schwerter mit ihm gekreuzt hat
      2. Rex, der Zeitlose (?)
      3. Ban, der Untote (?)
        Der Koch des Eberhuts, am ganzen Körper mit Narben übersät
      4. Diana, die Riesin (?)
      5. Morgause, die Hexe (?)
      6. Gogos, der Metallmoloch (?)
      7. Okeanos, der Schwertmeister (?)

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    • Freunde des Königshauses


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      Simeon (48)
      Inzwischen leicht dicklich, aber immernoch mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, arbeitet Simeon als Diplomat im Dienste Massilias.
      Auch wenn er normalerweise verständnisvoll und recht umgänglich auftritt, so kann er doch auch recht schnell schroff und beleidigend werden (jedenfalls wenn er der Meinung ist, das dies sein Gegenüber überzeugen wird).

      Kleidung und Ausrüstung: Trägt normalerweise bequeme Kleidung und aus Gewohnheit immernoch einen Dolch bei sich.

      Ireyon, die Krähe (61) (Generalin)
      Die alte Frau Ireyon ist eine der Wenigen, die schon zu Zeiten des Aufstiegs Leanders an seiner Seite gekämpft haben - und die heute auch noch am Leben sind.
      Auch wenn ihre körperliche Kraft schon lange nicht mehr ausreicht, um eine ernsthafte Gefahr darzustellen, so hat ihr Verstand doch keineswegs nachgelassen.
      Stets gerissen und immer auf einen Vorteil bedacht ist sie so manchem Mann in der Kriegsführung überlegen.

      Kleidung und Ausrüstung: Trägt einen Leinenpanzer, ohne Arm-bzw. Beinschienen oder Helm über leichten Gewändern, da das Gewicht ihre Ausdauer verringern würde. Sie bedient sich eines Bogens, um immernoch am Kampf teilnehmen zu können.

      Inaho (21)
      Ein junger, aber äußerst intelligenter Hauptmann in der massilianischen Armee unter General Prethoryn mit einem braunen und einem blauen Auge, von Freunden auch Nao genannt.
      Er ist nicht nur ein strategisches und taktisches Genie, sondern auch umfangreich in den Wissenschaften bewandert, die er stets versucht, zu seinem Vorteil einzusetzen.
      Obwohl er durchaus über Gefühle verfügt, hat er große Schwierigkeiten, diese auszudrücken und redet deshalb normalerweise eher wenig.
      Ein weiterer Problempunkt ist seine Angewohnheit, Niemandem seine Pläne (vollständig) mitzuteilen - wofür er häufig kritisiert wird.
      Inaho schätzt den Wert einer Person weder an seinen Verbindungen zu ihr, noch an ihrer Vergangenheit ab, sondern anhand ihrer "Nützlichkeit"

      Kleidung und Ausrüstung:
      Trägt einen Schwarz-orangenen Leinenpanzer und wählt aus Gründen der Effektivität den Speer und den Schild als seine Bewaffnung. Außerdem ist er ausgezeichnet im Gebrauch von Wurfwaffen und Artillerie


      Prethoryn (45)
      Der betagte General ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Für den Blutrausch in den er im Kampfe verfällt, sowie die unverkennbar sinnlosen Worte, die er dabei herausschreit:
      "HAK HAK HAK". Von militärischem Genie ist bei Prethoryn nicht viel zu finden - seine Lieblings-"Strategie" ist der Frontalangriff. Auch wenn er über die Jahre einige Tricks und Kniffe von seinen Kollegen aufgegriffen hat, so gewinnt er seine Kämpfe trotzdem eher mit brutaler Gewalt, als mit taktischer Finesse.

      Kleidung und Ausrüstung:
      Ist immer in schwerer Rüstung vorzufinden: Muskelpanzer, Arm-und Beinschienen, sowie eine attischer Helm , der von einer Wolfsstatuette geziert wird.
      Da er sich mit Vorliebe in die Reihen der Axtkämpfer einreiht, bedient er sich ebenfalls einer schmucklosen Kriegsaxt, sowie einem stabilen und recht großem Eichenschild.


      Zephyros (26)
      Ein Heerführer, dessen Interessen undurchsichtig sind und dessen Loyalität so wankelmütig wie die Winde ist.
      Man sollte sich von seiner gepflegten Art zu reden nicht täuschen lassen: Wenn er seine Feinde leiden lassen kann, dann tut er es auch.
      Er beteiligt sich selbst so wenig wie möglich am Geschehen und bevorzugt es, die Schlacht eher zu beobachten, als persönlich an der Front zu stehen.
      Dennoch zögert er nicht, genau das zu tun, wenn es erforderlich scheint.
      Kürzlich tötete König Atreus seinen Vater Laertes, den Exekutor von Venn (M5) im Zweikampf.

      Kleidung und Ausrüstung:
      Bevorzugt einen leichteren Leinenpanzer, sowie schwere Arm-und Beinschienen für seine Rüstung. Einen Helm trägt er nicht. Von seinem Vater in den Künsten der königlichen Wächter geschult nutzt er deren klassisches "Halbmond"-Schwert.


