Werbung

China als Setting - wie gefällt es euch?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ich glaube nicht das wir das Thema Seeschlachten zufriedenstellend erhalten, bzw. ob es sinnvoll wäre, diese in Verbindung mit diesem Szenario überhaupt umzusetzen.

      Tatsächlich waren die Chinesen wirklich nicht die bermühmtesten Seefahrer der Geschichte. Ja ... es gab einzelne herausragende Seefahrerpersönlichkeiten, die großes vollbracht haben und ja ... es gab auch Schiffe - wie ich mich nun informieren konnte - die weit über ein Bambusschiffchen hinaus gehen und zum Teil auch sehr beeindruckend in Größe und Technik waren.

      Dennoch hab es jetzt über die lange Geschichte hinweg nicht die Seefahrertraditionen (einzelne, wenige Völker mal ausgenommen) die ein umfangreiches Seeschlachten - Management aus meiner Sicht rechtfertigen würden. Und "eine einzige" berühmte Schlacht (ich übertreibe), die es mal in China auf Wasser gab, rechtfertigt jetzt aus meiner Sicht nicht, dass man da was zwingend tun müsste.

      Auf jeden Fall haben wir es in Fernost nicht mit den umfangreichen Seekulturen der europäischen, voderasiatischen und auch nordafrikanischen Kulturen der Antike, des Mittelalters oder der späteren Kolonialzeit zu tun (Phönizier, Karthager, Minoer, ......Venedig, Barbareskenstaaten ..... Holland, England, Spanien, usw.), mit denen man atmosphärisch eine glaubwürdige Seefahrer-Tradition in einem Three Kingdoms abbilden könnte, ... bzw. eher sollte. Wäre für mich nicht sehr glaubwürdig.

      Außerdem ist Three Kingdoms doch eher ein kontinentales Szenario von ernormer geschichtlicher Bedeutung für China. Das Thema an sich befürwortet doch eher den Fokus auf "epische" Landschlachten.

      Ein anderes Thema ist tatsächlich dass, was Wolran schon angedeutet hatte. Der Fokus liegt auf den Flüssen, die in China tatsächlich eine ernorme wirtschaftliche Bedeutung hatten. Jetzt gibt es in China ja wirklich große Flüsse (z. B. Jangtsekiang), die häufig DIE Lebendarder für Städte und deren Wohlstand war. Aber Flüsse als Basis für umfangreiche Schlachten zu Wasser? Nicht unmöglich aber ich kanns mir nicht so gut vorstellen, wenn ich mir die Darstellung der Flüsse in den bisherigen TW-Spielen zu Grunde lege.

      Wo ich mir aber sehr gut etwas vorstellen kann ist, dass man das bisherige, in TW-Spielen bisher sehr dürftige - Handelssystem überarbeitet und dort im Politik- und Handelsbildschirm doch deutlich mehr Möglichkeiten schafft. Das Handelsystem mit Fokus auf Seewege und insbesondere Flußwegen könnte man mit diesem Szenario eine neue Bedeutung geben und dem Spieler mehr Möglichkeiten als bisher einräumen etwas zu tun.

      Hier würde ich mir einen neuen Schritt in der TW-Welt wünschen, die über ein schließe einen Handelsweg über Diplomatie und baue Häfen in 3 Stufen oder Gebäude mit Handelsware in 3 Stufen hinausgeht.

      Die Gruftkönige in TW - WH 2 sind z. B. ein sehr kleiner aber richtiger Ansatz in die richtige Richtung, indem man ein kleines Craftingsystem eingebaut hat und von Handelsgüter abhängig ist.

      Darüber hinaus gibt es noch viel mehr, z. B. Städtewachstum von der Verfügbarkeit von Gütern abhängig machen. Die Aufwertung von Gebieten mit Ressourcen oder der Ausbau der Ressourcen, wenn man ein solches Gebiet besitzt, hätte eine neue Bedeutung. Und in diesem Kontext, wären Flüsse ein enormer wirtschaftlicher Faktor. DAS wäre für mich eine realistischere und stimmigere Umstezung. Wasser mehr für die wirtschaftliche und weniger für die militärische Bedeutung.

      Eine Ausnahme bildet evtl. ein Transportsystem, dass die Flüsse für schnelle Truppenbewegungen wichtig macht. Auch das wäre für mich eine Punkt, wo man auch militärische Aspekte in die Bedeutung von Flüssen einbauen könnte.

      Seeschlachten sind für mich in diesem Zusammenhang nur von untergeordneter Bedeutung. Aber das ist nur meine - sehr umfangreiche - Meinung ;.)

    • Werbung
    • Die See- und Flussschlachten wünsche ich mir zwar auch, aber ich halte die Umsetzung (zum jetzigen Zeitpunkt, bzw. Release) doch eher für unwahrscheinlich. Leider.
      Interessant ist die mit den Tomb Kings eingeführte Crafting Mechanik allemal. So kann man das ziemlich entschlackte Warhammer etwas tiefer gestalten und die Leute auf einen (hoffentlich) komplexeren historischen Titel vorbereiten.
      Generell hoffe ich auf die Rückkehr einiger Elemente früherer Total Wars, die dem Spiel mehr Tiefe verleihen. Heute gab's zu dem Thema auch einen Reddit Post, in dem jemand sich einige Features aus Napoleon: Total War zurückwünschte. Waren zumindest einige sinnvolle Dinge bei.
      "Wir verbessern uns dadurch, dass wir über uns selbst siegen. Es muss einen Wettbewerb geben und wir müssen diesen gewinnen."
      - Edward Gibbon

      Steamprofil
    • Also für mich ist das Setting nichts, kann mit dem ganzen japanischen und chinesischen Setting (bis auf das Essen ;D) nix anfangen und mir hat damals Shogun 2 auch schon nicht besonders gut gefallen.
      Die Erde wird mit Blut getränkt sein und ich werde auf den toten Körpern meiner gefallenen Feinde wandern.

    Werbung