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Persönliche Erfahrungen aus der Schulzeit

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    • Persönliche Erfahrungen aus der Schulzeit

      Hallo liebes HQ-Forum,

      Ich möchte mal diesen Thread eröffnen, um mit Euch meine und hoffentlich auch Eure positiven und negativen Erfahrungen aus der Schulzeit zu teilen und auch darüber (politisch) zu diskutieren. ;)

      Ich starte zuerst mal mit einer negativen Erfahrung. Etwas, was mich schon sehr früh gestört hat, war die Benachteiligung der männlichen Mitschüler und die Favorisierung der weiblichen. Jüngst ein Beispiel: An der Abifeier wird die beste AbiturientIN mit einem Preis ausgezeichnet, weil es die letzten Jahre immer so war und weil die Lehrer den Frauen immer Extrapunkte geben oder grosszügig aufrunden, wenn sie noch eine sexistische Ader haben, was bei meinen Lehrern auch teils der Fall war.

      Ein anderes Beispiel: Englisch und Französisch Mündlichnote. Ich habe in beiden eine 1,0.
      Zwei Tussen, die praktisch NIE französische Worte in den Mund nahmen und nur selten was in Englisch sagten und mitmachten, kriegen eine 1,5 (!), nur weil sie zwar Deutsch reden, aber dennoch nicht mehr geliefert haben. Ich reisse mir den Arsch auf und sehe, dass die fast so gut sind wie ich.

      Oder Biochemie LK: Der Chemielehrer flirtete immer mit 2-3 zärtlichen Mädchen und schob denen immer Extrapunkte in den Klausuren in den Arsch und kicherte immer so verwegen!

      In Latein auch: Immer guckte der Lehrer auf deren Ärsche und half denen sogar laut während der Klausur und ich bekam NIE Hilfe, alles selber erarbeitet! Auch hat er anscheinend bei der letztjährigen Jubiläumsfeier (50 Jahre Gymnasium) mit einer Schülerin in einem Schulzimmer geschlafen, doch sie war sturzbetrunken und wachte dann neben ihm auf!

      Aber auch seitens der Lehrerinnen gibt es das sowieso: Die Geschichtslehrerin, die ausser mir nur die Mädchen drangenommen hat, weil ich ja was weiss, nicht so wie viele andere. Eine lesbische Englischlehrerin der Parallelklasse hatte mal ganz provokativ einem Mitschüler eine 3.001 gegeben (in Schweizer Noten eine 3,999, was ganz knapp ungenügend ist), obwohl er nix Falsches gesagt hat.

      Und jetzt wahrscheinlich kriegt eine AbiturientIN etwa einen 1,3-Schnitt und diesen verdammten Preis und kurzzeitig lokale Anerkennung in der Zeitung, obwohl die Idee eines Preises für den besten Abischnitt beschissen ist. Die Lehrer meinen, das würde die kommende Abiturgeneration anspornen... denkste! Das schürt nur den Neid der kommenden Schüler!

      Jetzt kommt das Allerbeste: Die Mehrheit der Studenten sind Frauen, vor allem in allen Medizinfächern.
      Wenn sie dann aber den Master und/oder das Staatsexamen gemacht haben, wollen die meisten eine Familie oder Teilzeit im Krankenhaus als Spezialistin, von denen es eh schon genug gibt, sodass sie für einige Jahre ausfallen wegen Familie/Schwangerschaft. Dennoch herrscht ein Ärztemangel bzw. Hausärztemangel vor, weil die vorgesehenen Plätze, um den Mangel auszugleichen, von Frauen besetzt werden, die einerseits mal später aus dem Studium fliegen, andererseits nichts Grosses mehr damit anfangen nach dem Staatsexamen. Dasselbe findet sich auch in anderen Studienfächern vor.

      Alles resultiert zu dem Missstand, dass wir Männer stark im Nachteil sind, doch man darf ja das nicht sagen, sonst kratzen uns linksextreme Feministinnen die Augen aus...
      "Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben."

      - Plutarch

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Master Marko ()


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    • Wow, explosiver erster Post auf jeden Fall. ;)
      Erstmal zu deinem Post: Ich glaube das was du schilderst ist ein ziemlich extremer Fall. Ja, es gibt definitiv Lehrer die Mädels bevorzugen (auch bei uns gab es einen), aber ich habe das nie so extrem wahrgenommen. Außerdem gab's genauso bei uns auch 1,2 Männer die die Jungs bevorzugt haben. Aber hier sind wir wieder, wie beim Thema Uni, in einem Bereich der so stark individuell geprägt ist, dass es praktisch unbegrenzt viele Erfahrungen gibt.