      Ceallach (31)
      Auf den ersten Blick ist der Kelte Ceallach als General vollkommen ungeeignet.
      Vor einer Schlacht bietet er grundsätzlich immer zuerst eine Verhandlung an und versucht generell Kampfhandlungen eher zu vermeiden.
      Allerdings gibt es Situationen, in denen genau diese Fähigkeiten von Nutzen sind, was der Grund ist, aus dem er seinen Posten hat.
      Sein Stützpunkt, wenn er nicht im Einsatz ist, liegt in seinem Geburtsort Pandilos, dem großen Militärstützpunkt des Landes, wo er die Ausbildung der neuen Rekruten beaufsichtigt.
      Außerdem ist er ein gefürchteter Tyromant. Was auch immer das sein mag...

      Kleidung und Ausrüstung:
      Rüstet sich in der Regel wie ein Hoplit und scheint keine größeren Kämpferischen Vorlieben zu haben


      Vermisste, Verstorbene und Totgeglaubte


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      Athernon (?)
      Kaum Jemand in Massilia weiß überhaupt noch, das dieser Mann je existiert hat - als Resultat ist über ihn fast nichts bekannt, außer, das er dem König half den Thron zu besteigen und ihm mit Rat zur Seite stand. Eines Tages jedoch verschwand er und bald auch die Errinerungen an ihn...

      Rigani, die stille Königin (gestorben im Alter von 32)
      Die Gemahlin Leanders spendete ihm stets Trost, auch wenn sie nie viel sagte - allein ihre Anwesenheit schien den König zu beruhigen. Als sie jedoch bei einem tragischen Unfall starb, versetzte dies dem ohnehin bereits angeschlagenen Herrscher einen weiteren schweren Treffer...

      Leander, der weiße König (gestorben im Alter von 54)
      Der legendäre erste König Massilias und immernoch gefeierter Retter des Landes vor der keltischen Invasion.
      Nach seinem Tod durch die Hand seines Sohnes Zelos, hat der König zahllose Mysterien hinterlassen, wie unter anderem die berühmte "Truhe Leanders", die etwas enthalten soll, was das Schicksal des Landes verändern kann. Trotz seiner vielen Fehler und seiner in späten Jahren zunehmenden Verbittertheit, konnte er sein Ideal des "Helden der Gerechtigkeit" nie ablegen und folgte dem Pfad dieses Ideals bis in den Tod...

      Bestientöter Orestis (gestorben in unbekanntem Alter)
      Als er unter den Trümmern eines Gebäudes, während der Schlacht um Massilia erschlagen wurde, nahm der mysteröse Speerkämpfer das Geheimnis seiner Identität wohl mit ins Grab.
      Die schwere Rüstug war beim Fund der Leiche so verbeult, das es unmöglich war, sie noch vom Körper zu trennen und so respektierte man seinen Wunsch nach Anonymität und verzichtete darauf, den Helm mit Gewalt zu entfernen...

      Durial (gestorben im Alter von 41 Jahren)
      Getötet im Zweikampf gegen einen talentierten suebischen Boten mit dem Namen Eike, nachdem er den Arvernerprinz Rogerix zum Gefängnisaufenthalt verurteilt hatte und nach der Schlacht um Massilia den Galliern ausgeliefert wurde...

      Gelasius (gestorben im Alter von 60 Jahren)
      60 Jahre alt, weisse Haare, einen halben Kopf kleiner als Makarios und ein beherztes Lachen, egal in welcher Situation, das war Gelasius. Er kämpfte Seite an Seite mit Leander während der keltischen Invasion. Danach wurde er zu einem der Königlichen Wächter, bis er von seinem König zum Exekutor von Hampagor ernannt wurde. Mit seiner Frau Elektra verbrachte er die letzten Jahre in der Provinz mit vielen administrativen und juristischen Angelegenheiten. Nachdem Elektra an einem tragischen Fieber vor 4 Jahren starb, war es das schwache Herz, das den Geist des Heiteren schliesslich vom Körper entband. Nun ist sein einziger Sohn Makarios der neue Exekutor von Hampagor auf Geheiss von König Atreus.

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    • Das massilianische Gesetz

      Mit der Machtergreifung Leanders, hat sich das Land drastisch verändert und über die Jahre ist Massilia zu einem militaristischen Staat transformiert worden, was sich auch in den Gesetzen widerspiegelt. Grundsätzlich gelten die Gesetze für jeden, der sich innerhalb der Staatsgrenzen befindet. Hier die wichtigsten Auszüge:

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      Das Rechtssystem
      Grundsätzlich steht die Königsfamilie in Rechtsfragen über allen anderen. Darauf folgen unmittelbar die Exekutoren. Die weiteren Gerichtlichen Instanzen bestehen in den militärischen Rängen, wobei die königlichen Wächter über dem Militär stehen, welches wiederum über der Stadtwache steht, die die unsterste Instanz darstellt. Ein Sonderfall sind die königlichen Wächter, welchen es erlaubt ist, sämtliche Privelegien auf Befehl des Königs außer Kraft zu setzen. In diesem Fall stehen sie selbst über anderen Mitgliedern der Königsfamilie.

      Diplomatie
      Diplomatie darf ausschließlich auf Befehl der Königsfamilie durchgeführt werden und auch dann nur durch spezielle Diplomaten und in Ausnahmefällen durch Generäle.
      Diplomaten gelten in Massilia generell als Angehörige des Logistikzweiges des Militärs und werden entsprechend behandelt.

      Bürgerschaft
      Es gilt ein jeder als Bürger, also als Teil des Volkes, der Teil einer massilianischen Familie ist und mindestens 5 Jahre in dem Staat gelebt hat. In Ausnahmefällen wird die Bürgerschaft Migranten, die sich durch besondere Verdienste ausgezeichnet haben, auch durch die Königsfamilie vorab gewährt.

      Handelsregulationen
      Der Handel unterliegt keinerlei Einschränkungen, die Königsfamilie hat jedoch das Recht, den Einfuhr bestimmter Waren zu verbieten.
      Der Handel mit Sklaven ist grundsätzlich untersagt.

      Die Verwaltung des Landes
      Jede Provinz des Staates wird von einem sogenannten Exekutor verwaltet, der bei dem Aufbau der Infrastruktur freie Hand hat. Es ist einem Exekutor nicht erlaubt, eigene Gesetze zu erlassen.
      Ein Exekutor darf sein Amt nur antreten, wenn er zuvor 10 Jahre lang im Militär gedient hat. Sollte das bei den Nachfahren des amtierenden Exekutors nicht der Fall sein, so wird ein neuer Exekutor aus dem Volke ernannt. Ansonsten wird das Amt des Exekutors vererbt.

      Die Königsfamilie
      Der König wird aus den Exekutoren des Landes gewählt, wobei der gewählte Exekutor seinen momentanen Titel verliert und stattdessen den Titel des Exekutors der Hauptstadt Massalia annimmt. Auch Nachfahren der Königsfamilie müssen mindestens 10 Jahre im Militär dienen, bevor sie dem König durch Geburtsrecht nachfolgen können. Ihnen ist es allerdings, anders als den Exekutoren, nicht erlaubt im logistischen Teil des Militärs zu dienen. Sollten die Nachfahren diese 10 Jahre bei dem Verscheiden des amtierenden Herrschers noch nicht vollendet haben, so müssen sie ihr Recht zu Herrschen den anderen Exekutoren und dem Volk gegenüber beweisen.
      Außerdem ist es der Königsfamilie ausdrücklich untersagt Anhänger einer Religion zu sein.

      Das Recht zu Herrschen
      Jedem der Exekutoren ist es einmalig erlaubt, den König zu einem Kampf um sein Amt herauszufordern. Dabei unterziehen sich der Herausforderer und der König 3 Prüfungen: die Erste wird vom König, die Zweite vom Herausforderer, und die Dritte vom Volk gewählt.
      Wer immer zwei der 3 Prüfungen für sich entscheidet wird bzw. bleibt König.
      Dasselbe Verfahren kommt zum Einsatz, wenn der König stirbt, ohne das seine Nachfahren ihren Militärdienst geleistet haben: Die Exekutoren, sowie das Volk werden gefragt, ob sie je einen Herausforderer stellen wollen. In diesem Fall erfolgt das Verfahren wie oben beschrieben. Andernfalls darf der Nachfahre seinen Platz auf dem Thron ohne Kampf einnehmen.

      Der Ritus der brennenden Schwerter
      Ein selten angewendetes Gesetz, welches es Militärangehörigen und Adligen erlaubt, sich mit solchen von vergleichbarem oder höherem Rang im Thronsaal zu duellieren. Muss durch ein Mitglied der Königsfamilie genehmigt werden und wird in der Regel bis zum Tode fortgeführt.

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    • Wichtige Orte

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      Massalia, die gottlose Hauptstadt (M7)
      Als größte Stadt des Königreiches ist Massalia noch immer ein gewaltiges Handelszentrum und floriert prächtig. Das hat dazu geführt, das ein großer Teil der Bürger recht realitätsfern ist und sich wenig Sorgen um den Rest der Welt macht. Zahlreiche Monumente und Statuen Leanders zieren die Straßen und der gewaltige Königspalast mit seinen 3 weißen Türmen thront über der gesamten Stadt.
      Der Beiname der Stadt begründet sich darin, das die Königsfamilie gesetzlich zum Atheismus verpflichtet ist.

      Der Königspalast
      Errichtet schon kurz nach der Machtübernahme Leanders, ist dieser riesige Gebäudekomplex eine Zurschaustellung seiner einstigen Macht und eine Mahnung für alle, die dies vielleicht vergessen haben.
      Grundsätzlich wirkt der Palast eher wie eine Festung als wie ein Prunkbau, was wohl Leanders Charakter geschuldet ist.
      Es ist leicht sich in den weitläufigen Gängen zu verlaufen und große Teile des Palastes dürfen überhaupt nicht betreten werden, wie etwa der Thronsaal und der Ostflügel. Die drei großen Türme des Palastes symbolisieren die 3 Pfeiler des Staates: Das Militär, das Volk und den König.