      Die Idee eines Preises für den besten Abischnitt finde ich nicht ganz so schwachsinnig wie du. So wie ich das verstanden habe, wird der beste oder die beste AbiturientIN ausgezeichnet. Solange man kein Geschlecht ausgrenzt geht das aus meiner Sicht in Ordnung. Ich fand es auch okay die besten Schüler auszuzeichnen. Hervorragende Leistungen sollten auch dementsprechend gewürdigt werden. Man kann natürlich drüber streiten ob es jedes Mal extra erwähnt werden muss, gestört hat es mich aber nie. Kritisieren könnte man vielleicht, dass es etwas zu viel des Guten ist, weil ja eigentlich eine Doppelbelohnung stattfindet (1. gute Noten 2. "Ruhm"). Ich hatte aber bei uns an der Schule nie das Gefühl, dass die besten Schüler nur wegen des Preises motiviert waren etwas zu leisten (also spornt der Preis nicht wirklich an). Genauso waren die schlechteren Schüler aber auch nicht frustriert, ging den meisten sowieso am Allerwertesten vorbei (also auch kein Neid).

      Ich greife mal jetzt meine Erfahrungen auf und gehe noch ein bisschen auf deine Sachen ein.
      Ich bin insgesamt super zufrieden gewesen mit meiner Schulzeit. Vom sozialen Umfeld und den Noten her konnte ich mich nie beschweren. Sowohl in der Klasse als auch der Stufe insgesamt hatten wir einen guten Umgang miteinander in auch einen starken Zusammenhalt. Außenseiter gibt es immer, aber ich glaube der Anteil war bei uns recht gering.

      Die Lehrer und Benotungen sind immer ein kontroverses Thema. Ich hatte ein paar Vollidioten, ein paar richtig gute und viele "normale" Lehrer. Wie bereits gesagt, hatten wir auch einen "Frauenliebhaber" dabei, was dazu führte, dass die Mädels in Kunst grundsätzlich eine 1- oder mehr bekamen. In Sport hingegen hatten wir einen Lehrer, der aus Prinzip nur Fußball oder andere Ballsportarten spielen ließ und bei dem Mädels nie über eine 3 oder 2- hinauskamen. Waren halt beides "Randfächer", deshalb hat es nie so sehr gestört.

      Bei den Benotungen hat es aber in vielen anderen Fächern auch bei uns geknirscht. Liegt aber irgendwie auch in der Natur der Sache. Eine Benotung ist (fast) immer subjektiv, gerade in Englisch, Französisch oder generell mündlichen Noten (Stichwort "Quantität und Qualität"). Das waren aber bei uns immer Einzelfälle und keine systematischen Benachteiligungen. Was bei mir bspw. hängen geblieben ist war mein Deutschlehrer, der uns in der 8. Klasse übernommen hatte. Ich hatte bis dahin 'ne 1 in Deutsch und saß immer recht "entspannt" in der letzten Reihe. Lustig wurde es dann nach der ersten Klassenarbeit, in der die gesamte letzte Reihe eine 4 oder 5 bekam. Als ich dann nachgefragt habe was ich denn falsch gemacht hatte, war er erstmal verwundert und kam dann recht schnell in Erklärungsnot. Am Tag danach meinte er dann: "War bestimmt nur ein Ausrutscher, ich hab gesehen dass du ja früher eigentlich immer ganz gut in Deutsch warst, die nächste wird bestimmt besser." Wurde sie dann auch. 1+ in einer Gedichtsanalyse, dem einzigen Feld in Deutsch dass ich immer gehasst habe und wo ich nie mehr als 'ne 2 geschrieben hatte. Schon seltsam. Das Problem, dass Bewertungen oft verzerrt werden gibt es halt und das wird wohl auch erstmal so bleiben.
      Die Frage die sich mir viel mehr stellt ist: Kann man das ändern und wenn ja wie? Vollständig lässt sich der menschliche Teil da nicht eliminieren. Finde das aber ein interessantes Thema mit dem man sich in Zukunft vielleicht eher beschäftigen sollte als "G8 vs. G9".