      Der Hüter
      Die wohl bekannteste Statue Leanders, befindlich auf dem zentralen Marktplatz, zeigt den König in seiner Jugend, mit einem Lächeln auf den Lippen und wehendem Haar.
      Die Statue ist lebensgroß auf einem 1,5m großen Sockel befestigt und besteht aus Bronze. Ihre rechte emporgereckte Hand hält ein Schwert und in ihrer Linken hält sie einen Schmucklosen, etwa faustgroßen Würfel. Zusätzlich ist an ihrer Seite ein Kriegshammer befestigt. Rundum eine ziemlich akkurate Darstellung des Königs in seinen besten Tagen.

      Dikaios (oder auch der tödliche Garten) (M4)
      Eine Arena für Festspiele, wenn auch nicht so gewaltig wie das Kolloseum in Rom, so doch von interessantem Stil.
      Das Stadion ist von seltsamem Aufbau: Es zeigen sowohl Sitzreihen auf das Sandfeld im Inneren, als auch Sitzreihen nach außen auf den weitläufigen Irrgarten, der die Arena umgibt und auch Teil dieser ist. Erreicht wird das Dikaios über eine Holzbrücke, die den Irrgarten überspannt. Liegt etwas außerhalb von Massalia, in der Nähe einer kleinen Ortschaft.

      Die Festung Avyssos (M2)
      Die Trutzburg der Abgrundwächter und das sicherste Gefängnis des Staates thront über dem Nordwindtal, dem Schauplatz einer bekannten Schlacht in der keltischen Invasion.
      Gleichzeitig stellt die Festung einen wichtigen Grenzschutz dar - eine Aufgabe die die Abgrundwächter sehr Ernst nehmen, auch wenn sie in Ernstfällen meist auf die Unterstützung des Heeres zurückgreifen müssen. Avyssos scheint stets eine unangenehme Ausstrahlung zu haben und so verirrt sich selten Jemand dort hin.
      Wer diesen Ort als Gefangener betritt wird nie wieder gesehen.

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    • Diplomatie


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      Arverner
      Zwiespaltiges Verältnis. Gelegentlich gibt es Streitereien, aber es heißt ja, das diese eine Freundschaft stärken sollen.

      Boier
      König Atreus Anspruch auf den boischen Thron. Und er wird ihn durchsetzen - mit allem, was ihm zur Verfügung steht.

      Nervier
      Es besteht kaum Kontakt zu dem fernen abstinenten Volk.
      Atreus persönlich betrachtet die militärischen Erfolge der Nervier bestenfalls mit Kopfschütteln, dem Volk sind sie ziemlich egal, wenn überhaupt bekannt.

      Rom
      Die von den Massilianern als opportunistisch Angesehenen Römer, genießen kein allzu hohes Ansehen und es herrscht im allgemeinen Unverständnis dafür, das Aloria nicht an Massilia zurückgegeben wurde. Auch wenn natürlich Niemand die Hintergründe dieser Verhandlung kennt.

      Sueben
      Misstrauisch ob der großen Zunahme ihrer Macht aber voller Respekt für ihre Schläue und kämpferische Stärke, ist die Stellung Massilias zu den Sueben so unklar wie eine Kloake.

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    • Zweitspieler

      Andere Adlige und wichtige Figuren:

      Apates, Adliger Massilias, Exekutor von Toussaint* (30)

      Als erster Sohn eines der massilischen Adelshäuser wurde Apates schon von Kindesbeinen an auf spätere Aufgaben vorbereitet. Sowohl die Wissenschaften des fernen Griechenlands als auch eine intensive militärische Lehrstunden, durch seinen Lehrer Sunsueus, gehörten seit seiner frühesten Kindheit zu seiner Ausbildung. Mit erreichen seiner Aduleszenz, und stattlicher Körpergröße von 1,80m, bekam er von seinem Vater einen seit Generationen in der Familie vererbten, grünlich schimmernden Dolch, den er immer bei sich zu tragen pflegt. Einige Jahre verbrachte der junge Adlige, wie jeder seiner Vorfahren, in der Armee. Dort lernte er, bestärkt durch den Hauptmann Meraxes, die in seiner Kindheit gelernten Taktiken anzuwenden und erwies sich als listiger Kommandant. Als sein Vater, bis dahin Exekutor von Toussaint, unter mysteriösen Umständen verschied, erbte Apates seines Familienoberhauptes politische Würden. Bei dieser Zeremonie traf der junge Adlige zum ersten Mal auf den alternden König und war überaus von dessen Ausstrahlung und Weißheit beeindruckt. Dieses Treffen war merkwürdiger Weise der letzte öffentliche Auftritt König Leanders. Während seiner Herrschaft als Exekutor fand Apates schnell Freude an den edleren Erzeugnissen seiner Provinz. Diese Leidenschaft verband ihn mit der keltischen Mehrheit der Bevölkerung. Keine Gesellschaftsschicht konnte sich wirklich seinem Charme und seiner Ausstrahlung verwehren, sodass er auch unter den Gemeinen viele Unterstützer und treue Gefolgsleute fand.
      *Toussaint: wunderschönes, vorrangig vom Weinbau lebendes Gebiet, welches von Barbaren gern M8 genannt wird

      Thorstav Mack, Slawischer Wüterich (52)

      Unter den vielen Handeltreibenden in der Hauptstadt Massilia, befand sich auch ein kleingewachsener aber umso cholerischerer Mann aus einem winzigen westslawischen Stamm*. Dieser Stamm jedoch war sein größter Stolz, wer ihn beleidigte sah sich mit einer lebenslangen (also meist 2,63s, denn solange brauchte der kleine Mann um sein Messer zu ziehen) Vendetta konfrontiert. Eigentlich, um mit schief gestimmten Dudelsäcken zu handeln, nach Südgallien gekommen sah er sein Geschäft bald in Scherben zergehen (Denn jetzt mal ehrlich welch zivilisierter Bürger würde keine Lyra vorziehen). Durch diesen frühen Ruin fand sich Thorstav auf der Straße wieder, wo er mit passablem Mimenspiel und gelegentlichen Diebstählen seinen Unterhalt verdiente. Dort wurde er auch von Apates entdeckt, der ihn alsbald wegen seiner zwergenhaften Wut und der lustigen Sprache, mit der der Slawe die meisten Passanten zu beleidigen pflegte, zu mehreren Runden Bier in die nächste Taverne einlud. Dort schwor Thorstav, unendlich dankbar für ein kühles Getränk in der Not, ewige Treue und steht seitdem mit Rat und Tat an Apates‘ Seite.
      *Der Stamm war klein und nur regional bedeutend. Westlich seines Gebietes herrschten die Germanen, östlich eher ähnliche Stämme. Dennoch war dieses Völkchen so klein, dass kein dahergelaufener Schreiberling je über sie berichten würde.

      Meraxes, versierter Hauptmann (46)


      Als Sohn eines Bauern hat Meraxes kein glorreiches Leben vor sich gehabt. Doch ehrgeizig wie er war fand er einen Ausweg. Noch als Junge trat er in das gesellschaftlich hoch angesehene Heer ein und arbeitete sich mit den Jahren immer weiter an die Spitze des Selben. Die höchsten Ränge hat er zwar im Moment nicht erreicht, doch ist das ob seiner Ambitionen und einer einmaligen Fähigkeit seine Untergeben, selbst in kritischen Augenblicken, zu immer größeren Leistungen anzuspornen, nur eine Frage der Zeit. Meraxes, selbst noch ein unbedeutender Leutnant, lernte seinen jetzigen Herren vor vielen Jahren kennen, als er den damals noch blutjungen Adligen bei seinen ersten Kommandos unterstützte und sich dort durch unerschrockenen Einsatz vor dem Feind von den anderen Soldaten abhob. Zusammen mit Apates nahm auch der Aufstieg Meraxes´ an Fahrt auf, sodass er heute als Hauptmann der toussaintiner Abteilung des massilianischen Heeres dient. Seine jungen Jahre hinter sich lassend wandelte sich auch der Kommandostil des Offizieres, früher in der ersten Reihe der Schlacht, heute vorrangig als Strategos hinter den Linien. Wobei sich der Kommandant nie zu schade ist auch persönlich in das Blutvergießen einzugreifen und seinen Männern mit gutem Beispiel den Weg zum Sieg aufzuzeigen.

      Sideros, Diplomat (19)

      Er kam mit der Gabe des Lachens zur Welt und dem Eindruck, die Welt sei verrückt, und das war sein einziges Erbe. So kann man die Geschichte des Adligen Sideros beginnen. Sein Vater ein verarmter, unbedeutender Landbesitzer der noch vor seines Sohnes Geburt von einem Pächter erschlagen wird, hinterlässt ihm nichts als Schulden, einen alten Rhetoriklehrer und einen Siegelring in der Form eines fünfzackingen Sterns. Von der Geburt an durch Ansprüche von Dritten auf sich, Hab und Gut bedrängt, kann man die Kindheit des Adligen kaum als ruhig und friedlich, sondern eher turbulent und von Kompromissen geprägt nennen. Der Junge wuchs zwischen den Lehrstunden des alten Mentors und dem täglichen Kampf um die nächste Mahlzeit auf. Diese harte Schule zog ihn zu einem Erwachsenen heran, der sich aus jeder Situation reden und in größter Not auch Kämpfen kann. Auch knüpfte er Kontakte zu den düstersten Schichten der Gesellschaft, sodass er bei Bedarf alles beschaffen kann, was man im täglichen Leben, Lieben und Sterben braucht. Die Schulden des jungen Erwachsenen fanden erst ein Ende als dieser in die Dienste des Exekutors von Toussaint trat, der dessen Fähigkeiten im Verhandeln und Überzeugen schnell erkannte und Sideros zu seinem Botschafter machte.
      Ceterum censeo Lego-insanum esse delendam :p

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    • Von einem großen Hügel aus konnten Keskonrix und Tilorix die Stadt Massilia endlich sehen.
      Tilorix wurde als Leibwächter für Keskonrix mitgeschickt. Zudem war sein Vater Vercingetorix der Meinung, dass es nicht schaden würde, wenn Tilorix
      etwas diplomatische Erfahrung sammelt. Deshalb befand er sich jetzt an der Seite von Keskonrix, einem erfahrenen Diplomaten.