      Generell habe und hatte ich aber einen Eindruck hinsichtlich der Noten, der ja auch oft diskutiert wird: Es wird zu leicht eine 1+ oder 1 vergeben. Ich glaube kaum, dass in den letzten Jahren die Schüler so viel schlauer geworden sind. Und genauso wenig finde ich es angemessen, dass jemand das ganze Jahr über nichts macht, die Klausuren durchweg 5 schreibt, dann am Ende des Schuljahres ein 10-minütiges Referat hält und eine 4- bekommt. Das fand ich sehr ungerecht gegenüber den Leuten die sich angestrengt haben und trotzdem nur eine 4 bekamen. Und auch dass Schüler die einmal den Ruf eines guten Schülers hatten sich sehr stark darauf ausruhen konnten fand ich total unfair. Ich hatte das Gefühl dass einige schreiben konnten was sie wollten. Eine 1 gab es anschließend sowieso. Genauso natürlich in die andere Richtung: einmal einen schlechten Ruf, immer schlechte Noten. Das war für mich eigentlich der größte Störfaktor. Aber auch hier ist ja der Faktor Mensch dann das Entscheidende.

      Und noch meine bescheidene Meinung zum Thema Jungs und Mädels:
      Der Eindruck (subjektiv) den ich in meiner Schulzeit hatte war, dass die Mädchen fast durch die Bank weg fleißiger waren als die Jungs, das heißt aber nicht, dass alle Jungs faul waren. In den Noten spiegelte sich das natürlich auch wieder. Grundsätzlich fand ich auch die Notenstruktur bei uns immer passend zu meinem Eindruck, wie fleißig die Leute waren. Natürlich gab es Ausnahmen aber der Gesamteindruck war für mich fair. Bei uns waren dann die 3 besten Abiturienten weiblich, genauso wie im Bachelor die 3 Jahrgangsbesten Frauen waren. Und insbesondere in der Schulzeit war der Unterschied noch deutlich größer meiner Meinung nach.
      Woran das liegt ist halt schwer zu sagen. Ein Lehrer von mir meinte mal: "Man hat mittlerweile das Problem, dass unser Bildungssystem Frauen einfach mehr entgegen kommt. Jungs, gerade im Alter von 12-16, wollen raus, was machen, sich bewegen. Denen liegt das stille Sitzen und Lernen nicht so wie den Mädchen, da muss man dann damit leben, dass die halt etwas schlechter sind." Über die Aussage kann man jetzt gerne diskutieren, ich für meinen Teil glaube eher, dass wir durch den gesunkenen Bedarf an physischer Arbeit unser Bildungssystem entsprechend ausgerichtet haben. Fächer wie "Feilen" oder "Arbeit an der Drehbank" wie bei unseren Großeltern (von denen mein Opa sehr gerne erzählt, wie viel Spaß das "früher" doch gemacht hat) gibt es nunmal nicht mehr, auch wenn vielleicht doch ein Stückchen Wahrheit dran ist.
      "Wir verbessern uns dadurch, dass wir über uns selbst siegen. Es muss einen Wettbewerb geben und wir müssen diesen gewinnen."
      - Edward Gibbon

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    • Joa, ich bin da ganz der selben Meinung.

      Eigentlich hat doch alles damit begonnen, dass Mädchen auch in die Schule gehen dürfen. Wer hatte denn diese Schnappsidee? Bestimmt eine Frau!
      Dadurch muss man nun leider feststellen, dass einige Mädchen sogar gleich gut wie Männer sind (an sich schon ein Skandal) oder aber noch einen drauf setzen und sich erdreisten BESSER zu sein. Natürlich ist das alles nur den feministischen Bewegungen geschuldet die derzeit einen derartig großen politischen Druck haben in allen Parteien die irgendwie an der Regierung beteiligt sind. Das sieht man schon, wenn man die Nachrichten über die Familie Trump liest. Da gibt es etwa Donald und dann noch Melania und Ivanka. Nur 1/3 davon sind Männer! Daraus lässt sich schlißen, dass auch nur 1/3 über Männer berichtet wird. Eindeutige Bevorzugung der Frauen in den Medien was bestimmt daran liegt, dass diese von militanten Feministinnen unterwandert sind (oder - Gott bewahre - vielleicht sogar Schwulen!).

      Sieht man nun in die moderne Schulklassen, dann sitzen da Mädchen bunt gemischt unter die Jungen und die dürfen noch dazu anziehen was sie wollen. Das führt natürlich dazu, dass die Jungen abgelenkt sind, weil sie ständig in zu tiefe Ausschnitte oder auf weibliche Pos starren müssen. Und was resultiert daraus? Mittlerweile behauptet man schon, dass Frauen besser in der Schule seien! (Glücklicherweise hat sich das noch nicht zu den Mathelehrern durchgesprochen - sie scheinen gegen Feminismus irgendwie immun zu sein. Keine Ahnung woran das liegt, vielleicht an der asexuellen Aura die Mathelehrer ausstrahlen. Die fliegen quasi unter dem feministischen Radar durch.)