      Gemeinsam ritten die zwei Gallier auf die Stadtmauer von Massilia zu.
      Als die beiden am Nordtor ankamen, rief Keskonrix den Wachen zu: „Ich bin Keskonrix, ein Abgesandter von den Arverner. Ich würde gerne mit eurem König Leander sprechen. Dürfen wir passieren?“


    • „Man nicht einmal anständige Straßen können sie bauen.“ Murmelte Gnaeus vor sich hin. „Die sind doch ganz ordentlich, klar nichts im Gegensatz zu dem, was du bei uns findest, aber für Griechen ist das ganze doch in Ordnung.“ Antworte ihm Aurelius und sah dabei nur Gnaeus‘ abfälligen Gesichtsausdruck.

      Sie waren lange geritten, der Weg südlich an den Alpen vorbei war zwar bequem, aber lang und der beständige Regen hatte dafür gesorgt, dass die Kleidung nass, der Proviant durchweicht und die Miene mies gelaunt war. Die kleine Gruppe war an vielen kleinen Dörfern vorbei gekommen, alle waren sie wie menschenleer gewesen, nur vereinzelt hatte man ein Gesicht sehen können, leider waren diese umso seltener freundlich dreinblickend gewesen.
      Als sie schließlich römisches Gebiet verlassen hatten wurden die Bedingungen nur ungemein schlimmer. Auch hier im Süden Massilias war das Wetter den Reisenden nicht hold geblieben und so mussten Sie öfters Schutz suchen, wenn der Regen doch zu schlimm geworden war.

      So kamen sie dann auch nach Tagen der Reise vor den Mauern Massilias, ihrem vorzeitigen Ziel, an. Das Wetter war auch hier nicht besser und so ritten sie mit durchnässten Mänteln durch das offene Stadttor, die Menschen um sie herum liefen mit Körben, Tüchern und mit schützenden Händen geduckt an ihnen vorbei, als sie sich erst einmal umsahen.
      Es erstaunte Amulius Scipio, wie groß Massilia doch war, es war zwar kein Vergleich zu Rom – kaum eine Stadt in der bekannten Welt war ein Vergleich dazu – aber dennoch hatte sie eine stattliche Größe erreicht. Groß genug, dass er nicht sofort wusste, wohin er musste und so zog er aus seiner Tasche ein kleines Pergament, das er sorgfältig in Leder eingebunden hatte, sodass es nicht nass werden konnte, und schaute sich die kleine Zeichnung darauf an. Er studierte kurz seine Umgebung und verglich sie immer wieder mit dem was er auf dem kleinen Schriftstück hatte und wandte sich schließlich in Richtung des Könighauses, seine Begleiter Gnaeus und Aurelius folgten ihm in kurzem Abstand.
      Als sie schließlich vor dem Haus standen trat Amulius an eine der wohl zuständigen Wachen heran und begann in perfektem griechisch: „Guten Tag, mein Name ist Amulius Scipio und das hier,“ er wandte sich um und zeigte auf seine beiden Begleiter, „sind sind Gnaeus und Aurelius. Wir kommen aus Rom und würden uns gerne mit Leander, Ihrem König unterhalten. Wenn Sie uns bitte ankündigen und eintreten lassen würden wären wir ihnen sehr dankbar.“

      Der Regen prasselte noch immer vom Himmel und die Kleidung der drei war mittlerweile doppelt so schwer, das rot der Tunika dunkler und der Matsch an ihren Füßen mehr geworden. Sie hofften auf baldigen Einlass und einen freundlichen Empfang, es war ein warmer Sommer und dieser Regen würde ein schwüle Luft erzeugen, der Amulius schon jetzt nur mit Widerwillen gedenken konnte.
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    • Die diensthabenden Wachen beäugten die beiden Gallier misstrauisch, ließen sie aber nach Anfrage und baldiger Erlaubnis des Wachkommandanten in die Stadt. Eine kleine Eskorte brachte die beiden zum Palast, wo sie recht freundlich empfangen und innerhalb kurzer Zeit in einem formidablen Gemach untergebracht wurden.
      Der Herold des Palastes suchte sie daraufhin auf und berichtete, dass der König schon lange keine Audienzen abhielt, sie aber mit einem der Prinzen werden reden können. Die Prinzen sprachen mit des Königs stimme, das war gemeinhin bekannt, und agierten in diplomatischen Fragen an seiner Statt.
      Bis zum Empfang wurden den Gästen feinste Speisen und Zugang zum Bad des Palastes gewährt um sich zu entspannen und die Strapazen der Reise aus ihren Knochen zu waschen
      Ceterum censeo Lego-insanum esse delendam :p

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    • Sideros wandelte gerade durch den königlichen Palast in Massilia, den er und sein Meister wegen eines kleinen Rechtsstreites besuchten, als von den Toren ein kleiner Tumult zu vernehmen war. Von Natur aus neugierig schlenderte er zum Portal und erblickte drei ziemlich durchgeweichte Figuren, die aber ob ihrer unverkennbaren Kleidung (rote Tuniken und einem 3 Meter großen Banner mit der aufschrift "Caesar rockt") als Römer zu identifizieren waren.
      Da die drei offensichtlich in offizieller Mission kamen schickte der junge Staatsmann nach den Dienern und bat sie ein Zimmer im Diplomatenflügel des Palastes zu bereiten. Die Gemächer, mit edlen Möbeln eingerichtet und einem wundervollen Blick über den Hafen Massilias, waren alsbald bezugsfertig und die Gesandten wurden darin untergebracht. Zwei Dienerinnen wurden den Gästen zugeteilt, die sie bewirteten und ihnen das leibliche Wohl ein wenig wohler machten.
      Auch bei der römischen Delegation erschien der Herold des Königs und berichtete, dass der König schon lange keine Audienzen abhielt, sie aber mit einem der Prinzen werden reden können.
      Ceterum censeo Lego-insanum esse delendam :p


    • Nachdem er dem Diener zu verstehen gegeben hatte, dass es ihm ein Vergnügen wäre auch mit dem Prinzen zu reden und die Tür schloss, platzte es aus Amulius heraus:
      "Was sollte das?!? Wer von euch beiden kam auf die brilliante Idee?" Er nah das Banner in die Hand, sah auf den eilig hingekritzelten Schriftzug und schmiss den Stoff auf einen Stuhl neben ihm. "Erklärt euch!"
      Aurelius und Gnaeus sahen sich beide schuldbewusst an, nach einem kurzen Moment des Schweigens brach schließlich Aurelius die bedrückende Stille: "Das Ganze ist dann wohl mehr oder weniger auf unseren Mist gewachsen..." "Was du nicht sagst." Unterbrach ihn Amulius mit eiskalter Stimme. "Jetzt hop, erzähl schon."
      Aurelius sah noch einmal kurz zu Gnaeus, der auf einmal zufällig die Schnürung seiner Sandalen total interessant fand.
      "Nun, du erinnerst dich doch bestimmt noch an den Abend vor zwei Wochen, als wir in diesem einen Dorf halt gemacht hatten, dem mit dem Baum in der Mitte des Hauptplatzes?" Amulius nickte zustimmend, "weiter..." "Ja, wir beide konnten damals nicht wirklich schlafen, du erinnerst dich vielleicht daran, dass wir den Tag danach ziemlich fertig waren, das lag daran, dass wir mitten in der Nacht aufgestanden sind und uns noch zu diesem Dorffest dazugesellt hatten. Und wie soll ichs sagen, die hatten da erstaunlich guten und vor allem starken Wein.... Das Endergebnis einer abgeschlossenen Wette hast du da vor dir liegen." Beschämt schaute der römische Soldat auf den Boden, Hilfe würde er von seinem Freund wohl keine bekommen.
      Amulius musste sich zusammenreißen, so etwas hatte er in seinen vielen Jahren des Dienstes noch nicht erlebt. Er griff den Stoff des Banners neben sich, schritt auf Gnaeus zu und drückte es ihm an die Brust. Dieser schaute nur verdutzt drein, "aber..." "Du hast daran genau Mitschuld wie Aurelius und genauso wirst du dafür Sorge tragen, dass dieser Schriftzug verschwindet. Jetzt wundert es mich nicht mehr, dass ihr so verhalten gewesen seit, je näher wir uns Massilia genähert hatten. Wann habt ihr den da angebracht? Ach, ich wills ehrlich gesagt gar nicht wissen. Kümmert euch nur darum, dass das Ding wieder sauber wird."
      Aurelius und Gnaeus verschwanden eilig mit dem roten Tuch nach draußen, auf der Suche nach einem Brunnen oder etwas, an dem ein paar Stunden verbringen konnte um ein Tuch zu reinigen....
      Amulius war sauer, stink sauer. Er kannte die beiden nun schon seit gut sieben Jahren und sie waren wirklich angenehme Zeitgenossen und ja, sie waren kleine Spaßvögel, aber das hatte definitiv den Bogen überspannt - wenigsten waren sie so ehrenhaft gewesen und hatten Ihre Wette eingelöst auch wenn keiner der Dorfbewohner wohl jemals davon erfahren würde.
      Und so wartete er auf einen Diener, der ihn zu den Verhandlungen führen würde...
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    • Ein lautes Klacken hallte durch den Raum und durchbrach die Monotonie des prasselnden Regens, als Atreus seinen Spielstein setzte.
      "Ich kenne keine Niederlage", bemerkte der Prinz nachdenklich.
      "Wie bitte? Soll das Sarkasmus sein?", erwiderte Zelos stirnrunzelnd.
      "Nein, tut mir Leid - es kam mir nur Gerade in den Sinn. Es ist nicht so, als würde ich die Niederlage suchen. Ich bin lediglich interessiert, da ich sie nicht kenne. Das ist alles, was dabei ist.", endete Atreus ruhig.
      "Und genau das nennen die Leute Sarkasmus", erwiderte Zelos kopfschüttelnd, bevor er seufzend fortfuhr: "Also schön, ich bringe dir das Konzept eines Tages bei"
      Er ließ dabei offen, ob er den Sarkasmus, oder die Niederlage meinte - aber Atreus schien schon zu verstehen.
      "Du hast Recht", Atreus schob seinen Stuhl zurück, stand auf, und wandte sich dem Balkon und somit dem Regen zu. Seine eisblauen Augen schienen ins nichts zu starren.
      "Wenn ich gegen dich antreten muss, darf ich mich immerhin nicht zurückhalten...Allerdings...habe ich nicht die Absicht zu verlieren", fuhr der junge Prinz fort: "Übrigens, Zelos...."
      "Ach, halt den Mund: Ich gebe auf" erwiderte sein älterer Bruder, als die Tür aufgestoßen wurde und Aigeus hereinkam.
      "Was gibt es?", fragte Zelos unförmlich.
      "Es sind Gesandte, sowohl der Römer, als auch der Arverner eingetroffen. Sie wünschen eine Audienz, mein Herr", erwiderte der Leibwächter steif.
      "Wie oft hab ich dir schon gesagt, das du mich nicht so nennen sollst", murmelte Zelos in sich herein, bevor er sich an seinen Bruder wandte:
      "Welche willst du?"
      Ein unheimlicher Ausdruck lag in den Atreus Augen, als er sich umdrehte und verkündete: "Führe die Arverner in den Blumensaal: ich werde sie dort empfangen"
      Ohne weitere Worte, verließ er mit wehendem Umhang den Raum.
      Ächzend stand Zelos auf:
      "Bleiben für mich die Römer - sie haben doch schon ein Quartier, oder?"
      "Das ist korrekt, mein Herr: Das Cupiditas-Zimmer im Diplomatenflügel", antwortete Aigeus geflissentlich.
      Zelos rollte mit den Augen: "Du solltest Atreus nicht warten lassen: du weißt, das er das nicht mag"
      "Ihr habt Recht. Wenn ihr mich nun entschuldigt?", begleitet vom Klirren seiner Rüstung verbeugte sich der Leibwächter, bevor auch er den Raum verließ.
      Zelos kratzte sich murmelnd den Kopf: "Also, wo war das nochmal...?"
      ...