      Und wie du schon richtig ansprichst - diese Preise!
      Ich hab ja auch niemals einen Preis bekommen, was bestimmt nur daran lag, dass ich keine Frau bin. Die können doch nicht mal Notenschnitte richtig berechnen. Also selbst wenn ich einen höheren Notenschnitt gehabt habe als diese AbiturentIN - 1,5 wird doch aufgerundt und muss daher doch höherwertig sein als 1,3 - ODER?


      Kommen wir nun zum letzten Thema - den Ärztinnen oder generell Frauen in "hohen" Positionen. Ich war, noch gar nicht so lange her, bei meiner Zahnärztin (länger als 7 Jahre ist es sicher nicht her) (naja gut, vielleicht 10) und da hat die doch schwuppdiwups 2 Kinder in die Welt gesetzt und ihre Ordinationszeiten von 8-15 Uhr auf 8-14 Uhr herab gesetzt. Ich frage mich wie ein wirklich hart arbeitendes Mitglied unserer Gesellschaft - nämlich ein Mann - sich da einen Termin ausmachen soll der mit seiner Arbeit vereinbar ist. Und von der Karenzzeit will ich gar nicht reden, da sitzt die Frau den ganzen Tag zu Hause, spielt ein bisschen mit dem Kind und die restliche Zeit hängt sie am Handy oder sowas - und all das zahlen natürlich wir (Männer) über unsere Steuern.
      Was nun die Frauen in hohen Positionen betrifft so ist mir schleierhaft wie noch niemandem aufgefallen ist, dass unser Wirtschaftswachstum immer mehr sinkt seit in den ganzen Betrieben Frauenquoten eingeführt wurden. Plötzlich sinkt die Produktivität, dafür werden Produkte mit schönen Mustern eingeführt, die Leistung bleibt dabei aber auf die Strecke.


      Fazit: Je schneller die Mannheit wieder begreift, dass sie das Ruder so schnell wie möglich wieder an sich reißen sollte, umso besser. Wir müssen verstehen, dass Frauen einfach langsamer, schwächer und dümmer sind als Männer und sie daher alles wichtige uns Männern überlassen sollten. Unwichtige Dinge wie den Nachwuchs oder den Haushalt können sie meinetwegen selbst versorgen, mit sowas muss man einen Mann nun wirklich nicht belästigen. Daher fordere auch ich, dass das vorherrschende Zwei-Klassen-System beibehalten wird, dass aber umgehend dafür gesorgt wird, dass die Frauen in der 2. Klasse sind (in direkter Relation mit ihren Leistungen für die Menschheit). Schulbildung ist nun wirklich nicht nötig für Mädchen und es genügt ein Jahr Vorschule vollkommen - oder meinetwegen auch noch Volksschule falls ein Mann seine Frau zu Hause als Tippse mitbeschäftigen will.
      Das macht die wichtigen Bildungsplätze wieder für Jungen frei und sorgt auch dafür, dass Männer nicht durch unfaire Methoden wie etwa überragenden Intellekt oder bessere Lernfortschritte oder gar durch bessere Leistungen von Frauen überflügelt werden können.
      Back zu gute alte System vong Bildung her!



      (Und wers bis hier hin nicht begriffen hat: Sarcasm off)
      Aussagen die ich als Mod tätige sind in kursiv gehalten.


      NUTS!
      -Anthony McAuliffe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolran ()

    • In der 1-4 Klasse so meine Beobachtung waren die Mädchen meistens besser weil sie einfach fleissiger waren. Wir hatten da meistens nur Blödsinn im Kopf :D

      Ich fand es eine schöne Zeit. Was ich viel schlimmer finde ist diese (in der Schweiz) so starke Trennung Sek/ Realschüler und Entscheidung wer wohin kommt. Meiner Meinung nach ist die Trennung und die Bestimmung in welche stufe man geht zu früh gesetzt da viele noch zu jung/unreif etc sind um sich in diesen Jungen Jahren festlegen zu können oder wollen. Mit 13-15 hat man leider meistens ganz andere Sachen im Kopf.
      Und Französisch ich hasste Französisch das ist mit abstand die schlimmste Erinnerung an die Schulzeit zusammen mit Arroganten Besserwissern die sich für was besser hielten aber im Rea life bis 26 noch nie was mit einer Frau hatten.... XD Irgend wie habe ich es sogar geschafft meine KV Lehre E Profil abzuschliessen und in Französisch nicht durchzufallen (spanisch sei dank)... Heute habe ich was Französisch angeht aber so gut wie alles wieder vergessen....
      Melius est enim mori, quam vivere stantem genu
      Es mejor morir parado que vivir arrodillado

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