      [IMG:http://www.honga.net/totalwar/rome2/images/rome2/flags/rome/mon_64.png]

      ...nach einigem Umherirren in den Palastgägnen, kam Zelos endlich vor dem Gemäch der Römer an. Er hätte natürlich einfach fragen können, aber das wäre peinlich gewesen - immerhin war er der Thronerbe. Er wusste natürlich, wie man zu den wichtigen Punkten im Palast kam, aber selbst er kannte nicht die Position jedes einzelnen Raumes und den Diplomatenflügel Raum für Raum zu durchsuchen, hatte sich als äußerst nervenaufreibend erwiesen.
      "Dann wollen wir mal", murmelte er, strich seine weinroten Gewänder glatt und klopfte laut an die Tür, um die Römer auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen...

      [IMG:http://www.honga.net/totalwar/rome2/images/rome2/flags/arverni/mon_64.png]

      ...zur selben Zeit klopfte auch Aigeus an den Gemächern der Arverner und ließ mit seiner melodiösen, aber lauten Stimme in klarem keltisch tönen: "Prinz Atreus wird euch nun empfangen. Bitte folgt mir unverzüglich: Der Prinz wartet nicht gern - es wäre im Interesse Aller ihn nicht zu verstimmen"
      ...


    • Dankbar über die griechische Gastfreundlichkeit nahmen Keskonrix und Tilorix zuerst ein warmes Bad, um sich den Schmutz von der langen Reise abzuwaschen und anschließend besorgten sie sich etwas leckeres zu Essen.
      Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, bis die 2 Gallier eine Audienz bei einem der Prinzen bekommen, entschieden sich Keskonrix und Tilorix einen kleinen Sparziergang durch den Königlichen Palast zu machen, da sie den Palast beide nicht nur wegen seiner Größe sehr bewunderten. Danach gingen die beiden wieder in ihre Gemächer und warteten auf den Aufruf.


      Als es dann einige Zeit später schließlich doch noch an der Tür klopfte, sprang Keskonrix wie ein Irrer von seinem Stuhl auf und rief: „Nun denn, auf geht’s!“ Tilorix wirkte auf einmal etwas nervös. Er hielt einen Dolch mit einem Wildschweinknauf, mit dem er versucht hatte junge griechische Frauen während des Sparzierganges zu beeindrucken, fest in seinen Händen.
      Keskonrix bemerkte die Nervosität seines Begleiters: „Ganz ruhig mein junger Freund, es ist ganz normal Nervös zu sein, wenn man sich das erste mal auf einer diplomatischen Mission befindet.
      Außerdem solltest du besser den Dolch an deinem Gürtel befestigen, bevor du dir noch die Hände aufschneidest.“ „Ja sicher!“ antwortete Tilorix.
      Als der Dolch am Gürtel angebracht war, öffneten die beiden die Tür, begrüßten Aigeus und teilten diesem mit, dass sie bereit sind ihm zu folgen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Tyladrhas ()


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